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Vergewaltigt von meinem Freund

BAlechVpir`a#t


@Bee

Ich bezweifle nicht Deine Kompetenz bei den Opfern.

Die Münze hat aber zwei Seiten. Es ist auch größte Vorsicht geboten, jemanden zum Täter zu stempeln, der vielleicht keiner ist. Das können wir nicht beurteilen.

Zur Erinnerung:

Ich habe mir nichts dabei gedacht und freute mich schon auf das, was noch kommen sollte.

Er sieht das als Fesselspiel und denkt sich nichts dabei

Ich wollte mit ihm schlafen und ich liebe ihn so sehr, dass er beim Sex fast alles mit mir machen darf, das habe ich ihm schon gesagt.

Für mein Empfinden ist hier die Lage derart schwammig, dass man nicht guten Gewissens zur Anzeige raten kann. Die von Dir selbst zitierten, sehr schweren Konsequenzen könnten einen Unschuldigen treffen, das muss Dir klar sein!

rQöme-rixn


Ich denke mal, hier ist das Forum überfordert. Keiner weiß, ob Violeta wirklich verständliche Signale gesendet hat, dass sie DIESEN Sex nicht will.

Vielleicht liegt es am lockeren Erzählton, vielleicht an der Unvollständigkeit der Geschichte, vielleicht daran, dass man herausliest, dass sie ihn noch immer bewundert und liebt - trotz dieser "Vergewaltigung" - ich weiß nicht woran es liegt, dass in diesem Fall nicht die Empörung in mir hochkommt, die einer Vergewaltigung eigentlich gebührt.

Könnte es z.B. sein, dass sie einfach nur im Nachhinein den Analverkehr nicht so prickelnd fand und wütend ist, es zugelassen zu haben o.ä. Natürlich löst das in ihr irgendwie das Gefühl aus, vergewaltigt worden zu sein und es lässt sie sich selbst schlecht fühlen, aber ob es objektiv gesehen auch wirklich eine Vergewaltigung war - das können wir nicht beurteilen, wenn wir nicht wissen, wie das Ganze abgelaufen ist.

EGhemaligwer Nu$tzer$ (#6x9928)


@ kuckucksblume

hmm, ja, naja. schwierig. zumindest ein bißchen ausloten ob der andere so etwas mögen könnte, das fände ich schon gut.

Das geht mir auch so. Ich wollte damit nur sagen, dass so etwas durchaus geschehen kann, ohne dass dabei der Versuch zum Zwang im Spiel ist. Man mag es ungeschickt, voreilig oder dumm nennen, aber es gehört nicht zwangsläufig eine böse Absicht dazu.

@ Blechpirat

Zur Erinnerung:

er weiß, dass ich das eklig und pervers finde

Wenn ich etwas tue, von dem ich weiß, dass mein Partner es nicht will (und ihn dabei auch noch bewusst in eine hilflose Lage versetze), ist das dann wirklich "schwammig"? Hat ein Nein tatsächlich ein Verfallsdatum, wenn ich es nicht widerrufe? Wenn ja, wie lange währt es? Wochen, Tage, Stunden, Minuten?

B8le6chpirxat


Lancis

Reicht nicht.

In wie vielen Beziehungen duldet ein Partner Praktiken, die er nicht so mag, um dem Anderen einen Gefallen zu tun?

Eben.

r[ömexrin


Lancis

Ich denke schon, dass auch ein striktes "nein" irgendwann seine Gültigkeit verliert. Gerade was sexuelle Praktiken angeht, hat sich bei mir der Geschmack im Laufe der Jahre immer mal wieder verändert. Heute gehören bei mir Sachen zu meine Erregungsfaktoren, die ich früher einfach nicht wollte.

Allerdings ist natürlich klar, dass man sich darüber verständigen muss - das ist schon richtig. Aber wie gesagt, wir wissen ja nicht, wie das ablief.

h}elmc9hezn


Auf jeden Fall hatte Violeta88 das Gefühl, ihr wurde Gewalt angetan. Und weil es in der Beziehung passierte und anschließend scheinbar alles wieder in Ordnung (zumindest für ihn) schien ist sie selbst in einer gefühlsmäßigen Zwickmühle gefangen. Ihrem Freund fehlte und fehlt offensichtlich das nötige Feingefühl zu erkennen das er etwas tat was er niemals hätte tun dürfen.

Mein Rat an Violeta88: Du mußt ihm ganz unmißverständlich klar machen was er mit der Aktion angerichtet hat und wie du dich jetzt fühlst. Ich denke nur so kannst du das Erlebnis für dich verarbeiten.

Alles Gute

I<sab/ell


Ich finde noch immer

dass es hier nur aufgrund des Eröffnungsbeitrages keine konkrete Diskussionsgrundlage gibt.

Faktisch wissen wir, dass

- es ihr nicht gefallen hat

- es ihr deswegen sehr schlecht geht

doch über den Vorfall selbst wissen wir nichts. Bräuchten wir auch nicht, wenn sie sich weiter äußern würde. Das hat sie aber aufgrund uns unbekannten Gründen noch nicht getan.

