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Die Arbeit mit dem Inneren Kind

p%hoexbe


vielleicht ist dieses buch auch etwas für die, die mit ihrem inneren kind auch nicht klar kommen..ich habe mir jetzt dieses buch bestellt:

Revolte des Körpers, 31. Mai 2005

Von Ein Kunde

Diese Rezension stammt von: Die Revolte des Körpers (Gebundene Ausgabe)

Alice Miller stellt den Zusammenhang her zwischen Gesundheit und den Erlebnissen aus der Kindheit. Dieses Buch ist einfach/verständlich geschrieben und spricht vor allem jene an, die einfühlsam genug sind um wahrnehmen zu können, dass ihr Körper mittels Krankheiten Signale sendet, dass hier etwas nicht stimmt. Alice Miller erklärt sehr deutlich anhand von Beispielen berühmter Künstler den Zusammenhang zwischen Körper und Moral, die Abspaltung unserer Gefühle und die damit verbundenen Leiden.

Sie deckt auf, wie sehr das Kind unter den psychischen Misshandlungen gelitten hat und nach Liebe/Wärme/Geborgenheit suchte aber nie fand und wie sehr der Erwachsene noch heute darunter leidet, indem er sich Ersatzbefriedigungen sucht. So entstehen Workoholics, die unsere Gesellschaft so braucht und benutzt, so entstehen alle Arten von Abhängigkeiten und Sucht.

Sie erklärt auch, wie man aus diesem Wiederholungszwang aussteigen kann. Es gibt nur einen Weg: das Bewusstwerden und Zulassen von Gefühlen. Man kann Eltern nicht lieben, von denen man misshandelt wurde und wir müssen mit dem 4.Gebot aufräumen, das uns vorschreiben will "du sollst deine Eltern ehren". Misshandlungen sind strafbar, auch wenn sie von Eltern kommen und unser Grundgesetz sagt eindeutig "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Wir können das Loch in uns, das unsere Eltern hinterlassen haben,nur füllen, "wenn wir einen wissenden Zeugen finden, wenigstens EINEN Menschen, der uns so annimmt, wie wir sind, uns den Schutz, Respekt, Sympathie und Begleitung gibt, die uns helfen zu verstehen, wie wir so geworden sind, wie wir sind." Dieses Buch hat mir sehr geholfen, meine Beziehung zu meinen Eltern zu bearbeiten und mich gestärkt, meinen Weg zu gehen. Nicht empfangene Zuneigung kann man nicht nachholen und wir werden sie auch heute von unseren Eltern nicht mehr erhalten. Das tut weh, aber dieser Wahrheit müssen wir ins Auge sehen, um dann frei durchs Leben gehen zu können und uns Menschen zu suchen, mit denen wir in Liebe gehen wollen.

C+le~eni


@ Lewian

Hmm ist dies aber nicht der Selbstzweck, denn mir soll es ja besser gehen und nicht den anderen?

Verstehe ich nicht. Klar soll es dir besser gehen, und eventuell brauchst du dazu diese Schuldzuweisungen und den Groll, aber es waere doch auch in Ordnung, wenn es dir ohne Groll und Schuldzuweisungen besser ginge. Also wenn das moeglich waere.

Jetzt verstehe ich dich nicht: es klingt gerade so, als ob es mir gut geht, Während ich grolle. Aber darum geht es mir doch gar nicht. Für mich klingen deine Ausführungen so, als ob die elterlichen Erziehungsmethoden keinen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder haben (mal übertrieben dargestellt) und dies sehe ich eben nicht so und dieser Anteil der von den Eltern kommt, den kann ich doch auch bei den Eltern suchen oder ??? Und wenn ich dann feststelle, dass dies und jenes von damals mich so und so beeinflusst haben könnte (in positive Richtung wie in negative Richtung) dann haben doch die Eltern daran ihren Anteil / sind daran Schuld und auch wenn damit negative Gefühle mit verbunden sind und ich vielleicht deshalb mal traurig oder mal wütend bin, heißt es doch nicht, dass es mir MIT dem Groll dann besser ginge. Sondern ich sehe oder besser gesagt vermute, dass dies eine Rolle spielen könnte (Taten der Eltern), merke dass mein inneres Kind Trost will (Also Dinge die es damals nicht bekommen hat) und "traure" dann mit mir, damit es mir wieder besser geht.

