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Meine Mutter hat paranoide Schizophrenie

RFainhdroxp


Shalyda

Hallo,

meine Mutter ist auch irgendwo "gestört" denke ich, allerdings ist das laut Arzt hormonell bedingt. Sie wird aber auch sehr oft beleidigend, sagt Dinge, die einfach nicht stimmen, sagt an einem Tag sie liebt Tomaten und am nächsten behauptet sie, dass sie die noch nie hat leiden können. Das ist als Kind manchmal ganz schön schwer!

Ich finde es bewundernswert, dass du bisher so gut damit zurecht gekommen bist!

Wenn es jetzt soweit geht, dass sie deine Tochter beleidigt oder deine Tochter so etwas vorgelebt bekommt, dann könnte ich gut verstehen, wenn du den Kontakt abbrichst.

Dass deine Mutter öfter in Kliniken war ist gut, aber wenn sie sich stets selbst entlässt und dann ihre Medis nicht nimmt ist natürlich total daneben.

Dann haben die ganzen Wochen der "Hilfe" doch nichts gebracht.

Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen, aber wenn es bei MIR so wäre wie bei dir und ich Angst um mein Kind haben müsste, dann würde ich meiner Mutter ein Ultimatum stellen.

Ich würde ihr klipp und klar sagen, dass sie in eine Klinik zu gehen hat und das für mehr als ein paar Wochen und dass sie auch danach in ambulante Therapie geht um zu gewährleisten, dass sie Medis nimmt. Ansonsten würde ich ihr ihre Enkelin vorenthalten und im schlimmsten Fall den Kontakt abbrechen.

Dass sie dir vorwirft du würdest sie in den Tod treiben finde ich absolut unverschämt!

SIE war und IST immer noch die bzw. eine Mutter und SIE hat stark zu sein für ihre Kinder und ihre Familie! Und wenn sie krank ist, dann soll sie sich behandeln lassen und nicht die Schuld auf andere schieben!

Bitte bitte nimm dir das nicht zu Herzen und glaube nicht, dass du sie dorthin treibst!

Wie gesagt - von mir gäbe es klare Ansagen ansonsten würde ich den Kontakt abbrechen - auch WENN es meine Mutter ist... Denn letztenendes ist man für sein eigenes Leben verantwortlich.

Viel Glück

R`aindxrop


Achso, vergessen:

Ich denke auch WENN es eine Krankheit ist und sie diese Beschimpfungen nicht zwangsweise ernst meint - hat jeder Mensch mal einen klaren Moment und denkt darüber nach, was er anderen antut damit.

Und wenn sie die Zeit in der sie Medis nimmt gut drauf ist und klar im Kopf, dann SOLLTE sie merken, dass sie damit besser fährt als mit Beschimpfungen und dergleichen.

D"alxma


"Klar im Kopf" ist meiner Meinung nach für diese Menschen nicht möglich.

Selbst wenn sie ihre Medikamente nehmen, so wird ja nur die Krankheit unterdrückt und nicht weggewischt.

Meine Mutter hatte soweit ich weiss nur einmal etwas Einsicht und das hielt ganze 2 Minuten an. Dann versank sie wieder in "ihre Welt".

Sollte man mit der Situation garnicht klarkommen, gerade in dem Fall wenn sich der Betroffene garnicht helfen lassen will, dann sollte man seinen Kindern, seinem Partner und sich selbst zuliebe das Weite suchen.

Und ich spreche da aus Erfahrung. Seit einiger Zeit werfe ich mir immer wieder vor in der Nähe meiner Mutter geblieben zu sein und damit mein Kind etwas ausgesetzt zu haben, was ich selbst nicht verstanden habe.

Nun stehe ich rückblickend da und kann keinem die Schuld dafür geben, nur hoffen das mir meine Tochter das eines Tages verzeihen kann und es ihr mit ihrem Kind besser ergeht.

Daher bin ich wirklich froh das sie auszieht und nicht ganz in der Nähe wohnt und hoffentlich für sie jetzt ein schönes Leben beginnt.

skomeone; to trxust


Hallo Leute,

ich teile dasselbe Problem. Meine Mutter hat ebenfalls paranoide Schizophrenie und hat zudem mit Kindheitstraumate zu kämpfen. Ebenfalls ist sie Laufe der Jahre geistig retardiert. Schon in meiner Kindheit machten sich die Anzeichen dieser Krankheit bei ihr bemerkbar - leider fühlte sie sich auch von mir (als Kleinkind) verfolgt und war der Ansicht, dass ich "mit meinem Vater gemeinsame Sache machen" würde. Demzufolge wurde ich wie ein Feind behandelt und auch gelegentlich misshandelt. Geholfen hat mir niemand, mein Vater kam abends spät nach Hause und wollte seine Ruhe haben. Obwohl aber alle Leute im Ort wussten, was Sache war, hat mir niemand geholfen. Meine Mutter hat mir in Folge ihrer Krankheit auch viel versaut, was meinen Lebensweg betrifft, z.B. hat sie mich mit viel Aufwand von Grundschule abgemeldet, weil sie glaubte, dass die Lehrer sie ärgern wollten und mich als Späher gegen sie einsetzen wollten. Sinnloserweise habe ich so ein Jahr verloren. Nach der Grundschule wurde ich auch nicht auf einem Gymnasium angemeldet, weil sie sagte, dass dort nur die "Kinder der Reichen und Mächtigen" wären, die versuchten, uns zu kontrollieren. Auf den anderen Schulen wäre das nicht ganz scho schlimm. Meine Mutter hat btw nach der Grundschule keine Schulausbildung mehr genossen.

