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Wie werde ich wieder lebensfroh?

DjarkACnVgelx25 hat die Diskussion gestartet


Dieser Frage beschäftigt mich seit einiger Zeit. Bei mir läuft alles nicht so gut in letzter Zeit. Ich habe meinen Job verloren (zwar gewollt, aber doch irgendwie belastend) und bin motivationslos. Durch Vernachlässigung meinerseits sind auch meine Freunde weg und dazu wurde ich von zwei richtig guten Freundinnen extrem verletzt. Und aufgrund dessen ziehe ich mich zurück. Und und und... zig Sachen, die einen nicht gerade aufheitern. Aber meine negative Jammereinstellung belastet auch meine eigentlich gute Beziehung zu meinem Partner. Bisher habe ich mich immer selber hochgezogen, aber zur Zeit bekomme ich das einfach nicht hin. Was kann ich tun? Gibt es gute Selbsthilfebücher oder wie gehe ich damit um? Ich will nicht mehr jammern, ich will was ändern. Ich will wieder das selbstbewusste gutgelaunte Mädel werden.... nur wie?

Antworten
dUie-s$ensaxtion


Es gibt unsagbar viele gute Selbsthilfebücher, hast du denn schon mal welche gelesen, oder wäre das absolutes Neuland für dich? Ich könnte dir einige empfehlen, weiß aber nicht genau, was du konkret erreichen möchtest. Mit dir selbst ins Reine kommen? Motivation finden?

Also ich glaube, dass Selbstliebe thematisierende Bücher für jedes Problem geeignet sind. Schreib einfach mal, was genau du erwartest, ich gebe dir dann einen Tipp ;-)

Ansonsten glaube ich, dass dir ein Buch euf jeden Fall mehr helfen kann, als eine knappe Antwort meinerseits. Mir haben Bücher auch am meisten geholfen @:)

D0arkSAwng(el25


Tja, was will ich erreichen. Ich will primär mit mir ins Reine kommen (mich selbst wohlfühlen, Stärken wieder mehr wahrnehmen usw.) und einfach mein Leben genießen. Und nicht immer so mies drauf sein.

d'ie-senNsation


Versuchs mal mit: "So lerne ich mich selbst zu lieben" von Sabine Standenat. Das ist ein guter Einstieg und total wohltuend zu lesen ;-)

DIarkA!ngel2x5


Kennst du folgendes Buch: "Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich!"?

Ich brauche eher eine härtere Tonart und kein Blümchenzeug, da kann ich nämlich gar nicht drauf ;-D

d#ie-s%ensatioxn


In die Richtung kenne ich leider nicht so viel. Vielleicht "Günter, der innere Schweinehund, hat Erfolg" oder ein anderes Buch aus der Reihe. Das ist ziemlich motivierend. Aber geht halt nicht sehr tief... Vielleicht versuchst du es trotzdem mal mit einem "netten" Buch? Das heißt ja nicht, dass einem die ganze Zeit Honig um den Mund geschmiert wird. Eigentlich sind die ganz neutral verfasst.

ONptim?ismus


Dark Angel

Ich will nicht mehr jammern, ich will was ändern. Ich will wieder das selbstbewusste gutgelaunte Mädel werden.... nur wie?

Der erste Schritt ist schon getan. Du willst etwas. Versuche Dir im Geiste vorzustellen, wie Du bereits das selbstbewusste gutgelaunte Mädel bist. Immer wieder. Und tue Dinge, die Dich aufheitern. Schau Dir lustige Filme an, lies Witzebücher. etc. Wenn Du wieder lachen kannst, fällt Dir der Rest auch leichter. Dann kannst Du "schwere Kost" in Buchform auch besser aufnehmen und verarbeiten.

d=ie-[sensatixon


Optimismus, du kennst wohl auch das Geheimnis, was? *:)

O<ptiwmismxus


Ich betreibe seit bereits seit einiger Zeit Mentaltraining ;-) Es wirkt. :)^ :)z

d1ie6-sen]satioxn


Wie sieht denn dieses Training genau aus? Interessiert mich brennend! :-)

O]ptimi'smxus


Das Schwierige daran ist, dass es so einfach ist. Rede Dir den gewünschten Zustand in der Ist-Form immer wieder ein und stelle es Dir so bildlich wie möglich bereits erreicht vor. Jeden Tag - ganz oft. Irgendwann nimmt das Unterbewusstsein es als wahr an. Du beginnst Dein Verhalten so zu verändern, wie Du Dich verhalten würdest, wenn Du den gewünschten Zustand bereits erreicht hättest und damit kommst Du ans Ziel. Kein Zwang, keine stupiden Selbstversuche, nichts Krankhaftes. Du tust es einfach, weil es zum gewünschten Zustand gehört.

Vielleicht kompliziert formuliert meinerseits - aber das ist wirklich alles. Und damit kannst Du fast Berge versetzen.

OJptimPixsmus


Nachtrag: Es darf NIEMALS eine Negativformulierung enthalten. Negationen schaltet das Unterbewusstsein aus. Also nicht: Ich bin nicht mehr traurig - das Unterbewusstsein macht daraus: Ich bin traurig. Sondern ich bin fröhlich.

Und was tut ein fröhlicher Mensch? :=o

D6arkAnugexl25


@ Optimismus

Das ist auch Bestandteil in dem Buch von Merkle. Genau so wie solche Tipps wie:

- Wenn Du traurig bist und heulen willst, lach! Durch das Lachen setzt der Körper Glücksgefühle frei.

- Oder man soll sich auch Sachen sagen (bspw.: Ich vertraue ihm) und man hat anfänglich das Gefühl man belügt sich, aber nach der Zeit glaubt das Gehirn das.

- Oder (selbst schon probiert) Spritzflasche mit Wasser rumstehen haben und wenn man wieder "Amok" laufen will - soll man sich selbst ins Gesicht sprühen oder halt der Partner....

OZp$tiemislmxus


Ja, so in der Art. Aber ich finde es meist nicht so prickelnd, wenn ich 200 trockene Seiten lesen muss. In der Zeit kann ich schon etwas Lustiges tun oder erleben. Und dann lesen sich die 200 Seiten schon viel flüssiger. Geh ins Kino, zur Not halt in einen Blödelfilm. Such auf Youtube die Seiten vom kleinen Nils oder von irgendwelchen Komikern. Irgendwo existiert auch noch ein Faden von mir, wo einige dieser Dinge von anderen Usern schon ein wenig gesammelt wurden. Mal sehen, ob ich ihn noch finde...

DUarkAHngexl25


Gucke gerade eine Komödie, grinse die ganze Zeit (mir tut alles weh) und gleich mix ich mir ein leckeren Cocktail und dann warte ich auf meinen Freund, den ich eigentlich umbringen möchte (bei Interesse: [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/399719/)]]. Oh sorry, den ich liebevoll in meine Arme schließen werde!

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