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Die Arbeit mit dem Inneren Kind

pUhohebe


ja kleio -wie immer..und immer wieder :)D

du könntest ja auch einmal ein paar anregungen geben ;-D von dir habe ich schon vieles gelernt. :-D @:)

für mich ist es bei diesem thema so ungefähr wie bei : was hänschen nicht lernt..lernt hans nimmermehr. :=o ;-D okok..verdreh die augen nicht..ich hab nichts gesagt. :-D

pdhoexbe


das hat mich fasziniert beim lesen

habe ich auf einer seite gefunden von einem hexle -

was mir nur auffällt..immer wenn ich so was lese..krieg ich gewaltige wut auf diese person die da in mir sein soll..

aber nun gut..ich will euch diesen text nicht vorenthalten:

In jedem von uns wohnt ein "inneres Kind", es ist ein wichtiger Teil unserer Seele, umfasst den Gefühlsbereich und wird der rechten Gehirnhälfte zugeordnet. Das innere Kind kann lebendig, fröhlich und voller Lebenslust sein, wenn es geliebt und angenommen und mit seinen Bedürfnissen ernst genommen wird. Das, was uns zu schaffen macht, ist aber das bedürftige innere Kind, unsere Wut, Traurigkeit, Eifersucht, Angst oder Trotz, also unsere "negativen Gefühle". Diesem Kind steht ein "innerer Erwachsener" gegenüber. Er ist im Laufe unserer Entwicklung entstanden und umfasst alle Glaubensmuster und Denkprogramme, ob bewusst oder unbewusst, die wir von Eltern, Erziehern oder der Gesellschaft gelernt haben. Daher gehen wir mit uns selbst oft genauso um, wie wir früher behandelt worden sind. Wenn wir immer wieder zu hören bekamen, dass wir unzulänglich, unwichtig und voller Fehler seien, dann halten wir uns für nicht besonders liebenswert. Wenn unsere Gefühle nicht ernst genommen wurden, haben wir gelernt, sie zu ignorieren oder zu verdrängen.

Ich habe mir vorgenommen darüber zu schreiben, wie ich mein Inneres Kind anfing anzunehmen auch wenn viele nicht wissen was es ist, das es das innere Kind gibt und das es bei einigen von uns so ausgeprägt da ist, das es im leben nicht immer einfach ist damit umzugehen oder es überhaupt zu erkennen und anzunehmen. Das war bei mir ähnlich, Heute weiß ich, es war immer da und ich, ich habe es ignoriert, einfach darum, weil ich nicht blöd wirken wollte, ich habe schon oft vorher mit ihr gesprochen aber die Erklärung dazu was es in mir ist, die habe ich erst in den letzten Jahren erfahren und seid dem ist es auch besser irgendwie, es anzunehmen...

Ich weiß viele werden sagen so was gibt es nicht, so was kann es nicht geben ... aber ich weiß das sie da ist , das sie traurig ist und wütend...weil sie so viel durchmachen musste ,sie war es bei mir, die mich hat verdrängen lassen und seid ich an sie glaube seid ich sie wahrnehme, lässt sie auch hier und da Erinnerungen zu.

Und ich komme nicht immer so an sie ran, wie ich es gerne würde, ich möchte ihr zeigen und erklären, das wir nicht schuld daran sind ,was uns geschah ihr zeigen das wir kämpfen müssen, nicht aufgeben dürfen um es verarbeiten zu können, damit leben zu können, mit dem missbrauch.

Wie erkläre ich es am besten, es ist so schwer und ich denke wer es nicht erlebt, kann es auch schwer nachvollziehen wovon ich hier schreib .Und ich weiß es gibt viele, denen es geht wie mir und jedem sein inneres Kind macht sich anders bemerkbar, bei mir ist es ein Gefühl, in mir drin, eine kleine Kinderstimme , die in meinem kopf mitdenkt und die in mir schreit und weint und Gefühle erzeugt, die ich einfach nicht erklären kann, so gerne ich es oftmals täte, sie ist die verletzte Person und doch wirkt sie oftmals sehr viel stärker als ich... obwohl, wenn ich es genau nehme, ich es ja bin, aber es sind eben die alten Gefühle die immer wieder in mir hoch kommen , mein inneres Kind ist etwa 4 oder 5 Jahre alt, sie ist trotzig wütend traurig und manchmal auch recht albern und ausgelassen.