Meine ganze Kindheit war geprägt durch ihre Krankheit und merkwürdigen Sonderregelungen zu Hause, auch merkwürdige Hygienevorstellungen dominierten den Haushalt. Mein Vater hat sich aus der Erziehung herausgehalten und so gut es ging das Weite gesucht. Mama war hin- und hergerissen zwischen Liebe und Hass bei mir, einerseits weil ich ja "der Feind" war, andererseits auch wieder ihr Kind. Als ich um die 8 Jahre herum war, habe ich gerafft, dass mit meiner Mutter im Vergleich zu anderen etwas nicht stimmt. Ich fühlte mich alleine auf der Welt, wurde von meiner Mutter aber auch als Mutterersatz betrachtet und wollte, dass ich eher erwachsene Dinge für sie regeln. Kamen z.B. (ganz normale!) amtliche Schreiben, flippte sie aus - ich sollte dann mit dem Ämtern vermitteln (!), sollte Steuererklärungen ausfüllen (was ich natürlich nicht geschafft habe und dann als "Versager" abgetan wurde) oder Sachen ins Englische übersetzen etc.

Auch hat sie meine Fähigkeit, Vertrauen zu Menschen zu fassen, empfindlich gestört, dadurch dass ich so erzogen wurde, dass alle ja etwas gegen uns hätten etc.

Bei mir kommen eben noch die Misshandlungen dazu, z.B. traf, als ich um die 8 war, ein Brief der örtlichen Bücherrei ein, ob ich EVENTUELL vergessen hätte, ein Buch abzuliefern, es fehle noch eins. Das war allerdings ein Rundschreiben, welches an alle Mitglieder versendet wurde. Stand auch drauf, aber meine Mutter ist ausgeflippt als wäre ich persönlich gemeint, hat mein Zimmer durchwühlt und dabei zerstört. Mich selber hat sie grün und blau geschlagen, mein Kinderbuchregal wurde umgeworfen und lag auf mir drauf, ich kam nicht raus etc.

Solche Sachen gab es mehrmals, der Höhepunkt war, dass meine Mutter versucht hat, mich umzubringen, wobei sie sich selbst töten wollte, weil wir verfolgt würden etc. Gottseidank hat es nicht funktioniert und niemand bekam es heraus - Sachen die ich hier leider alle nicht wiedergeben kann.

Es gab aber auch die Tage, wo meine Mutter normal erschien, wo ich eben doch merkte, dass ich sie mag. Als sie aber versucht, sich dagegen zu stellen, dass ich nach der Realschule auf ein Gymnasium wechselte, bin ich mit 16 von zu Hause ausgezogen, zu meinem Freund (heute Ehemann), der damals Student war. Wir wohnen über 400 km von meiner Mutter entfernt. Auf die Distanz hat sich das Verhältnis ein klein wenig gebessert, aber zwischendurch gab es auch wieder Stress, wenn sie von Paranoia geplagt anrief etc.

Ich selber habe 2 Jahre lang Therapie gemacht, um die Kindheit aufzuarbeiten, bin heute 24. Einige Zeit lang haben mein Mann und ich sie jedes Jahr Weihnachten besucht, aber manchmal waren ihre ANfälle so schlimm, dass wir uns das nicht länger antun wollten.

Therapie hat Mutter immer abgelehnt, dieses Jahr ist sie in eine geschlossene Anstalt gekommen.

Mein eigentliches Problem ist Folgendes:

Es wird dieses Jahr ein Wiedersehen mit Mutter geben, nachdem Funkstille war, wegen der Therapie. Eigentlich wollte ich meinen Vater und meine Oma besuchen, aber sie wird für 4 Tage nach Hause entlassen, wenn ich uns mein Mann gerade da sind. Es ist bei mir so, dass sich im Bezug auf meine Mutter abgrundtiefer Hass mit Mitleid vermischen, ich gebe mich ihr gegenüber beherrscht, aber niemals hasserfüllt obwohl ich es eigentlich bin, bestätige sie aber andererseits auch nicht in ihrem Selbstmitleid, da sie sich wieder an mich dranhängt wie ein kleines Kind. Heutzutage wünscht sie sich von mir nämlich Zuneigung und Mitleid, als wäre ich ihre Ersatzmutter. Ich kann und will ihr diese Gefühle aber nicht geben. Sie war für mich nie eine Mutter, verlangt nun aber, dass ich ihre eigene spiele. Ich denke, das kann man wirklich nur nachvollziehen, wenn man jahrelang unter einem psychisch Kranken Menschen gelebt hat.

