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Aufmunterung, Motivation, Optimismus

meorgen\rötxe


Sich überwinden und auch mal Dinge tun, nach denen einem nicht gerade zumute ist, diese aber einem anderen ganz viel bedeuten.

Das hab ich gerade erlebt und hab sooooo viel zurückbekommen, dass sich mein Einsatz zig Mal bezahlt gemacht hat, womit ich niemals gerechnet hatte. Das hebt das Selbstwertgefühl ungemein.

Es war nichts Materielles, hab mir einfach nur Mal Zeit für andere genommen, die "diese, meine Zeit" besser gebrauchen konnten als ich selber.

Warum sehen wir nicht öfter auf Menschen, denen es schlechter geht als uns ??? :-/

Daneben kommt uns unser Schicksal dann längst nicht mehr so "schwer" vor.

Mq-Jo,hannxa


Tränen der Hoffnung

Meine Freundin Lauri und ich hatten unsere Kinder an diesem Tag in den Park mitgenommen um meinen fünfunddreißigsten Geburtstag zu feiern. Von einem Picknicktisch aus beobachteten wir, wie die Kinder lachten und über den Spielplatz sprangen, wärend wir einen Korb auspackten, der voll gestopft war mit belegten Broten und Keksen.

Wir stießen mit Mineralwasser auf unsere Freundschaft an. Erst jetzt bemerkte ich Lauris neue Tropfenohrringe. In den 13 Jahren, die ich Lauri jetzt kannte, hatte sie immer eine besondere Vorliebe für Tropfenohrringe gehabt. Ich habe schon die unterschiedlichsten an ihr gesehen: mit blauen Kristallen, mit bunten Edelsteinen oder rosa Perlen.

"Es gibt auch einen Grund, warum ich Tropfenohrringe so sehr mag" erzählte mir Lauri als ich sie darauf ansprach. Und sie begann, aus ihrer Kindheit zu berichten, eine Geschichte über die Wahrheit und deren verändernde Kraft.

Es war an einem Frühlingstag. Lauri ging damals in die sechste Klasse und das Klassenzimmer war fröhlich dekoriert. Gelbe Körbe hingen über den Tischen, Hamster in Käfigen raschelten in Papierschnipseln und orangefarbene Ringelblumen ringelten sich über das Fenstersims.

Die Lehrerin, Mrs.Lake stand vor der Klasse. Ihr kupferrotes Haar war in derselben Art frisiert, wie Jackie Kennedy es tat, und ihre freundlichen blauen Augen funkelten. Aber es waren ihre Tropfenohrringe, die Lauri an diesem Tag besonders auffielen, goldene Tränen mit elfenbeinfarbenen Perlen. "Selbst von meinem Platz in der letzten Reihe aus" , erinnerte sich Lauri, "konnte ich die Ohrringe im Sonnenlicht funkeln sehen".

Mrs. Lake erinnerte die Klasse daran, dass an diesem Tag Elternsprechtag sei und schrieb die Termine an die Tafel, an denen die einzelnen Familien an der Reihe waren.

Lauris Name befand sich am Ende der nach dem Alphabet geordneten Liste. Aber das war egal, denn trotz aller Erinnerungsbriefe und obwohl die Lehrerin mindestens einmal angerufen hatte, würden ihre Eltern nicht kommen.

Lauris Vater war Alkoholiker. In diesem Jahr hatte sich sein Alkoholkonsum noch gesteigert. An vielen Abenden hörte Lauri die laute, nuschelnde Stimme ihres Vaters, das Schluchzen der Mutter, heftiges Türschlagen und das anschließende Klappern der Bilder an den Wänden.

Vor dem vorhergehenden Weihnachtsfest hatten Lauri und ihre Schwester all ihr Geld gespart, dass sie das Jahr über beim Babysitten verdient hatten, und davon ihrem Vater einen Schuhputzkasten gekauft. Voller Freude hatten sie das Geschenk in Papier eingewickelt und ein goldenes Band darum gebunden. Als sie es ihm am Weihnachtsabend überreichten, sah Lauri mit betäubtem Schweigen zu wie er es zornig durch das Wohnzimmer schleuderte. Das Geschenk zerbrach in drei Stücke.

Und nun beobachtete Lauri den ganzen Tag wie jedes Kind mit den Eltern das Lehrerzimmer betrat. Durch die geschlossene Tür waren die unterdrückten Stimmen der Eltern, die Fragen stellten, die Kinder die nervös kicherten und von Mrs. Lake, die Rede und Antwort stand zu hören. Anschließend beobachtete sie, wie die Eltern mit ihren Söhnen oder Töchtern das ZImmer wieder verließen. Lauri stellte sich vor wie das wohl sein würde, wenn ihre Eltern sie zu diesem Gespräch begleiteten.

