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Panikattacken im Lokal, Zittern der Hände

EFhemaJliDger Nutzexr (#15)


ich nehme also an du weist nicht warum deine PA kommen? richtig?

Wie kommst Du darauf?

Ich schrieb es doch oben schon: Ich habe lange Therapie gemacht, bin heute relativ panikfrei. Nur in bestimmten Situationen, bei bestimmten körperlichen Zuständen (zu wenig Schlaf z.B.), kann es noch mal zu einer Panik kommen.

Nur, was bringt es questiongirl, wenn ich meine Ursachen hier aufschreibe?

Das sind meine Ursachen - nicht die ihren.

E,hemaliZger Nutzefr (#1x5)


questiongirl

Das hört sich doch schon mal prima an :)^, vor allem, dass Du dem Drang nicht nachgegeben hast, wieder umzukehren. Dieses Gefühl kenne ich nur zu gut und ich weiß, was für eine Überwindung das kosten kann. Also sei stolz auf Dich :)*.

Es gibt da einen einfachen "Denk-Dreh": Mache Dich nicht klein weil Du diese Symptome hast, sondern sei stolz auf Dich, wenn Du Dich von ihnen nicht unterkriegen lässt ;-).

Ich finde Deinen Weg zur Behebung der Symptomatik genau richtig. Konfrontation ist das Einzige was auf Dauer hilft (Vifzack sagte es ja schon und in DER Hinsicht gebe ich ihr Recht). Aber wie gesagt, diese Einigung besteht nur darin, was die Symptome, das eigene Verhalten, angeht.

Ich würde an Deiner Stelle trotzdem, auch wenn es Dir vermeindlich besser geht, die Symptome aufhören, nach der Ursache suchen. Denn es sind eben nur Symptome für etwas Anders. Wenn Du Zahnschmerzen hast, dann gehst Du ja auch zum Arzt ;-). Und grade bei der Panikerkrankung gilt: Je eher desto besser, solange man noch nicht zu sehr in der VErhaltensweise, die man sich im Laufe der Zeit unglaublich hartnäckig anlernt, drin ist, umso leichter kommt man auch wieder raus.

*:)

m?aus,0x075


isabell schrieb:

Nur, was bringt es questiongirl, wenn ich meine Ursachen hier aufschreibe?

mir hat es geholfen von anderen zu lernen und zu hören in welchen lebensituationen sie waren somit wußte ich worauf ich zu achten hatte. unterstützend mit meiner therapie habe ich es herrausgefunden und arbeite nun an mir.

@ questiongirl

würde dir das vill. auch helfen?

ErhUemaligwer N:utz-er (#1x5)


maus

mir hat es geholfen von anderen zu lernen und zu hören in welchen lebensituationen sie waren

Das stimmt. Und dagegen habe ich auch gar nichts gesagt.

Es kann helfen, wenn man sich damit auseinandersetzt, mal schaut, wie ist es bei mir, wie ist es bei Anderen, welche Gemeinsamkeiten gibt es da - und meiner Erfahrung nach (wie gesagt, selbst geführte Selbsthilfegruppe in einem zweijährigen Zeitraum, ca. 40 verschiedene Personen) gibt es da Einige.

Zurückschrecken tue ich lediglich vor solchen Beiträgen wie von Vifzack und auch von Dir. In denen eine gewisse (oder auch offensichtliche, bei Vifzack mehr als bei Dir) Feststellung der Ursachen mitschwingt. Verstehst Du was ich meine?

Ich möchte es questiongirl nicht -weiter- zumuten ("weiter" deswegen, weil ich mich schon viel zu sehr auf die Beiträge von Vifzack eingelassen habe und diese Einlassungen viel zu weit von questiongirl wegführen), eine Grundsatzdiskussion über den angeblichen Charakter eines Panikers zu führen.

Die Ursachen können ähnlich sein, sogar sehr ähnlich, das Verhalten kann so sein wie Vifzack oder Du es beschreiben, muß aber nicht.

Mich schreckt ehrlich gesagt ganz deutlich Eure massive Überzeugung, dass Paniker so und so "ticken" müssen.

Wenn Du mir zugestehst, dass Eure (Deine) Charakterisierung nicht auf Jeden zutrifft, zutreffen muß, dass eine Panikerkrankung keine Persönlichkeitserklärung, keine allgemein zutreffende Charakterisierung ist - dann kommen wir auf einen Nenner und können -sehr gerne!- weitersprechen, im Sinne von questiongirl @:)

q'uestioMngirl


Hi Leute!

