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Bei Suizidgefahr

A(zucen<ax1


Guten Morgen Suca @:) :)* @:)

wie geht's dir heute? Etwas besser? :-)

Ja und immer denke ich, dass es doch nicht so schlimm war, andere hat es ja noch so viel schlimmer erwischt und ich sollte mich nicht so anstellen.

Stimmt, da hast du Recht. Es gibt viele Kinder den es wirklich schlechter geht (möchte jetzt auch nichts aufzählen, wir beide wissen es)

Aber, deine Mutter hat sich wirklich nicht richtig verhalten. Die Kinheit prägt. Du hast dich als Kind traurig und alleine gefühlt. Deine Schwester wurde bevorzugt.

Für ein Kind muss es doch schrecklich sein, wenn es Tag täglich erlebt wie seine Geschwister besser behandelt werden.

Es ist doch schön, ein Kind zu haben, dass gerne lernt und viel liest.

Bestimmt warst du in der Schule besser als deine Schwester?

Glaube nicht, dass sie schöner war als du. Die Augenfarbe ist eine Geschmackssache.

Vielleicht war sie aufgeschlossener, hat sich besser gekleidet und hat einfach viel um ihr Aussehen gegeben, du aber mehr um dein Studium.

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Naturwissenschaften, wie schön. x:) Ich war leider immer sehr faul :-/ (aber vieles hatte auch mit meiner Kindheit zu tun)

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Ich habe eine Schwester, die ist 1 1/4 Jahre jünger als ich. Sie war als Kind extrem dick. Wurde aber von allen gleich behandelt wie ich. In der Schule hatte sie Probleme, aber ich bin dann manchmal hin und habe die anderen Kinder ausgeschimpft :-D

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Gut, dass du versuchst deine Psychologin zu wechseln

Aber ich bin nun mal wie ich bin, habe meinen Sprachschatz und mein Fachwissen und warum muss ich das verstecken, damit man mich akzeptiert? Warum muss ich mich verleugnen

Du musst dich nicht verleugnen. Das geht schief, dein wahrer Charackter kommt immer durch.

Wenn du viel Fachwissen hast, das ist doch super :)^

Manch einer wünscht sich das und viele sind darauf auch eifersüchtig.

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Freue mich, dass du ein paar Freundinnen hast.

Es ist besser wenige, aber gute Freunde zu haben.

Was nützt es eine ganze Menge Freunde zu haben, aber wenn du ein Problem hast lassen sie dich allein?

Habe auch wenige Freunde, aber ich kann mich auf sie verlassen, das ist sehr wichtig.

Eine sehr gute Freundin wohnt etwas über 3000km entfernt :-/ (telefon, Urlaub)

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Wünsche dir noch einen schönen Tag,

Alles Liebe :)* :)* :)*

P@anck6ra)tiuxs


Hey Suca,

ich hab mir das alles jetzt durchgelesen und muss dir leider sagen, dass ich auch wie deine Psychologin denke, dass du dich zu sehr in der Opferrolle siehst. Klar hast du bestimmt viel durchgemacht, das es aufzuarbeiten gilt, aber das wichtigste ist wieder auf das Leben "klarzukommen" und etwas zu ändern anstatt sich nur darüber Gedanken zu machen was anders hätte laufen müssen und wer was falsch gemacht hat.

Trotzdem denke ich auch, dass deine Psychologin nicht die beste sein kann, wenn sie dir das nicht richtig vermitteln kann.

"Ich denke schon seit meiner Kindheit an Suizid und erst vor einigen Monaten habe ich erfahren, dass das nicht normal ist... "

Wie ist das gemeint?

Du scheinst doch nicht unklug und naturwissenschaftlich begabt zu sein, dann könntest du doch deine Energie investieren, um in diesem Bereich einen Job zu finden.

Außerdem wenn du dir deine ersten Kommentare ansiehst wirst du auch sehen, wie sehr das nach Aufmerksamkeit schreit, was überhaupt nicht schlimm ist, aber ein Grund wäre vielleicht mal zu reflektieren, wie du selber denkst und handelst?!

