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Tipps zur Angstbewältigung

MTe}ntAali}stixn


Hallo ihr Lieben,

Zum Tema Angst, will ich jetzt einen Beitrag leisten.

Angst ist für mich nicht das eigentliche Tema.

Vor jeder Angst die wir selbst empfinden können, entsteht immer Wut.

Angst kann nur entstehen, durch unsere eigene Wut.

Wut ist der Auslöser jeder Angst.

Man brauch sich selbst nur beobachten.

Damit man sich selbst effektiv beobachten kann, sollte man jede Streitsituation, für sich selbst nutzen. Indem man anfängt, sich so neutral es einem möglich ist, selbst anzusehen.

Das bedeutet für jeden selbst, erst einmal sich zu fragen: Was fühle ich jetzt. Meistens kommt die Antwort, nach einigen Versuchen.

Weil wir geneigt sind, uns selbst zu belügen, weil wir vor der Wahrheit Angst haben müssen. Da wir unbewusst glauben können und somit fest davon überzeugt sind, dass wenn wir wütend werden, wir dann auch immer gleich böse - oder nicht richtig sind.

Wir haben uns unsere Wut verboten, weil sie damals - Kindheit verboten war. Sind wir nun wütend, dann fühlen wir uns hinterher schlecht, weil wir was verbotenes getan haben.

Sowie: Ich war schon wieder einmal wütend, obwohl ich nicht mehr wütend werden wollte. Also habe ich etwas getan, was ich nicht mehr tun wollte. Ich habe mich wieder aufgeregt.

Was ich mir jetzt selbst übel nehmen kann.

So werde ich jetzt auf mich wütend, weil ich es nicht geschafft habe, cool zu bleiben, und so zu tun, als würde mich niemand mehr wütend machen können.

Warum werde ich nun wirklich auf mich wütend?

Weil ich aus meiner eigenen Sicht, mal wieder versagt habe.

Und weil ich mal wieder versagt habe, muss ich mich jetzt selbst bestrafen. Dazu kommt alles infrage, wovor ich selbst Angst habe.

Diese Bestrafung dient nicht als Bestrafung an sich, deshalb ist uns selbst, diese Bestrafung auch nicht bewusst.

Wir bestrafen uns selbst, damit wir wieder richtig und gut funktionieren können.

Aber nicht für uns selbst, sondern für denjenigen oder diejenige, an denen uns etwas liegt. Für sie müssen wir wieder richtig und gut funktionieren.

Damit sie uns nicht mehr bestrafen können, tun wir das selbst im Vorweg. Weil für uns selbst, die größte Bestrafung ist: Alleingelassen - im Stich gelassen - weggestoßen zu werden.

Dieses Verhalten haben wir aus unserer Vergangenheit - Kindheit gelernt. Denn, ein Kind das glauben kann, dass es selbst Schuld hat, weil es bestraft werden muss. Bestraft wird, wenn es sich schuldig fühlen kann. Das kann sich dann auch nur selbst bestrafen, weil es diese eigene Bestrafung für das kleinere Übel halten kann.

Die große Bestrafung wäre dann für das Kind, endgültig alleingelassen oder ausgetauscht zu werden, was auch die größte Angst beinhaltet. alleingelassen und dann sterben zu müssen.

Weil jedes Kind weiß, wie abhängig es ist, genaugenommen, wie sehr es auf seine Eltern angewiesen ist.

Der Erwachsene hat diese Angst - Todesangst verdrängt.

Daher zeigt sich die Angst immer nur dann, wenn wir selbst glauben können, einen Grund dafür zu haben.

Der Grund dafür ist immer unser eigenes Verhalten. Wenn wir wütend werden, dann fühlen wir uns schuldig und weil wir uns selbst dann für schuldig halten können, müssen wir mal wieder Angst haben bestraft zu werden, weil wir mal wieder böse Kinder waren.

Böse Kinder, die müssen bestraft werden, damit sie wieder lieb sein können. Das haben wir so gelernt und daher ist es uns in Fleisch und Blut gegangen.

