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Angststörung, oder doch etwas anderes?

LKeb|kuchehngewuxerz


mir geht es eigentlich ganz gut. am samstag fang ich meine neue therapie an.

ja weihnachten ist ja das fest der liebe und der familie, da denk man natürlih viel nach. konzentrier dich einfach auf das positive, wie z.B. das du mit deinem schatz feiern kannst.

überleg doch mal vielleicht doch wieder eine therapie zu machen

kopf hoch :°_

gggglg

mja6us00<7x5


das freut mich zu hören. wann fängt deine T. an?

kopf hoch :°_

kennst mich ja. so schnell gebe ich nicht auf. es ist immer nur der morgen, der schwer mir schwer fällt und dann gehts. solange es nur das ist, ist es ja gut. dafür ist eine T. nicht notwendig.

wir lesen uns *:)

L;ebkuc3hengewtuerz


hi maus, war am samstag bei meiner therapie. sie ist echt nett und ich glaub sie versteht auch richtig was von ihrem fach. freu mich schon drauf, richtig anzufangen, auch wenn ich weiß dass es anstrengend wird, aber ich möchte endlich ohne diese scheiß angst leben. bzw mit dessen symptomen.

mAaus0W0t75


das ist doch super. was hat dir denn so gut gefallen an ihr?

die angst wieder in den girff zu bekommen ist immer mit arbeit verbunden.

nur nicht aufgeben - schließlich willst du ja wieder glücklich werden

dazu ganz viel kraft :)* :)* :)* :)* :)* :)*

L'ebkuchhengew+uerz


hallo ihr lieben, wollt mal wieder fragen, wie es euch geht. mir geht es eigentlich etwas besser, aber an manchen tagen bekomm ich einfach schlecht luft, mir schnürt es den hals zu, ich hab ein drücken auf der lunge bzw unter den lungen und einfach das gefühl schwer atmen zu können.

ich frag mich dann immer warum denn jetzt schon wieder, und dann hab ich das gefühl das es nie gut werden wird.

glg

SFtei'nmätIzcDhen


Hey, Lebkuchengewuerz!

Deine Leidensgeschichte ist jetzt schon ein Jahr älter.Aber ich bin neu hier und habe sie gerade erst gelesen.

Vor zehn Minuten eröffnete ich eine neue Forumsdiskussion, die in der Beschreibung - was die jüngere Vergangenheit angeht, ziemlich identisch ist.

Zumindest finde ich mich in Deinem Beitrag, Deiner Beschreibung sehr stark wieder.

Für den Fall, dass Du dann und wann noch diese Seite hier besuchst, füge ich hier schnell meinen Beitrag ein.Wenn Du Zeit hast, lies ihn bitte!Und bitte, schreib, wie es Dir weiter erging, was Dir geholfen hat, wo Du heute stehst und ob Du Dein Studium geschafft hast!

Hier also mein Beitrag:

"Viel Verzweiflung gehört dazu, sich in einem öffentlichen Forum über etwas so Unhandfestes kundzutun.

Ich versuch's kurz zu halten:

Mit dreizehn Jahren hatte ich von einem auf den anderen Tag das Gefühl, vor meinen Augen würde sich ein Schleier senken und Sinneseindrücke würden nicht mehr direkt und ungefiltert zu mir durchdringen können.

Heute bin ich 26 und das Gefühl, diese Einschränkung besonders in der optischen und emotionalen Wahrnehmung ist nie mehr abgeklungen.Im Gegenteil, derzeit wird es wieder schlimmer.

Schon damals suchte meine Mutter mit mir einen Kinderpsychologen auf, der mir eine endogene Depression attestierte.Daraufhin sollte ich Dogmatil einnehmen.Nach einigen Wochen, die ich mich nun noch mehr in Watte gepackt fühlte, setzte ich mit meinem 13jährigen Verdruss das Medikament wieder ab, und wurde zu einer kaum erträglichen rebellischen Jugendlichen.

Ein Versuch, "es" genauer zu beschreiben: Wo ich im Kindesalter einen Baum sah, sehe ich heute viele kleine, sehr detaillierte Mosaikteile des Baums, die ich in aufreibender und schwindelerregender kognitiver Leistung wieder zu dem Baum zusammensetzen muss, den ich früher wie selbstverständlich als solchen wahrnehmen konnte.

Bei Schicksalsschlägen, wie dem Tod einer nahestehenden Person kann ich sogar derart aus mir heraustreten, dass ich hinterher nicht mehr weiß, ob mir träumte, oder ob es tatsächlich mir selbst passiert ist.

