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Ich bin überfordert

NBiobBe30


Azrael,

so ähnlich war es bei mir auch. Ich war zwar nicht stationär in Therapie sondern ambulant, ich hab Selbsthilfebücher verschlungen, mich mit Hilfe meines Freundes und meines Therapeutens gegen die Phobien desensibilisiert, Sport, getrieben meine Ernährung umgestellt.....

Ich hab echt mehrere Jahre nix anderes gemacht als mich mit allen möglichen Sachen zu therapieren und jetzt geht es mir sehr gut seit einiger Zeit sehr gut und ich bin mir sehr sicher dass es überstanden ist

A{zrae,l-AHlka)saxr


einen großen vorteil hatte es alles bei mir. ich habe mich selber sehr gut kennengelernt. meine schwächen und stärken.

psychisch sehe ich mich noch lnge nicht geheilt. es sind "nur" die depressionen weg.

ich muss ber zugeben ds ich verdammt gute hilfe hatte. meine frau und die aussicht papa zu werden. das waren meine anker.

Aszra;el-Alkaxsar


ich glaube das ist es was man brauch... ein ziel.

N$iobe3x0


Gut kennengelernt hab ich mich auch. Ist ja klar wenn man sich jahrelang über sich selbst den Kopf zerbricht. Mir war mein Freund eine sehr große Hilfe und eine gute Freundin. Die hatte ähnliche Probleme wie ich und wir haben uns gegenseitig immer angestachelt uns nicht hängen zu lassen,uns ausgetauscht über Bücher die wir gelesen haben usw..

Mein Ziel war damals,dass ich mich nicht den Rest meines Lebens so beschissen fühlen will.

G}ras-YHalxm


hm... ich kämpfe jetzt schon 5 Jahre mit dem Scheiss..war 2mal stationär (insgesamt 8 Monate), bin zum zweiten Mal ambulant, war in einer Tagesklinik..ich arbeite ja an mir. Es ist halt nur manchmal schwer, sich vor Augen zu halten, wofür man das eigentlich macht. Klar habe ich Fernziele und Träume, aber dann denke ich mir wieder, dass die sowas von überhaupt nicht umsetzbar sind...ich möchte kämpfen, ich hätte mich schon längst umbringen können, wenn ich das nicht wollte. Ich will ja leben. Nur manchmal frage ich mich, woher ich die Kraft nehmen soll. ich würde so gern meine Katze mal wieder sehen - aber was soll ich machen? Ich darf ja nicht...

Selbsthilfebücher hab ich auch einige, zu allen möglichen Themen...die Theorie für manche Dinge kenne ich ganz gut. Ich kann anderen für gewisse Situationen recht gute Tipps geben, kenne Skills etc...nur - sie für mich selber in die Praxis umzusetzen fällt verdammt schwer, weil in letzter Zeit neue Dinge hinzukommen...z.B. situationsunabhängige Angst, das Gefühl, nicht anwesend zu sein...sowas halt. Irgendwann..ja. Keine Ahnung. Irgendwann hab ich einfach keine Kraft mehr.

Ich nehme Cipralex - hilft nicht bzw. nicht wirklich. Bin medikamentös so gut wie austherapiert, Cipralex ist mein 8. Antidepressivum...das einzige, was Medikamente bei mir bewirken ist, dass ich nicht mehr depressiv bin - aber das bin ich momentan sowieso nicht. Gegen Angst und körperliche Symptome haben sie nie geholfen..da muss ich wohl alleine durch. :-

A,zuc:enxa1


Lass dich mal umarmen :°_ :°_

Warum, darfst du deine Katze nicht sehen?

GOrasB-Hxalm


Danke. :-x

weil sie zuhause bei meinen Eltern lebt (hab keinen Platz hier) und meine Mutter nicht will, dass ich nach Hause komme momentan - ich bin zu anstrengend. :-)

N?iobfex30


Bei mir hat sich das Ganze auch etwa sieben Jahre hingezogen.

Es war auch besonders mit den Ängsten sehr mühsam. Wenn ich dann mal eine Angst überwunden hatte kam eine plötzlich eine neue dazu! Irgendwann hat das dann aufgehört.

Wieso darfst du deine Katze nicht sehen?

AMzucenxa1


Das finde ich unmöglich von deiner Mutter, du bist ihre Tochter und dazu noch krank >:(

AyzuceInxa1


Du verstehst dich doch mit deinem Vater? Kann er nicht mit deiner Mutter reden?

GAra^s-Haxlm


@ Niobe:

Wie hast du es denn schlussendlich geschafft? Also ich meine, dass die Ängste sich nicht ständig verschoben haben? :-

@ Azucena:

Das bringt nichts - meine Mutter ist ja selber krank (ich bin es ihrer Meinung nach nicht, ich schlafe nur zu wenig..) und mein Vater sagt dann, dass ich das akzeptieren muss und sie nichts dafür kann. :-|

sorry, mag nicht weiter darüber reden - fühle mich mies, so schlecht über sie zu sprechen. :-(

A5zu6cexna1


Brauchst auch nicht darüber reden, mir tut es nur Leid, dass du deine Katze nicht sehen kannst. Ich liebe meine so sehr und könnte nicht ohne sie sein. Ich weiss nicht wie du das aushältst.

:°_ :°_

LKewiuan


Grasili

Ich umarm dich auch mal virtuell. :°_ :°_

Es gibt Leute, die dir schreiben, weil sie dich moegen. Nicht aus Pflichtgefuehl oder sowas. :-x @:)

Ich glaube auch nicht, dass es an dir liegt, dass deine Mutter dich "zu anstrengend" findet. Ich glaube, da hat sie selber ein spezielles Problem mit dir. Ich glaube, auf irgendeine vertrackte Art laeuft sie vor ihrem eigenen schlechten Gewissen davon, wenn sie dich nicht sehen will.

:)* :)*

A]zuIcenxa1


Das ist bestimmt so, aber es tut ihr furchtbar weh :°_

NKioabew30


Das überlege ich mir auch gerade. Es hat einfach irgendwann aufgehört. Ich hab da nichts besonderes gemacht. Ich hab mich immer mit der aktuellen Angst beschäftigt.

Vielleicht sind verschiedene Ängste nicht unabhängig voneinander, sondern man hat einfach ein generelles Angstproblem, dass sich an unterschiedlichen Stellen zeigt und wenn man die ganzen Einzelteile beseitigt ist irgendwann das Ganze beseitigt.

So in etwa hat es sich bei mir angefühlt. Es ist mir dann mit der Zeit auch immer leichter gefallen.

Als es mir schon wieder einigermaßen gut ging hab ich mich für einen Job beworben,bei dem man viel fliegen muss, um meine Flugangst zu überwinden. Das hat gut geklappt. Die ersten Male bin ich noch jedes Mal fast gestorben und hatte Herzrasen und Schweissausbrüche und hätte fast geheult. Irgendwann war es dann wie Busfahren.

Am Anfang meiner Angstkarriere wäre so ein Job aber undenkbar gewesen. Da hätte mich nix auf der Welt dazu bringen können.

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