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Vergewaltigt von meinem Freund

C#lPaudsxia


Was eine Hilfe ist für Anzeige ja oder nein, daran denken, er könnte es mit einer anderen Frau wieder so machen...

Und das würde dann das Gewissen belasten, hat es bei mir auch.

S$uziheQ


natürlich, wenn es sich für sie so angefühlt hat, dann ist es eine Vergewaltigung. Da habt ihr recht.

kIuckAucRksblVumxe


@ lancis

Meiner Meinung nach in einer vertrauten Beziehung nicht unbedingt, wenn man den anderen überraschen möchte.

hmm, ja, naja. schwierig. zumindest ein bißchen ausloten ob der andere so etwas mögen könnte, das fände ich schon gut.

aber du hast sicher recht, der andere punkt (erzwungener AV) ist viel eindeutiger, ja. da WUSSTE er ja sogar, dass sie das nicht will und trotzdem hat er es gemacht.

dann noch der punkt mit der verhütung. anscheinend hatten sie sonst kondome verwendet.

@claudsia

violetas schilderung finde ich nicht seltsam. ich habe ansatzweise (nicht so schlimm) etwas ähnliches erlebt und ich würde glaube ich die schilderung gar nicht so unähnlich beginnen. es ist irgendwie schwierig so isoliert zu erzählen. ich würde genauso von seiner lieben art und vom schönen urlaub erzählen. ich kann das (immer noch nicht) trennen.

@violeta

habt ihr kondome zur verhütung verwendet? könnte es sein, dass du schwanger bist? falls ja, dann wäre die "pille danach" vielleicht eine möglichkeit?

m yseQlf_88


Sicher, wenn sie sich vergewaltigt fühlt, war es auch eine Vergewaltigung. Bloss, dass man sich rein gar nicht wehrt, obwohl man ahnt, dass der Freund gerade etwas tut, was man im Grunde total ablehnt, ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar, denn gerade in einer Beziehung mit einem Menschen, den man ja eigentlich vertraut und liebt, sollte man doch über alles sprechen können! Näheres wird auch nur Violeta 88 beantworten können, ich will da auch jetzt gar nicht weiter rum spekulieren, nur das es nichts mit dem Alter sondern mit geringem Selbstwertgefühl zu tun hat mMn ;-) und daran sollte sie schnell etwas ändern. Verhütet ihr eigentlich noch anderweitig oder nur mit Kondom? Denn sonst müsstest du einen SS Test machen. Wichtig ist jetzt, dass du dich jemanden anvertraust Violeta 88 und dir Rat holst und zukünftig nur das tust was du auch wirklich möchtest.

LG

hJotxcat


ich würde genauso von seiner lieben art und vom schönen urlaub erzählen.

Nicht zu vergessen, von der beginnenden Modelkarriere....

Aber ihr habt recht: egal wie wo was warum, eine Vergewaltigung findet dann statt, wenn das Opfer sich vergewaltigt fühlt. Fesseln und noch mehr Analverkehr sind sexuelle Praktiken, über die im Vorfeld gesprochen werden muss. Niemand kann automatisch davon ausgehen, dass der/die Partner/in das auch mag. Und ich denke schon, dass man einem Menschen - vor allem wenn man Gefühle für ihn hat - eine Panik ansieht.

Eine solche Situation kann man nicht unter den Tisch kehren. Sonst gibt man sich nämlich mit der Opferrolle zufrieden. Ich würde mit ihm reden - mit klaren Worten - und je nach seiner Reaktion das weitere Vorgehen abwägen.

calam:3


kuckucksblume

warum muss derjenige, der plötzlich handschellen angelegt bekommt, dafür sorgen, dass der andere die information bekommt, dass er das gar nicht mag?

Das ist eher ein juristisches Problem, denn wer sich durch das Anlegen der Handschellen, ohne Protest oder Gegenwehr, in seinen Möglichkeiten Gegenwehr zu leisten einschränken läßt, kann später nicht behaupten diesen Umstand habe der "Täter" genutzt.

Diese Liebespraktik, nach meiner schmalen Erkenntis, im SM-Bereich durchaus üblich wird heute, für sich alleine, nicht mehr bestraft.

Welcher Staatsanwalt kann nachweisen, wie in diesem Fall vorgetragen, die Handschellen wurden erst unmittelbar vor dem Ereignis gekauft und sollten ausschließlich zu diesem Zweck dienen.

Die Liberalität hat eben manchmal im Sicherheitsnetz sehr, sehr große Maschen. Der eben nicht davon aufgefangen wird hat leider das Nachsehen.

EqhemaFligeyr NuCtzer +(#1159x06)


denn wer sich durch das Anlegen der Handschellen, ohne Protest oder Gegenwehr, in seinen Möglichkeiten Gegenwehr zu leisten einschränken läßt, kann später nicht behaupten diesen Umstand habe der "Täter" genutzt.

das trifft vielleicht für heimtücke oder freiheitsberaubung zu. bei der vergewaltigung kommt es aber nicht darauf an, ob sie vorher in die fesselung eingewilligt hatte oder nicht. ein bestimmtes "nein" hätte gereicht, damit aus einem (aus seiner sicht) zweiseitigen liebesspiel eine vergewaltigung wird.

l*ove4lybexe


Ich würde auf jeden Fall raten ihn anzuzeigen...

Am besten zur Polizei gehen, dort sagen, dass man mit einer Frau sprechen möchte...

Violeta 88, du musst dich für nichts rechtfertigen oder irgendetwas erklären. Menschen reagieren unterschiedlich in solchen Situationen, auch wenn man sich nicht aktiv wehrt heißt das nicht, dass man einverstanden ist. Jeder Mensch reagiert in einer solchen Situation anders, wichtig ist, was du empfindet!