Also aus meiner Sicht der Dinge:

Es kann gerne und ruhig jeder von sich schreiben....welceh Symptome beim Panikanfall vorherrschen und welche Gründe es dafür gibt.

Ich bin allerdings auch dafür, dass man nicht nur eine Sache oder Version gelten lässt. :)^ :)z ;-)

Aber nur zu.......schreibt, schreibt, schreibt.....ich lese sehr gerne und vielleicht hilft es mir ja wirklich die Ursachen bei mir zu finden.

Schönen Sonntag noch!

q%uesOt]ioqn gixrl


@ maus0075

ich hoffe, dass ich es pack' bezüglich urlaub.....muss demnächst auch eine woche weg...weiters weg beruflich....schreckt mich auch schon etwas.

E>hemal:izger Nu|tzeir (x#15)


questiongirl

Es schreckt Dich...warum??

Was fühlst Du bei dem Gedanken? Was macht Dich unsicher, Dir Angst? Kannst Du das in Worte fassen?

q,ues0tioJng8irl


Wenn ich derzeit an Uralub und verreisen denke....bzw. auch an die berufliche Kurs-Woche fernab der Heimat......dann denke ich bzw. habe ich vor folgendem Angst:

in beiden Fällen habe ich Angst, dass ich körperlich was haben könnte....Übelkeit, Ohnmacht (war aber mein ganzes Leben noch nie ohnmächtig)....dass ich einen Kreislaufkollaps kriegen könnte...Schwächegefühle, zittern etc. also eigentlich Angst vor Krankheiten (Hypochondrie?) oder dass ich die Kontrolle über meinen Körper verliere und das vor anderen Leuten und weit weg von zu Hause von Vertrautem oder so........heißt das, dass man sich von den Eltern nicht losgelöst hat?

Bin aber schon viel verreist....habe auch kein Heimweh und Reisen gehörte immer zu meinen Hobbies.....nur in den letzten Wochen habe ich da angstbesetzte Gefühle diesbezüglich.

Und sonst habe ich auch allgemein Flugangst....ich buche zwar trotzdem Flugreisen.....aber mir ist dermaßen schlecht vor dem abfliegen und im Flieger auch,...ständig warten und horchen und einfach dieses "ausgeliefert sein...nichts machen können.....dass man so abstürzen könnte und nix machen kann". Beim Autofahren, was ja tausendmal gefährlicher ist habe ich das Gefühl Kontrolle zu haben.

q6ues,tiongNirxl


Hallo ??? ?

ERhem_aligeyr NutUz\er (#1x5)


in beiden Fällen habe ich Angst, dass ich körperlich was haben könnte....Übelkeit, Ohnmacht (war aber mein ganzes Leben noch nie ohnmächtig)....dass ich einen Kreislaufkollaps kriegen könnte...Schwächegefühle, zittern etc. also eigentlich Angst vor Krankheiten (Hypochondrie?) oder dass ich die Kontrolle über meinen Körper verliere und das vor anderen Leuten und weit weg von zu Hause von Vertrautem oder so........(...)...

All' das kenne ich sehr gut.

Vor Allem das Stichwort Kontrollverlust ist ein großes Thema bei Angsterkrankungen. Irgendetwas in Einem selbst macht Einem so zu schaffen, bzw. hat Einem zu schaffen gemacht, das irgendwie das Gefühl ausgelöst hat, die Kontrolle verloren zu haben, eine Sicherheit verloren zu haben. Da ist etwas nicht verarbeitet, verdrängt worden. Das müssen gar keine großen traumatischen, dramatischen Situationen gewesen sein um eine spätere Panikerkrankung auszulösen reicht etwas, was einen nachhaltig beschäftigt und man eben nicht "fertig gebacken" hat. Das Tückische daran ist, dass es auch schon Jahre zurückligen kann.

heißt das, dass man sich von den Eltern nicht losgelöst hat?

Das kann es heißen, muß es aber nicht.

Bei mir war es so, dass ich zu früh, zu schnell erwachsen werden mußte, bzw. meinte es zu müssen. Ich mußte fast von heute auf Morgen all' meine Sicherheit die ich als 15-jähriges (noch-)Kind, Heranwachsender noch hatte, verloren sehen.

