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Tipps zur Angstbewältigung

M1orjaxk


Ich gebe noch einen Tip, lies folgende Bücher:

- Die Kürze des Lebens von Seneca

- Vom glückseligen Leben und andere Schriften ebenfalls von Seneca

- Apologie des Sokrates

- Wege zum glücklichen Handeln von Epiktet

Jetzt frag ihr euch bestimmt, wieso das bei Angst helfen könnte, doch ich verrate euch, wieso das wirklich hilft. Wenn ihr diese Ratgeber mindestens 3 Mal durchlest, werdet ihr die Denkstrukturen dieser antiken Denker nachvollziehen können da ihr euch deren Sätze und Anregungen teilweise bewusst werden lassen könnt.

Was passiert im Gehirn, die Sätze bilden sich zu neuronalen Netzwerken und je emotionaler und vor allem bildhafter ihr einen Satz nachvollzogen und euch eingeprägt habt, desto lebendiger wird dieses Netzwerk und dieses sendet dann permanent entweder wachstumsfördernde Glückshormone oder aber destruktive Stresshormone. Es hängt von euch ab, wie ihr gegenüber den Sätzen eingestellt seid. Wenn ihr also das Gelesene im Kern als vollkommen richtig erkennt und ihr eine gewisse Wärme verspürt, dann habt ihr eine fördernde Grundstruktur im Gehirn aufgebaut.

Solltet ihr beim nächsten Mal also eine Angst-, Borderline-, Depressions-, Schizophräniephase erleiden, so setzt ihr euch mit den aufkommenden Gedanken auseinander und stellt sie den Gedanken von Epiktet, Seneca oder Sokrates gegenüber und ihr werdet erkennen, dass all eure destruktiven Gedankenmuster keinerlei Bedeutung haben, da sie schlichtweg die Gedanken der großen Denker niemals richtig totargumentieren können.

Ihr habt denk ich mal verstanden worauf es hinausläuft, es ist ein permanenter mentaler Kampf, der jedoch von Zeit zu Zeit immer simpler und strukturierter wird. Wenn ihr irgendwann keine richtigen destruktiven Attacken mehr habt, heißt es, dass die Prozesse mittlerweile im Unterbewussten ablaufen - also einen Automatisierungsstatus erreicht haben - und ihr euch somit auf die reale Welt konzentrieren könnt und glücklicher seid wie ein Multi-Milliardär - ich garantiere es euch. :)^

B&lumxe36


Hallo Mojak...

danke für die Tipps....ist das dann so eine Art Selbstheilung?ich habe so ein Buch mit Autosugesstion...bis jetzt hilft es....ich brauche was wo ich negative Gedanken in positive Gedanken umwandeln kann,geht das damit ?Ich habe zu viele negative und mein Mann zu viele positive Gedanken..

danke dir @:)

Alex

S"idha1rtxa


ich glaube kaum, dass man Schizophrenie mit einem Ratgeber "heilen" kann. Auch Borderline nicht - das ist eine Persönlichkeitsstörung, da reicht es nicht, mal eben paar Bücher zu lesen. :|N

DtomiLorCazexpam


da kann ich sidharta nur zustimmen.

der ratgeber ist sicher gut gemeint, aber wenn man zum beispiel eine generalisierte angststörung oder ne ganze persönlichkeitsstörung hat, dann funktioniert das (aus eigener erfahrung) nicht.leider !!!

man kann das vielleicht unterstützend anwenden, aber hier zählen vor allem medikamente und therapien.

j^usyt=HoldDme


das soll helfen?! wei oft hat es dir denn geholfen?

M9ue1K837


@ Morjak

die Prozesse, welche du beschreibst sind ja sehr schön

und ich könnte mir auch vorstellen das diese bei leichter/mäsiger Angst

und leichten/mäßigen depressiven Störungen helfen können,

ALLERDINGS glaube ich im geringsten,

das dieses bei Schizophrenie oder Borderline helfen kann :-/

- ich garantiere es euch. :)^

Wie kannst du dieses Garantieren?

Bist du Betroffener?

j(ustHoaldmxe


wann ist man denn schizophren?(sorry keine ahnung wie man das schreibt...)

Z_ei|sexrl


Ich möchte hier noch einen Tipp zur Bewältigung von Panikattacken anbringen, der mir sehr gut geholfen hat (er stammt aus dem Buch "Leben ohne Angst und Panik" von dem Ehepaar Lückert):

"Mache dir bewusst, dass DEIN BEWUSSTSEIN selber die Angst kommen lässt - also kann dein Bewusstsein auch umgekehrt der Angst Einhalt gebieten!"