Meine erste bewusste Begegnung, hatte ich mit ihr , als ich einen film sehen wollte, ich wartete darauf das er anfängt und in mir die stimme, sieh ihn dir nicht an und ich dachte ,naja , wieder schön wegschieben, der Film handelte von einer Multiplen Frau, die darüber berichtete... Als der Film endlich anfing, lag ich da und sah den Anfang, dann wachte ich auf, als der Film vorbei war und in mir die stimme: siehst du? ich sagte doch sieh in dir nicht an , du bist müde und dann in mir ein Kinderlachen ,ich zitterte am ganzen Körper und dachte, jetzt wirst du verrückt. Nach diesem Vorfall sprach ich das erst mal darüber ,auch öffentlich, erfuhr so, das es auch anderen so geht wie mir, ich bin auch damit nicht allein. Immer wieder ist es so richtig boshaft und lacht mich aus! Es warfen sich fragen auf, was ist ein inneres Kind? Wie bemerkt man das, wie geh ich damit um ect.

Ich fing, durch meine Gedanken daran, an mich intensiv mit ihr zu befassen, auch wenn es sich komisch anhören mag, ich sprach sie irgendwann an, fragte bist du da? und wenn es mir schlecht ging fragte ich, was los sei, warum sie so traurig oder wütend ist. Es war kein lautes sprechen von mir, eher die Gedanken und Fragen gedacht, wenn ich allein war , es auch mal geflüstert. Einmal da ging es mir richtig schlecht , merkte eine innere Unruhe, die ich mir äußerlich kaum erklären konnte. ich nahm mir zeit , setzte mich aufs bett und sprach sie an. Sie solle ruhiger werden es kann ihr nichts mehr passieren ,ich bin jetzt da um sie zu beschützen. Sie wurde ganz ruhig, meine zitternden Hände hörten auf und wurden ruhiger, mein Herzschlag wurde flacher und so schlief ich ein. irgendwie war es wie Friede in mir.

Das schönste und erschreckende für mich war , das sie immer zu in mir war...sich aber erst ab da gezeigt hat, als sie spürte, das ich es möchte, das ich anfing an sie zu glauben und das tue ich, denn ich brauche sie um verarbeiten zu können, sie hat für mich erlebt und ertragen...sie gibt mir Bilder und die Gefühle ,eben meine Erinnerungen. Das innere Kind ist in jedem von uns, durchgehend sie schlafen ,schlummern, beobachten, bis sie merken es ist zeit sich zu zeigen, ich habe einen Spruch, der mir hilft auf sie eingehen zu können:

"In dem du vertraust, folgst du der Stimme Deines Inneren Kindes, Dein inneres Kind vertraute Dir schon immer" Diese Essenz bringt Dich wieder in Kontakt mit Deinem inneren Kind, mit dem absolut unschuldigen, vertrauensvollen, klaren Herzen des Seins. Du bekommst die Kraft und Vitalität eines Kindes, denn auch dieses Potential steckt in Dir. Es ist eine besondere Essenz für das beginnende Zeitalter, in welchem Du Dich immer mehr mit dem Wesen Deines inneren Kindes verbinden kannst. Dein inneres Kind wartet auf Dich. Du kannst es! )

Das sind meine Erfahrungen bis jetzt, mit meinem inneren Kind, mein Weg und mein Ziel ist es, mich ganz mit meinem inneren Kind auszusöhnen, damit ich das was sich in mir Abgespalten hat, wieder zusammenfügen kann um wieder eins zu werden.

Und ich werde immer daran arbeiten den Sie hat doch noch ne menge wut in sich!

p\hoexbe


Grundannahmen

Hat das Kind in der Vergangenheit viel Schmerz oder Traumatisierungen erlebt, wird es möglicherweise vom inneren Erwachsenen abgetrennt. Der Erwachsene will sich damit schützen, den Schmerz des Kindes zu fühlen und lehnt es ab, die Verantwortung für es zu übernehmen. Er möchte die eigene Hilflosigkeit und Ausgeliefertheit nicht spüren oder fühlt sich überfordert, das Kind zu versorgen. So haben viele Menschen beim Heranwachsen gelernt, den Zugang zu ihrem Inneren Kind zu drosseln oder abzuschneiden, um bestimmte Gefühle nicht mehr fühlen zu müssen. Das Problem entsteht, weil es nicht möglich ist, nur die schlimmen Gefühle auszuklammern, sondern gleichzeitig der Zugang zu den positiven Gefühlen versperrt wird.