Ich verstehe nicht, was da so sehr gegen Schuldzuweisungen spricht? Ich verlange doch nichts von meinen Eltern aufgrund der Schuldzuweisungen.

Es ist eine negative Bewertung da drin, und evtl. auch noch die Idee, dass sie dir was "schuldig" sind.

Worum geht es denn bei der Arbeit mit dem Inneren Kind?

Ich habe mir nochmal den Fadenanfang durchgelesen:

von phoebe:

Wer aber ist als Kind nicht häufig verletzt worden, durch Missachtung, Liebesentzug, negative Bewertungen bis zu Beschimpfungen? Da sind noch die Wunden solcher Verletzungen, die jemand anders nur ganz leicht durch kritische Worte zu berühren braucht, um wieder ihren Schmerz zu spüren. Da ist die Angst davor, zurückgewiesen zu werden und nicht liebenswert zu sein. Aus dieser Angst heraus tun häufig Menschen überwiegend alles das, was andere von ihnen erwarten, nur um diese Zurückweisung mit Liebesentzug zu vermeiden. Das wiederum führt dann zur Abhängigkeit vor allem von Partnern. Klammern an den Partner kann zum Ausdruck dieser Angst werden, was der schnellste Weg zum Ende einer Beziehung bedeuten kann. Dadurch wird wiederum das Bild von sich selbst, nicht liebenswert, nicht gut genug zu sein, bestätigt. Ein Teufelskreis!

Will ich all dies abstreiten, was damals bei mir in der Kindheit war? Es war nunmal wie es war und nun liegt es doch an mir selbst mit mir zu arbeiten, und ein Weg der dabei helfen könnte, ist eben zu gucken was damals mit mir passierte um gewisse Verhaltensmuster von heute zu erklären. Meine Therapeutin meinte dazu: Aschenputtelarbeit: Das Auseinander-Klamüsern von "guten" und "schlechten" Ereignissen und das Betrachten von Verhaltensweisen: was ist für mich HEUTE noch hilfreich und was eher hinderlich beim Leben (ich schreib das jetzt mal so allgemein, weil es irgendwie auf alle Lebensbereiche zutreffen kann). Dadurch dass ich die Schuld / den Grund in meiner Kindheit/bei meinen Eltern suche, verlange ich doch nicht automatisch mehr von ihnen.

Nun will ich der Bewertung inhaltlich gar nicht widersprechen, aber mir leuchtet der Gedanke, den ich von einigen Buddhisten habe, ein, dass man sich selber und der Welt keinen Gefallen tut, wenn man negativ ueber andere denkt. Dass es sozusagen den inneren Frieden behindert.

Inwiefern leuchtet er dir ein? Kannst du dies auch bei Gefühlsangelegenheiten "bestätigen"? Denn ich finde dass es doch Tatsache ist, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass Misshandlungen egal in welcher Form (ich bin mir bewusst, dass das sehr schwammig grad geschrieben ist, denn jetzt könnten wir noch anfangen zu diskutieren WO Misshandlung anfängt und Belege habe ich auch nicht für die Wahrscheinlichkeit), sich negativ auf das Kind auswirken. Ich frage mich gerade was Buddhisten über Kindheitserziehung denken. Du schreibst, dass man sich selbst und der Welt keinen Gefallen tut, wenn man negativ über andere denkt: aber tut man den Kindern und den Erwachsenen und der Welt einen Gefallen wenn man negativ HANDELT? Wird sowas auch betrachtet im Buddhismus? Das würde sich doch widersprechen oder?

Ich habe da halt gewisse Vorstellungen, wohin ich mich entwickeln moechte, aber auf die muessen wir uns nicht einigen und ich bin da nicht missionarisch.

Werden wir glaube ich auch nicht. Vielleicht verfalle ich gerade wieder dem Irrglauben, dass ich Dinge besser verstehe, wenn sie mir erklärt werden ;-). Ich möchte es nämlich etwas verstehen, wie dir diese Sichtweisen einleuchten.

