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Kurzer, schmerzfreier Suizid?

p4hoewbe


ach ja ..ich bin jetzt evangelisch -diese annahme ..habe ich durch lange gespräche mit einem evangelischen pfarrer bekommen.

GUras-Hnalm


Ashanti: Grossschrift wird im Internet als Schreien empfunden. ;-) nicht besonders höflich. Ansonsten - lass doch den Leuten ihren Glauben - oder eben Unglauben. :-

rFespaektlos,er


Weiss jemand ob es focus-seb noch gibt?

Ich kann mich gut an diverse frühere Kommentare von ihm erinnern. Die haben mir immer gut gefallen.

Falls er hier noch unterwegs sein sollte, nur als Leser (andere können sich auch angesprochen fühlen), was müßte geschehen, um seine Selbstmordgedanken wegzuwischen?

Glrars-Hxalm


Weiss jemand ob es focus-seb noch gibt?

soweit ich gehört habe, ist er noch hier, aber unter anderem Namen. Ich habe allerdings keine Ahnung, unter welchem...

r,espwektlosber


Das beruhigt mich etwas. Und wie hast du mitgekriegt dass focus-seb unter anderem Namen da ist?

Solche hoch-negativen Themen machen mich selbst rasch depressiv.

Letztendlich gibt es immer drei Möglichkeiten:

1. Man beendet alles!

2. Man macht so weiter wie bisher und möchte am liebsten eben alles beenden.

3. Man bricht alle Brücken ab und beginnt neu (das Problem ist hier leider, dass der/die Betroffene sich nicht selbst aus seiner Lage befreien kann und nicht weiss, wer helfen kann. Da kann man versuchen, Hilfe durch so ein Forum zu bekommen.)

Gzras6-Haxlm


Und wie hast du mitgekriegt dass focus-seb unter anderem Namen da ist?

es wurde mir gesagt. ;-)

Alle Brücken abbrechen funktioniert leider häufig nicht, höchstens wenn die Auslöser extern sind - z.B. Mobbing am Arbeitsplatz oder was weiss ich. :- wenn es Depressionen sind, kann man auch ans andere Ende der Welt reisen, ohne dass sich was ändert...man nimmt seine Probleme sozusagen mit, leider.. :-|

l9-sxt


Alle Brücken abbrechen funktioniert leider häufig nicht

Sag doch sowas nicht... Bin grad mittenmang dabei, mit der Hoffnung auf Besserung und dann das :-|

GbrasC-Halxm


Ich sag nicht, dass es nie funktioniert. Wie gesagt, wenn dein Umfeld mitverantwortlich ist, kann es schon funktionieren...aber sonst bleibst du ja der selbe Mensch, auch wenn du ans andere Ende der Welt reist..

lb-st


Und wenn man nicht genau weiß, worans liegt?

Dass es am Ende einfach nur ein misslungener Ausbruchsversuch ist, man die letzten Scherben der Vergangenheit vor sich sieht und eigentlich noch viel schlimmer ist als vorher, als es wenigstens noch keine Scherben sondern ein Stück war?

tHoo sxhy


Alle Brücken abbrechen funktioniert leider häufig nicht, höchstens wenn die Auslöser extern sind - z.B. Mobbing am Arbeitsplatz oder was weiss ich. wenn es Depressionen sind, kann man auch ans andere Ende der Welt reisen, ohne dass sich was ändert... man nimmt seine Probleme sozusagen mit, leider..

Da muss ich dir zustimmen und wiedersprechen. Ich habe/hatte viele Probleme in meiner Familie. Würde da ziehmlich vertiggemacht (Bruder) und von (meinen Eltern) im Stich gelassen. hatte mich daher schon immer total isoliert etc. Habe auch schon seit jahren depressionen, die ich nicht bemerkt hatt... kannte ja nichts anderes. Ich habe vor ein paar Monaten (fast) alle brücken deswegen abgebrochen. Ich muss sagen, es hat eine menge meiner Probleme gelöst! Und auch ein teil meiner Probleme, die bei mir Lagen. Bei so einem Neuanfang kann man allen Mut zusammen nehemn und versuchen alles besser zu machen. Sicher, es geht nicht alles. Aber immer etwas. Und oft sind es ja die ersten, die die schwersten sind. Die hat man so dann gemacht. Man merk, es geht vorran, ICH kann was zum guten verändern. Das ist eine Menge wert!!!

