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Hilfe, ich komme in die Psychiatrie...

DNie_QVerzweCifexlte hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

bin gerade sehr aufgebracht. Bin 18 Jahre und soll in die Psychiatrie... Es wurde Borderline-Akzntuierung, Essstörungen und mittelgradige depressive Episode diagnostiziert...

Ich will eigentlich auch selbst was ändern, aber ich habe so dermaßen Angst :°( :°( :°(

Was passiert da mit mir? Wie läuft das ab und komm ich da heil wieder raus?? ch hab echt richtig Panik...

Wenn jemand Erfahrung hat, bitte bitte antwortet auf diesen Post wie es euch da erging..

Liebe Grüße

Antworten
SSheepw84


Also zunächst mal kommt's drauf an, in was für eine Klinik, auf was für eine Station du kommst. In eine Psychiatrie oder Psychosomatische Klinik? Psychotherapiestation oder Akutstation? Offene oder Geschlossene Station.

Es ist so: Wenn du auf freiwillig in die Psychiatrie gehst, kannst du in der Regel auch JEDERZEIT wieder gehen, wenn's dir nicht gefällt, du dich nicht wohl fühlst oder den Eindruck hast, es bringt nix.

Je nachdem, in was für einer Klinik und auf was für einer Station du landest, ist die Behandlung recht unterschiedlich. Aber: Nirgends wird etwas mit dir gemacht, was du nicht möchtest! Du hast bei jeder Behandlung und jeder Therapie das Recht, "Nein" zu sagen.

Nun, in der Regel hat man natürlich therapeutische Gespräche (wie oft, ist unterschiedlich). Und natürlich Therapien: Ergotherapie (Kreatives Gestalten, "Basteln" etc.), Sport- und Bewegungstherapie, störungsspezifische Therapien wie z. B. Körperwahrnehmungsgruppe, Depressionsgruppe, Skillsgruppe (sagt dir das Wort "Skills" was?) - letztendlich hat aber jede Klinik ihr eigenes Konzept/ihre eigenen Therapien und von daher müsstest du eben auch schreiben, in was für eine Klinik du sollst.

Hat dir dein Arzt dazu nicht mehr gesagt?

Kannst mir auch gerne eine PN schreiben.

*:)

s[ospxro


ich lag 4x erst auf einer geschlossenen station einer psychiatrischen abteilung und dann auf der kriseninterventionsstation. dort ließ man mich erst einmal zur ruhe kommen. es wurden einzel- und gruppengespräche geführt und ich nahm an einigen ergotherapeutischen maßnahmen sowie an der sport- und bewegungstherapie teil. das personal war auf diesen stationen sehr fürsorglich und ich habe mich dort sehr behütet gefühlt, wenn man das so sagen kann. du brauchst keine panik zu haben. ich habe mit diesen stationen nur gute erfahrungen machen können.

Ekrdbe_erex23


Hi du,

keine Panik, es "passiert" da nichts mit dir außer dass man sich um dich kümmert, deine probleme ernst nimmt und dir beim lösen hilft.

Ich arbeite auf einer psychiatrischen station. es geht einfach um die unterstützung der patienten. und ja, das ziel ist, dass du da heile oder zumindest besser zurecht als jetzt wieder raus kommst! und dabei helfen dir da alle!

und- wie von vorusern schon gesagt: wenn du freiwillig da bist, kannst du jederzeit freiwillig wieder gehen. aber gib dem aufenthalt eine chance, dir zu helfen! liebe grüße!

D<iNe_Verz<wei:feltSe


Puh, vielen Dank für eure antworten. Das hat mich auf jeden Fall schon mal beruhigt...

Ich komm so halbwegs freiwillig dahin (Schule meinte, dass sie mir dann noch eine Chance geben, weiter auf der Schule zu bleiben und meine Noten zu verbessern usw...). Und allgemein merk ich halt, dass es so nicht weiter geht. Ich mache mein Leben kaputt.

Auf dem Einweisungszettel steht " Psychiatrie Uniklinik Eppendorf". Es wird aber keine Akut-Station sein, denke ich, denn ich bin nicht akut gefährdet oder so... Oder kommt man da immer zuerst hin? :S

Vielen, vielen Dank nochmal für eure Antworten (mein Arzt hatte mir gar nichts darüber erzählt >:( )

Liebe Grüße *:)

Smheepu8x4


Oder kommt man da immer zuerst hin?

Normalerweise nicht.

droris5x9


Hallöchen zusammen

Liebe ** Verzweifelte**

Keine Angst haben...ich muß Erdbeere recht geben..da passiert Dir nichts..auf den meisten Stationen ist es wie im Urlaub...

Ich bin Krankenschwester und habe im Rahmen meiner damaligen Ausbildung auch 12 Wochen dort gearbeitet...

Du kannst, wenn Du freiwillig hingehst jederzeit gehen..Du bist 18...

Wenn Du Essstörungen hast und Borderlinestörung..ist das heilbar...Deine Seele ist nur schwer verletzt..

Aber es gibt WEGE zur Gesundung,dasß bleibt nicht immer so...

Versuch etwas zu meditieren...und lass die Angst los...Stell Dir vor Du wirst bald gesund sein und lachen.

Du bist mit diesen Symptomen in dieser Welt nicht allein..es scheint der Zeitgeist zu sein, der soviele Jugendliche in diese Situation bringt..besorg Dir was gutes zu lesen, was Dich aufbaut...Gibt zur Zeit ein gutes Buch oder die gleichnamige CD..sie heißt "the secret", das Buch heißt auch so und es wird Dir weiterhelfen..besorgs Dir in der Bibliothek oder im Buchhandel...Sollen Dir Deine Eltern schenken..und wenn die Panik nich aufhört chatte mit uns im : FADEN FÜR ALLE DIE GRAD PANIK HABEN..

Bussi und Kopf hoch ...bist nicht alleine..wir Menschen gehören doch alle zusammen..waren ganz früher alle eins... @:) *:)

d$or@isx59


Nochwas...

Du kommst nicht in eine Akutklinik zuerst..wenn Du nicht gefährdet bist NEIN

Gute Nacht Kopf hoch und wichtig:

POSITIV denken und vor allem positiv fühlen dabei...stell Dir immer wieder deine Gesundung vor in allen möglichen kleinen Film-oder Bilderabschnitten...lass diese Bilder durch Deinen Kopf laufen...Tip von meinem Therapeuten...

Die schwarzen Gedanken ziehen Dich nur noch mehr runter.. Wenn Du Fantasie hast schaffst Du das..und Du hast Fantasie..das weiß ich, denn alle Borderliner und Esskranke sind voller Fantasie und haben tausende von Interessen und denken manchmal zuviel und zu negativ...strukturier dich in die positive Richtung.. :)^

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