Was dagegen hilft:

Das ist seine eigene Wut erst einmal sich selbst zu erlauben.

Dann so neutral wie es möglich ist, selbst zu überprüfen, was man fühlt. Möglichst allein in seiner Kammer. ;-)

Vier Hauptgefühle gibt es, die da wären 1. Wut 2. Angst 3. Hilflosigkeit 4. Verzweiflung. Bitte überprüfen ob diese Gefühle gegeben sind. Wenn ja, dann erst die Wut annehmen und akzeptieren. Die anderen Gefühle brauchen nur überprüft zu werden.

Unsere innere Stimme, können wir alle hören.

Manche nennen sie Bauchgefühl.

Sie sagt uns immer die Wahrheit. Weil wir in Wahrheit - unbewusst, alles selbst wissen.

Unsere innere Stimme selbst hören zu können, dass ist nur eine Frage der Übung.

Die Übung.

1. Erst seine eigenen Gefühle und vorrangig seine eigene Wut zulassen, annehmen und akzeptieren.

Warnung, nicht mehr verdrängen!

Da wir uns dann sonst, mit unserer eigenen Wut selbst bestrafen.

2. Jetzt kommt der erste Satz: Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich halte das nicht mehr aus.

Kommt dieser Satz nicht, dann bitte, noch einmal die eigenen Gefühle überprüfen.

3. Warum will ich nicht mehr, warum kann ich nicht mehr.

Warum halte ich das nicht mehr aus?

Keine Panik!!

Wir glauben dann ganz oft, dass wir unser Leben nicht mehr aushalten können.

Und deshalb sterben wollen. Was wir als weggehen oder in Luft auflösen wollen bezeichnen.

Es ist nur indirekt so.

Wir meinen damit unsere Gefühle.

Die Gefühle die verboten früher verboten waren und die die wir uns daraufhin selbst verboten haben. Das sind die jetzt schon bekannten Gefühle. So ist die Frage eine Bestätigung.

Eine Selbstbestätigung.

4. Was habe ich heute getan, was ich nicht tun wollte?

Es gibt immer etwas, worüber man selbst wütend werden kann. Den Satz genaugenommen: Wo habe ich JA gesagt und NEIN gemeint.

Dieser Satz oder besser, diese Frage ist ganz wichtig!

Weil wir ganz oft etwas tun, oder zu jemanden ja sagen.

Ohne dies selbst zu überprüfen, ob wir das wirklich wollen, oder nur aus Angst vor den Folgen das tun. Etwas für jemanden aus Angst oder Berechnung zu tun, dass nehmen wir uns selbst nicht übel, solange das Beruflich bedingt ist. Privat, nehmen wir uns oft hinterher dass sehr übel.

Weil wir über Jahre, durch Gewohnheit automatisch ja sagen. Obwohl wir nein sagen wollen, was wir dann selbst als Lüge empfinden können.

Eine Antwort auf die 4. Frage, die kommt von der eigenen inneren Stimme.

Die Gefahr ist dabei, sich selbst zu belügen.

Wir können aber genau erkennen, ob wir uns selbst belügen oder die Wahrheit sagen.

Das Erkennungsmerkmal einer Lüge, ist gefühlt:

1. Ein Kloß im Hals.

2. Ein Druck an der Kehle außen.

Das Erkennungsmerkmal der Wahrheit, ist gefühlt:

Ein Gefühlt von Befreiung. Befreit sein. Es fließt.

Genaugenommen: Ein gutes Gefühl, was Selbstbewusstsein gibt.

Schon bei Kleinigkeiten die einem sonst nicht auffallen, ein befriedigendes Ergebnis.

Weil jeder Mensch weiß was er nicht will.

Wissen wir was wir nicht wollen, dann können wir auch wissen, was wir wollen.

Und, brauchen niemanden mehr glauben, außer uns selbst.

Keine Angst, wenn ihr meine Übungen ausprobieren wollt, tut das.

Ihr könnt euch darauf verlassen, dass ihr dabei nur gewinnen könnt.

An Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein.

Bis dann................

hikitAty


Hallo,

ich habe mir gestern die ganzen Beiträge hier durchgelesen und finde die Tipps echt gut.

Mich plagen auch seit Jahren Ängste und kleinere Panikattacken. Ich habe etwas ganz banales für mich (wieder)entdeckt, was ich hier noch nicht gelesen habe, auch in den beängstigenden Situationen: meine Katze.

Kommt natürlich darauf an, wie schlimm die Situation ist. Der Vollständigkeit halber möchte ich es jedoch trotzdem erwähnen.

dEiekleixne80


Hallo

Da wahr viel wertvolles dabei. Sag danke, es gibt einem das Gefühl nicht allein zu sein und vor allem ernst genommen zu werden.

Alles Gute für euch und ich werde weiterhin dankbar eure Tips lesen.

Lg

dWiekl eine8x0


Hallo

Egal welches Problem man hat, ich finde reden hilft. Kann aber aus Erfahrung sagen, dass es Stunden gibt, wo man mit Niemanden reden möchte, dann ist das auch so. Nur sich bei Ängsten an vertraute Personen wenden, das hilft auf jeden Fall. Damit sollte man nicht allein bleiben.

LG

Ihsat1985


Das schlimme ist ja, man sieht einem die Panik oder das es einem nicht gut geht leider nicht an.

Manche Leute die das nicht kennen halten Einen für bekloppt. Diese Erfahrung hab ich leider auch schon des öfteren gemacht.

Aber ein paar sehr gute Tipps stehen hier.

Denkt immer daran "Keine Panik auf der Titanic "

lgafoQndathionaluxne


Ich habe einen recht spannenden Beitrag zu dem Thema gelesen, der an

eines Schokoriegels aus der Kindheit thematisiert, wie man mit Angst am besten umgeht

[...]

Die Quintessenz lautet:

- Fühle die Angst

- Gib nicht vor es wäre keine unwichtige Sache

- Und dann handle gehen deine Gefühle und mach es trotzdem

Liest du allerdings am besten selbst, ist dort witziger.

Lg,

FMerEi


Den Beitrag von Mentalistin sechs vorher finde ich sehr gut.

Das kann man auch noch erweitern: Klopftherapie.

Auch genannt Klopfakkupressur, die älteste Heilmethode.

Damit wurden sehr gute Erfolge erreicht , vor allem bei chronischen Angst leiden.

Das wird im englischsprachigen Raum schon lange in Kliniken gemacht. Deutschland ist hinterher.

Die Leiden wurden oft bis auf null reduziert.

Gibts auch viele Bücher auf deutsch.

Rainer Franke war 20 Jahre Kassenpsychologe in Hamburg und damals am Ende und wollte aufgeben, weil ihm so sehr klar war, das er seinen Patienten gar nicht helfen konnte mit dem was er gelernt hatte und alles sehr lange dauert(2000). Das war seine Erfahrung.

Da kam durch ein "Zufall" Klopftherapie von einem englischen/amerikanischen Pastor in sein Leben.

Rainer Franke führte daraufhin die Klopftherapie bei seinen Patienten mit Erfolg ein und stellte sie dann in Deutschland vor.

Er wurde Promi Therapeut aufgrund seiner großen Heilerfolge und lebt heute in seiner eigenen Therapie Ranch auf Mallorca und gibt Seminare.

Ich liebe Klopftherapie, englisch tipping.

Kurze komplette Einführung in die Technik , 30 min:

[[https://www.youtube.com/watch?v=86Czj6Swlug]]

h/one yboox89


Hallo ihr lieben,

ICh leide seit 6 Jahren an einer Angst und Panik Erkrankung. Im normalen Zustand weiß ich was Zutun ist nur wenn eine Attacke oder Ängste kommen kann ich leider bis heute nicht dait umgehen.

ich bekomme immer stark körperliche Symptome und denke ich muss sterben. Wie mundtrockenheit,herzrasen,Schwindel,schweisausbrüche,hyperventilation kennt das jemand in der Form?

