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Ist das peinlich? ?

SschwesjterSS hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Findet ihr es irgendwie peinlich, wenn man beim Psychiater oder Psychologen anfangen muss zu weinen, weil man eben an irgendwas schreckliches oder Trauriges erinnert wird? Das passiert mich manchmal...

Erleben Psychiater/Psychologen sowas oft??

Grüsse

Antworten
G)raDs-_Halm


Nein, finde ich gar nicht peinlich. Wieso auch? Und ja, sowas wird oft erlebt - bei vielen Therapeuten steht ja direkt eine Taschentuchpackung bereit. ;-)

natürlich "mag" ich es nicht, wenn ich weinen muss, ich mache sowas auch lieber für mich allein - aber mittlerweile kann ich das akzeptieren und wenn es passiert - tja, dann passierts halt. Ich hab auch soviel Vertrauen zu meiner Thera, das mich das bei ihr weniger stört..

V#iFckyx75


Schließe mich Grasi an. Gerade bei deiner Thera darf auch Platz für Tränen sein, wenn du das Bedürfnis hast zu weinen. Es ist ein Ausdruck deiner Gefühle und es gut und gesund weinen zu können. Du sprichst ja sicher auch Themen an, die nicht einfach für dich sind. Also, peinlich muss dir das auf keinen Fall sein!!!!!

LG Vicky

t=he 0shaxdowgirl


Ist mir zwar noch nicht passiert, ich habs noch nie geschafft mich so weit zu öffnen ;-)

Aber ich denke, es wäre mir sehr unangenehm... ob peinlich weiß ich nicht. Auf jeden Fall wahnsinnig unangenehm *g*

-iCrapzyqlenix-


Ich versuch es grundsätzlich zu vermeiden, und wenns doch passiert, so schnell wie möglich zu beenden.

SQcnhwxesTterSxS


Und was machen eure Psychiater oder Psychologen dann?

Gyrasz-lHaxlm


Hm..nichts. Meine Thera schweigt dann meist einfach oder - wenn der Auslöser nicht zu erkennen ist - fragt nach, was genau jetzt passiert ist etc. :-

SXchwcestgerxSS


O.k., mein Psychiater redet dann auch einfach weiter...

-rCraCzylexni-


Meine Thera gibt mir dann etwas Zeit, mich zu beruhigen.

Sag mal, mußte dieses Doppel am Ende deines Nicks unbedingt sein?

A0zucenga1


Ich habe die letzten Male richtige Heulanfälle bekommen, und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Bei den ersten Sitzungen ist mir sowas nie passiert und ich bin auch niemand der nahe am Wasser gebaut ist. Ja, peinlich ist es mir, aber ich kann es nicht unterdrücken.

Die letzten Male, als ich meinen Psychiater sah habe ich eine Spritze bekommen und musste solange warten bis ich mich wieder beruhigt hatte :-o

pBhoeVbe


ich habe auch in den anfängen richtig abgeheult..ist sicher normal -und braucht dir nicht peinlich zu sein. :)*

d7e Sägch#sin


Da will ich mich auch mal hier zu Wort melden. Also, ich habe bei meinem Thera nie geweint, auch wenn mir oft zum Heulen zumute war... :-/ Mir war das einfach viel zu unangenehm. Auch heute noch kann ich nicht in der Öffentlichkeit weinen. Irgendwie habe ich sowieso so ein Problem mit dem Weinen. Ich merke oft, dass mir die Tränen in die Augen treten u. ich total traurig bin, aber die erlösenden Tränen kommen nicht raus... :-| Vor allen Dingen passiert mir das jetzt in so vielen Situationen, dass ich wässrige Augen bekomme u. mein Gegenüber bekommt das auch mit - obwohl es da oft gar nichts zu Weinen gibt. Also, mir ist das immer absolut peinlich.

Mein Thera hat auch immer bemerkt, dass das Gespräch mit ihm was mit mir macht u. ich traurig bin. Er hat mich auch oft gefragt, warum ich dann nicht einfach weinen kann?!?! Ich konnte die Frage nie beantworten... :-/

LG!*:)

tBoo jshy


Also, ioch glaube weinen ist beim PsyDoc etwas gutes! Dann wisst ihr zwei, dass ihr auf den richtigen Weg seit oder vielleicht gerade eine große Hürde genommen habt (öffnen,...) @:)

-mSh>aktdix-


wüßte auch nicht, warum es peinlich sein sollte bei seinem therapeuten zu weinen - das zeigt doch, dass du dich öffnest, und er weiß genau was dir schwerfällt und wo die knackpunkte sind....

M3edzi1y1x1


Hallo, ich hab zu diesem Thema mal eine Frage, weil hier Leute sind, die damit ja Erfahrung haben. Ich habe in ein paar Wochen meinen allerersten Termin und ich bin zwar ein bißchen froh, dass es nun losgeht, aber auch irgendwie seeehr unsicher.

Ich bin jemand, der sehr gut über Gefühle schreiben kann, aber nicht gut reden kann. Außerdem bin ich jemand, der nicht gern zeigt, dass es mir schlecht geht. Ich kann mir einfach vorstellen, dass ich ihm nicht zeigen kann, wie "schlimm" es wirklich ist und das er dann denkt "was will die hier". Ich frage mich daher, wie so ein erster Termin aussieht. Wird er viel erzählen? Muss ich viel erzählen? Ich meine, wenn ich zum Arzt gehe, dann fragt er: "was tut dir weh" und ich sage: "mein bein". aber so einfach ist die Antwort ja jetzt nicht. Wie bloß anfangen? Und wie zeigen, dass es mir ernst ist?

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