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Aufmunterung, Motivation, Optimismus

O+p+tim,ismxus


Danke, das ist lieb. :)*

OKptim"ismuxs


Ideen verändern die Welt - wenn sie umgesetzt werden. :)*

M,arFieR'oma


Aus dem Dunkel ins Licht

In einem Gartenhäuschen lebte einst eine zufriedene und bequeme Tulpenzwiebel. Vielleicht wäre sie dort alt geworden, wenn sie der Gärtner nicht eines Tages ergriffen hätte, um sie einzupflanzen.

«Es ist Zeit», sagte er zu ihr.

«Heute ist die Stunde gekommen, dein Leben kennen zu lernen -- das eigentliche, das erfüllte Leben.»

«Deine rätselhaften Worte ängstigen mich, Gärtner»,,

entgegnete die Tulpenzwiebel mit zitternder Stimme.

«Das Leben zu lernen scheint mir nicht so verheißungsvoll zu sein, wie du es sagst. Es ist so ungewiss, was aus mir werden wird. Stimmt es denn, dass man in die tiefe dunkle Erde muss und ganz schmutzig wird? In dem Gartenhäuschen, in dem ich bisher lebte, war alles sauber. Ich war bei meinen Freunden und fühlte mich geborgen.»

«Du wirst dein Leben in dieser sauberen, wohlbehüteten Umgebung nicht finden, ein Leben will entdeckt und gelebt werden. Du wirst dich auf die Suche machen müssen, sonst bleibt alles in dir gefangen, du würdest in dir vertrocknen zu einer alten, dürren Zwiebel.»

Dein Leben würde nie in dir aufbrechen und keimen, wenn du so bleiben willst, wie du jetzt bist. Du wirst es nur finden, wenn du die Mühe des Wachstums auf dich nimmst. Hab Vertrauen! Das Leben ist größer und schöner als unsere Angst.»

«Aber wenn du mich eingräbst, dann sterbe ich in der feuchten und finsteren Einsamkeit der dunklen Erde.», wehrte sich die Tulpenzwiebel immer noch.

«Was heißt schon sterben?» entgegnete der Alte.

«Du siehst es nur von einer Seite. Aus dem Dunkel der Erde wird dein neues Leben wachsen. Du stirbst nicht, du wirst verwandelt. Je mehr du deine alte Gestalt aufgibst, desto mehr wird eine neue geboren, deine eigentliche Gestalt. Du kannst nicht bleiben, wie du jetzt bist. Werde die, die du wirklich bist!»

«Das klingt fremd für mich, Gärtner: Werde die, die du wirklich bist? Ich bin doch schon jemand, eine Tulpenzwiebel.»

«Leben bedeutet nicht zuerst sein, sondern werden, wachsen und reifen. Diese Gestalt einer Zwiebel ist noch nicht alles. In dir steckt noch viel mehr, als du jetzt zu sehen vermagst. Du darfst nicht glauben, was du jetzt noch nicht erkennen kannst sei deshalb nicht vorhanden. Alles Sichtbare wächst aus dem Verborgenen. Du bist ein Same voll blühender Zukunft, voll unendlicher Lebensmöglichkeiten, die tief verborgen in dir schlafen und nur darauf warten, geweckt zu werden.»

«Aber ist das Licht der Sonne denn nicht genug, um meine Lebenskraft zu wecken? Warum muss ich das Dunkel und die Schwere der Erde ertragen?» «So einfach, wie du denkst, ist es mit dem Leben nicht», erklärte ihr der alte Gärtner.

«Manches, was dir heute weh tut und als Unglück erscheint, kann morgen einmal dein Glück bedeuten. Es ist alles andere als bequem, sein wahres Wesen und die Erfüllung seines Lebens zu finden. Dein Leben ist eine Aufgabe: Du musst dich selbst aufgeben, loslassen und etwas wagen, wenn dein Leben sich in seinem ganzen Reichtum entfalten soll. Auch das Erleben und Erleiden dunkler Stunden gehört dazu. Nicht nur das Licht der Sonne fördert unser Leben, sondern auch die dunklen Stunden. Widerstände und Hindernisse fordern und fördern unsere Fähigkeiten und unsere Lebensenergie auf ihre ganz eigene Weise und helfen uns zum Wachsen und Reifen, wie nur sie es vermögen.» Nachdem er dies gesagt hatte, grub der alte Gärtner ein Loch und pflanzte die Tulpenzwiebel ein. Kurze Zeit sah sie noch einen Lichtpunkt über sich, dann aber umfing sie undurchdringliche Finsternis. Die lange, beschwerliche Zeit des Wachstums begann.

