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Ignoriert werden

Thekyna hat die Diskussion gestartet


Warum ignorieren die Menschen alles was ihnen zu kompliziert erscheint?

Ich komme mir vor wie eins dieser Tiere aus der TV-Tierheim-Tiervermittlung:

Schwieriges Wesen, nur an Personen abzugeben, die bereits viel Erfahrung mitbringen.

Ich denke ich bin so ein Härtefall, ein Mensch, der sich nicht so leicht eingliedern lässt. Nirgends

kann ich einfach nur ich selbst sein. Immer muss ich fröhlich und einfach sein. Kaum interessiert

sich mal einer und man lässt seinen Gedanken Luft wird ganz schnell der Hebel umgelegt und

Abstand genommen.

Ich hab auch Bedürfnisse! Ich möchte das mir jemand zuhört, oder bin ich unwichtig?

Ich denke ich bin unwichtig und sollte mich fernhalten von andernen fröhlichen Menschen,

da ich diese mit meinen Stimmungen beschmutze. Vielleicht ist es ja dann ganz gut allein zu sein.

Ich bin ein schwarzes Schaf!

Antworten
tdwig


Warum ignorieren die Menschen alles was ihnen zu kompliziert erscheint?

weil es einfacher ist.

Ich denke ich bin so ein Härtefall, ein Mensch, der sich nicht so leicht eingliedern lässt.

wie kommst du zu der ansicht?

Kaum interessiert

sich mal einer und man lässt seinen Gedanken Luft wird ganz schnell der Hebel umgelegt und

Abstand genommen.

woran merkst du das?

Ich hab auch Bedürfnisse! Ich möchte das mir jemand zuhört, oder bin ich unwichtig?

natürlich bist du nicht unwichtig. hörst du anderen menschen zu? hörst du dir oftmals probleme anderer menschen an? kommen viele leute zu dir um sich bei dir "auszuheulen"?

Tueyn<a


Warum ich ein Härtefall bin:

Seit meiner Kindheit verfolgen mich Sätze wie: "Dein Gesicht schon wieder...", "Warum ist bei dir IMMER alles negativ?", "Mach dir nicht soviele Gedanken...", "Das bildest du dir alles nur ein...", usw. Ich bin launisch, mürrisch, direkt, mir rutschen dauernd Sachen raus, die andere Verletzten, obwohl ich nicht verstehen kann warum. Die Leute wenden sich ab, statt sich damit auseinanderzusetzten. Manchmal denke ich ich bin einfach zu unsensibel für diesen Kram. Alle lieben Dr. House. Muss ich mir einen Stock kaufen, damit Sie bei mir das gleiche tun? Der ist wie ich, direkt, allein, hoffnungsloser Fall. Ich bin ein Sklave meiner Stimmungen. Ich habe so viele schlechte Eigenschaften.

Woran merke ich das die Leute Abstand nehmen?

Also ich bin ja nicht blind. Ach, ich habe einen kleinen Freundeskreis. Darunter kann ich mit einigen reden, aber nicht umbedingt über meine Einsamkeit und die innere Leere. Wem kann ich schon sagen: "Du, ich bin ausgebrannt. Ich überlege mir manchmal Magersüchtig zu werden oder irgendsowas. Den Magersüchtigen wird wenigstens zugehört und die werden rundum verhätschelt und therapiert. Die bekommen Verständniss..."

Solange es an der Oberfläche kratzt ist es in gewisser Weise möglich mit anderen zu sprechen. Aber die wirklichen Tiefen mag keiner sehen. Solange ich mich zusammenreisse und "nur" frech bin, "gespielt" fiese Kommentare mache und mit anderen Lache passt alles. Ab und zu versuche ich Gespräche zu führen, über Zukunftsängste, z.b. kein Ziel haben und dann sterben, einfach so ohne je was gemacht zu haben. Aber meistens haben die anderen für solche Themen kein Verständniss und ich fühle mich unverstanden.

Kann ich Zuhören?

Ich kenne meine Freunde, es sind zwar nicht viele, aber ich kenne die Probleme eines jeden. Ich frage Sie wie es ihnen geht, wie sie sich bei bestimmten Dingen fühlen, was Sie beschäftigt. Es interessiert mich und ich weiss über jeden Bescheid, sogar sehr genau. Aber irgendwie muss ich immer bohren um an diese Informationen zu kommen. Andere Menschen wollen glaubich garnicht darüber reden in Freundschaften? Mit wem reden die denn dann? Ich kann das ned ganz verstehen, manche meiner Freunde reden gern mit mir über sich, Sie freuen sich über mein Interesse. Muss ich wirklich jemanden bitten mich zu beachten? Ganz übel...

s~ucUameedicxa


Ich bin auch so ein Exemplar, das den meisten Leuten unangenehm oder lästig ist.

Treynxa


Fühlst du dich deswegen auch manchmal ausgegrenzt und allein?

Ich finde, man muss sich doch auch mal mit solchen Menschen auseinandersetzten. Aussenseiter sind meistens tolle Menschen! Mit tollen Gedanken auch wenn Sie manchmal etwas seltsam oder anders erscheinen. Das ist einfach die Vielfalt die man schätzen sollte. Vielleicht werden viele Menschen erst frustriert und zankig, wenn Sie immer am Rand stehen müssen. Für Glück und Freude braucht man ein gewisses Mass an sozialer Anerkennung und wenn Sie nur von einzelnen kommt.