Das kann man ganz einfach ausprobieren:

Stell dir die Situation vor, in der du am leichtesten in eine Panikattacke rutschst. Was passiert? Es kommt tatsächlich eine Angst auf, samt den dazugehörigen körperlichen Symptomen.

Das haben deine Gedanken bewirkt! Also können deine Gedanken auch das Gegenteil bewirken - nämlich dass die Angst verschwindet.

(Ich hoffe, ich habe mich verständlich machen können ... im Buch ist das Ganze natürlich etwas besser formuliert.)

LG

C!hrisetinFa 6x7


Hallo! Habe erst seit kurzem die Panikattaken. Bei mir ist es in der Reha vor Dreihundert Menschen passiert. Wenn ich genau drüber nachdenke hatte ich die schon viele Jahre in mir. Ich konnte diese aber immer kontrollieren. Mit Spaziergängen, Gartenarbeiten oder in dem ich mich zurückzog. Jetzt habe ich eine neue Beziehung und ich schaff es nicht mehr.

Der Punkt ist doch,das diese Ursachen für alles sehr viel tiefer liegt als ich angenommen habe. Das erste ist, ich habe durch die Beziehung das Gefühl meine eigene Persönlichkeit und Freiheit zu verlieren. Das macht mich fertig. Jetzt ist es so schlimm das ich sogar schon Angst vor Freunden und Familie habe. Früher war das nicht so.

Ich fang nächstes Jahr mit einer Therapie an und ich freu mich drauf. Ich bin überzeugt davon, das man mir dort hilft mit meinem Problem umzugehen. Tabletten sind das letzte Mittel. Das macht süchtig und ich weis wovon ich rede.

Also hoffe ich wenn man drüber redet, das dies einem schon hilft. Wer kann mir Tips für den täglichen Hausgebrauch geben?

Danke

Zleisrerl


Hallo Christina,

was du schreibst, klingt mir recht vertraut. Ich habe auch erst nachdem die Diagnose ausgesprochen war, festgestellt, dass ich wohl über viele Jahre hinweg immer wieder mal Attacken gehabt haben muss ...

Ich habe während meiner Panikzeit vieles ausprobiert; aber nicht alles war sinnvoll ...

Was mir geholfen hat war

- Tagebuch schreiben

- Sport treiben (ich bin viel Rad gefahren)

- bewusst Ruhepausen in den Tagesablauf einbauen

- die Entspannungsmethode nach Jacobson erlernen und anwenden

- und ein Buch: "Leben ohne Angst und Panik" von dem Ehepaar Lückert - dort sind noch weitere Tipps drin, die man selber anwenden kann.

Was mir NICHT geholfen hat, waren

- Beruhigungsmittel,

- sich der angstmachenden Situation auszusetzen (die Panik kam sowieso immer aus heiterem Himmel) und, was vielleicht seltsam anmutet:

- das Gespräch mit vertrauten Menschen. Ich habe mich besser gefühlt, wenn ich allein war, komischerweise. Bei dir klingt ja so etwas auch an ...

Aber da du schon den Weg zum Therapeuten eingeschlagen hast, hast du den wichtigsten Schritt ja schon getan.

Ich wünsche dir viel Erfolg und ein angstfreies Leben! Es ist möglich!

Liebe Grüße

m#efEia


ich habe vor 2 jahren jemanden im netz kennengelernt..wir verliebten uns nach monatigen schreiben und telen. er wollte zu mir kommen aber meldete sich dann einfach nicht mehr... er hat schon 3mal den kontakt zu mir abgebrochen

wir haben uns sogar dann mal real gesehen und ich verliebte mich... war liebe auf den ersten blick... und ich sah und fühlte das es ihm genauso ging. wir küssten uns und weinten beim abschied... er wohnt 500 km weg von mir

dann wollte er mich besuchen... und schrieb ständig wie lieb er mich hat. ich fragte ihn ob er auch verliebt ist in mich. da hat er den kontakt abgebrochen

und vor ein paar wochen meldete er sich wieder... ob ich noch single bin, und ja ich hab mich halt wieder darauf eingelassen weil er für mich der beste mensch der welt ist. ich will nur ihn... und jetzt will er zu mir kommen in 2 wochen. er meinte er kommt wirklich diesmal... und er hat mir dann tatsächlich alles über seine krankheit erzählt... das ich weiss warum es so ist oder immer so kam.

warum tat er es dann doch?