Cwle>eni


** Bastelsteine, Gedankensplitter und eigentlich Fragen über Fragen

Dieses Thema lässt mich einfach nicht in Ruhe. Es ist irgendwie für mich so ungreifbar was eigentlich an der Geschichte das "negative" ist. S.wallisii brachte im PN-Austausch interessante Bausteine ein wie ich finde, aber irgendwie kommen wir dennoch nicht weiter und deshalb will ich das mal hier in den Faden stellen (natürlich mit s.Wallisiis Einverständnis ;-)). Vielleicht sind das ja alles Bausteine die so gar nicht funktionieren können? Vielleicht aber doch, und vielleicht will der ein oder andere (z. B. mal zu LEWIAN schiel 8-)) auch noch mit basteln an diesem Diagramm was s.Wallisii Schulddiagramm nennt.

Was das Diagramm angeht, ich finds doch abgedreht ;-D ums genauer auszudrücken, unbefriedigend unzureichend, beschränkt, zu wenigdimensional (und der Versuch, wahrscheinlich auch noch unzureichend, eine dritte Dimension einzubinden verrenkt mir das Hirn ;-D) und bei genauem Nachdenken ist es komplett falsch, da müsste ne genaue Erklärung dazu a là "nur wenn das so wäre dann so und und dies und jenes außen vor gelassen wird...". Außerdem berücksichtig das Diagramm nur eine Ebene, bewusst oder unterbewusst, und das kann ja völlig voneinander abweichen was das ganze Diagramm irgendwie "abgedreht" macht, sowas in der Art steht in Büchern um Leute zu überzeugen. ;-D

Weil ich dich neugierig gemacht hab, beschreibe ich's dir kurz (wenn das net reicht schick ichs dir noch, ich müssts nur unchoatischer zeichnen). Also die x Achse zeigt wohin man Schuld richtet, meinetwegen im positven Bereich gegen anderen und im negativen Bereich gegen sich selbst. Die y Achse funtioniert genauso nur beschreibt sie negative (wertfrei: Wut, Hass, o.ä.) Emotionen, positive Achse gegen andere und negative Achse gegen sich selbst. Schuld wäre dann eine Gerade die durch den Nullpunkt und den ersten und dritten Quadranten geht.

Zur Anwendung müsste man jetzt vorrausetzen dass Schuld eine Eigendynamik besitzt die die Tendenz der Richtung fortführt. Also wenn man sich im dritten Quadrant befindet, also die Schuld gegen sich richtet und sich negative Emotionen gegenüber bringt müsst man dort einen Vektor auf die Gerade zeichnen der vom Nullpunkt wegzeigt. Ohne irgendeinen Impuls wird sich diese Ansicht der Selbstabwertung ja verschlimmern und Eigendynamik entwickeln. Wenn man das alles so als Fakt annimmt wäre in einem solchen Fall ein Vektor (das wäre dann ein solcher Impuls) der weit in den ersten Qudranten reicht nötig um zum Nullpunkt zu kommen.

Mancheiner sieht vllt den Nullpunkt, also keine Schuld irgenwo hin zu weisen, als generell ideal, was sich für meinen Geschmack ja nicht falsch anfühlt, und raten dementsprechend.

Nach dem Diagramm könnte man sagen der Impuls einfach keine Schuld mehr zuzuweisen wäre ein Vektor auf den Nullpunkt, nur würde das nach der eingeschränkten Ebene des Diagramms bedeuten dass das dem tatsächlichen Moment mit seiner Eigendynamik nicht ausreichend entgegenwirkt.

Vielleicht ist diese Eigendynamik aber auch Grund genug dazu zu raten Schuld als Prinzip generell nicht zu benutzen, schließlich wäre das Diagramm auch andersrum lesbar - wenn man also im ersten Quadrant wäre dann würde es auch dort eine Tendenz geben. Die Frage wäre ob ein Impuls der dann bis in den dritten Quadrant reicht, Sinn macht. Ich denke nicht. Schuldgefühle zum Sinn der Selbsterkenntnis hört sich zweifelhaft an. Das mag auch möglicherweise die Gefahr sein generell zu argumentieren eine Schuldzuweisung den Eltern gegenüber ist sinnvoll um etc... Schließlich sind die Selbstabwertung und der Impuls einer wütenden Schuldzuweisung unberechenbare Größen und die Wahrscheinlichkeit groß dass der Impuls zu viel war und man nicht den Nullpunkt erreicht sondern geringfügig darüber hinausschießt. Das würde dann z.B. bedeuten manchen Dingen die falsche Ursache zuzuschreiben. Und selbst das hätte eine Tendenz und würde, wenn es nicht auffällt, zu immer größerer Selbsttäuschung führen.

