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Die Arbeit mit dem Inneren Kind

G/ras-Hxalm


weil es jetzt gar nicht mehr um das innere Kind geht, sondern n ur um mich, mich mich mich mich. Wie immer.

C;leUeKni


klar kannst du sagen, dass du nicht mehr schreiben willst: aber das innere Kind gehört doch zu dir?

G`ras8-Haxlm


ja, aber es geht trotzdem am Fadenthema vorbei.

C!lePenxi


:-/ hmm so ganz verstehe ich es zwar jetzt nicht, denn was verstehst du denn unter der Arbeit mit dem inneren Kind?

GIruas-HcaOlxm


Na eben die Arbeit damit. Und das machen wir jetzt grad nicht. Wir reden nur über mich. Der Faden soll doch generell um das innere Kind gehen. Und nicht um die Probleme von Grasi.

COleexni


was hat phoebe ganz am Anfang hier reingesetzt?

Wie das nichtbeachtete innere Kind in unser Leben wirkt.

Kaum jemand zweifelt daran, dass da ein Kind in uns existiert, das viele Seiten hat. Da sind seine positiven Seiten wie Spontanität, Begeisterungsfähigkeit, Staunen, Neugier, Lebendigkeit und auch die Fähigkeit, ganz in der Gegenwart sein zu können. Leider treten diese positiven Aspekte dieses Kindes in uns nicht mehr so häufig in Erscheinung, vor allem wenn diese Eigenschaften bereits während unserer Kindheit nicht richtig gelebt werden durften.

Vertrauter sind dagegen die weniger erfreulichen Merkmale des Kindes in uns. Unser "inneres Kind" ist auch das Symbol für unsere Verwundbarkeit, unsere Angst, verletzt und zurückgewiesen zu werden. Es steht für unsere Sehnsucht nach Liebe, nach Anerkennung, nach der Bestätigung, das wir o.k. sind, so wie wir sind. Kinder, die wenig Anerkennung und Liebe erfuhren, haben dadurch als Erwachsene auch meistens ein geringes Selbstwertgefühl. Daraus resultiert ein Nachholbedarf mit dem Verlangen, diese Anerkennung und Liebe jetzt als Erwachsener von anderen in Beziehungen und Partnerschaften zu bekommen, was zu Beziehungsproblemen führen kann.

Wer aber ist als Kind nicht häufig verletzt worden, durch Missachtung, Liebesentzug, negative Bewertungen bis zu Beschimpfungen? Da sind noch die Wunden solcher Verletzungen, die jemand anders nur ganz leicht durch kritische Worte zu berühren braucht, um wieder ihren Schmerz zu spüren. Da ist die Angst davor, zurückgewiesen zu werden und nicht liebenswert zu sein. Aus dieser Angst heraus tun häufig Menschen überwiegend alles das, was andere von ihnen erwarten, nur um diese Zurückweisung mit Liebesentzug zu vermeiden. Das wiederum führt dann zur Abhängigkeit vor allem von Partnern. Klammern an den Partner kann zum Ausdruck dieser Angst werden, was der schnellste Weg zum Ende einer Beziehung bedeuten kann. Dadurch wird wiederum das Bild von sich selbst, nicht liebenswert, nicht gut genug zu sein, bestätigt. Ein Teufelskreis! Wer sich mit diesem inneren Kind überwiegend identifiziert, hat es schwer, wirklich erwachsen zu werden und sich wie ein erwachsener Mensch zu verhalten.

:)*

GSraNs-Ha7lxm


heute gekauft:

Vergiftete-Kindheit-Mißbrauch-elterlicher-Taschenbücher

dir-lebt-das-Kind-warst

Ängste-verstehen-überwinden-Phobien-befreien

und wisst ihr was?? Ich schaffe das. Ich werde gesund. Ich werde MEIN Leben leben. Momentan schwebt mir ein Tiermedizinstudium vor. Ich sch*iss auf die Leute, die mich nicht mögen, so wie ich bin. Gründet ne Selbsthilfegruppe! ;-D

[[http://www.youtube.com/watch?v=z33tH-JdPDg I've got the Power!!!]]