«Jetzt ist es bald zu Ende mit mir», klagte die kleine Tulpenzwiebel angesichts ihrer aussichtslosen Lage.

«Es hätte so schön sein können, aber nun vergeht mein Leben in der Erde!» Ihre schöne Gestalt veränderte sich mehr und mehr. Sie war nicht länger eine glatte, wohlgeformte Zwiebel, sondern begann runzelig und schrumpelig zu werden. Aber sie bemerkte auch, wie sich tief in ihr etwas regte und bewegte, von dem sie nicht sagen konnte, was es war. Dieses Gefühl in ihrem Innern versetzt sie für viele Wochen in unbekannte Unruhe. Nach langen, traurig düsteren Tagen durchfuhr sie ein heftiger Schmerz, als ob eine Lanze sie aus ihrer Mitte heraus durchbohre. Diese Wunde eröffnete ihr einen neuen Lebensraum. Der Panzer ihres bisherigen Lebens war durchbrochen. An die Stelle abgrundtiefer Finsternis trat wenig später taghelles, wärmendes Licht: Ihr erster Trieb hatte nämlich die Zwiebelschale und den Erdboden durchdrungen. Das flimmernde Sonnenlicht, ein erfrischend prickelnder Luftzug und das vielstimmige Lied der Vögel umwarben sie nun.

«Das also meinte der Gärtner mit Wachstum und Entfaltung», dachte die heranwachsende Blume.

«Wachstum betrifft das ganze Wesen. Mein äußeres Wachstum ist ein Gleichnis für etwas noch Größeres und Schöneres, das tief innen in meiner Mitte beginnt, um nach außen in die Welt zu gelangen. Wachstum bedeutet, die Schale zu durchbrechen, damit sich der Kern, das eigentliche Wesen, entfalten kann. Wachstum meint also, wesentlich zu werden.» Sanft streichelten die Sonnenstrahlen den hellgrünen Trieb, der sich wohlig räkelte und unter den wärmenden Zärtlichkeiten wuchs. Es tat ihm gut, dass die Sonne ihn einfühlsam zum Leben lockte, ganz wie es seiner Kraft entsprach. Mit der Zeit bildete sich am Schaft des Triebes eine Verdickung. Die Blüte reifte und reifte.

«Noch lebst du nur für dich selber und verwendest deine ganze Kraft auf die Entfaltung deines Wesens», erklärte ihr der Gärtner.

«Aber bald wirst du ganz offen sein für das Lächeln der Sonne, für die Schmetterlinge, für den Wind und den Regen. Dann kannst du deinen Samen weitergeben, damit neues, vielfältiges Leben wachsen kann. Du wirst durch dein Leben Farbe und Duft und Freude in die Welt tragen und einen Platz ausfüllen, um diesen Garten für alle lebendiger und bunter zu machen. Dann wirst du blühen, kleine Blume, und es wird keine einzige Blume im großen Garten geben, die so ist wie du.»

«Es bereitet sich schon vor», flüsterte die Knospe. «Es ist, als ob sich in mir Schale um Schale schöbe. Aber nicht so wie in der Zwiebel. Die Schalen fühlen sich viel zarter und verletzlicher an, wie Schmetterlingsflügel. Wann ist der Tag gekommen, an dem ich meine Knospe absprengen muss?»

«Du musst soweit in den Himmel hineinwachsen, wie du in die Tiefe der Erde verwurzelt bist. Dann ist deine Stunde gekommen. Du wirst es spüren.» Bald würde das Knospengehäuse zu klein sein für die Blüte. Ihre Blätter begannen schon, sich auszuspannen und auszudehnen. Die erwachende Tulpe versuchte, ihre Blütensegel wie Flügel zu weiten. Aber noch war sie im Dunkel ihrer Knospe gefangen und musste mit aller Kraft drängen und kämpfen, um die behütende Knospe aufzubrechen. Das war nicht leicht: Es erfordert ebensoviel Mut wie Ausdauer. Jeder Riss in der Schale schmerzte ein wenig. Bald aber strömte helles Sonnenlicht durch die ersten Risse. Mit letzter Anstrengung warf die junge Tulpe die grünen Schalen ab und sah noch etwas zerknittert aus. Langsam und vorsichtig tastend streckte sie ihre rotgelben, seidenen Blätter dem Licht entgegen. Sie ließ sich von der angenehmen Wärme durchströmen bis in die letzten Fasern. Ein unbekanntes Glücksgefühl durchzitterte sie, und sie empfand sich zum ersten Mal als ganz frei. Sie fühlte sich so leicht wie das Licht und zugleich so schwer wie die Erde. Sie spürte, dass beides - Himmel und Erde - als eine große Wirklichkeit zusammengehören.

