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Zwangsgedanken

s!on.ne8x6


der spruch ist schön... :)^

ü;-4ü


Wie geht das?

Hallo an alle,

bin neu hier. Habe mich endlich entschieden, auch mal an einer Forumsdiskussion teilzunehmen. Habe selber seit ca. einem Jahr Zwangsgedanken. Mittlerweile sind sie wirklich schlimm geworden. Bin seit drei Jahren in therapeutischer Behandlung, das ist sogar eine Verhaltenstherapie, aber trotzdem habe ich sie bekommen. Angefangen hat alles mit der Trennung von meinem Freund Ende 2006. Danach folgten leider Psychatrieerfahrungen, die die Zwangsgedanken ausgelöst haben. Seitdem bin ich arbeitsunfähig und weiss langsam nicht mehr weiter. War das absolute Versuchskanninchen bezüglich Medis. Aber ich vertrage so gut wie kein Medikament und das lässt mich verzweifeln. Ich habe Angst, dass ich diese Gedanken ohne Medis nicht mehr loswerde. Aber trotzdem vetrage ich keine-ein Teufelskreis! Hat jemand Erfahrung mit sowas? Kann man die Gedanken auch ohne Medis wieder loswerden? In drei Wochen versuche ich noch mal, durch einen klinischen Aufenthalt, etwas zu bewegen, oder zu lernen, damit besser klarzukommen.

lei:lo7x7


Hallo,

meist sind diese Zwangsgedanken anfangs eine Ritual zur eigenen

Sicherheit. Die dem Leben Sichereheit geben, wenn sie entgleisen entwickeln sich gerne diese Zwänge.

Meist haben die Zwänge einen Ursprung bzw. ein verdrängtes

Problem. In der Therapie wurde keine "Ursache" gefunden?

ü#


Hallo Lilo,

stimmt, denn mein Leben ist in der Psychatrie total entgleist. Irgendwie glaube ich, dass ein guter Therapeut einem doch helfen sollte, oder? Warum also ist es "ausgebrochen"? Er meint, es hat mit der Kindheit zu tun, bla bla. Ist doch immer das Gleiche. So hilft er mir aber nicht, in der heutigen Situation damit klarzukommen.

lqil"o77


Ich hatte Zwangshandlungen, hatte was mit der Vergangenheit

zu tun, wobei die letzten 10 Jahre ausschlaggebend waren.

Schwierg, gerade wenn man gar keinen "Ansatz" hat.

ü}


Und jetzt, ist alles wieder weg? Wir haben ja einen Ansatz, aber ich lese überall, dass man Zwangsgedanken nur mit einer klassischen Verhaltenstherapie behandeln kann. Aber die mache ich doch, obwohl ein paar tiefenpsychologische Ansätze dabei sind.

Warum nützt es nichts?

l4ilo77x7


Ja, es ist alles wieder weg. Ich hatte so einen Fimmel, mit Herdplatten aus, Wasserhähne ab und Türen geschlossen.

Ich habe dann mit der Therapie anderes herausgefunden und irgendwann merkte ich plötzlich, daß ich das Haus verlassen konnte ohne 100 malige Kontrolle.

Ich weiß leider nicht, wieso bei dir keine Ansätze gefunden wurden bzw. werden.

Gab es was dich belastet hat, was auffälliges in deinem Leben?

Bin ca. 30 Minuten weg, schau nachher nochmal rein.

Lilo

ü&


Es gab da ja was in meiner Kindheit, aber ich bin weder missbraucht, noch geschlagen worden. Mit 16 Jahren hatte ich schon mal einen Waschzwang und der ist auch nur mit einer Verhaltenstherapie und ohne Medis wieder weg gegangen. Und nu kann ich kein normales Leben mehr führen. Dabei war doch bis letztes Jahr alles oki :°_.

l!ilQol7x7


Auch ich wurde nicht geschlagen oder mißbraucht.

Allerdings wurde mir bei der "gemobbt". Mein Selbsicherheit

wurde mit Füßen getreten und ich wurde auch unter meinem Wert

verkauft bzw. ließ ich mich verkaufen. Das hat mich so verunsichert, daß bei mir der Kontrollzwang ein falsches

"Sicherheitsgefühl" erweckt hat.

üx


Muss auch mal weg. Schreib morgen wieder.

LG Nadine

lLilo7x7


Einen schönen Abend, laß den Kopf nicht hängen.

Du hast den Knopf noch nicht gefunden, aber du wirst ihn bestimmt noch finden!

Schöne Grüße,

Lilo

üx


Hallo,

ich versuche ja, den Kopf nicht hängen zu lassen. Aber mir wird ständig eingeredet bzw. ich rede mir selber ein, dass es ohne Medikamente nicht geht. Andererseits komme ich bisher auf kein Medikament klar, ausser Opipramol gegen die Depris und selbst da habe ich Nebenwirkungen. Alle die Medis, die gegen Zwangsgedanken wirken sollen, sind nichts für mich. So und nu? Wie soll ich da wieder raus kommen?

l.ilo:77


Es ist echt schwierig bei dir. Was sagt denn dein Therapeut dazu,

daß keine Besserung eintritt oder wegen der Medikamente?

üx


Meine Psychiaterin probiert und probiert alles mit mir aus, aber eben ambulant. Und ich finde das zu riskant, denn ich habe drei Selbstmordversuche hinter mir (falls ich das hier schreiben darf) und deswegen tierische Angst vor Tabletten. Sie sagt, wir müssen suchen, bis wir ein passendes für mich gefunden haben. Ich bin seit Juli letzten Jahres bei ihr in Behandlung und habe seitdem bestimmt sieben Medis ausprobiert. Und vorher bestimmt auch schon fünf oder so. Anfangs waren die Gedanken gar nicht so schlimm, aber jetzt schon. Nur nicht immer. An manchen Tagen hab ich echt Ruhe.

lSilox77


Das ist ja ein Irrgarten. Medis gut und Recht, aber glaubt hier

den keiner an eine Ursache für den Ausbruch dieser Gedanken?

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