Das abgelehnte Kind empfindet sich dann als unzulänglich, schlecht, nicht liebenswert und entwickelt intensive Gefühle von Schuld und Scham. Es lernt, sich davor zu fürchten, dass die Menschen es verlassen und zurückweisen. Dieses "ungeliebte Kind" lebt in der ständigen Erwartung zurückgewiesen zu werden und projiziert diese Erwartung auf andere Menschen, unterstellt ihnen, es permanent abzulehnen. So kann beispielsweise geringfügige Kritik durch den Partner panische Angst auslösen, weil das innere Kind diese Kritik mit altbekannten Gefühlen von Angst vor Strafe und Zurückweisung verbindet, und eine an sich harmlose Situation kann unangemessen eskalieren.

Der "lieblose Erwachse", der das Kind nicht annimmt, verhält sich so, wie unsere Eltern oder andere Bezugspersonen uns geprägt haben. Er handelt nach falschen Glaubensmustern/Widerstandsmustern zum inneren Kind, sie können beispielsweise heißen:

Ich kann mich selbst nicht glücklich machen, andere können das besser als ich.

Andere sind für meine Gefühle verantwortlich und ich bin für ihre verantwortlich.

Ich wäre egoistisch und falsch, wenn ich mich selbst glücklich machte.

Im Grunde meines Wesens bin ich schlecht.

Am besten ist es, Bedürfnisse nach Liebe und Zuwendung wegzuschieben.[1] S. 20-25, 60-66

Innere Widerstände beim Patienten

Eine ablehnende Haltung von Patienten gegenüber der "Inneren-Kind-Arbeit" kann sich äußern in Form von Aussagen wie:

In mir gibt es kein inneres Kind, andere haben es vielleicht, ich aber nicht.

Niemand an meinem Arbeitsplatz würde mich noch respektieren, wenn ich kindlich wäre.

Ich werde nie etwas zustande bringen, wenn ich das Kind in mir rauslasse.

Ich kann dem Kind nicht vertrauen, es wird mir nur Ärger machen.

Wenn ich mich meinem Kind öffne, werde ich die Kontrolle über mein Leben verlieren.

Derartige Annahmen werden standardmäßig als Zeichen für falsche Glaubensmuster gewertet, die mit therapeutischer Unterstützung korrigierbar sind.[1] S. 35/36

Ziel der therapeutischen Arbeit

Das Ziel einer Therapie ist, eine liebevolle innere Verbindung zwischen dem Inneren Kind und dem liebevollen Erwachsenen herzustellen um (wieder) Zugang zu tiefen Quellen der Freude, Wahrnehmung und Intuition zu erlangen.

Es ist nötig, dass der innere Erwachsene sich dafür entscheidet, das Kind anzunehmen und sich mit seiner "inneren Wahrheit" zu verbinden. Sie ist für den Erwachsenen eine Orientierung dabei, die falschen Glaubensmuster zu beseitigen und bessere Glaubenssätze zu finden, nach denen er leben möchte. Wenn das Kind angenommen wird, können solche guten Glaubenssätze heißen:

Ich bin selbst verantwortlich für mein Glück.

Ich bin bereit, meine Gefühle wahrzunehmen und anzunehmen.

Ich bin offen für Neues und Veränderungen in meinem Leben.

Ich bin stark genug, für mich selbst zu sorgen und für mein Wohlgefühl die Verantwortung zu übernehmen.

Ich darf neugierig sein und verspielt, albern und spontan, lebendig und sensibel.

Mit der Übernahme der Selbstverantwortung wird der Mensch mehr und mehr unabhängig von der Meinung und dem Wohlwollen anderer, was nicht bedeutet, dass er sich über Zuwendung anderer nicht mehr erfreut. Jedoch erkennt er, dass er weder körperlich noch seelisch umkommt, wenn eine Lebenssituation es nötig macht, dass er für sein Wohlergehen selbst sorgen muss.[1] S. 62-68

Idealvorstellung der inneren Verbindung

Steht der Mensch mit seinem Inneren Kind in einer liebevollen Verbindung, erlebt er das ganze Leben anders: Er fühlt sich liebevoll mit den Menschen und mit der gesamten Natur verbunden, weil er mit sich selbst verbunden ist. Diese innere Verbindung ist eine große Kraftquelle, und stellt eine Ressource dar.