Meine Eltern, die immer mein Fels waren, immer für mich da waren -auch wenn ich mit meinem Vater totale Probleme hatte, Abnabelungsprobleme eben ;-) - trennten sich. Mein 12-jähriger Bruder war völlig von der Rolle. Meine Eltern waren zu sehr mit sich beschäftigt. Mein tyrannischer Vater (er kam mir zumindest mit 15 so vor ;-)) weinte vor meinen Augen! Meine Mutter war nur noch fertig. Und mein Bruder hatte nur noch mich....ich stürzte dermaßen in einen Abgrund, fing mich dadurch wieder, dass ich das tat, was mir irgendeine Art der Sicherheit gab: Ich übernahm die Verantwortung. Für mich selbst, für meinen Bruder, auf gewisse Weise für meine Eltern. Die völlig überfordert mit Allem waren. Dies Verantwortung übernehmen gab mir die Sicherheit, eine gewisse Art der Kontrolle wiederzuhaben und zog sich über die Grenzen hinaus. Vorher in der Schule eher eine Art Mitläufer gewesen, mutierte ich zur Klassensprecherin und Schulsprechervertreterin. Gab es Probleme bei meinen Mitschülern - sie kamen zu mir. Ich verhandelte mit den Lehrern und war trotzdem bei meinen Mitschülern beliebt. Ich fühlte mich natürlich toll dabei.

Ich suchte mir Beziehungen, in denen meine Partner ganz klar die schwächere Position hatten - damit ich auch hier niemals nie eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit fühlen konnte, die ich nicht selbst unter Kontrolle hatte.

Naja, und dieses ständige Verantwortung übernehmen, dieses Beziehungsmuster zu erhalten und aufrechtzuerhalten - das kostet Kraft und ist vor allem keine Lösung. Denn das beinhaltet eine Art der Selbstaufgabe, die für die Psyche ganz gewiss nicht gesund ist. Aber da ich ja auf diese sozusagen "nicht hören wollte", griff sie (also die Psyche) zu einem Hilfsmittel: Sie "schickte" mir die Panik, als Zeichen, über meinen Körper hinweg. Sie machte mich hilflos, weil sie eben auch mal hilflos sein wollte, nicht immer stark sein wollte und auch nicht konnte.

Mich aber machte das Alles sicher, gab mir die Sicherheit die ich so dringend brauchte! Von der ich doch wußte, dass sie die einzige Sicherheit ist, die ich je haben werde: ICH selbst, MEIN Verhalten! Bloß keinen Menschen, der auch Verantwortung übernehmen kann auch nur ansatzweise -wirklich- in meine Nähe lassen! Also schon räumlich, aber nicht innerlich, verstehst Du? Mein bester Freund war so Jemand und er war unendlich verliebt in mich. Ich ließ mich irgendwann drauf ein, weil ich ja wußte, einen besseren Freund findest Du nicht - ich konnte schon nach ein paar Wochen nicht mehr, ich wehrte mich mit Händen und Füßen gegen seine Liebe! (War bei meinem allerersten Freund auch schon so). Ich ekelte mich regelrecht vor ihm :-/. Und ging zu meinem Mann zurück, von dem ich damals seit 1,5 Jahren getrennt war. Doch dieser schien sich wirklich zu ändern und prompt ging bei mir wieder nichts mehr.

Da begann ich die Therapie. Sie half mir sehr viel, aber was meine Beziehungstrukturen anging, machte ich noch Jahre so weiter. In meinen Beziehungen wurde ich erniedrigt und ließ mich erniedrigen, forderte es sogar teilweise heraus, um dann dagegen anzukämpfen- um mir selbst zu beweisen, dass letztendlich ich es doch in der Hand habe, die Kontrolle habe. Bei meiner letzten Beziehung habe ich es dann auf die Spitze getrieben (lange Geschichte) - ich war super ambivalent und dazu hatte ich mir einen Partner gesucht, der in keiner Weise beziehungsfähig war und schon gar nicht mit mir. Und in jeder einzelnen Beziehung litt ich Höllenqualen.

Aber ich sage es, wie es auch die Therapeuten gerne sagen: Mein Leidensdruck war nicht hoch genug. Ich schaffte es immer wieder mich rauszumogeln aus diesen Verwirrungen. Bis eben zur letzten Beziehung. Und seit dem habe ich bewußt keine Beziehung mehr. Bis ich mich selbst gefunden habe. Bis ich endlich Verantwortung abgeben kann, es zulassen kann, mich fallenzulassen, um Hilfe zu bitten.