er sagt immer er brauch mich... meine geborgenheit nähe u.das ich ihn so nehme wie er ist und ihn toll finde und er hat noch nie einen so traumhaften menschen gesehen wie ich. ich wär seine traumfrau.

ich hab angst... dass er wieder nicht kommt. was soll ich tun? liebt er mich? und gibt es nur nicht zu? oder will er gar keine beziehung mit mir wegen seiner krankheit? oder hat er nur angst zu sagen, das er mich liebt? ich spür doch wie verliebt er ist. sowie ich.

kann mir jemand helfen? warum hat er mir von seiner krankheit erzählt? er ist ja in therapie... will er doch eine beziehung? oder haut er nach unserem treffen wieder ab? :-(

Z'eiAse'rl


mefia,

ich glaube, du hast dich verirrt - das hier ist ein Faden für Leute, die unter Angststörungen leiden ...

CShr%ist|ina/ x67


Hallo Zeiserl!

Danke für Deine Tips. Ich versuche mich jeden Tag aufs neue meinem Problem zu stellen. Meine Gedanken fahren Achterbahn, mal mehr mal weniger. Ich habe das Gefühl ich kann sie nicht mehr so steuern wie ich es will. Ich habe in den letzten Jahren meinen Körper unter Konntrolle gehabt nur die Gedanken waren wirrwar. Ich hab es versucht mit Ruhepausen, leider schaffe ich das nicht wenn ich mit meinem Partner zusammen sein will.Ich habe es nie gelernt auch mal nein sagen zu können. Ich versuche es langsam. Das schlimmste Gefühl was im Moment in mir steckt ist das Abwarten wann ich die nächste Attacke kriege. Ich rede mir jeden Tag aufs neue ein, das ich keine Angst haben muss. Manchmal klappt es. Manchmal eben nicht. Mein Problem ist wenn ich diese Unruhezustände extrem merke greife ich doch auf die sogenannte" Notfalltabletten " zurück. Dannach geht es mir einige Tage besser. Ich will das alles aber nicht, denn ich will Lebensqualität ohne Angst und Tabletten und meine Hoffnung ist es da wieder zurück zu finden. Deshalb nehme ich auch die Therapie in Anspruch, um mit vergangenem aufzuräumen. Ich bin überzeugt, dass ich das dann geschafft habe mit mir selbst wieder klarzukommen. Ich bin trotzdem dankbar für jeden Rat auf dieser Seite, denn ich sehe ich bin nicht allein mit meiner Krankheit. Danke!!!

Z5aubBerJzeit


Hallo

Ich hatte meine erste eindeutige Panikattacke 2006, damals sagte mir nur noch keiner, das es eine ist. Ich hatte Phasen, in denen war es mir unmöglich das Haus zu verlassen, Arbeiten zu gehen oder Kontakte zu Menschen zu pflegen.Ich hatte jeden Tag Angst vor der Angst!

Mittlerweile habe ich eine stationäre Therapie hinter mir und gehe auch regelmäßig in ambulante Therapie. Ich habe viel probiert.Letztendlich hilft mir nur, mit der Angst zu leben. Umso weniger ich dagegen ankämpe, umso leichter wird es. Merke ich , es bahnt sich etwas an, dann ziehe ich mich zurück. Auch ich ertrage dann keine Menschen, Stimmen oder Geräusche. Ich halte mir meist ein Kühlakku an die Stirn oder in den Nacken um irgendeinen Reiz zu spüren.

Manchmal hilft es mir auch, mich an irgendeiner Stelle fest zu zwicken oder zu beißen, einfach nur, um von diesem Ohnmachtsgefühl abzulenken. Und dann hilft mir nur schlafen, nichts erklären müssen.

eOxma/zwixe


@ all :)z

finde diesen Thread, nur Tipps super. Gerade Punkt 2 Der Zehn Gebote:

2) Die Tatsache, dass du die Empfindungen hast, bedeutet noch nicht, dass du sehr krank bist. Diese Gefühle sind nur unangenehm und angsterregend, nicht gefährlich. Es wird dir nichts Schlimmes passieren. :)*

Deswegen sollte man eine Routine im Sinne der 5 Tibeter als auch Yoga das man tgl. macht mit dieser grundsätzlichen "Basis" verbinden.

Tatsächlich hilft es sich die Abläufe nur vorzustellen, visuell oder kinestetisch, in welcher Form auch immer, damit hat man im verlauf eines Alltags immer die Möglichkeit seine Angst als eine reine körperliche Reaktion wahrzunehmen. :-o

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