Ich weiß nun nicht, wie ich ihr an Weihnachten begegnen soll, was ich sagen soll, wenn wieder ein paranoider Ausbruch erfolgt, welche Verhaltensweisen und Sätze dann das Richtige sind. Laut meinem Vater hat sie von Knall auf Fall solche Stimmungswechsel, hat auch vor einer Woche im Supermarkt Leute angegriffen, weil sie glaubte, dass sie sie ärgern wollte. Ich weiß nicht, was genau ich sagen soll, wenn es so weit ist, ob man einfach "Stop! So nicht!" oder sonstwas sagt...so wird mir gruselig vor Weihnachten, aber ich möchte auch ganz gerne wieder meine alten Verwandten besuchen, vor allem meine Oma, die ja immer noch mit ihr leben muss...

LG

S$. weallisixi


Hallo

:°_ für deine heftige Kindheit. Da wird mir mal wieder bewusst wie froh ich eigentlich sein kann dass meine Mutter so lang ihre Medikamente genommen hat. Durch ihre späteren Ausraster kann ich mir allerdings überdeutlich vorstellen was du schilderst. :°_

Wegen Weihnachten, ich weiß nicht ob es bei den Ausrastern eine richtige Verhaltensweise gibt. Vielleicht wär's besser wenn du dich nicht automatisch drauf einstellst dass so etwas passiert. Vllt geht's ohne Zwischenfälle über die Bühne, ich wünsche es dir.

Wenn's doch passiert mach dicht so gut du kannst oder wenn das nicht sehr gut geht fliehe, geh spazieren oder so. Ehrlich gesagt würde ich nicht dazu raten den Ausraster aushalten zu wollen wenn sich abzeichnet es geht zu sehr an die Substanz, hatte bei dem damaligen nötigen ständigem dicht-machen immer den Eindruck etwas stirbt in mir - was auch immer das war, es ist jedenfalls keine gute Lösung.

Bei meiner Mutter gings ganz am Anfang dass man ihre Filme manchmal mit Widerspruch bremsen konnte, später war man dann nur ruckzuck auf der Feindesseite. Ihr nichts entgegen zu setzen war aber eigentlich auch nicht gut weil sie sich dann in den jeweiligen Film ganz gehörig reingesteigert hat, ich vermute man kann sich nur falsch verhalten.

Dwalemxa


Auch von mir ein herzliches :°_

Wie S. wallisii schon schrieb, gibt es für so Situationen leider keine Patentrezepte.

Schau wie du dich fühlst und handele dementsprechend. Lass dir nicht aufzwingen dich mit deiner Mutter auseinanderzusetzen wenn du es nicht willst.

Wenn es garnicht geht, dann vereinbare Treffpunkte mit den anderen Verwandten ausser Haus.

Ich wünsch dir was :)*

S*hal2yda


Hallo s wallissi und hallo ihr anderen lieben :-)

s. - ich habe Deine Antwort gerade gelesen - spontan kann ich dazu sagen - Deinen Humor verstehe ich sowas von.. ich musste auch drüber grinsen, dass Du lapidar dachtest: "Na vielleicht sterb ich ja" - denn ich glaube ich kann mir vorstellen mit welcher Haltung Du das dachtest - trifft ebenso meinen Humor.

Vielleicht sind wir inzwischen auch nicht mehr ganz normal 8-)

Sei's drum. :=o

Erst mal zu den wirklich wichtigen Dingen: FROHES NEUES JAHR ;-)

Du hattest mir zuletzt - per Mail hier - geschrieben, dass Du im Moment von diesen Dingen ziemlich weit weg bist und hoffst ich auch.

JA - ich auch :-)

Deswegen habe ich wohl auch so lange vermieden hier rein zu schauen, obwohl ich immer mal wieder dran gedacht habe..

Die "Mutter-Situation" betreffend hat sich seit meinem letzten Beitrag auch nichts geändert - weder bei ihr noch bei mir. Sie nimmt die Medis - ich kann sie nicht mehr ertragen. Inzwischen habe ich den Kontakt auf ein Minimum reduziert und es geht mir auch soweit gut damit. Böse: es ginge mir wahrscheinlich noch besser, würde es Dir gleich tun und den Kontakt gänzlich kippen.

Aber Du weißt ja - das Gewissen.. %-|

Weißt, das Gewissen betreffend frage ich mich aber zunehmend wofür ich immernoch daran fest halte. Ich neige dazu zu denken, dass dieses Gewissen gar kein wirkliches Gewissen ist, sondern vielmehr ein Streich der eigenen Psyche. Ein Streich insofern, dass der gesunde Menschenverstand ja sagt: "Sie ist Deine Mutter - Du hast zu ihr zu stehen....etc.pp.". So ist es ja IM NORMALFALL. Ich denke, da ich mich für einen ziemlich normal denkenden Menschen halte (grundsätzlich), dass ich aus diesen Gedanken /Emotionen wie eben beschrieben dieses Gewissen empfinde.