CMleenxi


wow Grasi :)* :)*

Gxras-H9alm


sorry, war gestern auf irgendeinem Höhenflug. Bin auch wieder gelandet... %-|

Ich hab angefangen mit "vergiftete Kindheit" und irgendwas sagt mir die ganze Zeit "stell dich nicht so an. Du bist gar nicht betroffen." Da drin ist auch so eine Liste, anhand der man für sich selber prüfen kann, ob man vielleicht auch so eine giftige Kindheit hatte...ja, ein paar Punkte treffen zu, aber ich sage mir, dass es zu wenige sind, die zutreffen. :- ich fühle mich, als würde ich mich in eine Rolle zwängen, in die ich gar nicht reingehöre, weil ich mir irgendwas einbilde, was gar nie war.

Natürlich ist da drin auch ein hübscher Abschnitt über Verleugnung, aber wie erkennt man denn, ob man verleugnet, oder ob gar nie genug war, um es als giftige Kindheit zu bezeichnen? Ich will mich gar nicht so an dem Begriff aufhängen, aber es kommt mir so vor,als würde ich meiner Kindheit bzw. meinen Eltern was unterstellen, was gar nicht stimmt.

Z.B. die Frage, ob mich meine Eltern beschimpft oder als schlecht bezeichnet haben. Oder geschlagen haben. Nein. Haben sie nicht. Das wüsste ich. Ob sie Drogen nahmen, tranken - nein. Depressiv oder krank? Ja..ok. Meine Mutter schon. Musste ich mich um meine Eltern kümmern? Nein. Wurde ich belästigt? Nein. Mussten wir was geheimhalten? Ja...das mit meinem Bruder vielleicht, aber das zählt nicht so wirklich. Hatte ich ANgst vor meinen Eltern? Keine Ahnung. Nein? Hatte ichAngst, meine Wut auf meine Eltern auszudrücken? Öhm..weiss ich doch nicht mehr. Lebe ich in destruktiv geprägten Beziehungen? Nein, in gar keiner...Glaube ich, dass ich, wenn ich jemandem zu nahe komme, verletzt oder verlassen werde? Weiss ich nicht. Erwarte ich das Schlimmste von Menschen und vom Leben allgemein? öhm..nee. Ich bin treudoof und naiv. :- Jemand, der das schlimmste erwartet, geht kaum mit einem unbekannten Mann in seine Wohnung..*hust*

Finde ich es schwierig, zu erkennen, wer ich bin, wie ich mich fühle und was ich will? Ok, hier eindeutig zu 99% ja...Habe ich Angst, dass nieamnd mich leiden kann, wenn er erkennen würde, wie ich wirklich bin? Ja!! Und wie. Habe ich Angst, dass jemand, wenn ich Erfolg habe, herausfindet, dass ich ein Schwindler bin? Ich habe keinen Erfolg. Werde ich ohne ersichtlichen Grund traurig oder wütend? Öhm..ja, das nun nicht, denke ich...oder doch..weiss nicht. Bin ich Perfektionist? Nein. Viel zu nachlässig. :(v Finde ich es schwierig, mich zu entspannen, mich zu freuen? Nee...und dann kommen noch allerlei Fragen, ob mich meine Eltern manipulieren oder sowas..nein, tun sie nicht. >:(

so. Nun lese ich also ein Buch, von dessen Inhalt ich gar nicht betroffen bin. Steigere mich in etwas rein. Ertappt. :|N was fühl ich mich mies...

pehoexbe


grasi -mach schön langsam ..es ist nicht immer von anfang an klar ..ja, es macht sogar wütend..eben mit diesen aussagen von dir ..kann ich mich wunderbar identifizieren..mir ging es am anfang auch so ..habe alles und jedes nicht für mich verbuchen können..ich glaubte, meine eltern seien heilig..und ich habe überhaupt nichts erlebt. o:) -auch das anschleichen an das kind..ich wurde nur wütend..auf was==? ich wußte es gar nicht -hab es nur immer und immer wieder vor mir versteckt.

o:) o:) o:) o:) o:) dir mal ein engelchen zur seite stell.