Kontraindikation

Bei Patienten mit der Tendenz zu Fragmentierung ist fraglich, ob durch die Arbeit mit inneren Anteilen mehr Ganzheitlichkeit erreicht werden kann. Es besteht vielmehr ein Risiko, die Fragmentierung noch weiter zu verstärken.[4] S. 121

Um mit dem Inneren-Kind Ansatz im Rahmen einer Ego-State-Therapie arbeiten zu können, ist ein hinreichend stabiles Ich nötig: Der Mensch muss im Alltag einigermaßen kompetent als Erwachsener agieren können. Das bedeutet nicht, dass das Kind schon von einem befähigten inneren Erwachsenen versorgt wird, dies ist durch imaginäre innere Helferwesen möglich. Jedoch eine Bearbeitung von Kindheitsproblemen ohne vorherige Bewältigung aktueller Probleme, beispielsweise mit sozialpsychiatrischen Hilfen im Alltagsbereich, könnte eine zu große Belastung darstellen und die Aufmerksamkeit bliebe durch die Aktualkonflikte gebunden.[4] S. 123 Ebenso ist es nötig, zunächst an den Alltagssituationen zu arbeiten und Ressourcen zu aktivieren, wenn die Arbeit mit dem inneren Kind so viel traumatisches Material aktivieren könnte, dass es den Menschen arbeitsunfähig machen würde.[4] S. 118

pChoesbe


Die Ego-State-Therapie (englisch: Ego State Therapy) ist eine psychotherapeutische Methode aus der Traumatherapie. Sie wurde von John und Helen Watkins entwickelt.

Menschen, die schwer verletzt wurden (Trauma), entwickeln zum Schutz ihrer Persönlichkeit Abwehrmechanismen gegen die mit der Verletzung verbundenen Schmerz- und Angstgefühle. Einige tun dies, indem sie ihre Persönlichkeit in verschiedene Ich-Anteile (englisch: Ego States) "aufteilen". Dies geschieht zunächst fast immer unbewusst. Diese Ich-Anteile können wie "eigene Persönlichkeiten" ein Eigenleben entfalten, mit "eigenem" Willen, "eigenen" Gedanken und Gefühlen. Die Ego-State-Therapie hilft den Betroffenen, diese Ich-Anteile wieder besser in Richtung einer ganzheitlichen Persönlichkeit miteinander zu verbinden.

Die Ego-State-Therapie basiert auf der Theorie, dass die Persönlichkeit aus verschiedenen Ich-Anteilen (Ego States) besteht. Diese Anteile sind umgrenzte und beschreibbare "Unter-Persönlichkeiten".[2] Sie berücksichtigt psychoanalytische Theorien, hypnoanalytische Techniken und neuere Erkenntnisse aus der Behandlung dissoziativer Störungen.

Sie ist wirksam bei Posttraumatischer Belastungsstörung, Borderline-, Angst- oder Sexualstörungen und dissoziativer Identitätsstörungen.

Siehe auch: Hypnoanalyse.

Gesunde Ich-Anteile [Bearbeiten]Unter "Ich-Anteil" versteht man einzelne Aspekte der Persönlichkeit, des eigenen Selbst. Sinn und Wirkung der verschiedenen Ich-Anteile sind gut beschrieben im Artikel Inneres Team. Ein gesunder, nicht traumatisierter Mensch kennt und nutzt etwa 5–15 solche Ich-Zustände. Sie sind klar bewusst und werden vom Ich gelenkt. Die meisten solchen Ich-Anteile entstehen in der Kindheit im Zuge der normalen Entwicklung.

Gesunde Ich-Anteile sind Anteile aus dem "Alltags-Team", z. B. der "kompetente Fachmann", der vor den Kollegen einen Fachvortrag halten kann, oder die "gute Gastgeberin", die den Kaffee von rechts nachschenken kann, oder der "Coole Typ" in der Disco, oder der begeisterte "Rennradfahrer". Das sind Anteile, über die der Mensch verfügt und je nach Bedarf zwischen ihnen umschalten kann.

Siehe auch: Eric Berne bzw. dort: Entdeckung der Ich Zustände.

Ungesunde integrierte Anteile [Bearbeiten]Im Übergangsbereich zwischen den gesunden und den abgespaltenen Anteilen gibt es ungesunde, integrierte und bewusst zugängliche Anteile, die auch ohne Hypnose oder Trance therapeutisch bearbeitbar sind.