Deswegen tendiere ich auch weiter dahin, abzuwarten, was von ihr noch kommt.

Und ich hoffe, sie wird sich noch äußern.

LG

Enhemaligier= NTutUzer A(#6K9T928x)


@ Blechpirat

Reicht nicht.

Mir reicht das voll und ganz.

In wie vielen Beziehungen duldet ein Partner Praktiken, die er nicht so mag, um dem Anderen einen Gefallen zu tun?

Eben.

"Alle anderen machen das auch!" ist kein Argument. Zudem beinhaltet die Art des Duldens, die du hier beschreibst, immer noch Freiwilligkeit.

@ römerin

Dass ein "Nein" für einen selber seine Gültigkeit verlieren kann, ist mir bewusst. Die Frage, die ich mir stelle, lautet hingegen: Bleibt eine laut geäußerte Ablehnung nicht weiterhin aufrecht, solange ich sie nicht widerrufe? Wie oft muss man seinem Partner gegenüber ein "Nein" erneuern, damit es wirksam bleibt?

Aber wie gesagt, wir wissen ja nicht, wie das ablief.

Nein. Wir können uns nur auf das beziehen, was uns die Threaderöffnerin erzählt. Aber Spekulationen helfen nicht besonders weiter.

@ Isabell

Aber wir wissen zumindest, dass es von ihr vorher schon ein "Nein" gegeben hat, wenn auch nicht auf die Handschellen bezogen. Ich finde das ehrlich gesagt nicht unerheblich. :-/

kHuckuc2ksxblume


@ römerin

ein lockerer erzählton ist vielleicht deswegen für manche leser befremdlich, weil sie eher erwarten, dass die schreiberin in ihrer schilderung distanziert über den menschen spricht, der mit ihr gegen ihren willen sex gehabt hat.

allerdings woher soll diese distanz so schnell kommen?

es ist ja kein fremder, bei einem fremden kann man sich sicherlich sehr schnell distanzieren.

also was ich sagen will ist, dass es durchaus sein kann, dass violeta in einem halben jahr das selbe ereignis ganz anders schildern würde. im moment ist sie noch verliebt, die liebesgefühle gehen ja nicht auf einmal weg.

@lancis

Man mag es ungeschickt, voreilig oder dumm nennen, aber es gehört nicht zwangsläufig eine böse Absicht dazu.

ja, verstehe, er hat vielleicht wirklich gedacht ihr würde die überraschung gefallen (jetzt nur auf das fesseln bezogen).

I]sabexll


Lancis

Aber wir wissen zumindest, dass es von ihr vorher schon ein "Nein" gegeben hat, wenn auch nicht auf die Handschellen bezogen. Ich finde das ehrlich gesagt nicht unerheblich.

Ich schrieb

doch über den Vorfall selbst wissen wir nichts. Bräuchten wir auch nicht, wenn sie sich weiter äußern würde. Das hat sie aber aufgrund uns unbekannten Gründen noch nicht getan.

Dass sie in ihrem -bisher einzigen- Beitrag erwähnt hat, dass sie zu einer bestimmten Praktik einige Zeit vorher mal gesagt hat, sie "wolle das nicht", reicht mir nicht als Info.

Sorry.

RLah"ja;s GHnade


Ich finde es verantwortungslos und respektlos von ihm, dass er seine Absichten nicht klar gemacht hat, bevor er sie geknebelt hat. Wenn sie erst einmal gefesselt und geknebelt ist, dann kann sie ihm ja nicht mehr mitteilen, dass er aufhören soll oder dass sie sich unwohl fühlt. Wenn er dann in dieser Situation eine sexuelle Praktik einleitet, die sie nicht will (wie z. B. AV), dann grenzt das für mich schon an eine Vergewaltigung. Oder zumindest an eine verantwortungslose Fahrlässigkeit. :(v

C2laCudsxia


Von geknebelt schreibt sie aber nichts, ...

Fdrolhlexin


Ich glaube, wer gegen seinen Willen AV hat, der schreit vor Schmerzen.

Cnlarudsia


Frollein, ich frag mich die ganze Zeit, ob sie überhaupt AV meinte, weil... wenn er sie da einfach genommen hat, du hast Recht, ich kann mir das nicht vorstellen, dass das funktionierte. Gegen ihren Willen...

R3ahjas~ Gnadxe


Hoppla!

Von geknebelt schreibt sie aber nichts, ...

Claudia, du hast natürlich Recht. Ich hatte die ganze Zeit irgendwie angenommen, sie sei geknebelt gewesen, hätte sich also nicht äußern können. Ich hab den Originalbeitrag nicht richtig gelesen.

Irgendwie verliert die Geschichte damit für mich ein bisschen an Glaubwürdigkeit. Man kann dann doch "Stopp!" sagen oder ein Safeword benutzen. ???

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