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Der Borderline-Faden

m.aikaelx71


ja bin ich

ich steh eh nicht auf tabletten und son zeug-ich dachte es handelt sich nur um sprachtherapien.....

die klinik war ja auch freiwillig....

tja nu häng ich hier wieder in den seilen und bin hin und her gerissen bin nur am heulen und weiss nicht was ich tun soll....meine frau entäuscht,die wenigen freunde und die familie

H0appyzMaxlli


Aber manchmal können Medikamente sehr wirksam sein... Und vor allem auch unterstützend wirken... Ich persönlich denke, dass man es einfach mal ausprobieren sollte...

Wann hast du denn wieder einen Thera-Termin?

ja, in der Klinik ist es in der Tat so, dass man viele verschiedene Gruppen oder angebote hat...

Ist bei uns auch so... neben einzelgesprächen gibt es viele gruppentherapien und auch kunsttherapie und sport...

Mir hat der Klinikaufenthalt sehr gut getan... Die ersten Wochen waren schwierig, aber nach und nach wurde es immer besser...

mUaiRkel71


das ist es ja

hab javorher im sack gehauen undbin wieder abgedüst....mein therapeut weiss noch gar nichts davon....und ehrlich trau mich auch gar nicht da anzurufen....

aber es ist nett mit dir zu schreiben(-:

Gjroswsixe


Hallo maikel!

Du trinkst viel Alkohol? Aber Medikamente sind dir suspekt? Hast du Angst davor, sie könnten deinem Körper schaden? Keine Sorge, das tut wohl eher der Alkohol...

Hast du Angst, die Medis machen dich erst richtig fertig (seelisch)? Auch das erledigt der Alkohol bereits...

Du schreibst, du warst blau und hattest dann wieder diese Wahnvorstellungen und es gab Stress. Also ist es auch der Alkohol, der deine Ehe kaputt macht.

Es ist der Alkohol, der DICH kaputt macht!

Denk mal bitte drüber nach!

War selbst Alkoholikerin, wenn auch "nur" etwa 1-1,5 Jahre so richtig. aber habe über sehr viele Jahre immer wieder, nicht täglich,aber extrem viel getrunken, später auch immer mehr Drogen. Das hat alles so viel schlimmer gemacht, aber ich war zu blind, das zu erkennen!

Und auch ich hab mich bei meiner ersten Psychotherapie geweigert, Medikamente zu nehmen.

Ich glaube, der wahre Grund war, dass ich wusste, dass ich dann unmöglich weiter "richtig" trinken kann. So war es später auch, es machte mich einfach nur total fertig, wenn ich dann Alkohol getrunken habe und die Tabletten genommen hatte.

Aber die Tabletten haben mir geholfen und schließlich habe ich endlich ganz aufgehört, zu trinken.

Ich hoffe, ich liege nicht ganz daneben mit meinem Moralgeblubber |-o

mwafike-l7x1


wenn ich ehrlich bin,

nein,du liegst nicht ganz daneben....aber das wahre problem liegt in meinem mangelnden selbstwertgefühl und die eifersucht-der alk war und ist immer nur ne zuflucht,aber es stimmt,er hat vieles dazugetragen,das es so ist,wie es ist

G/rolssixe


:°_

Verstehen kann ich dich sehr gut!!

Aber du hast ja selbst bereits erkannt, dass der Alk als Zuflucht dir letztendlich nicht wirklich hilft, im Gegenteil...

Und du suchst ja bereits Hilfe, das ist schon ein riesengroßer Schritt!!!

Was hast du zu verlieren? Was, wenn du einfach ne Pause einlegst mit deiner bisherigen Strategie? Lass dich doch einfach mal drauf ein, mach die Therapien mit und guck, was mit dir passiert. Probier die Medis doch einfach aus, keiner sagt, dass du sie dann nicht wieder absetzen kannst.

Setz dir doch eine Frist, z. B. 6 Wochen (mind. 4 müssen schon sein, damit die Medis wirken können). Wenns dir bis dahin noch gar nicht besser geht, kannst du immernoch das Handtuch werfen, aber du hast es wenigstens richtig versucht!

:)* :)*

H!appy,Mal5li


Kann Grossie nur zustimmen... Man muss es ausprobieren...

manchmal dauert es auch ein wenig länger, bis die richtigen Medis gefunden sind, denn nicht jedes Medikament wirkt bei jedem gleich... Bei mir hat es ziemlich lange gedauert bis das richtige gefunden war (will dich damit aber nicht abschrecken, das lag nämlich eher daran, dass ich mich nicht getraut habe den Mund aufzumachen, wenn irgendwelche Nebenwirkungen eingetreten sind...)

