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Leben in einer Scheinwelt

LWewi@an


SiVi

Ich glaube, du analysierst deine Situation schon ganz richtig. Deine Vergangenheit, deine Eltern, dein Umfeld haben dich irgendwie auf diese Angst konditioniert, und da herauszukommen sit schwierig.

Einige Dinge, die Mogway und shunyata geschrieben haben, gehen meiner Meinung nach schon in die richtige Richtung, nur ist das Problem, dass es eben nicht einfach damit getan ist, dass jemand sagt, "so eine Einstellung brauchst du", und dann nimmst du sie und hast sie.

Wie ist es denn fuer dich alleine? Kannst du dich, wenn du alleine bist, von den Erwartungen der anderen freimachen und so sein, wie du sein moechtest, und das Leben geniessen?

Ich kann dir nur empfehlen, etwas Praktisches in Richtung Meditation, Achtsamkeit zu machen, evtl. auch Gestalttherapie. Du brauchst positive Erfahrungen mit den du-selbst-sein. Dir Gruppen und Orte suchen, wo es solche Erfahrungen gibt (Meditationsgruppen, Therapiegruppen... evtl. auch in der Kirche?)

Du musst auch wissen, es gibt manchmal schlechte Erfahrungen, aber du hast fuer dich unabhaengiges leben genug, dass du das notfalls verkraften kannst.

Bestimmte Dinge versucht man und sie gehen schief, aber man muss sie wieder und wieder versuchen, bis sie klappen. Das koennte mit dem "dich wie du bist zeigen" auch so sein.

:)*

SkiV&i18x05


@ Lewian

Wie ist es denn fuer dich alleine? Kannst du dich, wenn du alleine bist, von den Erwartungen der anderen freimachen und so sein, wie du sein moechtest, und das Leben geniessen?

Ich bin alleine, wenn ich zuhause bin. Meine Tochter ist zwar auch da, aber bei ihr verstelle ich mich eigentlich nicht. Zuhause fühle ich mich nicht beobachtet und muß auch auf sonst keinen großartig Rücksicht nehmen (ausser eben auf meine Tochter). Aber da habe ich scheinbar eine andere Einstellung, als wenn andere Menschen um mich herum sind. Das Leben kann ich somit ja gar nicht genießen, da das Leben sich ja ausserhalb meiner vier Wände abspielt.

Bestimmte Dinge versucht man und sie gehen schief, aber man muss sie wieder und wieder versuchen, bis sie klappen. Das koennte mit dem "dich wie du bist zeigen" auch so sein.

Das ist ein guter Ansatz, aber das muß man sich ja auch erst mal trauen. Und wo bzw. bei wem soll ich anfangen zu üben?

LFewi'an


Wir koennen dir nicht sagen, was du machen sollst. Du musst ueber deinen eigenen Schatten springen, aus eigenem Antrieb. Rein ins kalte Wasser... wir kennen ja die Leute nicht, haben kein Gefuehl fuer die Situationen, in denen du bist... Es geht darum, ein Risiko einzugehen. Nicht nur "ueben"... Viel wichtiger als "wo", "beim wem" erscheint mir, dass du am Ball bleibst. Dass du weiter versuchst, unabhaengig davon, ob beim naechsten Versuch schon was Gutes herauskommt.

:)*

E0moKtionaxle


Hallo SiVi,

versuch das Nachlassen dieser quasi "programmierten" Kontrolle über Dein Verhalten als einen Befreiungsweg zu begreifen, als Lösung (statt als weitere Kontrolle über die Kontrolle, falls Dir dieser Gedanke gekommen sein sollte). Der Körper ist ja das Instrument, das Dir immer sagen kann, ob Dir z.B. jemand gut tut oder eben nicht. Dazu ist er da, um Dir damit zu helfen, und das darf er auch.

Einfach gesagt, stell Dir wenn Du magst den extremen Gegenpol Deines Verhaltens vor, und die Mitte dazwischen als Ziel.

VG,

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