Herausfinden, ob meine Theorie stimmt werde ich nur wissen, wenn ich es teste - sprich den Kontakt wirklich kippe. Dazu bin ich noch zu feige *gebzu*. Denn sollte meine Theorie nicht stimmen, steh dich da - mit meinem schlechten Gewissen. Und um ehrlich zu sein, ich bin nicht bereit irgendwelche schlechten Emotionen noch weiter in Kauf zu nehmen - nur wegen IHR.

Naja.. vielleicht hab ich auch einfach einen Sockenschuss.. ???

Ich beschäftige mich auch nicht wirklich intensiev im Moment mit diesem Thema - ich lebe mein Leben, erfreue mich an meiner Tochter, gehe Arbeiten, fahre in den Urlaub, plane mit meinem Liebsten ein Haus zu kaufen.. all das, was man eben so tut in seinem Leben. Mir geht es gut damit :)z

Ich wünsche Dir und allen anderen natürlich auch einen super Start ins neue Jahr - lasst es euch so gut wie möglich gehen - ihr habt nur dieses eine Leben, verschwendet es so wenig wie möglich ;-)

Ich werde mal wieder reinschauen, bestimmt - nur ihr wisst ja .. ich verspreche nicht wann 8-)

GreetZ, Shaly

Sj. wallaisii


hi *:)

Böse: es ginge mir wahrscheinlich noch besser, würde es Dir gleich tun und den Kontakt gänzlich kippen.

ja vielleicht, aber dieses:

obwohl ich immer mal wieder dran gedacht habe..

ist bei mir bisher noch geblieben, wenn ich so drüber nachdenke ist das sogar eine recht regelmäßige Sache dass ich an sie denke. Eine Verarbeitung scheint mir da irgendwie sehr fern und ungreifbar zu sein.

Aber Du weißt ja - das Gewissen..

jo, echt unsinnig aber so mächtig :-/ ich bin zum Glück deutlich zu stur dem nachzugeben. Meine Schwester hat sie dagegen mal besucht vor kurzem, war soweit auch relativ ok, aber wenig später ruft die Betreuerin an (ist nicht mehr richtig die Betreuerin sucht nur noch ne Unterbringung) ob sie denn tatsächlich zusammen ziehen. :-o Und als die Betreuerin meine Mutter drauf ansprach muss sie wohl wieder voll aggressiv ausgerastet sein. *seuftz und langsam immer deutlicher realisier dass sie den Rest ihres Lebens im Wahn verbringen wird*

Und um ehrlich zu sein, ich bin nicht bereit irgendwelche schlechten Emotionen noch weiter in Kauf zu nehmen - nur wegen IHR.

so is recht^^ Wut und Trotz sind hier echt brauchbare Motoren, ohne diese Emotionen hätt ich mich nach den paar Monaten zusammenleben mit ihr selber einweisen lassen können. Leider sind sie aber wohl keine Endlösungen, hab den Eindruck sie nutzen sich schnell stark ab und die Weiternutzung darüberhinaus kostet dann einen Preis (Empfindungsverlust, Verbitterung) da muss es noch irgendwas abschließendes geben, ich wünschte ich würd's mal finden. Insofern:

FROHES NEUES JAHR

{:( öh, na toll ... ;-D ;-D Nur Spaß! Ich hab sogar das ganz dringende Gefühl dass es ein gutes Jahr wird. :-) Das letzte Jahr schien mir an Sylvester wie eine einzige große Erholungsphase von der Geschichte zu sein und dass 2009 wieder mehr dafür steht mich um mich selbst zu kümmern. Bzgl. abschließender Emotionen bin ich wahrscheinlich einfach nur zu ungeduldig und vermutlich sehe ich eventuell existente Fortschritte auch nicht sofort. (Hm, ich hab mir sogar ein neues Hobby zugelegt (3d-Modellierung) und da muss es mir eigentlich gut gehen (Erklärung: in unguten Phasen ist meine ängstliche und kontrollfreakige Seite so übermächtig dass jede Änderung von Gewohnheiten, Tätigkeiten, usw. unerträglich und ganz fern meiner Bedürfnisse ist))

Weißt, das Gewissen betreffend frage ich mich aber zunehmend wofür ich immernoch daran fest halte. Ich neige dazu zu denken, dass dieses Gewissen gar kein wirkliches Gewissen ist, sondern vielmehr ein Streich der eigenen Psyche.