Buo|rdieEGirl


@ HappyMalli

ja diese Dinge mit der ARGE sind sehr stressig vorallem weil man den totalen Druck von denen bekommt selbst wenn man

zurecht Geld bekommt.

In meiner Nähe gibt es leider überhaupt keine geeignete Klinik und mir würde es auch total schlecht gehen von meinem

Freund und meiner Katze getrennt zu sein. Zudem kann ich nicht in fremden Betten schlafen.

Ich bin momentan auf der Suche nach einem Therapeuten oder Psychiater aber dafür muss ich ganz schön telefonieren und

wohl auch in andere Städte fahren weil es bei uns in der Stadt nichts gibt, alles voll oder Borderliner unerwünscht. Momentan stehe ich bei der Caritas auf der Warteliste aber die haben mir schon gesagt dass sie mir nicht großartig helfen können weil ich Borderline habe. Mir war es aber wichtig der ARGE etwas vorlegen zu können, die unterstellen andauernd ich würde mich nicht bemühen.

Wegen Medis: Ich halte von Medis nicht viel. Sie vernebeln die eigentlichen Gefühle die wahrgenommen werden möchten.

Ich kann die Bücher von Alice Miller sehr empfehlen, sie hat wirklich Ahnung von sowas und hat mir schon sehr geholfen.

@phoebe

Beim Amtsarzt war ich schon. Die Psychologin dort war alles andere als nett. Sie sagte zu mir ich wäre noch nicht weit

genug am Boden weil ich mich gegen eine Klinik entschieden habe. Sie Wusste aber von den schlechten Erfahrungen dort.

Dann sagte sie, entweder geh ich in eine Klinik oder das Amt zahlt nicht mehr. Und meinem Freund warf sie vor er würde

mich noch viel kränker machen weil er sich um mich kümmert. In den Bericht schrieb sie dann ich würde mich dagegen stellen

und sie schrieb sogar rein "wahrscheinlich ist Frau soundso noch nicht tief genug unten um einzusehen dass sie in eine Klinik

muss". Ich fand das so verletzend.

@Grossie

ich schlafe auch schlecht ein, in meinen Kopf kreist erstmal ein Gedankenkarusell das micht ganz verrückt macht.

Mein Schlaf ist sehr leicht und wenn ich aufwache kann ich erst nach einer Stunde wieder einschlafen.

Habe ich am nächsten Tag einen Termin irgendwo kann ich die ganze Nacht überhaupt nicht schlafen weil ich Angst habe.

Habs auch mal mit Tabletten versucht aber mir wird so dermaßen übel davon dass ich mich übergeben muss. Psychopharmaka

vertrage ich überhaupt nicht, die schlagen bei mir extrem stark an so dass ich nur Nebenwirkungen habe. Von Remergil hatte ich einen Zusammenbruch und musste 2 Tage im Bett bleiben. Aber es ist auch besser so.

SVV ist wohl recht gefährlich und das würde ich beim Amt nie erwähnen. Die nutzen jede Gelegenheit um einen einzuweisen

denn dann müssen sie weniger zahlen, die Kasse muss ja das meiste dann übernehmen.

@maikel71

In die Adula Klinik will die ARGE mich auch schicken. Aber wenn du schon sagst dass man dort wieder Medis bekommt (ich

bin extrem gegen Medis) dann will ich da auf keinen Fall hin!

Eifersucht kenne ich sehr sehr gut. Das ist weil man dem Patner/der Partnerin einfach nicht vertrauen kann. Du hast

sicher auch viel schlimmes erlebt und es ist verständlich dass du nicht einfach so vertrauen haben kannst.

Man muss Schritt für Schritt lernen selbst bei kleinen Dingen zu vertrauen.

Ich habe meinem Freund erst letztens wieder eine Szene gemacht weil ich ihn beschuldigt habe er hätte mir Geld

geklaut. Sowas würde er aber nie tun. Trotzdem kann ichs einfach nicht lassen.

HAappypMallxi


BordieGirl,

ja einen geeigneten Therapeuten zu finden ist schon ziemlich anstrengend... Ich will eigentlich auch ne richtige Therapie machen, weil mir die 15-20 Minuten pro Woche bei meiner Psychiaterin einfach zu wenig sind... Stehe da immer ein wenig unter Druck ja was zu erzählen, damit die wenige Zeit gut genutzt werden kann... Aber wie du schon beschrieben hast, die Suche ist anstrengend und wenn man endlich jemanden gefunden hat, der/die einen nehmen würde, dann stehen da die ewig langen Wartelisten im Weg... :-/

p@hoAe7be


In die Adula Klinik will die ARGE mich auch schicken. Aber wenn du schon sagst dass man dort wieder Medis bekommt (ich

bin extrem gegen Medis) dann will ich da auf keinen Fall hin!

in dem beitrag über borderline -gabs einen hinweis darauf, dass im gehirn ein gendefekt wäre ..und den MUSS man mit medizin zu leibe rücken. ich wäre ein nichts ohne medizin muss ich ganz ehrlich sagen..ich habe mich früher auch mit händen und füssen gewehrt..und ichhabe viele medis ausprobieren müssen ..aber ich bin perfekt eingestellt..und habe nur noch wenige ausfälle...oder wie man es nennen will.