;-D ich würd sagen ich versuch da halt mal die Augen offen zu halten. Vielleicht gibt's den geheimen Pfad der Buddhisten der die Eigendynamiken und Kräfte der Psyche geschickt umgeht... aber hey, wenn ich weiß mit der Motor-Wut geht's auch, dann unterbinde ich das ja nicht nur um einen Weg zu suchen dessen Erfolgspotential für mich mir ungewiss ist. Ich weiß z.B. nicht wie ich ohne diesen Mechanismus von einer ganz gehörigen Portion Selbsthass bzgl. des Missbrauchs weggekommen wäre. Meinem Eindruck nach haben da mit Wut bis Hass bestückte Schuldzuweisungen sehr dabei mitgewirkt laufende Selbsthassaufträge zu stornieren.

SpilbUer


Meine Therapeutin hat mir heute eine Übung zum Thema Inneres Kind vorgeschlagen - meine erste. Hab noch nie an dem Thema gearbeitet.

Ich soll mir vorstellen, wie ich als erwachsenes Ich mein kleines Ich an die Hand nehme - das einfach so visualisieren, wie es eben geht. Ich fand das etwas schwierig, vor allem hatte ich erst Bedenken, dass ich so aussehen muss, wie ich tatsächlich aussah, denn das kann ich mir schwer vorstellen. Meine Therapeutin meinte aber, dass das im Prinzip nicht so wichtig sei, das kleine Ich kann z.B. auch durch ein Tier dargestellt werden, wenn es für mich einfacher ist und solange klar ist, was das Tier darstellt. Ich habe dann aber ein kleines Mädchen mit dunklen Haaren (dabei hatte ich als Kind blonde Haare..) und grossen, fragenden Augen gesehen und es gelang mir auch, es an der Hand zu nehmen und mit ihm rumzulaufen. :-)

Ziel ist, dass mir die Schritte in Richtung Leben, die mir momentan soviel Mühe bereiten, ein bisschen leichter fallen. Dass ich den Anteil in mir, der so grosse Angst hat, quasi an die Hand nehme. Später soll ich dann konkret imaginieren, wie ich mit meinem kleinen Ich zur Arbeitsstelle fahre und auf es aufpasse.

Habe auch noch ein Buch zum Thema hier irgendwo rumliegen, ungelesen - vielleicht sollte ich das bei Gelegenheit mal hervorholen.

Lsewiaxn


Silber

Das gefaellt mir gut, was deine Therapeutin vorschlaegt. Dazu, wie du dargestellt wirst: Es geht ja nicht darum, wie du faktisch ausgesehen hast. Es geht darum, irgendeine Darstellung zu finden, die dir passend erscheint. Wenn du wirklich das Gefuehl bekommst, es ist ein Teil von dir (und hat mit dir als Kind zu tun), mit dem du da arbeitest, dann ist es richtig.

SUilbxer


@ Lewian:

Ich weiss nicht, ob ich dieses Gefühl habe. Ich finde es allgemein recht schwierig, irgendwas zu fühlen bzw. zu erkennen. Allerdings war dieses Kind direkt "da", als meine Therapeutin sagte, ich soll mal die Augen schliessen und schauen, ob ich irgendeine Vorstellung von meinem inneren Kind habe. Insofern scheint es ja schon zu passen. Weil ich in der Therapie immer ein kleines Plüschschaf dabei habe, meinte sie, wenn das mit dem Kind nicht ginge, könne es z.B. auch ein Schaf sein - das erschien mir dann aber unpassend, ein Schaf kann ich schlecht an die Hand nehmen. ;-D insofern denke ich, dass es stimmig ist so. :-)

Ldew2iaXn


Dann ist es das sicher auch!:-D

C4leexni


*:)

ein Schaf kann ich schlecht an die Hand nehmen.

