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Nebenwirkungen von Antidepressiva Paroxetin

L}axry_s hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammn, weiß nicht ob ich hier mit der Frage richtig bin, aber ich stelle sie einfach: Weiß jemand ob nach jahrelanger Einnahme von Paroxetin Nebenwirkungen auftreten können die vorher nicht da waren?

Antworten
SQidharhtxa


Eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich - was für welche sind es denn? Gab es eine Dosisänderung oder hast du andere Medikamente dazubekommen, evtl. freiverkäufliche? Manchmal verstärken sich gewisse Kombinationen, was auch eine potientielle Verstärkung von Nebenwirkungen bedeuten kann.

Ich hab nur mal die Erfahrung gemacht, dass ein Medikament (nicht Paroxetin) nach einem halben Jahr Pause plötzlich derartige Nebenwirkungen aufwies, dass ich es absetzen musste.

LRaryx_s


Hallo Sidharta,

es handelt sich hier nicht um mich sondern um meine Freundin. Wir sind noch nicht allzu lange zusammen (dreiviertel Jahr) und ich erfuhr nach vielem hin und her und emotionalem Streß erst was wirklich bei ihr los ist. Die Situation stellt sich folgendermaßen dar: Sie war immer innerlich nervös, konnte sich nie wirklich mir gegenüber komplett öffnen, ich spürte immer das da noch irgendwas in ihrem Leben ist über das sie nicht mit mir spricht. Es fingen extreme Magenprobleme an, so extrem das sie 2 Tage im Krankenhaus verbrachte. Es wurde keine Ursache gefunden. Schlafstörungen, extremes Träumen tritt bei ihr auf, Panik und Angst, Sie hat extreme Angst z.B. ihre Mutter zu verlieren obwohl es gar keinen Grund gibt das dies z.B. durch Krankheit möglich wäre. Vor ca. 8 Wochen gab es ein einschneidenes Erlebniss in Ihrem Leben, ihr Vater ist verstorben. Sie hatten zwar nicht den regelmäßigen Kontakt oder so, ihr Vater lebte weit weg, aber das hat sie ganz schön umgehauen, ist ja auch "normal". Seit dem veränderte sich zwischen uns viel, sie isolierte sich, sagte sie fühlt extrem stark für mich, kann das alles aber nicht. Ich bin immer für sie da gewesen, war eine Stütze in der Zeit sowie auch heute. Ich merkte aber immer deutlicher das da noch was anderes ist was sie sehr belastet. Letzte Woche brach Sie dann damit raus, sie nimt seit 5 Jahren Paroxetin um ihre Depressionen die sie seitdem hat in den Griff zu bekommen. Damals war wohl der Auslöser die Trennung ihrer Eltern, seitdem nimmt sie das Medikament. Sie hatte einfach Angst mir das alles zu erzählen, hatte Angst weil sie dachte ich würde Sie dann mit anderen Augen sehen. Habe Sie in den Arm genommen und ihr gesagt das ich immer gespürt habe das da dieses Thema in ihr war und das sie sich deshalb keine Sorgen machen braucht. Habe ihr gesagt das ich sie deshalb nicht mit anderen Augen sehe sondern erleichtert bin zu wissen was los ist, das es für mich so einfacher ist das alles zu verstehen. Sie nannte mir dann den namen ihres Medikamentes und ich habe mich sofort darüber informiert. Unter Nebenwirkungen stehen halt viele Symtome die sie hat. Wie z.B. Magenprobleme. Gegendiese nimmt Sie Säurehemmende Medis genommen und das auch schon seit Monaten. Es passt halt alles irgendwie in Richtung nebenwirkungen. Leider ist ihr Arzt im Moment im Urlaub, sie hat mir aber versprochen das mit ihm zu besprechen. Ihr geht es im Moment echt miserabel, ich leide sehr drunter da ich sie im moment kaum zu Gesicht bekomme. Sie lebt bei ihrer Mutter, zusammen mit ihrem Bruder und dem Lebensgefährten ihrer Ma. Sie geht arbeiten kommt nach Hause verkrümmelt sich in ihr Zimmer, legt sich hin, schläft ein wird nachts wach, schläft wieder ein und steht morgens auf um arbeiten zu gehen. je nachdem sie wach ist schreibt sie mir ne sms aufs Handy. Vieleicht einmal die Woche kommt sie vorbei, wir verbringen eine Abend miteinander und vieleicht am WE. Vergangenes WE war es so das wir ursprünglich zusammen ausgehen wollten. Sie kam zu mir wir schauten fern und als die Sendung um ca. 1:00 Uhr nachts zuende war sagte Sie sie müsse los. Sie könnte nicht ausgehen. Wenn ich noch los wolle würde sie mich gerne absetzen auf dem Weg nach Hause da wir ja auch mit Freunden verabredet waren.