Ein neuer Ich-Anteil kann auch als Folge eines Widerstands in der Therapie auftreten. Der Patient wird z. B. "plötzlich so müde". Dadurch soll das Bewusstwerden einer alten, der aktuellen Realität schlecht angepassten Struktur des Patienten (beziehungsweise beängstigender Gefühle dahinter) verhindert werden. Der neue Ich-Anteil hat die Aufgabe davon abzulenken, "dass es da etwas gibt", beziehungsweise einen anderen Ich-Anteil, der mit der Gestaltung der alten (und heute unangemessenen) Struktur beauftragt war, zu schützen.

teil I

p6h5oebe


teil II

Der Therapeut könnte jetzt mit dem aktuellen Widerstand arbeiten, d. h. ihn z. B. zum Kennenlernen "auf die innere Bühne bitten" und ihn sich vom Patienten bildhaft vorstellen (imaginieren) lassen. ("Was ist die Aufgabe dieser Müdigkeit, vor was soll sie schützen?") Gelingt dies, führt es zum ursprünglichen Ego State (also der heute schlecht angepassten Struktur), mit dem dann therapeutisch weiter gearbeitet werden kann.

Abwehrmechanismen sind bis zu einem gewissen Grad der Ausprägung als ganz normale Schutzmechamismen zu betrachten, die jeder Mensch hat und braucht. Krankheitswert hat eine jeweils extreme Ausprägung. Beispielsweise da, wo die Entwicklung der inneren Struktur in unbewältigten Konflikten bzw. den Grundkonflikten fest hängt, leisten solche Ego-States ihre überkommenen Aufgaben, die für "den Menschen heute" eine ungesunde Wirkung haben.

Siehe auch Grundkonflikt hier z. B. Grundkonflikte nach der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD)

Die Psychoanalyse verwendet den Begriff Charaktertypen für ein Set der jeweils vorherrschenden Abwehrmechanismen.

Siehe auch: Charaktertypen.

Abgespaltene Ich-Anteile [Bearbeiten]Mit traumatisch verletzenden Situationen verbundene Gefühle können so stark sein, dass Menschen sie nicht aushalten. Auch konfliktbeladene Situationen können an einen Menschen Forderungen stellen, auf die er noch "keine Antwort" hat und die eine entsprechend tiefe Angst auslösen können. Dagegen wird ein Abwehrmechanismus aufgebaut. Eine Form ist die Abspaltung von Ich-Anteilen. In diesen sind Gefühle und Energien ungelöster Traumata abgespeichert. Es können spezielle Formen und Aufgaben solcher Ich-Anteile unterschieden werden: "Verfolger", radikale Helfer, Täter-Introjekte (täteridentifizierter Anteil), Angreifer, Mittäter-Introjekte (täterloyale Anteile). Einzelne Ich-Anteile können sich auch überlagern und ggf. gegenseitig verstärken, wie z. B. täteridentifizierte und täterloyale Anteile. In idealer Reinform tritt ein einzelner Ich-Anteil selten zu Tage.

Als Beispiel sei ein Mensch betrachtet, der von Kindheit an von einem Familienmitglied misshandelt wird, inzwischen als Erwachsener in einer eigenen Wohnung lebt, und vom Täter weiterhin zu Gewalthandlungen aufgesucht wird. Sein gesunder, in der Therapie kontaktierbarer Ich-Anteil kann die neue Information lernen "Du mußt ihn nicht reinlassen." Das wird den Menschen zwar stärken, dennoch sagt er z. B. "Ja, aber ich kann es nicht versprechen." Denn da gibt es auch noch den täteridentifizierten Anteil, der glaubt, gemäß der früheren Erfahrung den Menschen weiterhin (relativ) schützen zu müssen, indem er tut, was der Täter verlangt. So kann es zu der kontinuierten Entscheidung kommen, den Täter wider besseres Wissen immer wieder in die eigene Wohnung einzulassen, nach dem alten Motto: "Du musst tun was er will, sonst schlägt er Dich tot". Dieser Anteil ist abgespalten und unterliegt nicht der Ich-Kontrolle.