Seit letztem Sommer leide ich zudem (und das Wort "leide" setze ich nur deshalb ein, weil es mir hier angebracht erscheint) an Panikattacken, die häufig mit Herzrhythmusstörungen einhergehen.

Nachdem ich in meinem damaligen Studium emotional über die Maßen gefordert worden bin (während der Semesterferien arbeitete ich auf der Inneren eines städtischen Krankenhauses), musste ich stationär behandelt werden.

Ich versuchte, mich mit einer Überdosis blutdrucksenkender Mittel aus der Welt zu befördern, und wollte doch nicht wirklich scheiden.

Die damalige Diagnose lautete Borderline-Persönlichkeitsstörung.Therapeutischer Ansatz bestand in Cipralex-Einnahme und einer Gesprächstherapie.Alles vergebens - was das dumpfe Gefühl in meinem Kopf angeht.

Mit gutem Abitur und einem abgebrochenen Studiengang machte ich nun meine bislang wirksamste Therapie zum Beruf: Das Steinehauen.

Mittlerweile bin ich auf gutem Weg zur Meisterin, meine schulischen Leistungen sind trotz meiner motorischen Unruhe und meiner Todesängste und Aggressionen herausragend...

Letzten Sommer begab ich mich in die Praxis eines Neurologen, nachdem ich in dem Steinbruch, in dem ich mit schweren Maschinen arbeitete, eine mittelschwere Katastrophe aus Überdrehtheit angerichtet hatte.

Er ließ ein EEG anfertigen und seine Erkenntnisse (auffällige Hirnströme) veranlassten ihn dazu, mir Trevilor retard zu verschreiben, einen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, den ich bis heute in 75mg-Dosis zu mir nehme.Die Todesängste kann es mir um ein Vielfaches in Häufigkeit und Auftreten eindämmen, aber diese "Seifenblase", mein durch mich diagnostiziertes Kernproblem (mittlerweile erlaube ich mir diese Anmaßung), wird nun wieder extremer.

Motorische Einschränkungen, wie Gleichgewichtsstörungen und Schwierigkeiten, Distanzen zwischen zwei Schritten genau einzuschätzen etc., gehören ebenfalls zu den Beschwerden, die mit zunehmendem Alter eine größere Rolle spielen.

Aufgrund dieser Unsicherheit, die ich selbst in meinem eigenen Körper empfinde, ziehe ich mittlerweile auch das Alleinsein der Gesellschaft vor, so dass ich mir nur unschwer ausmalen kann, wie es wohl auf Jahre gesehen weitergehen könnte.

Ich will nicht mehr derart "bekifft" durchs Leben gehen; ich will hier raus!

Bitte, bitte, wer kennt das?wer weiß etwas?wer hat rat?

Bitte---"

Liebe Grüße!

L\ebkuc2heng.ewuerz


hallo steinmätzchen, sorry dass ich erst jetzt schreibe. ich werde mir morgen deinen txt duchlesen und mich dann nochmal melden. glaub an dich

lg

LZeDbkuscheng{ewuerz


so jetzt hatte ich endlich zeit deinen beitrag zu lesen. ich kenne auch dieses gefühl die welt nicht richtig warnehmen zu können, als wenn alles nur ein traum wäre. dieses gefühl habe ich jetzt immer noch sehr oft, vorallem beim autofahren-deswegen hab ich wohl auch so angst davor. ich habe auch eine gesprächstherapie gemacht-über ein jahr lang-aber jetzt denk ich dass es mir nichts gebracht hat. mit hat wohl er die einnahme von cipralex geholfen. es kann aber daran gelegen haben, dass ich umgezogen bin-mit meinem freund zusammnen, eine praktikum mache und somit auch endlich was zu tun habe. das doofe studium ist damit fast um und ich bin heilfroh darüber, weil man hat so viel zeit gehabt sich auf seinen körper zu konzentrien, jede veränderung mitzubekommen und sich ihn sie reinzusteigern. jezt habe ich angefangen mit einer verhaltenstherapie, wobei ich vorallem lerne mich zu entspannen-ein wichtiger punkt, eigentlich sollte ich dies mehr trainieren. man muss glaub ich versuchen seine leben einfach zu leben und zu genießen und nicht dauernd auf den körper zu hören. bei mir klappt das aber leider auch oft genug nicht. ich steiger mich auch oft genug in etwas rein. manchmal versuch ich eine rationale erklärung für meine schmerzen zu finden, wie z.b. verspannung oder dergleichen.

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