«Alles, was in uns verborgen liegt, soll entfaltet werden, damit das Leben glückt», dachte die Tulpe.

«Das Leben ist eine einzige Herausforderung. Indem wir über uns hinauswachsen, beginnen wir erst zu leben.»

(Verfasser unbekannt)

OmptiRmziBsmuxs


Schööööön x:)

APnkxer3


Vielen Dank MarieRoma für den wunderschönen Text :)*

O3ptKimiKsmuxs


Hallo Anker - lange nicht gesehen, geht es Dir gut? @:)

M!arwiexRomxa


Freut mich dass er Euch gefällt Optimismus und Anker3 :-)

ADn3kerx3


Hallo Optimismus :-D

Dass Du dich an mich erinnerst? Geht ganz gut ... ist einfach alles total durcheinander geraten, ist nichts mehr wie es war. Hoff, solche Phasen gehören auch bei anderen zum Leben. Muss mich ganz neu orientieren. Spannend, macht manchmal aber auch etwas Angst. Hab's eigentlich ganz gern alles schön geregelt ;-)

Schick Dir liebe Grüsse und mach mich gleich auf die Suche nach was hübschem zum Thema "Optimismus" :)z

Odptimi#smuxs


Liebe Anker - solche Veränderungen kenne ich auch gut. Das erweitert den eigenen Horizont. :)*

Ohpteim}ismuxs


Ich habe da heute was Tolles zugeschickt bekommen. Nichts im Leben ist umsonst.

Sein Name war Fleming; er war ein armer schottischer Farmer.

Eines Tages, während er versuchte, den Lebensunterhalt für seine Familie

zu sichern, hörte er einen Hilfeschrei aus dem nahegelegenen Moor.

Er ließ sein Werkzeug fallen und rannte zu dem Moor.

Er fand dort einen erschreckten Junge, bis zur Taille mit schwarzen Dreck

beschmutzt, der schrie und sich abmühte, sich selbst zu befreien.

Farmer Fleming rettete den Burschen vor einem möglicherweise langsamen

und grauenhaften Tod.

Am nächsten Tag fuhr ein nobler Wagen auf die spärlichen Ländereien des

Schotten. Ein elegant angezogener Edelmann stieg aus und stellte sich

als der Vater des Jungen vor, den Farmer Fleming gerettet hatte.

"Ich möchte es Ihnen vergelten, dass Sie das Leben meines Sohnes gerettet

haben", sagte der Edelmann.

"Nein, ich kann keine Bezahlung annehmen für das was ich tat" winkte

schottische Farmer ab. In diesem Moment kam der eigene Sohn des Farmers

aus der Tür der Hütte.

Der Edelmann fragte: "Ist das Ihr Sohn?" -

"Ja", antwortete der Farmer stolz.

"Ich schlage Ihnen einen Handel vor: Lassen Sie mich ihm die gleiche

Ausbildung zukommen lassen wie meinem Sohn. Wenn der Junge

seinem Vater ähnlich ist, wird er zweifellos zu einem Mann werden,

auf den wir beide stolz sein können." Und das tat er dann auch.

Der Sohn von Farmer Fleming besuchte die besten Schulen, promovierte nach

einiger Zeit an der St. Mary's Hospital Medical School in London und wurde

weltbekannt als Sir Alexander Fleming, dem Entdecker des Penicillins.

Jahre später wurde der gleiche Sohn des Edelmanns, der aus dem Moor

gerettet wurde, von einer Lungenentzündung heimgesucht.

Was rettete diesmal sein Leben? Penicillin.

Der Name des Edelmanns? Lord Randolph Churchill.

Der Name seines Sohnes? Sir Winston Churchill.

Wie sagte damals jemand:

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

Arbeite, als würdest Du das Geld nicht brauchen.

Liebe, als seiest Du niemals verletzt worden.

Tanze, als würde Dir niemand dabei zusehen.

Singe, als würde Dir niemand dabei zuhören.

Lebe als wäre es der Himmel auf Erden.

O%ptiJmismsuxs


[[http://www.youtube.com/watch?v=uk8k0-sjR90]] Ich wünsche uns allen, den Sonnenschein ins Gesicht und ins Herz

O1ptimixsmus


Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir müssen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht. Ralph Waldo Emmerson

Ofptimi,smxus


[[http://www.youtube.com/watch?v=B1wOK9yGUYM]] Genau :)^

Oopti miasmuxs


[[http://www.youtube.com/watch?v=EdDl7MSFYuQ&feature=related]]

gbok}yo


[[http://www.youtube.com/watch?v=f_CRiB6zFOk&feature=related ....und wenns trotzdem mal regnet]]

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