Das ist meine Geschichte (selbst schuld, wolltest sie ja lesen ;-) @:))

Und sonst habe ich auch allgemein Flugangst....ich buche zwar trotzdem Flugreisen.....aber mir ist dermaßen schlecht vor dem abfliegen und im Flieger auch,...ständig warten und horchen und einfach dieses "ausgeliefert sein...nichts machen können.....dass man so abstürzen könnte und nix machen kann". Beim Autofahren, was ja tausendmal gefährlicher ist habe ich das Gefühl Kontrolle zu haben.

"Ausgeliefert sein" gehört auch zu den Stichworten, genau wie "Angst vor Kontrollverlust". Ich würde Dir wirklich raten mal therapeutische Hilfe zu suchen. Wo Deine Ursachen liegen kannst Du nur innerhalb einer Therapie mit einem Menschen rausfinden, der die nötige Distanz zu Dir hat, also völlig rational/objektiv (und geschult!) an Dich und Deine Geschichte rangehen kann.

Liebe Grüße

qruestiaongirxl


Hallo Isabell! *:)

Danke für deine Geschichte.....sehr interessant! Du schreibst, dass dir die Therapie sehr viel geholfen hat, bist du jetzt geheilt??

Da ist etwas nicht verarbeitet, verdrängt worden. Das müssen gar keine großen traumatischen, dramatischen Situationen gewesen sein um eine spätere Panikerkrankung auszulösen reicht etwas, was einen nachhaltig beschäftigt und man eben nicht "fertig gebacken" hat.

Aha........denn ich überlege eh schon die ganze Zeit...was dramatisches kann es bei mir eh nicht gewesen sein......hatte nie wahre Sorgen.

Wo Deine Ursachen liegen kannst Du nur innerhalb einer Therapie mit einem Menschen rausfinden, der die nötige Distanz zu Dir hat, also völlig rational/objektiv (und geschult!) an Dich und Deine Geschichte rangehen kann.

Da hast du sicher recht....ich komm' nämlich trotz vielem Nachdenken nicht drauf!

Danke für deine Geschichte und deine Tipps! Bist ein Schatz! @:) :)* ;-) :)^ :-D :)z x:)

LG

Efhe maligCer Nuatzerx (#15)


Du schreibst, dass dir die Therapie sehr viel geholfen hat, bist du jetzt geheilt??

"Geheilt" ist ein sehr großes Wort. Und ich mag und kann es in der Hinsicht auf die Panikerkrankung -in meinem Fall!- nicht anwenden.

Es gibt immer noch Situationen, in denen sie mich droht zu überfallen, allerdings bleibt es meistens bei dieser "Drohung". Manchmal aber auch nicht.

Die Panikerkrankung ist eine "Verhaltensstörung" - hört sich erst mal erschreckend an, nicht? ;-)

Leider verstehen viele Menschen unter dem Begriff das völlig Falsche: Eine Verhaltensstörung in Hinsicht auf einen Paniker bedeutet schlicht, dass er sich in bestimmten Situationen widersprüchlich, falsch, nicht verhältnismäßig verhält. Aber eben nicht bezogen auf seine Handlungen, sondern bezogen auf seine Reaktionen, seine Denkvorgänge. Die Handlungen bleiben sehr oft unbeeinflusst (z.B. Panikattacke in der Kneipe, Du bleibst sitzen, tust, als wäre nichts), doch die Gedanken schlagen Purzelbäume. Die Gedanken schwirren: "Was stimmt mit mir nicht? Ich bin doch krank/irre/nicht normal? Werde ich verrückt? Ich bin doch körperlich gesund, also was passiert da mit mir?" und weil einem diese Gedanken Angst machen, fängt man an die Situationen in denen es passieren kann, zu vermeiden. Man findet für Andere, aber auch für sich selbst (!) Ausreden. Und hier beginnt die Verhaltensstörung. Denn nicht die Situation ist das Problem, sondern die Denkweise, der Umgang mit den Gefühlen, Gedanken in solch einem Moment.

Man kann durch eine sogenannte "kognitive Therapie" (siehe unten) lernen, seine Gedanken zu ordnen und zu ändern. Z.B. in genau der Situation nicht das oben stehende zu denken, sondern sowas wie: "Na, was ist Dir denn heute wieder über die Leber gelaufen, dass Du Dich so fühlst wie Du dich grade fühlst. Hattest Du vielleicht keine Lust hierher zugehen? Langweilst Du Dich vielleicht grade?"...denn das ist auch von uns selbst ganz tückisch: Wir neigen dazu, mit der Zeit jeden negativen Gedanken in die Panikrichtung zu schieben.