:)^ echtes und gerechtfertigtes schlechtes Gewissen hat ne ganz tolle Eigenschaft: man fühlt sich besser nachdem man ihm nachgibt, bei diesen Streichen der Psyche wird man sich nicht besser fühlen da bin ich sicher (außer vllt man findet perversen Gefallen an Selbstdestruktion.^^ aber das ist ein anderes Thema und, hallelujah, hier kommt's mal nicht zum tragen.)

Ich beschäftige mich auch nicht wirklich intensiev im Moment mit diesem Thema - ich lebe mein Leben, erfreue mich an meiner Tochter, gehe Arbeiten, fahre in den Urlaub, plane mit meinem Liebsten ein Haus zu kaufen.. all das, was man eben so tut in seinem Leben. Mir geht es gut damit

das hört sich gut an :)^ da wünsch ich dir für 2009 (und Folgejahre natürlich) eine stetige Fortführung dieses positiven Lebensgefühls.

Ich werde mal wieder reinschauen, bestimmt - nur ihr wisst ja .. ich verspreche nicht wann

dem schließ ich mich an^^ ;-)

lg

@:) *:)

St. bwalWlisxii


und wieder einmal...

Bzgl. abschließender Emotionen bin ich wahrscheinlich einfach nur zu ungeduldig und vermutlich sehe ich eventuell existente Fortschritte auch nicht sofort.

naja ich konnt ja probieren es mir einzureden *sarkastisch lach* Sie hat mich heute, bzw. gestern angerufen und das reicht um festzustellen dass da nix ist mit Abschluss oder auch nur einem größeren Abstand. Der Hintergrund ihres Anrufs war ein Umzug (wobei es bald keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr gibt aus denen sie noch nicht rausgeworfen wurde) ich hab ja noch Sachen von ihr auf dem Dachboden stehen und sie fragte ob sie die dann auch holen soll oder ob die noch etwas stehen bleiben können, da ich ihr irgendwie net sagen wollte dass ich den Schlüssel fürn Dachboden verloren hab^^ meinte ich die können scho noch stehn bleiben. Dass ich sie nicht sehen will spielt da sicher auch mit rein, ich war natürlich ziemlich geschockt auch wenn der Anruf nicht ganz überraschend kam. Naja, sie fragte noch ob ich grad arbeitslos wäre und überrumpelt hab ich bestätigt dass der Betrieb übern Winter geschlossen ist. Auf die Frage ob ich meine Miete zahlen kann meinte ich das geht schon. Noch besser war allerdings die Bemerkung dass sie mich mal gesehn hat, mit so ner grässlichen Mütze und "ich schmeiß dir eine Mütze in den Briefkasten, ok?" Hab abgelehnt.

Zwei Minuten später ruft sie nochmal an, ihr Rücken wär so kaputt und ob ich ihr tragen helfen kann, ich meinte "ungern". Sie "ok" und dass ich ihre Sachen nicht einfach vor die Tür schmeißen soll wenn sie sich meldet. Ich versicherte ihr das Gegenteil und dass wir dass dann schon irgendwie hinkriegen, sie soll einfach anrufen. Das war dann das Gespräch, beide zusammen vllt 3 Minuten, und die lächerlichen drei Minuten reichen natürlich dass ich mich jetzt den ganzen Tag wie ausgekotzt fühle, passt auch prima zum Kater der daraus resultiert dass meine Schwester und ich am Vortag beschlossen hatten uns gemeinsam zu besaufen.^^ Das war natürlich nicht ohne Zusammenhang.

Der Vortag: Meine Schwester ruft an und erzählt mir dass die Mutter mal wieder aus ihrer Unterbringung rausgeflogen ist und dass sie ihr mit einer Freundin beim Transport hilft. Hat sich wenig später mit ihr getroffen, mit dem Beschluss ihr offen die Meinung zu sagen wenn mal wieder die ganze Welt an ihrem Elend schuld ist nur sie nicht. Wenig überraschend bekam meine Schwester diese Gelegenheit und noch weniger überraschend ist unsere Mutter ausgerastet, mit anschließendem Abgang.

Daher war ich auch nicht überrascht dass sie sich meldet. Und obwohl das eigentlich die ultimative Bestätigung ist, dass wenn ich ihr geholfen hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit in den tollen Genuß ihrer Ausraster gekommen wäre, fühl ich mich scheiße. Erneut hallo ihr Schuldgefühle. :-/ Ich seh da irgendwie kein Ende mehr, läuft immer gleich ab, je länger ich sie nicht höre und sehe desto größer meine ich ist der Abstand, aber dann treff ich sie oder sie ruft an und zack, alles wieder da. Am liebsten hätte ich mich heut gleich nochmal besoffen aber naja, das jetzt geschrieben zu haben ist wohl der sinnvollere Weg. Auch wenn's im Grunde wohl wurscht ist was sie jetzt genau gesagt hat und was ich dann geantwortet hab usw. ;-D aber ein klein wenig besser fühl ich mich jetzt schon es zusammengefasst und (r)ausgeschrieben zu haben.