@ Azu

Find ich klasse, dass du Suca so gut zuhörst und versuchst ihr zu helfen :)^

Lg

seu#caimedica


ich hab mir das alles jetzt durchgelesen und muss dir leider sagen, dass ich auch wie deine Psychologin denke, dass du dich zu sehr in der Opferrolle siehst. Klar hast du bestimmt viel durchgemacht, das es aufzuarbeiten gilt, aber das wichtigste ist wieder auf das Leben "klarzukommen" und etwas zu ändern anstatt sich nur darüber Gedanken zu machen was anders hätte laufen müssen und wer was falsch gemacht hat.

Ich komme eben nicht mit meinem Leben klar und das kann ich auch noch so sehr wollen, es klappt nun mal nicht. Ich bin eben verkorkst.

"Ich denke schon seit meiner Kindheit an Suizid und erst vor einigen Monaten habe ich erfahren, dass das nicht normal ist... "

Wie ist das gemeint?

Nunja, ich habe schon immer daran gedacht, dass es besser wäre, nicht leben zu müssen und mir gewünscht, tot zu sein. Ich dachte, so zu denken, sei völlig normal und erst vor einigen Monaten wurde mir vermittelt, dass ich nicht normal denke.

Du scheinst doch nicht unklug und naturwissenschaftlich begabt zu sein, dann könntest du doch deine Energie investieren, um in diesem Bereich einen Job zu finden.

Was glaubst Du wohl, was ich in den letzten 10 Jahren gemacht habe? Ich habe eine Arbeitsstelle als Chemiker gesucht, aber nie eine gefunden. Ich war einige Zeit arbeitslos und habe diverse mies bezahlten Aushilfsjobs gemacht, meist sehr weit unter meiner Qualifikation und wurde immer wieder gemobbt. Ja und nun kann ich durch die chronische Depression meinen Beruf nicht mehr ausüben, ich leide unter starken Konzentrationsstörungen und mangelndem Durchhaltevermögen und bin nicht stressresistent. Außerdem bin ich alles andere als eine Führungspersönlichkeit und habe kein Selbstbewusstsein, wohl die Gründe dafür, dass ich in den letzten Zehn Jahren keine Stelle gemäß meiner Qualifikation fand, denn die Persönlichkeitsstörung hatte ich, genau wie die Depressionen schon seit ich mich zurückerinnern kann, nur weiß ich das auch erst seit Kurzem.

Außerdem wenn du dir deine ersten Kommentare ansiehst wirst du auch sehen, wie sehr das nach Aufmerksamkeit schreit, was überhaupt nicht schlimm ist, aber ein Grund wäre vielleicht mal zu reflektieren, wie du selber denkst und handelst?!

Jaja, immer wieder verlangt man von mir, dass ich reflektiere. Als ob ich das nicht schon genug täte. Alle wollen immer nur, dass ich mich verändere, meine Fähigkeiten verberge, damit sich andere nicht auf den Schlips getreten fühlen in meiner Anwesenheit. Angeblich bin ich überheblich und das berechtigt dann andere dazu, mich zu beleidigen und über mich zu lachen, laut Psychologin. Immer nur wird von mir verlangt, die anderen so zu nehmen wie sie sind. Aber keiner sagt, dass ich nun mal so bin wie ich bin. Mir bringt keiner Toleranz entgegen. Das geht nun schon mein ganzes Leben so und ich bin es wirklich leid.

AwzukcIexna1


Liebe Suca,

ich hab dich nicht vergessen, aber mir geht es heute auch nicht so besonders.

Verspreche dir morgen mehr zu schreiben.

Hoffe du kannst schlafen :)* :)* :)*

s?uc:a6mkedicxa


Macht doch nichts, dass Du heute nichts schreiben konntest. Ich wünsche Dir gute Besserung.

Ich hatte heute auch einen ganz üblen Tag im Rehazentrum.