H"a"p`pyMaxlli


Nur weil man Tabletten nimmt, bedeutet das ja auch nicht, dass man den ganzen Tag benebelt durch die Welt läuft... Es gibt so viele verschiedene arten von antidepressiva, neuroleptika und so weiter... der arzt wird abwägen welche medis für euch die richtigen sind... Die einen bekommen eher was beruhigendes, weil sie sonst hibbelig, ängstlich und so weiter sind, und die anderen bekommen dann eher was anregendes... Aber das entscheidet der arzt.

BGord\ieGxirl


phoebe

Es ist ja jedem seine Entscheidung ob er Medis nimmt. Aber ich persönlich finde bei Borderline Medikamente einfach nicht angebracht weil Borderline nicht durch einen Gendefekt entsteht (wer sagt denn sowas? Hast du Quellen?) sondern durch eine traumatische Kindheit.

Es ist natürlich auch so dass Borderline Züge vererbt werden können aber die Hauptursache entsteht in der Kindheit.

Borderliner haben nie gelernt eigene Gefühle und eine eigene Denkweise zu entwickeln. Das erklärt z.B. die extremen Gefühle von Leere und die Gefühllosigkeit.

Da kann keine Medizin der Welt helfen sondern einzig und allein eine gute Therapie mit der man sich selber findet und lernt seine wahren Gefühle zu erkennen. Medikamente unterdrücken die wahren Gefühle. Diese Symptomatik, so krass sie auch ist, ist ein sehr großer Hilfeschrei unseres Körpers. Er will dass wir herausfinden wo unser Schmerz vergraben liegt. Es mag dir vielleicht so vorkommen dass es dir mit Medis besser geht aber es ist alles nur Schein und die wahren Ursachen brodeln weiter vorsich hin, nur du merkst es nicht. Und die Therapeuten setzen Borderliner oft unter Medis um sie umgänglicher zu machen.

@HappyMalli

Ich meine nicht dass man vernebelt durch die Weltgeschichte läuft sondern dass die wahren Gefühle verschleiert werden. Es gibt gewisse Krankheiten bei denen Medikamente durchaus angebracht sind z.B. wenn im Gehirn nicht mehr ausreichend Endorphin gebildet werden kann oder bei Schizophrenie. Dass hat aber nichts mit Borderline zu tun. Denn Borderliner sind ja nur depressiv weil sie mit ihren Symptomen der Borderline Kankheit nicht zurecht kommen. Denn wenn es etwas mit diesen Endorphinen zu tun hätte, hätten wir keine Stimmungsschwankungen sondern wären dauerdepressiv.

Wie gesagt, Alice Miller kann ich jedem nur ans Herz legen.

Hier was zum reinschnuppern [[http://www.alice-miller.com/index_de.php]]

H3apEpyMaxlli


Na ja, aber ich denke halt, dass es gerade in der anfangsphase einer therapie sinnvoll ist, dass man die Gefühl bzw. die extremen Gefühle "verschleiert" um sich auf das wesentliche zu konzentrieren... wenn zum Beispiel die Stimmungsschwankungen verringert werden, dann ist es viel leichter daran auch wirklich zu arbeiten...

Ich will ja auch niemandem Medis aufzwingen, aber ich spreche aus persönlicher erfahrung, dass sie unterstützend sehr wirksam sein können!

Bxor)dieGirxl


Alles an der Krankheit ist wesentlich, alle Symptome drücken Schmerzen aus. Jedes Symptom ist wichtig und keines davon sollte "unterdrückt" oder zur Seite gestellt werden. Denn der Körper sucht sich dann eine andere Ausdrucksweise für den Schmerz und es kann sein dass sich ein anders Symptom dadurch verstärkt.

Aber wie gesagt, jeder muss das für sich entscheiden. Ich möchte lediglich einen Denkanstoß geben. Wenn ihr meine Sichtweise trotzdem nicht als richtig anseht ist das okay :)*

Aber passt auf euch auf!