Wäre dankbar für jeden Tipp :)z

(@O_AO)


Ich höre mir seit Jahren 2mal pro Woche Selbsthypnose CD's an. Eine davon heißt Loslassen und die andere Angst verwandeln in Gelassenheit. Ist von Eberwein, mir hilft es sehr, allerdings lässt die Wirkung bei mir nach 3-4 Tagen wieder nach. Man muss es also permanent machen.

D!anexbby


Was mir sehr gut hilft, sind Fantasiereisen zumindest vor dem einschlafen. Gibt das mal auf YouTube ein. Auch wenn ich ab der Mitte immer weg bin, ist es eine gute Methode die kreisenden Gedanken für einen Moment abzustellen. Ich brauch nämlich immer etwas das mich beschäftigt ( besonders wenn's ruhig ist) und ich mich drauf konzentrieren kann. Probiert das mal, ansonsten bin ich auch gerade in der Phase die Angst zu verstehen und zu bekämpfen. Die Tipps sind sehr gut und machen Mut, dass doch nicht alles so schlimm ist. :-)

An alle Leidensgenossen: Wir schaffen das! Und werden uns von der Angst nicht beherrschen lassen und vor allem nicht unsere Lebensfreude kaputtmachen! So wie sie gekommen ist, wird sie auch gehen :)*

e.lviFs72


Hallo zusammen,

ich habe jeden Morgen ein festes Ritual, dauert nur 2-3 Minuten:

Progressive Muskelentspannung

und Vermeidung von zu hoher Kaffee-Dosierung. Hat bei mir früher Angstgefühle geweckt...

Alles Gute denjenigen, die heute noch daran leiden, das Sie bald Ihre Angst-Befreiungsmethode finden.

Gruß Ingo

[...]

exl(vzis72


Hallo Ingo nochmal,

wer sich für Progressive Muskelentspannung interessiert (hilft auch bei der Stressbewältigung bei mir)

sollte mal auf Youtube nachschauen, gibt es einiges. Ihr müsst ja nicht gleich eine halbe Stunde Video nehmen, es gibt auch kürzere Progressive Muskelentspannungsvideos...

Alles Gute,

Ingo.

[...]

Mbelisdsex1


Hallo!

Zum Thema Angstgefühle, Panikattacken und Depressionen kann ich Euch allen nur raten,

Euch ein Blutbild machen zu lassen von:

Vitamin B

Vitamin D/K Präparat

Magnesium

Eisen

Seit der Einnahme von einem hochdosierten Vitamin B Komplex, Vitamin D, Magnesium (400mg Citrat) und Eisen

geht es mir bedeutend besser. Zusätzlich nehme ich Johanniskrautkapseln abwechselnd mit Rhodiola ein.

Die Antidepressiva habe ich aus persönlichen Gründen (schwerste Nebenwirkungen) abgesetzt/ausgeschlichen.

Meine Panikattacken wurden, so glaube ich, durch einen Mangel an einem bzw. mehreren Vitaminen/Spurenelementen ausgelöst.

Google:

Depressionen - Vitamin B

Depressionen - Vitamin D

Viele "als psychisch" diagnostizierte "Erkrankungen" haben ihre Ursache in einem eklatanten Nährstoffmangel!!!!

(Nachweis im Blutbild)

M+eliossex1


Meiner Meinung nach sind Panikattacken, Angststörungen eine Seite, ein "Gesicht" von einer Depression.

Die Ursache einer Depression könnte ein zu niedriger Serotoninspiegel sein.

Es gibt wiederum viele Ursachen, warum der Serotoninspiegel im Laufe eines Lebens, bei dem einen schon in der Jugendzeit, bei anderen wieder in späteren Jahren, absacken kann.

Der Serotoninspiegel lässt sich im Blutserum feststellen. Ich bin dafür zu meiner Hausärztin gegangen und habe sie aufgefordert, diesen Wert bei mir bestimmen zu lassen. Und in der Tat liegt mein Wert weit unter dem Normbereich.