Über die Dosierung ihres Medikamentes kann ich nichts sagen, ich weiß nur das Sie letzte Woche aufgrund der Tatsache das es ihr miserabel ging was ihrem Magen angeht bei einer Vetretung war und der Arzt hat ihr geraten die Dosis zu verdoppeln. Heute hat Sie einen Termin bei einem Kinesiologen, ich hoffe es hilft ihr. Ich bin der Meinung das das alles mit dem falschen Hebeln angepackt wird. Aber man merkt jetzt das Sie was tun möchte. Ich hoffe für uns das es funktioniert, sie Hilfe annimmt und an den Ursachen arbeitet.

L^aryx_s


Niemand irgendwelche Erfahrungen?

sXoap b^ubbxle


Hallo Lary,

doch, ich habe Erfahrung. Ich nehme das Medikament schon lange, die höchste Dosis nämlich 40 mg am Tag. ( Schon einige Jahre ). Zwischendurch habe ich mal etwas weniger genommen aber zurzeit wieder 40 mg.

Die einzige Nebenwirkung ist das ich enorm an Gewicht zugelegt habe weil das Mittel den Stoffwechsel hemmt. Habe 12 kg zugenommen seit März, seit ich wieder die Dosis erhöht habe.

Aber ansonsten gab es nie Nebenwirkungen. Im Gegenteil, ich bin froh Paroxetin zu haben, es hilft enorm vor allem bei sozialer Phobie, also Angst vor anderen Menschen oder was verkehrt zu machen und bei Panikattacken und bei mir auch bei Zwangsstörungen.

Mit dem Magen gibt es keinerlei Probleme und die Blutwerte lasse ich regelmässig untersuchen wegen dem Medikament. Letzens noch im August und es war alles in Ordnung.

Ich vermute bei deiner Freundin das eher der ganze psychische Stress Schuld ist an ihren körperlichen Symptomen.

Wenn der Vater gestorben ist und sonst noch andere Probleme da sind spielt der Körper schonmal schnell verrückt.

Ich hoffe dir etwas geholfen zu haben,

LG, soap

A'zuc8enax1


Hallo Lary_s,

habe selber schon Paroxetin genommen, aber keine Nebenwirkungen gehabt.

Was bei deiner Freundin sein kann ist, dass ihr Paroxetin einfach nicht hilft.

Mein Psychiater, wenn er merkt, dass ein Medikament nach einer bestimmten Zeit nicht anschlägt wechselt er es.

Magenschmerzen, das brauchen keine Nebenwirkungen zu sein, sondern wenn jemand Probleme hat schlägt das oft auf den Magen und über Jahre hinweg Probleme :-/

Denke es ist eher das. Macht sie eine Therapie?

G2res6ix79


HI Lary_s,

ich habe jahrelang Paroxetin genommen, ca 5 oder 6 Jahre. Ich weiß es nicht mehr genau. Die anfänglichen Nebenwirkungen sind ja realitv schnell weg, und von NW die später "plötzlich" kommen, habe ich nichts bemerkt. nur beim Absetzen gibt es Probleme! Durch die verdoppelung der Dosis kann es aber bestimmt NW geben, wenn man die Dosis von heute auf Morgen um die Hälfte reduzieren würde, wäre es genauso!

LG Jan

s"oap AbuCbblxe


Gresi, da hast du recht. Wenn ich das Mittel mal 1 Tag vergessen habe zu nehmen merke ich das sofort im Kopf. Dann wird mir ganz " dummelig " und ich bin müde, was erst weggeht 3-4 Stunden nach der nächsten Einnahme.

Ich habe immer in kleinen 10er Schritten erhöht oder runtergefahren.

L6aryK_xs


Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Antworten! An der Situatipon hat sich nicht wirklich was geändert bis heute. Nun kommt Gott sei Dank ihr behandelnder arzt dieses WE aus dem Urlaub zurück. Ich habe in dem letzten Tagen viel mit ihr per SMS über eine Therapie gesprochen. Eine ambulante bei einem Psychiater vor Ort kommt wohl nicht wirklich in Frage für Sie da sie das schon versucht hatte aber nicht wirklich Zugang zu den Psychologen gefunden hat. Sie würde eine stationäre Therapie bevorzugen. Ich bin mal gespannt was am WE nun rauskommt. Ihr glaubt gar nicht wie ohnmächtig man sich fühlt wenn man liebt und nichts tun kann.

v=a`ny1x9


Hallo zusammen!

ich nehme es jetzt seit 2 tagen und bin sehr müde...schlecht ist mir auch und ich fühle mich sehr wackelig auf den beinen..ist das normal??

Und nimmt man wirklich davon zu ???

Freue mich über antworten..........

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