BKordieGxirl


dieser Abschnitt ist super

In den meisten Fällen wissen wir nichts über die Gründe unseres Leidens, weil eine vollkommene Amnesie seit langem die Erinnerung an die Prügelstrafen verdeckt – zunächst um das Gehirn des Kindes zu schützen. Doch diese Amnesie ist verhängnisvoll, denn sie wird dann chronisch und erschwert uns die Orientierung. Obwohl sie uns vor den Erinnerungen schützt, kann sie uns nicht vor schwerwiegenden Symptomen bewahren, wie beispielsweise vor der Angst, die immer wieder Gefahren signalisiert, welche nicht mehr bestehen. Diese Gefahren waren früher vollkommen real, etwa wenn die Mutter ihr sechs Monate altes kleines Mädchen schlug, um ihm "Gehorsam beizubringen". Wie alle anderen hat man diese Schläge überlebt, aber leidet dann vielleicht im Alter von sechsundvierzig Jahren an Herzproblemen.

So lässt man sich jahrelang mit Medikamenten behandeln, aber niemand (weder die Leidende noch der Arzt) stellt sich die Frage: Wo ist die Gefahr, die der Körper nicht aufhört zu signalisieren? Die Gefahr verbirgt sich in der Geschichte der Kindheit, aber alle Türen, die uns diese Perspektive eröffnen könnten, scheinen hermetisch verschlossen zu sein. Niemand versucht, sie zu öffnen, im Gegenteil, wir unternehmen alles, um uns nicht unserer Geschichte stellen zu müssen mit ihrem unerträglichen Schrecken, der uns so lange Zeit begleitet hat. Weil es sich um die verwundbarsten und ohnmächtigsten Jahre unseres Lebens handelt, will man nie mehr daran denken. Man will diese Ohnmacht nicht fühlen, und auf keinen Fall wollen wir uns an die Atmosphäre erinnern, die uns umgab, als wir klein waren und machtgierigen Menschen ausgeliefert.

Dennoch beeinflussen gerade diese Jahre den Rest unseres Lebens, und genau die Konfrontation mit dieser Zeit bietet uns den Schlüssel an für das Verständnis unserer Panikattacken, unseres Bluthochdrucks, unserer Magengeschwüre, unserer Schlaflosigkeit und – leider – unserer scheinbar unerklärlichen Wut auf ein kleines Baby, das schreit. Die Logik dieser Rätsel zeigt sich, sobald wir uns endlich über den Ursprung unseres Lebens bewusst werden wollen, das ja nicht im Alter von fünfzehn Jahren begonnen hat, sondern viel früher. Wir fangen dann an, unser Leiden zu verstehen, und gleichzeitig verringern sich nach und nach die Symptome. Der Körper braucht sie nicht mehr, weil wir von nun an die Verantwortung für das ehemals leidende Kind übernommen haben.

Dann wollen wir dieses Kind, das wir waren, verstehen, sein Leiden anerkennen und es nicht länger verleugnen. Wir wollen jetzt dieses einst geschlagene Kind begleiten, das in seiner Angst ohne einen helfenden Zeugen, ohne Trost und Halt ganz allein war. Indem wir dem Kind, das wir waren, eine Orientierung bieten, schaffen wir seiner Seele eine neue Atmosphäre, die ihm erlaubt, zu sehen, das nicht die ganze Welt voller Gefahren ist, sondern dass es vor allem die Welt seiner Familie fürchten musste, in jedem Augenblick seiner Existenz. Wir wussten nie, welche schlechte Laune unsere Mutter im nächsten Moment leiten mag, die sie auf uns richten würde. Wir wussten dann nie, wie wir unser Leben verteidigen sollten. Niemand ist uns zur Hilfe gekommen, niemand hat gesehen, dass wir in Gefahr waren, so haben wir selbst gelernt, dies nicht wahrzunehmen.

Vielen Menschen gelingt es, sich vor den Erinnerungen an ihre schreckliche Kindheit zu schützen, indem sie Medikamente wie etwa Antidepressiva einnehmen. Aber diese berauben uns unserer wahren Emotionen, und die logischen Reaktionen auf die Misshandlungen des Kindes können nicht ausgedrückt werden. Genau diese Tatsache hat aber die Krankheit ausgelöst.

Mit dem Beginn einer Therapie sollte sich dies ändern. Nun gibt es einen Zeugen für unser Leiden, der wissen will, was uns geschehen ist, und der uns helfen will, zu lernen, wie wir uns von der Angst befeien, von neuem erniedrigt, geschlagen, misshandelt zu werden, einen Zeugen, der uns hilft, das chaotische Leben unserer Kindheit zu verlassen, unsere Emotionen zu finden und schließlich mit unserer Wahrheit zu leben. Dank der Gegenwart dieses Menschen können wir die Verleugnung aufgeben und unsere emotionale Redlichkeit erlangen.

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