Als schließlich alle Namen aufgerufen worden waren, öffnete Mrs. Lake die Tür und winkte Lauri heran. Still schlüpfte sie ins Zimmer und setzte sich auf einen Klappstuhl. Dem Stuhl gegenüber stand ein Pult auf dem die Akten aller Schüler lagen. Neugierig sah sie zu wie Mrs Lake die Akten durchsah und lächelte.

Verlegen, dass ihre Eltern nicht gekommen waren, faltete sie die Hände und sah hinab auf das Linoleum. Daraufhin rutschte Mrs Lake mit ihrem Stuhl neben das niedergeschlagene Mädchen, nahm Lauris Kinn in die Hand, damit sie ihr in die Augen sehen konnte.

"Zuerst einmal" begann die Lehrerin "möchte ich dir sagen, dass ich dich sehr lieb habe". Lauri hob den Blick. In Mrs. Lakes Gesicht entdeckte sie Gefühle, die sie selbst nie erfahren hatte: Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Zärtlichkeit.

"Zweitens" fuhr die Lehrerin fort "es ist nicht deine Schuld, dass deine Eltern nicht da sind". Wieder sah Lauri in das Gesicht der Lehrerin. Niemand hatte je so zu ihr gesprochen. Niemand.

"Drittens" sprach sie weiter "dieses Gespräch steht dir zu, ob deine Eltern da sind oder nicht. Du verdienst es zu hören wie gut du dich machst und dass ich dich für ein prachtvolles Mädchen halte".

In den folgenden Minuten führte Mrs. Lake ein Elterngespräch, nur mit Lauri. Sie zeigte Lauri ihre Noten. Sie ging mit ihr ihre Arbeiten durch und lobte ihre Bemühungen, bestätigte sie in ihren Stärken. Sie hatte sogar einige Zeichnungen aufgehoben, die Lauri im Kunstunterricht gemalt hatte.

Lauri konnte nicht mehr sagen wann, aber an irgend einem Punkt in diesem Gespräch vernahm sie die Stimme der Hoffnung in ihrem Herzen. Und irgendwo setzte eine Veränderung bei ihr ein.

Mrs. Lakes Gesicht verschwamm vor ihren Augen, da sie die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, nur ihre Tropfenohrringe aus Perlen konnte sie noch deutlich erkennen. Die störenden Eindringlinge in der Austerschale hatten sich in eine wunderschöne Perle verwandelt.

In diesem Augenblick erkannte Lauri zum ersten Mal in ihrem Leben, dass sie liebenswert war.

Während wir in angenehmem Schweigen zusammensaßen, dachte ich an die vielen Gelegenheiten, bei denen Lauri diese Tropfenohrringe der Wahrheit für mich getragen hatte.

Auch ich war mit einem alkoholabhängigen Vater aufgewachsen und jahrelang hatte ich alle Kindheitserinnerungen vergraben. Aber Lauri war mir in einem symbolischen Zimmer des Mitleidens entgegengekommen. Dort half sie mir den funkelnden Edelstein des Selbstwerts als ein Geschenk von Gott zu erkennen, das jeder Mensch verdient hat. Sie zeigte mir, dass es auch als Erwachsener noch nicht zu spät ist, die funkelnden Diamanten eines neu gefundenen Selbstwertgefühls anzulegen.

In diesem Augenblick kamen unsere Kinder angerannt und ließen sich neben uns ins Gras sinken, um zu zeigen, dass sie Hunger hatten. Während des restlichen Nachmittags wischten wir verschüttete Milch auf, lobten Purzelbäume und rutschten Rutschen hinunter, die viel zu klein für uns waren. Aber inmitten des ganzen Trubels überreichte mir Lauri eine kleine Schachtel, ein in Blumenpapier eingewickeltes Geburtstagsgeschenk. Ich öffnete es. Darin lag ein Paar Tropfenohrrige.

(Nancy Sullivan Geng in "eine Kerze für Sarah")

Ozptim%ismlus


Schön @:)

mHorge`nröte


@ M-Johanna

:°( Das sind Tränen der starken positiven Empfindung...,

so eine schöne Geschichte, die mich an den funkelnden Edelstein des Selbstwerts erinnert, den ich als ein Geschenk von Gott erhalten habe.

Sogar die Tropfenohringe spielen in meinem Leben eine Rolle. Ich trage sie in Gold....früher trug sie meine Mutter so, wie sie in der Geschichte beschrieben stehen. :)z

Danke für diesen Text @:)

MU-Jochanna


Freut mich Morgenröte - SEHR :-) @:)

M:-Jo'haxnna


Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht,

dass wir ungenügend sind.

