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Angststörung, oder doch etwas anderes?

m<ausF007x5


es ist immer wieder das wochenende schuld. ich ärgere mich über so viele dinge zu hause, die das zu hause und meine fam. angehen... ist blöd von mir, genauso wie es blödsinn ist angst und panik zu haben :(v :-/

LPebkZucNhengewuxerz


denk doch darüber nach wo andrs hinzuziehen, der ständige ärger bringt doch nichts.

mmausD0x075


sollte ich mit meinem freund nicht hier zusammen wohnen dürfen, werde ich mich zusammen packen und wir werden bei ihm wohnen... das habe wir schon besprochen... :)z ;-D

P9anderxine


Hallo, ich habe erst heute diese Seite entdeckt und bin so froh, daß ich doch nicht die einzige mit diesen blöden Problemen bin. "lebkuchengewuerz" (toller Nick -:-)) hat in ihrer Geschichte so viele Dinge beschrieben, von denen ich bisherher glaubte, sowas passiert nur mir.

Meine erste Panikattacke, hatte ich während einer Fahrt im Auto auf der Autobahn. Ich hatte kurze Zeit vorher noch den Sonnenaufgang fotografiert, weil der so schön war. Ich hatte mich mit meinem (jetzigen) Mann über meinen Sohn unterhalten, der zu seinem Vater ziehen wollte. Während des Gesprächs hörte sich die Stimme meines Partners immer mehr wie unter einer Käseglocke an. Die Glieder (Arme und Beine) wurden schwer und die Hände wurden so taub. Das gleiche im Gesicht. Taubheit und trockener Mund. Ich hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, das Gefühl, sofort aus diesem Auto raus zu müssen sonst sterbe ich... Bei der nächsten Abfahrt sind wir von der Autobahn. Da war ein kleines Wäldchen in dem wir umhergelaufen sind. Ich kann mich noch sehr genau erinnern, daß ich mich in diesem Wald über einen weggeworfenen Berg Babywindeln mit Inhalt aufregte >:(! Das hatte mich scheinbar von mir selbst abgelenkt und ich glaubte es ginge mir besser. Wir sind weiter gefahren... aber schon ein paar Kilometer weiter, ging es wieder von vorne los.

Den Rest der Fahrt habe ich hinten liegend und dösend mit mir selbst und meiner Atmung beschäftigt verbracht... Lange Rede kurzer Sinn, damit fing bei mir alles an. Ich hatte danach zwei Aufenthalte im Krankenhaus, welche mir die Erkenntnis bringen sollten, ich bin gesund! Ich war sofort bereit, eine Therapie zu machen, weil mir dann selbst klar wurde, daß der seelische, familiere und sonst wie geartete Streß mich krank machten. Ein Jahr lang ging ich also regelmäßig zur "Quasselstunde"! Ich habe mich von einigen Menschen getrennt, die mir nicht gut taten, habe einige Dinge in meinem Leben geändert und andere zugelassen. Dazu gehört, daß mein Sohn heute bei seinem Vater lebt. Ich sehe ihn jetzt kaum noch.

Ich habe geglaubt nach einem Jahr Therapie wäre wieder alles in Ordnung. Es ging mir wieder gut.

Doch jetzt geht wieder alles von vorn los. Vor einer Woche im Auto, auf der Autobahn, wieder eine Panikattacke mit Atemnot. Ok, habe ich ganz gut weggeatmet. Ich habe einfach die Augen zu gemacht und versucht mich zu konzentrieren, dabei bin ich wohl eingeschlafen.

Seid gestern geht es mir wieder schlecht. Ich habe diese Todesangst, diese Beklemmung! Ich habe letzte Nacht nicht schlafen können. Immer wenn ich die Augen zugemacht habe, ging dieses fürchterliche taube Gefühl durch mich und wenn es im Kopf angekommen war, hatte ich das Gefühl nach hinten wegzukippen, was mich erschreckt die Augen aufreißen ließ- aufs Klo - trinken - ins Bett - versuchen zu schlafen! Versuchen zu entspannen - aber nichts half. Dann also doch die Pille? (Ich hab da noch was von damals) Bin dann erst nachdem ich meine Tochter in die Schule geschickt hab eingeschlafen.

Mein Göttergatte hat mich dann zum Hausarzt verschleppt...er macht sich Sorgen... der mich nun wiederrum zum Psychiater weiterverwiesen hat. Wie er es auf dem Überweisungsschein beschreibt, leide ich unter einer somatoformen autonomen Funktionsstörung des Atmungssystems mit rezid. Panikattacken.

Daß mir die Beine weh tun, mein Rücken eine Qual ist (aber da hab ich wenigstens etwas was wirklich nicht in Ordnung ist), ich seid Jahren unter Durchfall leide, das Stechen hier und das Ziepen da... habe ich gar nicht mehr erwähnt. Jetzt gerade wird wieder allles pelzig :°(

mca+us00k7x5


Panderine

fühl dich erst mal gedrückt :°_ das gefühl ist wirklich scheußlich, aber gut, dass es nur ein gefühl ist und sonst nichts ernstes. bleibe im hier und jetzt. es ist keine gefahr vorhanden. und gesund bist du ja auch...

