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Kann die Psyche zur Ohnmacht führen?

BXerbr3unnen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe etwas ziemlich verrücktes. Und zwar immer wenn sich in meiner nähe Leute über Krankheiten unterhalten und ich das mithöre wird mir schwarz vor Augen und ich kippe um. Genauso ist das wenn ich beim Arzt bin und wir reden oder wenn ich vor Anmeldung stehe. Es ist nicht wenn ich untersucht werde, sondern immer nur wenn darüber geredet wird. Selbst hier im Forum kann ich mich nicht lange aufhalten.

Dabei habe ich keine Angst vor irgendwelchen Ergebnissen,es passiert einfach rasend schnell das ich einfach umkippe.

Sonst passiert das nicht weil ich versuche solche Situationen meiden. Selbst das schenelle Ablenken in dem ich an etwas anderes denke nützt nichts.

Aber gibts das wirklich das die Psyche den Körper zur Bewußtlosikeit führen kann ?

Oder hat die Ohmacht zwangsweise immer mit physischen Ursachen zu tun ?

Antworten
pmhoexbe


ich kann es mir zumindest vorstellen

denn..auch bei mir gibts situationen -wo ich einfach zur ohnmacht neige. Ich kann zum beispiel nie stillstehen..wenn jemand anderes an mir rumfummelt -wenn zum beispiel -früher meine mutter -etwas an mir selbst -meiner kleidung- ausgebessert hat..ist mir regelmässig schwarz vor augen geworden.

EJrd\beeNre2x3


Ja, das gibt es. Nennt sich dissoziative ohnmacht oder psychogene ohnmacht.

ich hatte das jahre lang im rahmen einer traumaerkrankung. die psyche kann nahezu alles im körper lahm legen, ich bin auch immer, wenn mir was zu viel wurde, einfach bewusstlos geworden und habe nichts mehr mitbekommen.

eine therapie hat geholfen, jetzt hab ich das nur noch ca 2-3mal pro jahr.

A,zucexna1


Ja, das kenne ich auch.

Mir ist das schon beim Tierarzt passiert.

War mal Rezeptionistin in einer Privatklinik. Musste übersetzen.

Das war ein 17 jähriges Mädchen, die eine kleine Verletzung im Auge von ihrer Kontacktlinse hatte. Ich habe dem Arzt die Lampe gehalten. Merkte wie mir schwindelig wurde, aber dann war's schon zu spät.

Bin auch schon auf dem Fussboden zu Hause aufgewacht...

Deshalb hab ich ja immer so eine Angst vor dem Schwindelgefühl ???

E6rdb{ee;re23


Ja, genau: Die meisten Angstpatienten haben eben immer Angst vor Ohnmacht, ihnen passiert es aber nicht. Und dann gibts die wenigen, denen es dann auch wirklich passiert und zu denen ich auch gehöre....da nützt dann bei den situationen auch konfrontation leider meist nichts.

mittlerweile gehe ich lockerer damit um, sage mir, wenns passiert dann passierts, ich kenne das, meistens sind die leute drumherum dann geschockter als ich selber. wenns beim arzt passiert (passierte zuletzt bei meiner gyn vor der untersuchung), gibt es eine hektik...die lösen alarm aus, rennen wild rum, wenn man aufwacht, hat man schon ne nadel im arm ;-) - dann ist es ja auch halb so wild, nur seltsam, wenn ich auf dem boden liegend die noch stehenden menschen beruhigen muss.

aber mal ehrlich, wenn man sich immer fragt, was das schlimmste ist, was passieren kann: ja, umzukippen und ins krankenhaus zu kommen. aber das ist auch halb so wild, man muss dann nur nen zettel unterschreiben und kann wieder gehen.....seit ich das so seh, hab ich weniger angst davor. oder eben nur noch in schwierigen situationen, wo das nicht passieren darf, z.B. bei der arbeit. arbeite ja jetzt auf der geschlossenen und beim probetag wurde mir dauernd schwindelig. ich hab nur gebetet, dass nix passiert, wäre da echt ungünstig gewesen. hat aber alles doch noch geklappt ;-)

B2erbWrunnen


naja mir ist es bei der Arbeit passiert.

Es ist schon erstaunlich das die Psyche den Körper derart ausschalten kann, das hätte ich früher nie gedacht und das es so schnell gehen kann ohne das man die Möglichkeit hat es zu beeinflussen.

Also muss man solche Situationen wenn möglich meiden.

Aber ich frage mich ob man so etwas auch heilen kann ?

EcrdbVeerex23


Wenn du die Situationen meidest, dann weitet sich das aus in immer anderen Situationen und es wird mehr!

Niemals vermeiden, es sei denn, es liegt eine Traumaerkrankung vor (so ist es leider bei mir), dann muss man sich langsamer annähern.

Wenn es deinen Alltag sehr beeinflusst, kann eine Therapie helfen, dir den richtigen Umgang mit den Situationen zu ermöglichen.

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