Es kann aber auch eine menge schief gehen. Muss alles gut durchdacht sein. Denn man lässt immer etwas gutes zurück!!! Selbst wenn man jeden Tag die gleichen Höllenqualen durchlebt, so weiß man doch, was morgen ist. Bricht man alle Brücken ab, so steht man da, weiß nicht wohin, nicht (immer) was morgen ist.

Für mich war es bis jetzt die beste Entsheidung meines Leben!!! kann es aber trotzdem nicht jeden empfeheln.... das wichtigste ist eh der Neustart im Kopf, sowie der Mut und der Wille das ganze umzusetzten. Wenn man so mental alle Brücken abbricht, dann kann man auch viel für sich verändern ohne das pysisch zu tun...

A5lexxT1055


Ich bin kein Religiöser Mensch aber manchmal ist es einfach leichter alles aufzugeben seinem Leben ein Ende zu setzen weil man nur noch verzweifelt ist ....Es ist schön wen man Freunde oder Familie hat die einen immer wieder aufbauen..Aber es gibt auch Menschen die niemanden mehr haben ( ich zb habe meine Mutter 2008 zu Grabe tragen müssen) ...Für mich war meine Mutter die einzige Person auf dieser Welt die mich noch aufgemuntert hat die zu mir oft gesagt hat "das Leben ist lebenswert egal wie schwer es ist" ...Meine Mutter war sehr religiös ich nicht !!!! Ich persönlich habe schon oft an Suizid gedacht habe es nur nicht getan weil ich immer an die Menschen dacht die ich zurücklasse die sich vielleicht die Schuld dafür geben .. Ich liebe das Leben aber manchmal hat man Momente wo man denk das niemand mehr zu einen hält das man in dieser Welt ganz alleine ist und da verstehe ich das viele einfach nicht mehr wollen egal ob krank oder Gesund ....Stellt euch alle mal vor Ihr seid Alleine ohne Freunde, Familie und so weiter ....Werdet dann von dem Menschen den ihr am meisten schätzt so runtergemacht das ihr die Welt nicht mehr versteht da den Gedanken zu haben ohne mich wäre die Welt besser ohne mich würde nichts anderes sein ist doch nicht so abwegig ....Ich selbst bin sehr nah dran einfach diese Welt zu verlassen weil ich keinen Sinn mehr sehe hier zu bleiben...Ich habe keine Kinder niemanden wo ich denke das er oder sie es ohne mich nicht schaffen würde..Den Fehler den ich mir eingestehen muss ist das ich immer mehr an das wohl anderer dachte an an meins aber so bin ich halt ..ICH Persönlich kann nicht mehr fühle mich nur noch leer und unverstanden

O}pt*imislmuxs


[[http://www.focus.de/politik/ausland/suizidversuch_aid_104632.html Kevin Hines]] könnte vermutlich sehr viel zu diesem Thema sagen. Ich hab vor 2 Monaten ein neues Interview mit ihm gesehen. Beeindruckend. Ich kann das alles gar nicht wieder geben, was er an Worten, Gesten und auch Emotionen zu dem Thema rüberbringen kann. Ich habe es leider online nirgendwo gefunden.

Früher konnte ich zum Thema Suizidalität nur so "sprudeln" – meist überflüssig, da trotzdem am eigentlichen Thema des Betroffenen vorbei – heute fehlen mir einfach die Worte dazu. Das einzige, was mich heute noch überzeugt, ist die Tatsache, dass vermutlich nicht ein Selbstmörder wirklich sterben will. Aber alle wollen, dass sich der aktuelle (hoffnungslose, schwarze, miese, ... ) Zustand in einen guten wandelt oder zumindest aufhört. Dem ist grundsätzlich auch nichts entgegen zu setzen. Wer will schon nicht, dass es einem selber gut geht... Aber wie man das hinkriegen kann, ist vermutlich so individuell, wie der betroffene Mensch selbst.

Ich wünsche allen, die solche Gedanken in sich tragen, dass sie gute Wege aus der Misere finden mögen. :)*

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