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Kontrollverlust- Ohnmacht- Angst!

t]ernechexn hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben :-)

Ich wollte mal hören, ob es Leute gibt denen es genauso geht wie mir. Und mir dann evtl. helfen können, weil ich momentan nicht weiß, wie ich damit umgehen soll.

Also, es ist so dass ich seit Oktober immer wieder krank werde (Die. wird hoffentlich geklärt was jetzt eigentlich los ist) und jetzt letztens 2 Wochen lang Antibiotikum nehmen musste. Klar, dass das schwächt. Klar, dass man sich damit elend fühlt. Nun war es aber so, dass ich mich so elend und schwach und zittrig gefühlt habe, so "unterzuckert" (also das Gefühl was man hat wenn man seit vielen Stunden nichts gegessen hat), dass ich die eine Nacht in Panik aufgewacht bin und dachte, dass ich ohnmächtig werde. Was dann nicht so war, aber bis diese Panikattacke aufhörte hats in meinem Empfinden eine Stunde gedauert in der ich mich Herzklopfen, schwerer Atmung und schweigebadet im Bett lag. Und seitdem plagt mich nun ständig die Angst, ohnmächtig zu werden :-/ Ich fühle mich schwach, zittrig, habe weiche Knie. Dann steiger ich mich da so rein, dass es ganz schnell zu einer Panikattacke wird und ich das Gefühl habe, keine Luft mehr zu bekommen und mein Herz anfängt wie wild zu schlagen. Das komische ist, dass ich vor ein paar Jahren (2001?) einmal im Bus ohnmächtig wurde und mich danach übergeben musste, woraufhin sich diese Angst aber nicht manifestierte. Jetzt, nach so langer Zeit sitze ich im Bus oder Straba und meine Gedanken fangen an, sich nur noch darum zu kreisen: Was ist wenn ich in diesem überfüllten Bus ohnmächtig werde?

Das ist so extrem, ich weiß momentan garnicht was ich machen soll? Ich kenne mich ja und weiß auch, dass ich seit ein paar Jahren an Angst- und Panikattacken leide. Und dass ich extreme Angst vor Kontrollverlust habe. Aber ich hatte es erstens richtig gut in den Griff bekommen und außerdem hatte sich das auf Angst vor Erbrechen beschränkt. Und ich hatte meine Strategien entwickelt, wie ich damit umgehe. Dieses Gefühl ist für mich neu...

Liebe Grüße. ternchen :)*

Antworten
tOern7chen


Ich hoffe wirklich

dass mir jemand helfen kann. Will nicht schon wieder von Arzt zu Arzt rennen... :(v

N"exiaxna


ternchen

Helfen kannst du dir nur selbst.

Das hört sich nicht nach einer pysischen, sondern psychischen Erkrankung an.

Bei Panikattacken kannst du dir Hilfe bei einer Therapie holen oder bei einer Selbsthilfegruppe für Agoraphobie usw.

Ich habe meine Panikattacken durch ein Antidepressivum in den Griff bekommen. Auch ich habe ähnlich gelitten wie du.

Alles Gute

NGexiaxna


Schau auch mal unter

[[http://www.med1.de/Forum/Suche/]]

Dort findest du Beiträge zu Panikattacken.

tMerQnxchen


Ich war in Therapie

Mit 15 Jahren habe ich eine Therapie begonnen, damals wegen eines Todesfalls. Deswegen kenne ich mich ja auch und weiß/wusste immer, wie ich mit meinen Ängsten klarkommen kann. Hatte die wie gesagt auch bestens im Griff, nur momentan überkommen sie mich wieder mit einer solchen Wucht und in einem fremden Ausmaß, sodass ich garnicht mehr weiß, was ich tun soll.

Und das ärgert mich, weil ich eigentlich super Fortschritte gemacht habe >:(

Vielleicht liegts auch einfach an der neuen Situation- von zuhause weggezogen, dauernd krank geworden (bei Krankheit bin ich bislang immer lieber zuhause bei meiner Familie gewesen) usw. ...

Trotzdem schränkt es grade tierisch ein >:(

NVe xianxa


Das glaube ich dir.

Du hast doch sicherlich Anwendungspraktiken entwickelt, um damals da raus zu kommen.