Och du, das geht bestimmt auch ;-) ;-D x:) x:). Hab früher auch Gänse am Hals gepackt und mit in unsere Wohnstube genommen :-o ;-D :=o.

Ich weiss nicht, ob ich dieses Gefühl habe.

Das ist ja nicht festgelegt wie sich das anfühlen darf/kann. Vielleicht bekommst du ja ein bestimmtes Gefühl und weißt es noch nicht zuzuordnen. Ich denke, dass es vor allem darum geht, sich bestimmte Gefühlsregungen intensiver "vorzustellen" und innerlich etwas gezielter zu "steuern", denn zwingen lassen sich die Gefühle ja eh nicht ;-).

Als ich beim letzten mal beim Homöopathen war und es innerlich in mir sehr stark brodelte, meinte er, dass ich diese Gefühle die da kamen: Trotz, Wut und Angst vielleicht wieder an die Stelle abgeben kann, wo sie hingehört: zu den Eltern in dem Falle und da dachte ich im ersten Moment auch: na was für ein "Spiel" wie soll denn dies gehen, was soll dies bringen. Als ich mich aber wirklich darauf konzentriert habe und mich nicht ablenken ließ, merkte ich, dass da sehr wohl Gefühle hochkamen, die an die Hand genommen werden wollten und ich lange nicht zuließ, also von daher kann ich das von deiner Therapeutin nachvollziehen :-).

Das Kind an die Hand nehmen, bedeutet vielleicht auch, genau diese Gefühle zuzulassen die verdrängt werden, die soweit weggepackt werden, dass sie total verblassen eigentlich aber dann doch in Situationen rauspreschen und zwar dann ungefiltert, mit denen man selbst dann gar nicht umgehen kann, weil es zu viel auf einmal ist. Wenn ich mich aber an die Hand nehme, scheint es geschützter zu sein.

Ich konnte dann allerdings nicht die ganze Wut und den Trotz und den Widerwillen abgeben: so hat er mir dann kleine Zettel gegeben die ich in die Hosentasche packe: auf dem einen steht: Liebe drauf, und auf dem anderen eben Wut und Widerwillen, als kleine Stütze um nicht ohne Schutz dazustehen, denn die Mechanismen die einem jetzt hindern, oder wie du es schriebst: das Leben was dir jetzt Mühe bereitet, hat dich damals höchstwahrscheinlich geschützt, aber jetzt eben nicht mehr, jetzt hindert es dich eher. Und wenn du dich dann an die Hand nimmst und die Gefühle sich so auch weiterentwickeln können, können sich "beide" näher kommen: dein inneres Kind und "großes" du ;-).

Finde ich aber schön, dass du es zulassen kannst :)z.

@:)

LIe.wiaxn


Cleeni

@:) *:)

Der Beitrag mit dem Schulddiagramm ist mir ueberhaupt heute erst aufgefallen. Dazu koennte ich einen langen grundsaetzlichen Beitrag ueber mathematische Modelle und Realitaet schreiben, aber ich lass das mal. Vor allem habe ist es ein bisschen aberwitzig, ueber ein Diagramm zu sprechen ohne das Diagramm zu haben... wenn ich versuche, mir das bildlich vorzustellen, leuchtet es mir nicht recht ein... aber das ist ja auch Monate her und wir sind mittlerweile eh woanders allesamt, oder? 8-)

CJlee~ni


Lewian

und wir sind mittlerweile eh woanders allesamt, oder? 8-)

:-/, ich weiß zwar nicht wo du bist, aber ich bin noch hier wo ich war ;-).

Na so schlüssig erschien es uns ja auch nicht, deshalb wollten wir das mal hier rein stellen um vielleicht noch weitere Denkanstöße zu bekommen. Aber schön dass du es noch bemerkt hast ;-).

*:) @:)

Iusis1x9


*:) Hallo Phoebe

also.....diese Wochenendseminar mit dem Herrn Piron vom Psychosyntheseinstitut würde mich interessieren....ich bin jetzt mehrere Male bei meiner Suche im Internet auf die Seite gestoßen und wie ich gelesen habe, scheinst Du dort gewesen zu sein?