Abgespaltene Ich-Anteile erscheinen so, als hätten sie eine "eigene Persönlichkeit", mit "eigenen" Gefühlen und Gedanken. Sie halten ihre Existenz für hilfreich und überlebenswichtig, sind potentiell auch auf lebenslanges Bestehen angelegt. Manche "kennen" sich gegenseitig und sind miteinander in Kontakt. Andere sind gänzlich abgespalten (Untergrund-Ich-Anteile); die Kern-Persönlichkeit ist nicht mehr in Kontakt mit ihnen und sie sind oft nur noch mittels Hypnose oder Trance zugänglich.

Siehe auch: Dissoziative Identitätsstörung.

Solche Ich-Anteile sind nicht zu verwechseln mit im Zuge der psychosozialen Entwicklung aufgenommenen Introjekten, also inneren Abbildern von Personen, die uns wichtig waren und deren Werte, Normen und Verhaltensmuster wir in uns aufgenommen haben. Introjekte starten nicht als Abwehrmechanismen und sind auch ohne Hypnose oder Trance im therapeutischen Gespräch zugänglich für die Aufnahme neuer, realer Informationen (lassen ein "Update" ihrerselbst zu). Lautet beispielsweise ein überbrachtes Gesetz (Introjekt) einer wichtigen Bezugsperson aus der Kindheit "Du darfst nicht weinen", so kann der innere Anteil, der das vertritt, in der Therapie nach und nach umlernen, bis das neue, eigene Gesetz schließlich lautet "Du darfst weinen soviel Du willst". Introjekte bestehen nicht darauf zu bleiben (wie die Ego States); man kann sie ändern oder auffordern zu gehen.

Ziele [Bearbeiten]Oberstes Ziel ist, den Stress im inneren System zu reduzieren und die Energie wieder auf die Gestaltung eines erfüllten Lebens auszurichten. Der Patient soll lernen, die unterschiedlichen Persönlichkeitsanteile (die damit verbundenen Bedürfnisse und Standpunkte) besser miteinander abzustimmen und sich für die wesentlichen zu entscheiden und entsprechend zu handeln. Je nach Schweregrad der Störung können die Ich-Anteile vollständig integriert werden (Inneres Team), oder sie werden, nun gelenkt vom eigenen Selbst, symbolisch weiterhin als "eigene Persönlichkeiten" betrachtet, aber jetzt konstruktiv-integrativ eingesetzt.

Methoden [Bearbeiten]Die abgespaltenen Ich-Anteile sind ein Teil vom eigenen Selbst. Deshalb ist es wichtig, sie als wertvolle Ressource anzunehmen. Sie haben treu und zuverlässig über lange Jahre genau das getan, womit sie einst beauftragt wurden. Auch wenn sie heute nicht mehr angemessen für das Selbst des Patienten sorgen können.

Die Therapie erfolgt in vier Phasen:

innere Sicherheit schaffen

Trauma finden, Ressourcen klären

stabilisieren, Traumaerfahrung durcharbeiten

Erfahrungen integrieren, Persönlichkeit und Identität festigen

In der Therapie kann der Therapeut einen Ich-Anteil direkt ansprechen. Er wird so symbolisch-imaginativ aktiviert und kann zu seiner Geschichte, zu seinen Erfahrungen, seiner Aufgabe, seinen Zielen, Gedanken, Wünschen, Hoffnungen und Ängsten direkt befragt werden. Im "Gespräch" des Therapeuten beziehungsweise des Patienten mit dem Ich-Anteil und der Ich-Anteile untereinander können sich diese verändern und entwickeln. Der Patient kann die "Ich-Anteile" mit neuen Daten zur aktuellen Realität versorgen und lernen, die in diesen Ich-Anteilen enthaltenen Erfahrungen und Ideen selbst zu steuern und zu integrieren und die oft verborgenen Ressourcen zu nutzen.

Verfestigte Ich-Anteile "fürchten" häufig, sich auflösen oder verschwinden zu sollen, wenn sie in der therapeutischen Arbeit "entdeckt" werden. Deshalb ist es wichtig, ihre bisherigen Verdienste zu würdigen, so paradox es erscheinen mag, und ihnen Unterstützung zukommen zu lassen oder ihnen neue wichtige Aufgaben zuzuweisen, denen sie sich gewachsen fühlen, sie also somit neu zu integrieren.

Siehe auch die Methoden in: Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie.