P0aulixne11


@ Teyna:

"Am Rand" stehen nach meine Erfahrung häufig Menschen, die nicht kapieren, dass sie grundsätzlich erst mal von Anderen nicht mehr erwarten können als sie selbst für Andere einbringen...

Mp-Jozhaxnna


Hallo,

ich kenne beides: kontaktfreudig sein, Leute für mich einnehmen können, schnell Vertrauen gewinnen........

aber auch dieses Gefühl von Einsamkeit, weil man nicht mehr so pflegeleicht ist. Eine bittere Lebenserfahrung, wenn man Menschen verliert, weil man nicht mehr so wahnsinnig unterhaltsam ist.

Aber ich habe gelernt, dass man immer für das verantwortlich ist, was man sagt und tut. Egal wie es einem gerade geht! Und JA: man hat andere Menschen auch so zu behandeln, wie man es sich selber wünscht, behandelt zu werden. Denn jeder hat sein Päckchen zu tragen - auch wenn man es ihm nicht ansieht. Es gibt immer auch wirkliche Freunde! Und der Rest ist eh egal...........

Man sollte nie aufrechnen (ich war immer für alle da - und für mich ist es niemand). Da ist menschlich, macht aber verbittert und böse.

ssucameJdica


Eine bittere Lebenserfahrung, wenn man Menschen verliert, weil man nicht mehr so wahnsinnig unterhaltsam ist.

Oh ja. Diese Erfahrung habe ich leider auch machen müssen. Es schmerzt sehr, wenn die Menschen, die sich am lautesten als Freunde bezeichnet haben, einen so schofel fallen lasssen.

TIeynxa


"Am Rand" stehen nach meine Erfahrung häufig Menschen, die nicht kapieren, dass sie grundsätzlich erst mal von Anderen nicht mehr erwarten können als sie selbst für Andere einbringen...

Das Stimmt häufig, ja, aber man ist manchmal auch machtlos, wenn es darum geht, sein Verhalten in den Griff zu bekommen. Man muss sich am Riemen reissen und die Umwelt beachten. Das ist oft schwierig, wenn man zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. :-/

Die Umwelt ist die Reaktion auf mich und zeigt mir, das ich etwas grundlegend falsch mache. Aber das ist ja gerade so schwer für mich. Es ist total anstrengend immer sein Verhalten zu beeinflussen und es klappt auch nicht immer.

svuc:a|medicxa


Wieso glaubst Du, dass Du nur alles falsch machst und Deine Umwelt alles richtig? Nur weil das mehrere Leute sind, müssen sie nicht unbedingt Recht haben.

JBani2x82


Ja ich kann dem auch nur beifügen,mein Leben dreht sich immernur im Kreis,bin ich gut drauf,was dann meisten seh nur gespielt ist,dann bin ich begehrt,bin ich mies drauf,darf ich mir auch die selben vorwürfe anhören und ect,niemanden macht mans recht,ich hab auch einfach keine lust mehr,am liebsten einschlafen und nimmer aufwachen!!!

sHucameodica


Das kenne ich sehr gut und ich denke auch oft so. Aber Du solltest Deinen Weg gehen, auch wenn das nicht der Weg der meisten anderen Leute ist. Diejenigen, die Dich mögen, werden es akzeptieren und auf die anderne brauchst Du gar nicht zu hören.

gzwenxdolynxn


Alle lieben Dr. House. Muss ich mir einen Stock kaufen, damit Sie bei mir das gleiche tun? Der ist wie ich, direkt, allein, hoffnungsloser Fall. Ich bin ein Sklave meiner Stimmungen. Ich habe so viele schlechte Eigenschaften.

Nein, ich nicht, d. h. die Serie mag ich schon. Aber den Dr. House selbst wollte ich nicht geschenkt haben. Du siehst also, es gibt auch Menschen, die einen solchen Typ nicht mögen.

ksuehlsc@hrxank


ich persönlich hab einen großen freundeskreis - ohne übertreiben mindestens 15, mit denen ich fast täglich in kontakt bin. und unter denen ist genau EINE mit der ich über alles reden kann.

ich glaub, da bist du nicht alleine.

Tbeynxa


Da habe ich wohl verallgemeinert! ;-D

Aber ich muss zugeben, ich mag solche Persönlichkeiten wie den Charakter des Dr. House. Ich liebe schroffe und resolute Charaktere auch wenn ich nicht immer tauschen möchte.

Naja, seis drum. Vielleicht muss man einfach lernen ein Typ zu werden und seine Persönlichkeit für sich zu entwickeln. Eine starke Persönlichkeit verkraftet es auch, wenn die Umwelt mal nicht im Einklang ist. So sind schon einige Biographien entstanden, die man im Nachhinein gelobt hat. Wenn man mit seinen Schwächen nicht klarkommt muss man Stärken in sich selbst finden. Zu sich selbst stehen und einen dicken Pelz bekommen, auch wenn man bei anderen mal nicht so gut ankommt.

Oder ich denke zuviel? Kennt Ihr diese Analyse eines jeden Satzes? Wie könnte er das gemeint haben? War da ein negativer Unterton? Habe ich gerade etwas falsches gesagt?

P.S. Danke fürs zuhören, ich bin stolz auf euch! *:)

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