Wir sind aufgeregt, aufgeregt, wütend, lustlos.....- wir nehmen das gar nicht mehr bewußt wahr, da wir sofort -angelernt- mit Panik reagieren und ebenso sofort wieder obige Gedanken haben.

Und dies gilt es eben wieder zu (er)lernen: Gefühle allgemein zuzulassen. Sich negative Gefühle wie Unlust, Stress, Ärger....zuzugestehen und sie vor Allem erkennen zu können.

Und bei mir ist das inzwischen so, dass ich noch immer dazu neige eine Attacke zu bekommen, wenn ich z.B. Kaffee, Tee oder Cola trinke - ich vertrage einfach das Coffein/Teein nicht. Tue ich es dennoch mal und mein Körper reagiert mit einer beginnenden Attacke (weil ich mir das jahrelang so angelernt habe in meiner Verhaltensweise/störung) dann fange ich nicht an zu denken "Oh Gott, Oh Gott, was ist denn nu' wieder", sondern "Ist klar, Du hast Koffein im Blut, warte ein paar Minuten ab, geht schon wieder vorbei" und das ist dann auch so. Und die Attacke kann gleich wieder nach Hause gehen ;-) (geht mir übrigens auch so bei Durchfall oder Schlafmangel und großer Aufregung, Koffein kann man weglassen, die anderen Dinge sind schwerer zu kontrollieren). Es wäre gelogen zu sagen, dass es IMMER klappt. Manchmal fallen zu viele Faktoren zusammen und ich merke, dass mein Umdenken nicht funktioniert. Doch dann mache ich mich nicht verrückt, sondern sehe zu, dass ich mir einfach etwas Gutes tue.

Nun noch was zur Erklärung des Begriffs Kognitionen:

Kognitionen beinhalten, was Individuen über sich selbst, ihre (soziale) Umwelt, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denken. Kognitionen können Emotionen (Gefühle) beeinflussen und/oder durch sie beeinflusst werden.

Man kann demzufolge festhalten, dass Kognitionen all die internen Vorstellungen sind, die sich ein Individuum von der Welt (subjektive Realität) und sich selbst konstruieren kann (im Sinne des Radikalen Konstruktivismus).

Quelle:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Kognition]]

Da hast du sicher recht....ich komm' nämlich trotz vielem Nachdenken nicht drauf!

Dafür sind Therapeuten da ;-). Und glaube mir, es klappt! Da "labert" Dich auch Keiner voll, der Witz ist echt, dass Du durch die Dinge, die Du dann selbst erzählst, sagst, immer weiter kommst - Du lernst Dich quasi neu, bzw. von einer anderen Seite kennen.

*:)

EWhemalig:erg Nlutzerq (#15)


Noch ein dickes PS:

Halte Dir immer vor Augen, dass die Panik nur ein Gefühl ist, nicht mehr und nicht weniger, welches eben den Platz von anderen Gefühlen einnimmt - wenn man es sich so anlernt. Und Gefühle haben noch nie einem Menschen körperlich etwas angetan.

Wenn Du an das denkst bei einer solchen Attacke, das ist schon mal ein erster Schritt umzudenken ;-)

qoufestiSongnirxl


Hallo Isabell!

Wieder ein liebes Dankeschön für deine ausführliche, perfekte und treue Antwort!:)^ :)z @:) :)*

Du hast es dermaßen gut erklärt und voll auf den Punkt gebracht, man kennt sich total gut aus! WOW! Habe mir den Link schon ganz genau angeguckt....sehr lernreich. ;-) :-D

Halte Dir immer vor Augen, dass die Panik nur ein Gefühl ist, nicht mehr und nicht weniger, welches eben den Platz von anderen Gefühlen einnimmt - wenn man es sich so anlernt. Und Gefühle haben noch nie einem Menschen körperlich etwas angetan.

Wenn Du an das denkst bei einer solchen Attacke, das ist schon mal ein erster Schritt umzudenken

Demist nichts hizuzufügen....werde das nächste Mal hoffentlich auch daran denken!

Schönen Abend noch!*:)

E=hema:liger WNuwt{zer (#15)


questiongirl

Wie geht's Dir?? @:)

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