Wenn du dich missbraucht fühlst, dann ist es auch so! Darüber braucht und kann niemand ein Urteil fällen außer du selbst!

§ 177 StGB: Sexuelle Nötigung; Vergewaltigung:

(1) Wer eine andere Person

1: mit Gewalt,

2: durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder

3: unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,

nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn

1: der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigenden, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), oder

2: die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.

(3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter

1: eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,

2: sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, oder

3: das Opfer durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.

(4) Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter

1: bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet oder

2: das Opfer

2a: bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder

2b: durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt.

(5) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 3 und 4 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

Bpl0echpxirat


STOPP!

Ich würde auf jeden Fall raten ihn anzuzeigen...

Das geht zu weit!

Wir wissen nicht, ob der "Täter" von ihrem Einverständnis ausgehen durfte oder musste. Die TE selbst scheint es nicht zu wissen. Unter diesen Umständen zu raten, "auf jeden Fall" jemandem einem derart gravierenden Vorwurf auszusetzen, der äußerst schwere Konsequenzen haben kann, ist verantwortungslos.

Da sich die TE allerdings nicht mehr meldet, scheint das hier eh eine Phantomdiskussion zu sein

:-/

l!ovel<ybxee


Unter diesen Umständen zu raten, "auf jeden Fall" jemandem einem derart gravierenden Vorwurf auszusetzen, der äußerst schwere Konsequenzen haben kann, ist verantwortungslos.

Das sehe ich allerdings anders!

Ich weiß nicht, ob du beruflich mit Opfern von sexueller Gewalt zu tun hast (ich schon) und ich kenne sehr, sehr viele Menschen, die zu spät angezeigt haben und dann bei der Polizei nichts mehr beweisen konnten.

Eine Anzeige kann man zurückziehen, wenn man zu lange wartet, dann bekommt man oft leider Probleme mit der Glaubwürdigkeit.

Ich kenne mich mit den psychischen Prozessen nach sexuellen Gewalterfahrungen aus, da sie sich vergewaltigt fühlt, empfehle ich ihr die Vergewaltigung in jedem Fall anzuzeigen.

Dabei werden dann ja auch schließlich ärztliche Befunde eine Rolle spielen, die so etwas beweisen können.

SRuz`ixeQ


Dabei werden dann ja auch schließlich ärztliche Befunde eine Rolle spielen, die so etwas beweisen können.

ich hab ein komisches Gefühl dabei. Was kann der Arzt beweisen? Dass sie Sex hatte?

l0ovelPyQbee


Was kann der Arzt beweisen? Dass sie Sex hatte?

Zum einen das, dann kann ein Arzt Spermaproben nehmen und besonders mögliche Verletzungen feststellen.

E.hemaliDger Nu-tze<r (#x15)


Es gibt auch einen Mittelweg:

Adressen wie "Pro Familia", "Wildwasser" etc., dort gibt es -geschulte- Menschen, die ihr helfen, für sie da sind, die sie auf dem Weg einer eventuellen Anzeige beraten und dies auch mit ihr durchziehen usw..

Wie Blechpirat schon sagt: WIR hier wissen im Grunde gar nichts über den Vorfall an sich. Was wir wissen ist, dass es ihr sehr schlecht geht. Wir können hier nichts Anderes tun, als ihr bestimmte Adressen zu nennen, soweit sie sich nicht weiter äußert.... :-/

Enhemali2gehr NRutzer (#1x5)


Lovelybee

Jetzt spreche ich mal rein "rechtlich":

Zum einen das, dann kann ein Arzt Spermaproben nehmen und besonders mögliche Verletzungen feststellen.

Mögliche Verletzungen können auch durchaus im Einverständnis entstanden sein.

Und es geht bei der Feststellung ob Vergewaltigung oder nicht (natürlich auf das Erwachsenenalter bezogen!) schlicht und einfach darum zu beweisen, dass das Opfer NICHT einverstanden war.

Und nun rein "emotinal":

Sie fühlt sich mißbraucht, gedemütigt, was ich durchaus verstehen kann... Also ab zu einer Beratungsstelle oder zumindest vorerst zu Eltern oder Freunden.

Ich befinde mich wohlwissend auf dünnem Eis grade, und ich rechne mit empörten Ausrufen. Dennoch geht es rational gesehen einfach nicht anders. WIR können ihr nicht helfen, nicht auf der Ebene eines Internetforums, außer ihr zuzusprechen, sie zu trösten, versuchen sie aufzubauen - was wir aber auch nur können, wenn sie da ist und das ist sie seit gestern Nacht nicht.

Wir bekommen keine Informationen mehr, keine Antworten auf unsere Fragen. Von daher können wir nichts weiter raten oder tun.

Das ist leider so.

Liebe Grüße

hHotcxat


Ich kenne mich mit den psychischen Prozessen nach sexuellen Gewalterfahrungen aus, da sie sich vergewaltigt fühlt, empfehle ich ihr die Vergewaltigung in jedem Fall anzuzeigen.

Ich sehe nicht ganz den direkten Zusammenhang zwischen den "psychischen Prozessen" und einer Anzeige?

Wie schon einige hier geschrieben haben, gibt es sehr viel Unklares in dieser Sache. Sie schreibt, dass es ihr schlecht geht, aber ob es nun Vorsatz seinerseits war oder nicht liegt im Nebel des Unwissens. Dazu wissen wir zu wenig. Zudem erwähnt sie gar nicht, wann das passiert ist. Wenn es schon paar Tage her sein sollte, wird ein Arzt nicht mehr allzu viel feststellen können.

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