...und vor allem nicht alleine mit diesem problem

l*g*

PIande_rinLe


Danke maus0075, es tut so gut, quatsch, es tut ja nicht gut vom Leid anderer zu erfahren, aber ich denke du weißt was ich mein... ich habe das erste mal das Gefühl, das jemand versteht, was mit mir passiert.

Ich bin jetzt sehr zzz!

Bis morgen?

Lyebku3chengewxuerz


hi ihr zwei.

ja maus mir geht es soweit ganz gut. ich war den ganzen tag bei einer freundin, weil es der momentan nicht so gut geht. mir geing es heut auch nicht so toll. hatte probleme mit der luft und meine rechte seite wurde wieder taub. abe ich hab die ganze zeit mit mir geredet, dass das nur der kopf ist. ich wünsch uns echt allen, dass es uns bald wieder besser geht. ich glaub langsam wirklich das wir vorallem an der atmung arbeiten müssen. panderine hat sich in deinem leben in der letzten zeit wieder etwas verändert?

ich habe gestern noch auf ein paar seiten gelesen, dass eine angstsstörung mir einem gestörten verhältnis mit den eltern zusammenhängen kann. dass man z.b. vernachlässigt wurde oder einem immer ein schlechtes gewissen unbewusst gemacht wurde-ich glaube das trifft bei mir zu.

wie geht es euch denn heute?

glg

m=augs0x075


es ist schon was wahres dran. du wirst von deinen elter geprägt. je weniger zuspruch du erhälst, desto kleiner wird dein selbstvertrauen und später glaubst du es selbst. aber gut, dass wir die angst haben, die uns sagt, dass es an der zeit ist für sich selbst zu sorgen und zu sich zu stehen!!

der tag an sich war nicht so toll. aber ich bin ja jetzt zuhause und kann mich gut mit internet und fernsehen ablenken.

es geht ganz gut - danke.

LCe~bkucahenge0wuerz


denk doch wirklich mal darüber nach mit deinem freund weg zu ziehen. vielleicht geht es dir dann besser?

mQaus:00175


das ist die lösung und nur die veränderung und den schritt zu machen :=o :-/

L<ebku~chYenZgewxuerz


du musst dich trauen. dein freund wird dich bestimmt dabei unterstützen. ich seh bei dir wirklich keinen anderen weg mehr. und du willst doch auch nicht so weitermachen, oder?

mda<us007(5


jetzt werde ich eh nicht ausziehen - zuerst kommt urlaub!

LFebkTuchengwewue1rxz


fahrt ihr weg?

vielleicht tut dir die abwechslung mal gut

mwausn00x75


ja nach spanien - camping ;-D

ich hoffe, dass ich da abschalten kann

P#andearine


Hallo, bin wieder da. Hatte gestern einen stressig, seltsam(?) aktiven Tag. Also denn mal los mit der Erklärung *:)

Eigendlich wollte ich hier gleich nach meinem ersten Kontakt mit Euch weitermachen, hätte am liebsten stundenlang geschrieben, nur um lesen zu dürfen, daß ich wirklich nicht alleine bin @:)! Gestern hatte ich nun den Termin bei diesem Psychater. Hm... ich bin nicht wirklich zufrieden. Er hat mir, nur auf den Überweisungsschein meines (HA) hin, Medis verschrieben, hat mich über Suchtgefahren aufgeklärt und das wars dann eigendlich. Ich weiß nicht, ich hatte so das Gefühl _ nach Standard_ abgefertigt zu werden. Der meint, meine Psychotherapie vor einem Jahr währe eh nicht wirklich förderlich. Er verspräche sich mehr von Entspannungstraining. Toll, er gab mir aber auch keine Anlaufmöglichkeit zu einem solchen...! Aber er hat mir Medis verschrieben. Eines für den Notfall, das andere zur täglichen Einnahme. Er hat mir was über Serotonin erklärt, welches wohl gehemmt werden soll oder so. (Oder anders rum...) Das was ich im Net dann über Serotoni gelesen habe, hat mich den Rechner erst mal ausmachen lassen!

Im Grunde ging es mir soweit gut, daß i´mein Männe sehr hinter mir steht und mir versucht zu helfen. Das Eisenband um meinen Brustkorb konnte aber auch er nicht verhindern.

Jetzt zu den Fragen @Leb..: Du hast recht in der Sache mit meinen Eltern! Das ist eine Sache, die ich schon mit meinem Quasseldok durch habe, eine Mutter, die keinen anderen Gott neben sich duldet, die kleine Panderine, die bis zu ihrem ca.30 Jahr fast alles tut was diese sagt. Aber das habe ich, denke ich, eigendlich abgehakt. Sie lebet Ihr Leben, ich das meine.(Aber da gibt es noch so viel zu erzählen...)

Aber es hat sich auch etwas verändert. Mein Sohn hat vor zwei Wochen ca. 1 1/2 h mit mir am Tel. geredet. Ich hatte seid 2 Jahren nichts mehr von ihm gehört...! Ich hab mich so gefreut! Naja, und die schulischen Leisstungen meiner Kleinen geben zu wünschen übrig, ich geb mir wohl die Schuld daran, weil meine Macken die Aufmerksamkeit auf meine Tochter geschmälert haben.

@:) Schön, daß Ihr da seid. Panne

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