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Angst vor Tod der Mutter

E}sTu)PeNdxA hat die Diskussion gestartet


Hallo! Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Thema hier richtig bin. Ich hab nur im Moment große Angst und auch schon Depressionen deshalb, wenn ich daran denke, dass meinen Mutter bald sterben könnte. Ich werde 20 und sie 60. Mir kommt es so vor, als wenn es nur noch bergabgehen kann. Habe große Verlustängste. Denke nur noch daran, dass ich sie vielleicht nur noch 10-20 Jahre haben werde. Meine Mutter sieht und ist noch sehr jung für ihr Alter aus. Die meisten schätzen sie auf ende 40. Trotzdem macht mich der Gedanken daran, dass sie bald nicht mehr da sein kann, mal meine Kinder vielleicht nicht mitbekommen wird und ich mein halbes Leben ohne sie noch verbringen muss, sehr traurig und fertig. Was kann ich tun? Wie kann ich die ständigen Gedanken los werden? Hat vielleicht jemand die gleichen Gefühle?

Wäre über Antworten sehr froh

Gruß Estupenda

Antworten
HxeiUkoxL


Hallo Estupenda!

Deine Angst vor dem Verlust deiner Mutter zeigt dass ihr ein gutes Verhältnis habt.

Wenn mann tagtäglich mit (teilweise) todkranken Menschen zu tun hat macht man sich schon die Gedanken was ist, wenn es einen selber (bzw. seine Angehörigen) betrifft. So ist es auch bei mir....

Ein Wundermittel dagegen kenne ich leider nicht.

Wenn der Gedanken daran aber schon bei dir zu Depressionen führt, solltest du vielleicht mal Hilfe beim Fachmann suchen. Es darf nicht sein, dass der Verlustgedanke dich so stark in deinem eigenen Leben einschränkt. Hast du vielleicht mal einen lieben Menschen verloren und konntest deine Trauer um ihn nicht verarbeiten?

Viele Grüße

Heiko

EAsTuP;ecNd;A


Nein gar nicht. Ich weiß auch nicht warum das auf einmal so stark bei mir ist. Vielleicht weil sie dieses Jahr 60 wird. Und ich habe um mich rum ziemlich viele alte Menschen und meine Mum pflegt selber eine 85jährige Frau. Und wenn ich dann daran denke, dass sie selbst auch mal so wird. :°( Hat alles vor 2 wochen so richtig angefangen. Habe eine Sendung im Tv gesehen, da hat eine 40jährige Frau ihre Mutter an Krebs verloren. Und da ist es mir das erste mal so richtig bewusst geworden. Trau mich auch nicht mir ihr darüber zu sprechen, da sie sich dann ja auch gedanken macht und traurig ist. Sie kann eh kaum damit fertig werden, alt zu werden. Hat große Angst davor, irgendwann nicht mehr so fit zu sein wie jetzt. Könnt schon wieder weinen, wenn ich nur daran denke. Fast jedes Mal wenn ich meine Mutter seh, muss ich daran denken. Nehm sie sehr häufig in den Arm. Vielleicht ist es ja nicht mehr soo schlimm, wenn man nicht mehr zu Hause wohnt. Weil jeder Mensch muss ja dadurch, ist ja eigentlich ganz normal...

A(ret%husxa


Hallo EsTuPeNdA,

eigentlich ist es erschreckend, dass ein junges Mädchen wie Du über den Tod seiner Mutter nachdenkt. Oder ist Deine Mutter krank? Also erstmal, ich bin 40, meine Mutter ist 79 und ist voll fit. Ich kann mich daran erinnern, dass ich diese Gedanken wohl auch mal hatte, als ich so alt war wie Du. Eben weil meine Eltern immer viel älter waren, als die Eltern meiner Freunde. Aber so im Laufe meines Lebens habe ich viele junge gesunde Menschen die mir wichtig waren verloren. Durch Unfall und Krankheit. Es ist überhaupt nicht gut darüber nachzudenken, was sein könnte, was kommen kann. Man muß jeden Tag mit den Menschen genießen die man liebt und die einem etwas bedeuten. Ja, jeden Tag nutzen, das Leben leben. Was passiert, können wir oft nicht beeinflussen. Aber uns bleiben ganz viel schöne Erinnerungen, wenn wir was aus der Zeit machen, die wir haben. Freu Dich jeden Tag daran, dass Deine Mutter da ist. Es ist einfach müßig jetzt darüber nachzudenken, was sein wird wenn sie es nicht mehr ist ... Lieben Gruß

EnsTuPHeaNdA


Ich würde auch lieber nicht dran denken. Aber es geht nicht. Und ich weiß auch nicht woran es liegt. Meine Mutter ist fit und kerngesund. Wie gesagt vom Aussehen und Verhalten eher wie 40 als 60. Das kann schon sein. Die Mütter von Freunden sind alle erst um die 40 bzw. werden grad 50 oder so.

HqeikoxL


Richtig, da muss jeder mal durch. Aber dass du dir jetzt ohne Grund Sorgen machst halte ich für ungewöhnlich.

Hast du Geschwister mit denen du über dieses Thema sprechen kannst, oder bist du auch ein Einzelkind?

Vielleicht sind deine negativen Gedanken auch nur vorübergehend. Dennoch solltest du darauf achten, dass es sich nicht negativ in deinem eigenen Leben auswirkt.

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