G"rasN-Halxm


Danke, liebe Phoebe. @:)

ich weiss nicht...ich war schon wütend auf meine Eltern, bzw. vor allem auf meine Mutter...aber das bezog sich dann eher auf meine Teenagerjahre. Diese Wut hat sich dann gegeben und jetzt...sage ich, dass ich weiss, dass sie mein Bestes wollten, es aber wohl für mich nicht immer das Beste war...und damit ist die Sache für mich irgendwie...abgeschlossen? Aber sie ist es eben nicht..weil in der Therapie immer wieder was kommt..wo meine Therapeutin fragt "woher kennen Sie das?" Und ja..von meinen Eltern. Von meiner Mutter. Im Buch steht, dass unsere Eltern Samen in uns säen, die auch wie Unkraut überall wuchern können -und ja, diese Metapher trifft es. Selbst wenn ich das Gefühl habe, damit abgeschlossen zu haben - manchmal träume ich noch so intensiv von meiner Mutter (und das sind keine schönen Sachen), oder eben, ich übernehme Dinge, die sie früher getan hat... :- und ich weiss nicht..ja..vielleicht musste ich ein bisschen auf meine Mutter aufpassen, auch wenn ich es oben abgestritten habe. Schliesslich war nie klar, wie es ihr ging...und wie wir uns benehmen durften. An einem Tag war Spielen draussen erlaubt, am anderen nicht...und ich musste ja aufpassen, dass ich ihr nicht schade..mit meinen Tränen, zum Beispiel..aber da war ich auch schon älter.

Ach, ich weiss doch auch nicht. Das ist alles so verschwommen. Die ganze Kindheitszeit. Und niemand, bei dem ich nachfragen kann. Mit meinen Geschwistern will ich da nicht drüber reden, obwohl ich mich manchmal frage, wie sie reagieren würden, wenn ich einfach fragen würde, ob sie es nicht auch krass finden, dass unser Bruder so abgeschoben wurde... :- und meine Eltern "erinnern sich nicht". Mal doch, mal nicht, sie versuchen es gar nicht erst...ist bequemer so. Weil- ich hatte ja eine schöne Kindheit...

pshoxebe


ja -so ist es bei mir auch ..sicherlich werden manche sachen nun besprochen ..nach jahren..aber die sichtweise ..ist so verschieden. SIE haben ja nur mein bestes gewollt :(v -aber ..das ist eben nicht MEIN bestes gewesen ...sondern nur ihr bestes.

diese innere zerrissenheit ..und dieses -ich bin noch nicht erwachsen- DAS sorgt für unsere hin- und her gedanken. -einerseits..ich verstehe..zumal ich selbst mutter bin -andererseits..wieso ..wiesooo haben sie sich nicht auch helfen lassen..wieeeso hat es beim dritten kind so super geklappt ..und nur bei uns beiden ersten ist es fehlgeschlagen. ??? fragen über fragen -manchmal denke ich ..es ist besser den mantel des schweigens drüber zu legen..doch ..wie du schon sagtest..es ist dieses unkraut in uns drin -eine schöne metapher wie ich finde- und -kommt auch in den träumen immer und immer wieder hoch.

du..mir fällt gerade dein kiefer ein -der ist auch immer verkrampft?? -nur nichts sagen ?? -ich habe mit der krankengymnastiktante heute viel geredet -sie meinte auch ..meistens..der mund bleibt feste geschlossen...weil man etwas nicht ausgesprochen hat. -oder ..die zähne zusammenbeissen -und durch??

Glras-"Halm


Das mit dem Kiefer ist momentan nicht mehr so arg schlimm, ich hatte ja auch ne Aufbissschiene (hab ich immer noch, verwende sie aber nicht mehr..ertrage das nicht mehr). Ich merke es nur an den Stellen oben unter dem Ohr..beim Gelenk..wenn z.B. beim Friseur, beim Nachfärben, Farbe auf die Haut kommt und die dann mit nem Wattebausch an der Stelle rumreiben, über dem Knochen - da könnte ich schreien, weil es so abartig wehtut..auch als der Zahnarzt dran rumdrückte und fragte, ob es weh tut...oh ja... :-(