S/haly.da


Hey wallisii,

tja - es war wirklich ein Versuch wert:

^^Bzgl. abschließender Emotionen bin ich wahrscheinlich einfach nur zu ungeduldig und vermutlich sehe ich eventuell existente Fortschritte auch nicht sofort. ^^

Letzlich wird es vermutlich so sein: Es ist unser "Schicksal" solange sie leben. Wir werden einen Weg zu finden haben mit ihnen umgehen zu können. Oder wir werden daran letztlich doch zerbrechen. Es liegt an unserer inneren Haltung und dem eigenen Bewusstsein zuzulassen inwiefern sie nah an unserer Emotionen gelangen - oder eben auch NICHT!

Zu lesen, wie es Dir ergang nach diesem Anruf macht mich wütend. Sooo wütend - weil ich genau weiß wie es mir jedesmal geht, und jedesmal könnte ich um mich schlagen. >:(

Du hast ein schlechtes Gewissen weil Du ihr nicht geholfen hast mit ihren Sachen - ja, das hätte ich bestimmt auch. Aber so wie sie sich mit einem "ungern" Deinerseits zufrieden gab denke ich, dass es nur ein Versuch war mit Dir wieder in Kontakt zu treten. Es sieht mir nicht wirklich danach aus, als bräuchte sie ihre Klamotten. Also bei meiner wäre das wohl so - denn wenn sie wirklich irgendwas braucht ist sie da forscher - sehr sogar. (Soll sie sich ihre Mütze sonstwo hinstecken - man). Ja ich weiß, trotz allem ist es immernoch komisch zu hören oder lesen wenn jemand SO über die Mutter spricht - aber glaube mir, das ist nur unser subjektives festhalten an der "Normalität der Gedanken".

Bei mir war es an heilig Abend zuletzt so extrem. Ich war auf dem Weg sie zum essen abzuholen. Auf halben Weg musste ich anhalten und kurz pausieren. Ich musste extrem gegen den Impuls ankämpfen nicht einfach umzudrehen und sie sitzen zu lassen. OBWOHL sie sich wirklich "normal" verhält - immer mehr - seit sie durchgehend die Medis nimmt.

Es kommt mir alles so geheuchelt und unecht vor. Schon komisch - da wünscht man sich sein Leben lang eine normale Mutter, dann - nach 31 Jahren kommt sie dieser normalität so nah wie nie zuvor - und man kann es nicht mehr ertragen. Klassischer Fall von: ZU SPÄT würde ich sagen.

Saufen bringt nix. Mal ist das ja ganz okay - aber werd jetzt bloß nicht zum Alki - schon gar nicht wegen DER. Wegen allem - aber nicht wegen DER.. :°_

Lass' von Dir hören mein Lieber - ich kanns schlecht in Worte fassen, versuch ich's mal:

Wir haben uns nie getroffen, aber es tut mir im inneren meiner Seele gut zu wissen, dass es irgendwo da draußen jemanden gibt, der meine bösesten und dunkelsten Emotionen nachempfinden kann. Auch wenn ich auf der anderen Seite wirklich traurig darüber bin, dass dieses "Schicksal" noch ein anderer Mensch teilen muss.

Fühl Dich gedrückt.

Yrs, Shaly

Sp. wUallisxii


Hallo *:)

Danke dir - hat gut getan dich zu lesen. @:)

ich möcht grad nichts dazu schreiben außer wegen Weihnachten: kann ich sehr gut nachvollziehen :-) und mir dämmert langsam dass ich mir in dem Zusammenhang was vor mache, ob sie nur Ausraster hat oder nicht, das wird keinen großen Unterschied machen wie ich ihr gegenüber empfinde. Die (rhetorische) Frage ist nur wie damit umzugehen und wie sich das gestatten? Die Ausraster waren vllt der Beginn, inzwischen aber mehr ein vorgeschobener Grund sagen zu dürfen ich kann dich nimmer ertragen, und das bringt mich wohl nicht weiter an diesem vorschieben festzuhalten.

(PN: bin mir grad unsicher ob sie ankam, wenn du wieder hier bist und da ist nichts sag Bescheid)

@:) *:)

g2irbasolxi


hallo zusammen,

noch jemand hier?

darf ich - quer -einsteigen?

ich durchsuche schon einige zeit das forum nach dem thema mütter mit psychischen krankheiten (so in der art) und hier fühle ich zum ersten mal eine art "zugehörigkeitsgefühl".

ich bin 34 und habe gerade in meiner -zweiten- therapie sozusagen die "diagnose" borderline für meine mutter bekommen.

ich habe mir dann ein gutes buch zum thema gekauft und bin regelrecht erblasst- hatten die da meine mutter zum modell?

nun ist es so, dass sie nicht so extrem nach aussen ist, wie die mütter, von denen hier berichtet wird.

sie hat zwar genauso verfolgungswahn, ausraster und all das.

aber sie hat es immer geschafft, dass das nie großartig nach außen gedrungen ist.