Oder ist es für dich wichtig, nicht alleine zu sein? Wenn du ausgezogen bist, hat es vllt was mit dem Alleinsein zu tun? Wenn dir was passiert und du bist allein? So waren meine Ängste jedenfalls.

Versuche doch eine Selbsthilfegruppe zu finden. Das ist ein Anfang.

Und du solltest dir einen Notfallkoffer bereithalten (nur gedanklich). Ich meine damit Sachen, die dich dann ablenken.

Leg dir eine Strategie zurecht, wie du das das nächste Mal besiegen willst! Es geht, es läuft alles nur im Kopf ab, wenn du körperlich gesund bist.

tgeQrnLchen


es läuft alles nur im Kopf ab

jaaaaaa, nur im Kopf- du weißt ja selber, wie das ist (schließe ich jetzt jedenfalls mal aus deiner Auusage

So waren meine Ängste jedenfalls.

)... bei allen Unannehmlichkeiten die solche Panikattacken auch bereiten- ich finds immer wieder wahnsinnig spannend was der Kopf alles mit einem anstellen kann :-o

wenn du körperlich gesund bist.

das muss eben noch abgeklärt werden. Mit mir stimmt auf jeden Fall irgendwas nicht- meine Blutwerte spielen vollkommen verrückt. Nur WAS, das weiß ich eben seit Wochen nicht. Aber Dienstag gehts ab zum Arzt.

Eine weitere Sache, die mich hoffen aber gleichzeitig auch wissen lässt, dass es definitiv mein Kopf ist, ist, dass ich diese Schwindel- und Schwächegefühle in meiner alten Umgebung, also meiner vertrauten Heimat mit allen vertrauten Personen, NICHT habe. Obwohl ich mit meinem Freund zusammen ausgezogen bin, aber das hilft nicht sehr viel (sicherlich wäre es schlimmer wenn er nicht da wäre. Aber ich bekomme diese Panikattacken auch nur, wenn er nicht dabei ist. Also wenn ich alleine Bus oder Bahn fahre etc.)

:-)

Neexiaxna


Deine Ausführungen und Erklärungen bestätigen doch meine These.

Lass dich durchchecken, dann weißt du, dass es nicht organisch sein kann. Das beruhigt doch schon mal. Es kann nichts passieren.

Sollte es an dem sein, dass es dein Kopf ist, davon gehe ich mal aus, dann kannst du dagegen angehen, indem du etwas unternimmt. Lass dir helfen. Und wenn dir bewußt wird, dass dir nur die Angst kommt, wenn du von deiner gewohnten Umgebung weg bist, dann ist es doch eindeutig.

Bei mir war es so, dass ich, je weiter weg von zu Hause, es immer schlimmer wurde. Sobald ich auf dem Heimweg war, waren die Attacken weg. Also ich wollte mit dem Bus fahren, an der Haltestelle eine Attacke, dass ich dachte ich sterbe. In dem Moment, als ich den ersten Schritt von der Haltestelle weg nach Hause machte, nichts. Es war vorbei. Allerdings habe ich es nie wirklich geschafft, damals Bus zu fahren. Ich bin immer wieder umgekehrt und mit dem Auto gefahren. :°(

t}erncxhen


Mh

also abgesehen davon, dass ich eigentlich dachte es jetzt selbst im Griff zu haben und auch keine äußere Hilfe mehr zu benötigen- wie findet man eigentlich eine Selbsthilfegruppe? Und vor allem, zu was für einer müsste ich? Keine Ahnung...

an der Haltestelle eine Attacke, dass ich dachte ich sterbe. In dem Moment, als ich den ersten Schritt von der Haltestelle weg nach Hause machte, nichts. Es war vorbei. Allerdings habe ich es nie wirklich geschafft, damals Bus zu fahren. Ich bin immer wieder umgekehrt und mit dem Auto gefahren.

kenne ich. Bis auf dass es jetzt bei mir so ist, dass mich die Attacken so schwächen, dass ich auch danach zittrig bin und mich schwach fühle und die Panik nicht sofort weg ist, auch wenn ich "außer Gefahr" bin %-|

Oh man, sowas ist echt gemein :°_

NNexAiana


Du findest Selbsthilfegruppen unter

Agoraphobie, Angststörung, Panikattacken usw. Google mal.

In Göttingen sollte es sowas geben.

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