Einordnung des Therapieansatzes [Bearbeiten]Aufbauend auf der Erkenntnis, dass der Mensch verschiedene innere Anteile entwickeln kann, entstanden unterschiedliche therapeutische Herangehensweisen. Beispielsweise flossen die von Sigmund Freud benannten Anteile Es – Ich – Über-Ich in die psychoanalytisch/tiefenpsychologisch orientierten Therapieansätze ein. Die Arbeit mit dem Inneren Kind kam auf und fand u. a. Niederschlag in der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie von Reddemann. Therapeuten, die mit schwer traumatisierten Menschen arbeiteten, stellten fest, dass diese Konzepte noch nicht weit genug gingen. Es entwickelten sich neue Ansätze, die von vielen inneren Anteilen (Ego State Modell) innerhalb einer Person ausgehen, welche beschreibbar und einzuordnen und in ähnlicher Form auch bei anderen Menschen wieder zu finden sind. Oftmals werden die verschiedenen Therapieansätze auch miteinander kombiniert wie es in der Psychotherapie heute ohnehin üblich geworden ist.

Für die Integrationsarbeit in der DIS-Therapie (Arbeit mit dissoziierten Menschen) finden aktuell z. B. Anwendung: das zielorientierte Integrationsmodell (The Tactical Integrationa Modell von Fine 1991, 1993, 1996, 1999), das strategische Integrationsmodell (Kluft 1988) und das Modell der Ego States von Watkins & Watkins. Dabei zielen die beiden ersten Modelle auf eine vollständige Integration zu einer Ganzheit der Person. Das persönlichkeitsorientierte Modell der Ego States hat eine funktionierende und zufriedenstellende Zusammenarbeit der verschiedenen Teilpersönlichkeiten und/oder Ich-Zustände zum Ziel.

Kmerr3y2


Es grüßen Euch.......

.....die große und die kleine Kerry *:) *:) *:)

K#estAra


*:)

prhoebxe


die große phoebe ist krank -da muss die kleine etwas warten bevor es weitergeht.. :=o

KWleixo


phoebe

Gute Besserung! @:)

pRhofebe


danke -es geht aufwärts @:) :)* x:)

K/errTy2


Gruß an beide Phoebes.... :)*

p!hoexbe


danke -ihr zwei kerrys :-D und danke ihr zwei kleios :-D

nu hat sich die große bea auch noch die bandscheibe verknackst.. :=o ich glaube sie will sich wieder nicht beschäftigen mit der kleinen.. :=o es kommt ja ein ding nach dem anderen.. :=o

p4hNoebe


wie ich es erwartet habe..

ich re-agiere wieder..mein ganzer kreislauf handelt nur noch um dieses thema herum..ich wache morgens auf ..weine..weil ich mich total zersplittert fühle -will hier sagen, dass ich gar nicht mehr hier schreiben möchte..bin dann wieder hin- und hergerissen ..ob ich jemandem überhaupt eine rechenschaft schuldig bin ..sehe dann wieder die gute seite daran ..das ich es vielleicht endlich schaffen könnte..

ich hatte einen schlimmen alptraum heute nacht -und ...mein mann hat mich schon ziemlich lange in den arm nehmen müssen..weil ich einfach schluchzend von meinem zustand erzählte..

das kleine kind..

ich ..habe zur zeit den gedanken ..es einfach anzuzünden ..und es einfach zu verbrennen.. dabei laufen mir jedoch die tränchen -

warum?? -ich will einfach nur vereist bleiben -aber ..will es auch wieder nicht - ihr seht -es herrschen extreme -auf der einen seite verbrennen -auf der anderen seite erfrieren -zwei extreme -man kann allerdings von der kälte ja auch verbrennungen bekommen..-ich weiß nicht wie oft ich dieses thema schon angegangen bin ..und beim letzten mal habe ich ein bild gebastelt..bin aber jetzt so weit zu denken ..dass dies nur ein bild war -ich war völlig emotionslos -das stimmt aber nur für jetzt -denn ich weiß ich hatte diese gefühle beim basteln des bildes..

ich bin zer-rissen zer-stückelt..ver-rückt -keine ahnung..ich habe mir gedacht ..es würde mir helfen ..wenn ihr einfach mal schreibt wie ihr mit eurem kind redet ?? was macht ihr um euch gut zu sein -bzw. gut zu euch zu sein?

K\leixo


Hier :p> von Klein-Kleio an Kleio-phoebe *:)

p>hoefbe


klein phoebe dankt..wo immer sie auch ist. :p>

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