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Trennung vom Ehepartner

Tlim-0r1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,vor einer Woche teilte mir meine Ehefrau mit das sie ausziehen würde und nach dem Trennungsjahr scheiden lassen will,ich war darüber so geschockt und unendlich traurig,das ich ,glaube ich,in eine tiefe Depression gefallen bin.Ich sehe keine Zukunft mehr für mich,ich bin so unendlich traurig und bin deswegen zu Arzt gegangen und der verschrieb mir dann Citalopram, das nehme ich jetzt seit 4 Tagen.Hat jemand Erfahrung mit so einer Situation und mit dem Medikament? Wäre dankbar für jede Antwort.

Antworten
s3alzhEerinxge


Hallo Tim-01,

das Medikament kenne ich nicht, aber die Situation in der du jetzt steckst passiert vielen früher oder später wenn auch in etwas abgewandelter Form.

Ich weiß genau wie du dich fühlst.

Vor anderthalb Jahren erzählte mir mein Ex-Freund, dass er eine Beziehung mit der Nachbarin hat, die genau über uns wohnte. Wir haben 10 Jahre zusammengelebt. Ich habe gekämpft, aber verloren. Sie sind dann zusammen weggezogen und nach nur ein paar Monaten in die Gegend zurück. Er wollte zweimal zu mir zurück, aber sagte dann jedes Mal: ich kann sie nicht verlassen. Das zweite Mal passierte vor zwei Wochen. Ich habe jetzt dadurch wieder mit diffusen Ängsten zu kämpfen, die sich u.a. durch Übelkeit äußern.

Ich weiß auch nich, wie ich im Moment da raus kommen soll.

VG

*:)

S.heexp84


der verschrieb mir dann Citalopram, das nehme ich jetzt seit 4 Tagen.Hat jemand Erfahrung mit so einer Situation und mit dem Medikament? Wäre dankbar für jede Antwort.

Mit der Situation hab ich keine Erfahrung, wohl aber mit dem Medikament. Ich hoffe, Dein Arzt hat dir gesagt, dass die volle Wirkung erst in 4 Wochen erreicht sein wird, die Nebenwirkungen aber viel früher auftreten werden?

Ich hab Citalopram genommen, aber nichts gemerkt ausser Nebenwirkungen und daraufhin das Zeugs ziemlich schnell wieder abgesetzt. Zum Glück bedeutet das ja nicht, dass es Dir nichts helfen wird. Jeder Mensch reagiert ja anders drauf und es gibt genug, die danvon profitieren können.

Ansonsten bleibt mir wohl nur ein Trost-Drücker :°_

Thi"m3-01


Danke für die Antwort Sheep 84.Ich habe bis jetzt noch keine Nebenwirkungen bemerkt und ich will hoffen dass das Medikament bald eine Wirkung zeigt.Danke auch an salzheringe,hatte gestern noch eine Antwort geschrieben,aber ich glaube ich habe da was verkehrt gemacht,ich kenne mich noch nicht so gut aus.

p5hoe4bbe


hallo tim,

ich finde es sehr verantwortungslos von deinem arzt, die nach so einer kurzen zeit ein solche medikament zu verschreiben -es ist vor einer woche passiert?? Hast du denn sonst noch probleme ?? -bzw. hast du vorher schon unter depressionen gelitten?

wenn du früher schon deprimässig etwas hattest..dann kann ich das verstehen ..aber -in einer solchen zeit ..ist trauer und wut und verständnislosigkeit und alles was damit zusammenhängt normal -und diese mit einem mittel abzudecken -halte ich persönlch für ziemlich daneben!!!

was dir hilft in deiner trauer ..kannst nur du herausfinden ..bitte deine freunde -sofern vorhanden- das sie dich ablenken ..dich besuchen ..dich mitnehmen ..nehme am öffentlichen leben teil so oft es geht..und buddel dich nicht ein. biete dem leben die stirn!

das dir mal die tränen kommen wenn du an eure zeit zurück denkst..das ist völlig normal -lass sie raus -denn um diese zeit zu trauern -das ist wichtig.

wie lange seid ihr verheiratet?? -habt ihr kinder?

du könntest dich auch an öffentliche institutionen wenden..und dort um gespräche bitten. es gibt viel hilfe -man muss sie nur annehmen. das medikament ..ist derartig schwer wieder abzusetzen -das ich finde, man schiesst dort mit kanonen auf spatzen. :)* :)* :)* :)* :)*

TPim-x01


Danke für die Antwort phoebe,wir waren 16 Jahre verheiratet und haben einen Sohn,der mit auszieht.Danke für die Ratschläge,aber ich glaube ohne Medikamente schaff ich es nicht darüber hinwegzukommen,ich habe vor langer Zeit schon einmal eine Trennung durchgemacht woran ich fast zerbrochen wäre,es hat wirklich Jahre gedauert bis ich darüber hinweg war,deswegen habe ich den Arzt gebeten mir etwas zu verschreiben das die Schmerzen etwas dämpft und mir das weiterleben leichtermacht.

prho)eqbe


ok -wenn das schon einmal so war -und du weißt das du in tiefe depressionen fällst..obwohl es da noch andere möglichkeiten gäbe.

steht dein sohn denn zwischen euch?? -hat er sich entscheiden müssen?

lass dich einfach mal in den arm nehmen..ich denke das brauchst du jetzt auch was?

(((((((((((((:)*))))))))))))))

dir auch kraftsternchen reinleg.. :)* :)* :)* :)* :)*

TAim6-01


Danke für die lieben Worte phoebe.Nein,mein Sohn steht nicht zwischen uns,es war seine Entscheidung bei seiner Mutter zu bleiben.Danke für die Kraftsternchen,kann sie gut gebrauchen.

Boianzcatxa


Vielleicht wäre neben Medikamenten auch eine psychologische Begleitung sinnvoll? Oder möglicherweise sogar ein Ersatz? Denn das Medikament dämpft ja nur, löst aber nichts.

Tcimx-01


Hallo Biancata,danke das Du mir geantwortet hast.Ja ich habe den Arzt gebeten mir ein Medikament zur Unterstützung zu verschreiben,ich habe vor langer Zeit schon mal eine Trennung hinter mich bringen müssen und ich weiss noch wie schwer das war ...ich hatte sogar an Suizid gedacht, und diese Trennung fällt mir noch schwerer.

gvwen"dolxynn


Hi Tim-01

erst mal tut es mir sehr leid, was du jetzt durchmachen musst! Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung - von heute auf morgen verändert sich das ganze Leben und es ist alles andere als schön, dass mitzumachen ..... ich hab damals gedacht, es geht nicht mehr, noch unglücklicher zu sein - aber man kommt wieder raus! Klar kann das lange dauern - bei mir hat es fast ca. zwei Jahre gedauert, bis ich so etwas wie nicht mehr so elend unglücklich sein wieder wahrgenommen habe, trotz Ablenkung und anderer Beziehungen - ich drück dir ganz fest die Daumen!

T1im-a01


Danke Gwendolynn,es ist schön das sich hier Leute melden um etwas Trost zu schenken, danke.

Tim

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