Eine Dozentin hat mich ziemlich blöd angegangen und verlangt, dass ich mich schön brav, klein und dumm verhalte und ich mag das nicht, weil ich keine Lust habe, meine Fähigkeiten und auch meine Eigenständigkeit beim Lernen zu unterdrücken. Die hat mir glatt verboten, im Textverarbeitungsunterricht eine eigene Textdatei aufzurufen und das, was sie gerade erklärt hat, daran auszuprobieren. Ich darf nur das machen, was sie vorführt und was alle machen sollen. Wenn ich mich nicht daran halte, wird sie mir einen Platz neben sich zuweisen, damit sie mich kontrollieren kann. Kindergarten. Das macht mich total fertig. Ja und wenn ich eine Aufgabe fertig habe, soll ich mich melden und um eine Zusatzaufgabe bitten. Wenn ich das aber mache, beschweren die anderen aus der Gruppe sich wieder beim Gruppendozenten und der sagt mir dann, ich solle mich zurückhalten. Irgendwie fühle ich mich total fehl am Platze, keinem passe ich in den Kram.

Entweder ich mache nun auf blöd und bin ein braves Schäfchen und penne ein vor Langeweile und verpasse dann irgendwann womöglich den Anschluss oder ich bombadiere sie mit Bitten um Extraaufgaben. Ich weiß noch nicht, wie ich reagieren soll.

Auf jeden Fall hat diese Frau bei mit versiebt, weil sie von mir verlangt, mich künstlich dumm zu halten und ich fühle mich in die Zeiten versetzt, als ich zwei Laborantinnen als Vorgesetzte hatte, die mich genauso gängelten. Nichts habe ich ihnen Recht gemacht, die kleinsten Handgriffe wurden mir von ihnen genau vorgeschrieben und jede halbe Stunde musste ich antreten, um mir neue Arbeit zuweisen zu lassen. Dazwischen gab es auch noch Kontrollanrufe.

P:ankr]ati`us


Also wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich tippen, dass du grade in der destruktiven Pubertätsphase bist. Du beschwerst dich ständig nur über die anderen. Versteh mich nicht falsch, du hast bestimmt allen Grund dazu, aber man kann und darf man nicht sagen "Außerdem bin ich alles andere als eine Führungspersönlichkeit und habe kein Selbstbewusstsein", denn dagegen musst du was tun. Und so schwer ist das auch nicht, nur dass du nicht ständig die Schuld ausschließlich bei den andern suchen sollst. Niemand verlangt von dir deine Fähigkeiten zu verstecken, im Gegenteil, du solltest stolz drauf sein, aber immer wissen, dass es überall Neider gibt. Es ist deine Entscheidung, ob du den "Kampf" mit ihnen aufnimmst oder dich lieber zurückhälst.

Ich glaube auch nicht, dass deine Psychologin das so gesagt hat, denn niemand hat die Berechtigung irgendjemanden zu mobben. Das zeigt wiederrum, nimm es mit nicht übel, deine mangelnde Selbsterkenntnis, da du wieder anstatt den Fehler bei dir zu suchen einfach deiner Psychologin eine andere Aussage in die Schuhe schiebst.

Und reflektieren bedeutet nicht zwangsläufig, dass du dich dann verändern musst. Es kann auch sein, dass du gestärkt in deiner Meinung daraus hervorgehst. Außerdem kann man nicht genug reflektieren, denn jeder hat irgendwelche Macken die er daurch erkennen kann.

Ich glaube, dass du vorsichtig sein musst, da du durch deine intellektuelle Überlegenheitden anderen gegenüber an den Rand gedrängt wurdest und jetzt eine Art Mauer zum Schutz aufgebaut hast. Damit keiner dich verletzen kann lässt du niemanden an dich ran und bist vielleicht auch überheblich. Das macht dich nicht grade einfach integrierbar auch aus Sicht der anderen, die dich nur als "komisch" sehen und dich nicht direkt verstehen können.