nach außen hat sie immer alles rechtfertigen können, sodass nie mehr als leises gemurmel aufkam (ob denn das alles so richtig ist, wie sie das macht).

daher war mir bis ich 34 war nie klar, dass meine kindheit und jugend nicht normal war!

ausraster hat sie immer mir und meiner schwester in die schuhe geschoben - und wir, zumindest ich, ich habe das geglaubt.

ich hatte die schuld als teenie, dass sie mich stundenlang anbrüllte, rumschubste, sachen nach mir warf, mein zimmer zerstörte und mich z.t. auch rauswarf.

ich treibe sie nunmal zur weißglut, hat sie immer gesagt. das habe ich auch geglaubt.

und natürlich hatte sie bis vor kurzem in meinen augen recht, dass sie mich als kind nie mit anderen kindern spielen ließ, nicht am sport und schwimmen und an überhaupt gar nichts teilnehmen ließ. ich war eben ein kränkliches kind, dass geschützt werden musste. das leben war und ist in ihren augen nunmal extrem gefährlich.

da darf man z.b. einem kind keine schmerzmittel geben, nichtmal wenn es wie ich ein mal wegen einer ohrenentzündung die ganze nacht durchweint.

jetzt bin ich wie gesagt 34, mache schon meine 2.therapie. ich war magersüchtig, alkoholsüchtig (von beidem "trocken") und leide unter einer angststörung.

am schlimmsten war/ist für mich das bereits erwähnte "nach außen ganz normale". könnt ihr verstehen was ich meine?

wie soll man etwas als nicht normal entlarven, wenn es schon immer, das ganze leben lang in einem tarnmäntelchen der marke "normal" daherkommt. blöd erklärt, aber weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll.

ich weiß, dass sie es nicht mit "absicht" getan hat, also ich meine, es ist nunmal eine krankheit - aber ich muss sagen, ich bin schon erschüttert. was jetzt im rahmen meiner therapie so hochkommt. irgendwo ganz unten hatte ich vergraben, wie meine mutter mich regelrecht misshandelt hat und habe es unter "eigene schuld" verbucht.

und jetzt kommt es raus und tut zwar SAUWEH, aber befreit mich auch.

EIN GLÜCK hat endlich mal jemand (mein therapeut) erkannt, was meine mutter hat!!

(oder sollte ich besser sagen, dass es mal jemand MIR sagt. wer weiß, wie oft es schon ihr gesagt wurde. aber meine mutter stellt immer selbst ihre diagnosen und die von ärzten glaubt sie höchstens, wenn sie ihr in den kram passen.

als kleinkind bekam ich die diagnose asthma,- aber sie ließ mich nicht behandeln!

ich litt meine ganze kindheit darunter und bekam immer nur mittel gegen bronchitis!)

sie selbst war mal bei einem therapeuten, hat das aber abgebrochen. sie bräuchte das nicht mehr. ich habe fast den verdacht, dass er ihr zu nahkam (ev eine diagnose wagte?)

ich kann sehen, wie sie leidet, in einer welt voller gefahren, schmerz und einsamkeit (selbstgesuchte!) und verfolgung und feinden.

und kann ihr doch nicht helfen!?

und meine schwester weiß auch noch nichts von allem.

zunächst möchte ich einigermaßen stabil werden, bevor ich mit ihr spreche.

das ganze thema hat so viel in mir ausgelöst und hochgebracht - wie soll ich es ihr nur beibringen? sie hat noch nicht mal einen therapeuten zum besprechen.

ich würde mich sehr freuen, wenn hier andere betroffene ihren senf dazugeben, bzw. mich auszutauschen.

übrigens kenne ich diese fxxx schuldgefühle nur zu gut!

gestern habe ich mit ihr 3 stunden verbracht, als ich dann etwas überstürzt ging, wegen wolkenbruch, sagte sie ganz traurig "ooch". da brach es mir fast das herz.

das hat mir noch den ganzen tag leidgetan.

S9. waGllisxii


noch jemand hier?

ja ... Hallo *:)

hier fühle ich zum ersten mal eine art "zugehörigkeitsgefühl"

das verstehe ich :°_ wie zerreissend das alles ist kann man sich wahrscheinlich nicht vorstellen wenn man sowas nicht erleben musste, mir hat das auch sehr geholfen zu wissen da gibt's noch andere die mit ihren Emotionen ihren Müttern gegenüber kämpfen müssen, man kommt sich so herzlos vor weil's halt einfach die Mutter ist und weil das alles eine Krankheit ist.

darf ich - quer -einsteigen?