Ich würde es gerne auch versuchen, weiß aber noch nicht so ganz, ob das etwas für mich ist....

Bei mir kommt es vornehmlich vor, dass mein inneres Kind plötzlich ziemlich autom´nom wird, mir die Zügel aus den Händen reißt, weil dessen Gefühle einfach viel zu überwältigend auf mich wirken und ich dann ziemlich hilflos und traurig dasitze und aus diesem Zustand nur schwer wieder heraus finde.....weil ich nicht verstehe, dass es auch noch andere Bewusstseinszustände von mir gibt.....jetzt in dem Moment weiß ich es.....aber in diesem Zustand gibt es nur dieses überwältigende alles ausfüllende.....ich würde gerne mehr darüber wissen, damit arbeiten können bzw....es hinbekommen, dass ich damit umgehen kann, ohne überwältigt zu werden.....ich erhoffe mir so etwas ähnliches von solch einem Workshop.....oder sagen wir zumindest, dass ich es besser verstehen kann und dadurch lernen kann, damit besser umzugehen.....meinst Du, das wäre dort machbar ? Oder denkst Du, dass würde eher weniger weiter helfen, wenn ich den Workshop mal mache?

Naja.....ich bin jetzt auf so viele Workshops gestoßen...sogar welche, die online laufen....aber ich weiß nun nicht, was das Wahre ist.....da dachte ich mir...."frag´ jemanden, der es schon probiert hat!"

Naja...wäre echt superlieb, wenn Du mir antworten würdest...

LG Isis

p hoxebe


Hallo,

nein, ich war nicht dort..habe nur vieles drüber gelesen.

Ich arbeite seit Jahren mit meinem Kind -wobei ich -zugegebenermaßen- es immer wieder sträflich vernachlässige..und es mir -genau wie bei dir- die Zügel manchmal aus der Hand reißt.

All das -so weiß ich aber ganz genau aus meiner Zeit der Erfahrung...wird sich wieder ändern -also..eine schlechte Situation wird sich immer wieder bessern..DAS ist für mich enorm wichtig -und nur daran denke ich..wenn ich wieder mal in einer Situation stecke, aus der ich früher glaubte, niemals heraus zu kommen.

Gerade habe ich wieder ein Buch gelesen, das mir sehr weitergeholfen hat. Von Pfarrer Fliege, dort geht es darum, das man Frieden schließen muss..und ..genau das konnte ich mir nie vorstellen...aber ich befinde mich auf einem sehr guten Weg. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mich einem Workshop anschließen würde.. :-/ ich hätte Angst dort nicht die richtige Hilfe zu bekommen..und mich noch tiefer in Nöte zu stürzen.

Ich war schon in vielen Kliniken -aber ...mir haben meistens Gespräche mit Gleichgesinnte geholfen...weil man da immer ein Stück näher kommt..egal wie..aber kleine Schritte führen auch zum Ziel..oder? :)_

LG

V[orzeGigexuser


Ich frische den Faden mal auf, da mich dieses Thema momentan beschäftigt.


Vor ein paar Monaten habe ich das Joggen für mich entdeckt und mir fiel auf wie unglaublich viel ich mich damals bewegt habe. Als Kind war ich nonstop auf den Beinen und geschlafen habe ich wie ein Stein.

Heute sitze ich oft am Schreibtisch und bekomme nicht mehr so viel Bewegung ab, bin dafür ständig müde und habe intensive Träume die mich mit lebhaften Bildern beschäftigen. Oft wache ich schon grübelnd auf und rekonstruiere die Träume und frage mich, was mir mein Gehirn/Unterbewusstsein damit sagen möchte.

Nun habe ich das [Buch[http://bilder.buecher.de/produkte/07/07062/07062192z.jpg]] und finde die Betrachtungsweise ziemlich interessant.

Es gibt Situationen, da verdrücke ich mir meine Emotionen, obwohl es nicht wirklich nötig ist.

Beschäftigt sich sonst noch jemand damit oder hat sich beschäftigt und kann dazu noch etwas erzählen?

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