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An alle mit psych. Problemen: Wie ist's im Beruf?

Lsavaxzza


gerade auch weil die Arbeitsbedingungen dort nicht die besten sind (5 Leute in der Frühschicht auf 70 bewohner davon über 30 Pflegestufe 3 und 3 Härtefälle, 10 Menschen mit Pflegestufe 1 und der rest Pflegestufe 2)

Boah, das ist heftig :-o

Und da wundern sich noch Leute wenn man überfordert ist... :|N

sPucamed<ica


@ Petia

@ sucamedica:

Die Firmen haben doch alle ihre Psychologen in der Personalabteilung und merkten, dass bei mir was nicht stimmt.

Echt? :-o Erzähl bitte mal ein wenig! Beobachten die dich dann und machen ein Gutachten oder wie sehe ich das? In jedem Fall - Frechheit! >:(

Ja, die sitzen mit im Vorstellungsgespräch. Meist werden sie ausgegeben als irgend einer aus der Abteilung wo die Stelle frei ist. Man wird beobachtet und manchmal bedienen sie sich auch kleiner Tricks. Da wird dann ein Stift zufällig herunter fallen gelassen. Wenn man ihn aufhebt, ist man entweder unterwürfig oder hilfsbereit, wenn man ihn liegen lässt, ist man nicht teamfähig oder selbstbewusst, wie sie es gerade brauchen. Sie bieten Getränke an, von denen man tunlichst nur das Wasser annehmen sollte, keinen Alkohol und auch Kaffee soll nicht gut sein. Sie beobachten dann, wie man trinkt. Sie nehmen einen ins Gespräch von mehreren Seiten und der versteckte Psychologe beobachtet genau, wie man mit dieser Stresssituation umgeht. Ich habe da schon so einiges erlebt...

LPavBazza


Puh, solche Vorstellungsgespräche kenne ich auch, ich hab mich da gefühlt wie ein Massenmörder beim Kreuzverhör :-o

JNuc:ifrxuit


Ich komme mit meinem Beruf als Pferdepflegerin gut zurecht.

Ich habe Emetophobie aber fühl mich dort eigentlich sehr wohl.

Ich hatte auch in meiner extremsten Magersuchtsphase dort gearbeitet und ausgemistet, als ich einen BMI von 15 hatte.

LDalva)zza


Emetophobie ist Angst etwas zu essen oder?

Finde ich toll das Du einen schönen Job hast, das bringt wirklich viel :)z

_%kathxy_


Ich studiere und habe mich in einer phase in der ich mich nur noch schwer auf das studieren konzentrieren konnte, an die psychologische beratung der uni gewandt und dort auch meine vorgeschichte erzählt, wurde dort sehr verständnisvoll aufgenommen, obwohl das eine psychotherapie keinesfalls ersetzt, hat es mir trotzdem gutgetan dort ernstgenommen zu werden. Auch später als ich mitten im studium wieder einen burnout hatte (ich hatte vor jahren einen schweren burnout, habe mich nie davon erholt, bekam über die jahre weitere psychische und körperliche leiden) erhielt ich dort verständnis und hilfe bei meiner beurlaubung, was mich sehr entlastet und mir letztendlich sehr gutgetan hat.

Enttäuscht bin ich von meinen kommilitonen, oder allgemein gesagt von dieser oberflächlichkeit die hier leider gang und gebe ist. Mir fehlt die kraft wie auch immer "präsent" genug an der uni zu sein, ich betreibe auch kaum networking was eigentlich die meisten hier den lieben langen tag tun, alleine schon dadurch bin ich für manche herrschaften ein uninteressanter kontakt. Bekomme auch nicht so viele infos mit, was nicht zuletzt dazu führt dass viele vor mir mit ihrem studium fertig sind. Wenn ich mir überlege dass ich so manche dieser menschentypen die hier herumlaufen im berufsleben wiedersehen werde sind das wie ich finde keine tollen aussichten. Sitze ich dann im vorstellungsgespräch zufällig einem solchen menschen gegenüber wundert es mich eigentlich kaum wenn dann halt entschieden wird dass ich als labile nicht ins team passe. Jedenfalls, trotz allem versuche ich mich nicht davon runterziehen zu lassen. Früher haben mich solche dinge eigentlich kaum gestört, obwohl es nie leicht war, ich musste immer kämpfen. Sehe diese empfindsamkeit daher eher als ein symptom der erkrankung. Gut geholfen hat mir die beschäftigung mit kommunikation und rhetorik, aber auch nur deshalb weil ich früher schon ähnliche schwierigkeiten hatte, konnte meine gefühle oder bedürfnisse nicht richtig ausdrücken.

Dass mit dem psychologen beim vorstellungsgespräch ist meiner mutter letztens erst passiert, sie hatte aber die einladung vom arbeitsamt erhalten. Kann es also sein, dass das arbeitsamt da seine finger mit im spiel hat dass der psychofuzzi gleich miterscheint (stichwort ärztliches gutachten) oder hat das eine mit dem anderen nichts zu tun?

Habe über ein jahr gar nichts gemacht als es mir richtig schlecht ging und mache mir sorgen wie ich das im vorstellungsgespräch begründe, ohne das gleich verdacht aufkommt, falsche schlüsse auf meine arbeitseinstellung oder persönlichkeit gezogen werden oder sonst irgendwas.

Wünsche euch allen alles gute :)*

Jguc;ifr7uit


Emetophobie ist Angst etwas zu essen oder?

Nein es istdie Angst vor dem Erbrechen. :-(

lg

MQiniT]omaztxe


Ich weiß dieser Thread ist alt, aber ich hab ein kleines Problem, und würde mich über Rat von euch sehr freuen. Ich habe eine mittelstarke Depression und Angststörung. Jetzt nehme ich Medikamente (Citalon) dagegen ein. Leider geht es mir zurzeit echt beschissen. Jetzt ist es so dass ich im Job nen Haufen Fehler mache, immer wie weggetreten bin und mich kein bisschen konzentrieren kann. Bin auch total gereizt und jede Kleinigkeit macht mich so wütend. Mein Kollege hat das natürlich schon gemerkt (er war mein Ausbilder) und ich weiß nicht genau ob ich es ihm nicht einfach sagen sollte, da er schon etwas genervt ist von meiner Dusseligkeit. Ausserdem bin ich andauernd krank...Ich würde dann mit ihm und meinen Chef sprechen. Von ihm hängt hauptsächlich die Verlängerung meines Arbeitsvertrags ab. Ich weiß das er Verständnis haben wird aber ich bin mir nicht sicher ob es der richtige Schritt ist. Was würdet ihr tun? Danke @:)

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