kein Problem, wir schreiben alle nur nicht oft hier weils immer ne recht unangenehme Konfrontation ist, ich hätte ehrlich gesagt auch nicht geschrieben, das hat aber nichts mit dir zu tun, deine Geschichte passt hier sehr gut rein, ich hätte nur lieber weiterverdrängt, konnte ich aber nicht weil ich vorgestern auch mal wieder die Gelegenheit hatte die netten Schuldgefühle zu schmecken: wollte einkaufen und hab sie von weitem gesehn, ich hab da überhaupt net nachgedacht und bin abgebogen und nach hause geflüchtet. Sie muss es also gar nicht mitkriegen, Schuldgefühle kommen schon wenn ich nur empfinde wie ich empfinde und nicht drum rumkomme mir dessen bewusst zu sein. Naja, mal sehn wie sich das entwickelt, so emotional gesehn. Vllt kann ich damit mal irgendwann abschließen und schreib dann ne Zusammenfassung, wahrscheinlicher bin ich dann aber nur froh es hinter mir zu haben und lass es Geschichte sein. *schiefgrins*

Wenn dir nach schreiben ist schreib :)z und beziehs dann nicht auf dich wenn mal keiner antwortet, ich glaub es ist schon mal gut das dann überhaupt mal rauszulassen, finds auch gut wenn der Faden immer wieder mal hochkommt, so können ihn vllt auch andere finden die sich dann etwas weniger alleine fühlen.

*:)

s}milek-4-mxe


Hallo shalyda!

Ich arbeite mit älteren Menschen, die chronisch psychisch krank sind und kann mir von daher sehr gut vorstellen, was du durchleidest und wieviel Kraft dich das kosten muss. Wäre es vielleicht eine Option -ich weiß nicht wie alt sie ist- dass sie irgendwie betreut wohnt? Dass da jemand ist, der darauf achtet, dass sie ihre Medis regelmäßig nimmt und sich somit ihr Verhalten stabilisieren kann?

Das Problem ist denke ich, dass du dich kaputt machst, dass es sicherlich auch für deine Tochter nicht gut ist diese Dinge hautnah mitzubekommen und dass es letzten Endes sicherlich sowieso auf einen Kontaktabbruch hinausläuft, weil verständlicherweise die Kräfte fehlen irgendwann.

Vielleicht ist es ganz gut, wenn du den Kontakt mal testweise für eine gewisse Zeit abbrichst und schaust, wie es dir in der Zeit geht. Alternativ oder zusätzlich könntest du dich ja mal beim sozialpsychiatrischen Dienst in einer Stadt informieren, ob es für deine Ma irgendwelche Möglichkeiten oder Hilfen gibt, sei es wohntechnisch oder allgemein ambulant. Ob sie dafür offen wäre ist sicherlich die andere Frage. So wie ich schizophrene Menschen kennengelernt habe denke ich, dass es bestimmt schwierig wäre, sie davon zu überzeugen. Hat sie einen gesetzlichen Betreuer?

DMaWlma


Hallo ihr Lieben *:)

Ich schau auch mal wieder rein, weil eine 20 minütige Unterhaltung mit meiner Mutter mich wieder tief bestürzt hat.

Immer diese Vorwürfe: Warum sitzt du nicht bei mir ? Warum hast du mir da nicht geholfen ? Warum hast du dies, das und sowieso nicht alles für mich gemacht ?

Das ich zum größten Teil eh alles gemacht habe was sie mir vorwirft, ist ihr dann einfach mal so "entfallen".

Ich beneide diejenigen die nicht zusammen mit der Mutter in einem Haus wohnen.

Sicher hätte ich ab und zu ein schlechtes Gewissen, aber das sie innerhalb von Sekunden vor meiner Tür stehen kann (und dies auch tut), zehrt stark an meinen Nerven.

Und dann immer wieder dieser Satz: Ich merke das ich am gesund werden bin, ganz sicher !

Ganz ehrlich, da muss ich echt an mich halten um ihr nicht einfach an den Hals zu springen.

Ihr gehts ja so gut im Moment, aber als wir gesagt haben das dies an den Medikamenten liegt, wollte sie das natürlich nicht wahrhaben.

Wenn ich nicht wüsste das alles eh nur noch eine Sache von ein paar Jahren ist, da sie ja auch noch stark körperlich krank ist, würde ich das alles nicht mehr durchhhalten.

Gerade im Moment schaffe ich es kaum meine Gefühle unter Kontrolle zu haben.

Mir ist als würde ich jeden Tag stundenlang gegen eine Wand laufen und es hört einfach nicht auf.

Die Einrichtung der gesetzlichen Betreuung hat rein garnichts gebracht. Sie sitzt immer noch jeden Tag in der Küche und tut garnichts. Ausser das sie jetzt jedesmal was zu meckern über die Betreuerin hat und das lässt sie natürlich alles bei mir ab.

Da ich weiss das hier Menschen sind die ganz genau wissen was man in so Momenten durchmacht, sehe ich die Möglichkeit hier zu schreiben als eine Art Ventil und vielleicht sogar auch als Unterstützung.

Hoffen wir einfach das es irgendwann einmal Möglichkeiten ausser Medikamenten geben wird, um das sowas dann anderen Menschen erspart bleibt.

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