Sollte man es nun schwarz auf weiß haben, so würde ich jedem raten, sich im Internet darüber zu informieren,

wie man den Serotoninspiegel nun wieder anheben kann.

Da ich durch Antidepressiva mit übelsten Nebenwirkungen zu kämpfen hatte, kommt für mich diese Art der Herangehensweise

nicht mehr in Frage.

Daher habe ich mich nach alternativen Methoden umgesehen und bin nun im Internet auf Folgendes aufmerksam geworden.

Dieses Wissen möchte ich nun auch allen unter Depressionen bzw. Panikattacken leidgeplagten Mitmenschen wissen lassen, denn es

ist unter anderem eine Möglichkeit, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen und eines Tages aufatmen und wieder normal leben zu können.

Durch tryptophanhältige Lebensmittel lässt sich der eigenen Serotoninspiegel wieder anheben.

Zur Erklärung : Aus Tryptophan wird 5HTP hergestellt, aus diesem wiederum das Serotonin.

1. Google:

"Zentrum der Gesundheit"

Auf dieser Homepage könnt ihr im Suchfenster eingeben: Serotoninspiegel natürlich erhöhen.

Hier erfährt man unter anderem:

-den Bedarf an Tryptophan, nämlich 4-6mg/kg Körpergewicht

-kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, muss ihm also über Lebensmittel zugeführt werden.

-bei 80 kg Körpergewicht brauchst Du demnach 480mg Tryptophan.

-mehrmals über den Tag verteilt einnehmen!

-Voraussetzung für die Umwandlung von Tryptophan in Serotonin :

genügend Vitamin B3, B6, B12, Folsäure, Magnesium und Zink!!!! andernfalls funktioniert die Umwandlung nicht!!!!!!

-über einen entscheidenden Trick, den man anwenden muss, damit das Tryptophan die Gehirn-Blut-Schranke überwinden kann. Tryptophan hat nämlich sonst gegenüber anderen Aminosäuren immer das Nachsehen. Man muss also die Aminosäuren von der Gehirn-Blutschranke weglocken, damit T. das Gehirn passieren kann, um dort dann zu Serotonin umgewandelt zu werden. Der Trick besteht in der gleichzeitigen Einnahme von Tryptophan und kurzkettigen Kohlenhydraten (Fructose, Traubenzucker, Süßes....)

2. Google :

"Tryptophan - Lebensmittel-Liste - LYKON"

Hier findet man Lebensmittel, die reich an Tryptophan sind.

zB.

Kürbiskerne 550mg/100g

Thunfisch 300mg/100g

Ei 180mg/100g

Cashewnüsse 314mg/100g

3. Google: Kurzkettige Kohlenhydrate.

k`ersst$inx1961


Hallo zusammen,

ich hatte auch mit Angst zu kämpfen. Was mir sehr geholfen hat, war, mich der Angst schrittweise zu stellen. Ich habe z.B. Panikattacken gehabt, wenn ich telefonieren sollte. Ich konnte kaum sprechen, hatte keine Luft. Meine Stimme klang ganz fremd und belegt. Ich musste immer wieder nach Luft japsen. Es war furchtbar. Ich habe dann ganz bewusst angefangen, jeden zweiten Tag zu telefonieren. Es fiel mir leichter, bei meiner Freundin anzurufen als bei meiner Familie oder bei Fremden. Ich habe mit meiner Freundin angefangen und ihr wirklich jeden zweiten Tag kurz etwas erzählt und dann nach wenigen Momenten aufgelegt. Dann habe ich meine Eltern angerufen, was ich seit Jahren nicht mehr gemacht habe. Sie leben in einem anderen Bundesland als ich. Die haben nicht schlecht gestaunt! Es war sehr, sehr schwer. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich nicht mehr so kurzatmig war.

Inzwischen kann ich ganz gut telefonieren. Ich mache mir einen Zettel mit Notizen, was ich sagen will. Es klappt ganz gut und die Angst ist längst nicht mehr so extrem.

GLG

Kerstin

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