Aber..ich habe Probleme mit dem Reden in der Therapie, wegen dem Kloss im Hals. Da hab ich nicht nur das Gefühl, halb zu ersticken, auch hab ich Angst, dass ich dann erbrechen muss..weil es ist, als würde mich jemand würgen..und dann krieg ich Panik. :-( die Therapie läuft diesbezüglich schlechter..ich möchte reden, ja, ich will..aber mir geht es von STunde zu Stunde schlechter..muss während der Stunde aufs Klo rennen, weil es mir so mies geht...letzte Woche musste ich mich hinlegen...mein Kopf schien Matsch zu sein, sie fragte, erklärte, redete, ich wollte auch reden, aber es war, als hätte jemand in meinem Hirn rumgerührt...ich konnte keine Gedanken fassen, keine Worte finden...und zuhause hab ich mich dann wieder geärgert. :-(

ja, ich schreibe viel auf..aber trotzdem. Ich weiss nicht. Ich schwanke momentan so sehr hin und her zwischen Extremen...überall...mit gehts mal super..dann wieder nicht..mal hab ich Schmerzen und mir ist kotzübel..dann gehts mir top...mal hab ich Panik..dann nicht...und mal denke ich "hmm...ja, vielleicht gibts Dinge in der Vergangenheit, von denen du nichts weisst" und dann wieder "ach was, stell dich nicht so an, da war nie was." :|N ich rechne manchmal damit, dass ich einfach in zwei Hälften zerfalle. %-|

p"ho ebe


ich weiß genau von was du da schreibst..und -es sind vermutlich noch mehr als zwei hälften >:( -so habe ich das gefühl..ja, ich denke sogar das es viel mehr als zwei hälften sind.

dass diese schmerzen bis zu den ohren ziehen -und ..vor allem dieses klosgefühl im hals -das hatte ich auch ..und danach hat sie auch gestern gefragt -meine physioth.- sie meinte -sie wird diesen nerv besiegen :-D und..ich freu mich drauf. ich will das endlich los sein.

grasi -wenn es nur irgendwie geht..mach immer zwischendurch eine pause..und schalte ab..es strengt ungeheuer an immer und immer wieder die fragen aller fragen im kopf zu haben - was machst du gerne ? was tust du -um dich abzulenken?

wie geht es dir..wenn du dir vorstellst wie du aussiehst?? -also ..hast du genau im kopf wie du aussiehst..oder bist du jedesmal erstaunt wenn du dich im spiegel siehst..?? -das ist jetzt nur mal eine frage die mich persönlich interessiert.

ich wünsche dir einen wundervollen tag. o:)

Gara^s-HRalm


Danke - den wünsche ich dir auch! @:) ich muss nachher raus und hab total Angst davor, weil meine Nacht viel zu kurz war (4 Stunden) und ich seit vielen Stunden mit Übelkeit kämpfe.. :-( ich muss jetzt aber zum Arzt, hab nur keine Ahnung, wie ich das hinkriegen soll....

Berichtest du mir dann, wie das geklappt hat, bei deiner Physiotherapeutin? Das wäre ja echt toll, wenn man was machen könnte. :-) Physiotherapie wäre wohl tatsächlich mal ganz gut...bin so verspannt, vor allem im Nackenbereich..aber hm. Kann mich nicht dazu überwinden. :|N

Mein Kopf lenkt sich selber ab..sprich...es beschäftigt mich nicht nonstop, zum Glück. Irgendwann..ist das Thema einfach wieder weg. Ansonsten - ich habe momentan ein lustiges, englisches Buch - das erfordert etwas mehr Konzentration, weil es ne Fremdsprache ist..das lenkt gut ab. Und..ich schaue halt TV..oder bin im Netz. :-

Wie ich aussehe...ich weiss nicht, ob ich das so genau im Kopf habe. Interessante Frage. Es ist eher so, dass ich mich z.B. als stinkenden, braunen Haufen sehe...das mit dem Spiegel..wenn ich da zu intensiv reinschaue...bzw. wenn ich *mich* anschaue...das tue ich normalerweise nicht wirklich, ich beschäftige mich halt mit dem, was ich machen muss, z.B. Zähne putzen, nehme mich irgendwie nur selten richtig wahr - dann kann ich manchmal gar nicht fassen, dass ich das bin. Sein soll. Also jetzt nicht im wertenden Sinne, sondern eher...weiss auch nicht. Merke grad, dass ich das sehr schlecht in Worte fassen kann. :-

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