Noch ganz kurz, wieso ist es nicht normal auch schon früh an Suizid oder dergleichen zu denken? Jeder fühlt sich irgendwann gerne missverstanden, weil er damit etwas Individuelles für die andern Nichterreichbares ist.

sHuEca^medicxa


Pankratius. Du weißt das alles ganz genau, warst ja dabei. Schön, dass Du auch lieber anderen glaubst, als mir. Genau das kann ich gebrauchen.

PUankraxtius


Dass deine Psycho das gesagt hat ist genauso wahrscheinlich, wie wenn sie gesagt hätte welche Brücke sich besonders gut zum Springen eignet!

Was kannst du denn gebrauchen?

sVuc8am&edica


Auf jeden Fall nicht noch jemanden, der meint, dass ich alles falsch mache und mir nichts glaubt.

Ich bin doch nicht blöd und erinnere mich an das, was die Psychologini mir gesagt hat...

P-ankrUatixus


Und was willst du machen, damit es besser wird?

(und bitte jetzt kein "dann bring ich mich um" weil solange man lebt kann man es ändern)

sducavme"dica


Warum soll ich mich ändern?

A-zucenxa1


Guten Morgen Suca @:)

muss heute arbeiten, aber heute abend werde ich dir etwas schreiben.

wünsch dir, soweit es geht einen schönen Tag :)* :)* :)*

P%ankraqtiuxs


Weil es wohl bei dir zur Zeit nicht so rosig läuft. Das ändern bezieht sich nicht auf deine "grundpersönlichkeit".

V,ickyx75


Hallo,

hab mir mal die ganzen Beiträge durchgelesen.

@ sucamedica

in einigen Punkten muss ich Pankratius. Du bist vom ersten Beitrag bis zum letzten ausschließlich damit beschäftigt zu schreiben wie schlecht es dir geht, dass du nichts wert bist, dass du dich irgendwann umbringen wirst...und dabei tust du dir selber ziemlich leid.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich finde nicht, dass du nichts wert bist oder deine Probleme nicht wichtig genug sind. Du hast bis jetzt viel Mist in deinem Leben zu spüren bekommen, das was du geschrieben hast ist schlimm und dass du da eine negative Lebenseinstellung bekommen hast ist verständlich.

Aber!

Hier möchte ich die "radikale Akzeptanz" einbringen. Das was früher passiert ist, kann nicht rückgängig gemacht werden. Du bist nicht Schuld und musst es aber ausbaden, ja so ist es. Du kannst jetzt den Weg wählen, dass du sagst, ich bleib hinter meiner Mauer und tu mir weiterhin selbst leid oder du sagst ok, was passiert ist, ist passiert. Ich versuche jetzt meinem Leben mit therapeutischer Hilfe aufzuräumen.

Als ich so deine Beiträge gelesen hab, da hab ich spontan gedacht, dass es dir garnicht gut gehen darf. Immer wenn jemand hier versucht dir was positives zu sagen, kommst du gleich mit nem negativen Satz entgegen. Das finde ich extrem schwierig. Auch immer wieder ansatzweise so Suizidvorhaben zu äußern ist schwer. Damit meine ich nicht, dass du es nicht erzählen darfst. Aber bei konkreten Suizidgedanken ist das Forum hier nicht der richtige Ansprechpartner sondern ein Arzt. Versuch dich mal in die Lage von Mitlesern hier zu versetzen. Ich mache mir Sorgen, wenn ich sowas lese, auch wenn wir uns nicht kennen. Es ist immer schwer entsprechend zu reagieren. Gehen wir hier nicht auf deine Suizidalität ein und machst dann wirklich irgendwann was, dann hätte ICH wahnsinnige Schuldgefühle.

So, jetzt hör ich mal auf. Würde mir wünschen, dass etwas bei dir ankommt.

Lg Vicky

s)ucarme,dicxa


Klar, Ihr müsst mich alle belehren weil ich ja immer alles falsch mache und zu blöd bin. Es kann Euch doch völlig egal sein, ob ich lebe oder nicht, Ihr kennt mich nicht und Ihr seid sowieso gegen mich. seid doch froh, wenn ich abtrete.

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