Unsere tiefgreifendste Angst ist

über das Messbare hinaus

kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,

die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer bin ich,

mich brillant, großartig, talentiert,

phantastisch zu nennen?

Aber wer bist du, dich nicht so zu nennen?

Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten,

dient nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtetes daran,

sich so klein zu machen,

dass andere um dich herum

sich nicht unsicher fühlen.

Wir alle sind dazu bestimmt zu leuchten,

wie Kinder es tun.

Wir sind geboren worden,

um den Glanz Gottes,

der in uns ist, zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns,

er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser eigenes Licht

erscheinen lassen,

geben wir unbewusst anderen Menschen

die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst

befreit sind,

befreit unsere Gegenwart

automatisch andere.

(Nelson Mandela)

O\ptimiFsmuJs


[[http://de.youtube.com/watch?v=6wJE5n7LJoA]]

Fand ich schon süss als meine Kids noch ganz klein waren. Sie haben es sich oft gegenseitig vorgesungen, wenn sie das Gefühl hatten, es werde gebraucht. ;-)

HIyp0eri5on


oh ja

alfred j kwak :-D

den hab ich früher auch immer geschaut :-D

Asnkher-3


Hallo miteinander

Ich hab den Faden gestern entdeckt und von anfang bis hier alles durchgesehen. Von wo habt Ihr auch nur all diese tollen Sachen :-D Den einen oder anderen Link musste ich kopieren, hat mich so aufgestellt und hab schon lange nicht mehr so abschalten können. Vielen Dank! Das Highlight für mich ganz persönlich war der Alfred J Kwak. Der erinnert mich an meine Kindheit. Bin eigentlich erwachsen o:) aber in mir steckt noch so viel kindliches und unbeschwertes, was in letzter Zeit leider etwas verloren ging. Möchte das jetzt wieder mehr aktivieren, das Leben ist so einfach schöner :-p Der Alfred-Song muss ich mir unbedingt für's Handy besorgen, dann kann ich Ihn immer hören, wenn ich ihn grad brauche. Echt ein guter Trick für nicht so gute Momente. Gerne würde ich mich auch noch beteiligen. Mach mich gleich auf die Suche nach etwas Schönem. Finde Euch alle ganz toll! Vielen lieben Dank :-D

A2nk~erx3


Hab schon was, ist zwar noch einmal mein Alfred, aber da geht einem einfach das Herz auf. Findet Ihr nicht auch? "Er kommt ein Tröpfchen später... la la la la la la la"

[[http://de.youtube.com:80/watch?v=-NOluvwx1vQ&NR=1]]

O3potim(ismuxs


x:)

Ml-Johaxnna


Also meine Lieblingskinderserie war ja das:

[[http://de.youtube.com/watch?v=AzCygWJD4Og]]

Da freue ich mich auch immer wie ein kleines Kind, wenn ich da zufällig auf irgendeinem Kanal drauf stoße |-o

Okptkimxismus


Ja, das ist auch schön. Mich erinnert Nils Holgersson an meine dritte Klasse und die liebe Lehrerin. Ich weiss noch wie sie hiess und sie hatte rote, lockige Haare. Sie hat uns immer Samstags in der letzten Schulstunde aus dem Buch vorgelesen. Und sie konnte klasse vorlesen, so richtig mit Stimmenwechsel und so. Später haben meine Kinder die Serie im Kika gesehen. Hab natürlich mitgeschaut.

Afnlker3


Mir ging's die letzten Monate nicht so gut und was hab ich da gemacht? Jeden Tag im KIKA gesurft und mir meine Lieblingsserien gemerkt und jeden Tag geschaut :-D Auch Nild Holgerson :)z Die Kindheitserinnerungen tun einfach gut. Ich hatte damals ein Bildchensammelheft von Nils, war ein Riesen-Hit x:) Wünsch Euch einen tollen Tag :)^

M:-Jo"han[na


Hallo Optimismus, halle Anker3,

schööööön, ich finde sowas auch ganz toll, wenn einen Kindheitserinnerungen so aufbauen..........

Habe vor geraumer Zeit mal mit Freunden (alle im erwachsenen Alter) fast die ganze Nacht über

Kinderserien gequatscht........wer so was geschaut hat etc..

Da haben wir beschlossen, ne Kindervideosession zu planen :-). Haben ne Weile Kinderserien

aufgezeichnet und uns dann mit viiiiiiieeeeelllll Süßigkeiten zum Anschauen verabredet. Das

war mal ne coole Aktion :)^.

Seid lieb gegrüßt und Euch auch einen tollen Tag @:)

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