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Suizid

sMucam$edixca


Danke, das ist lieb. Heute bin ich wieder so müde und würde am liebsten nur in mein Bett liegen und keinen sehen und hören. Aber ich muss mich gleich wieder konzentrieren und dem Unterricht folgen. Ich verstehe nicht, wozu all diese Mühsal. Und ich bin in Gedanken immer noch beim Verdi-Requiem. Libera me domine de vitae eterna...

CRhan9ce0x07


Huhu Sucamedica *:) @:)

Ich verschwinde jetzt gleich in mein Bettchen, aber hab Dich soeben entdeckt und lasse natürlich noch einen lieben Gruß für Dich hier. :-D @:)

A$zuc}enOax1


Huhu Suca, @:)

Auch ganz liebe Grüsse von mir :)* @:)

shucameKdica


Vielen Dank Ihr beiden. *:) @:)

Ich werde mich nun auch mal ins Bett verkriechen. :)* Schlaft schön. :)*

i chweqissnxix


Hallo, ich habe den Thread durchgelesen und etwas Zitate gesammelt:

Und noch ne Frage, an alle beteiligten:

WAS hält euch denn davon AB, euch selbst zu töten?

kittilavande

Der Gedanke an die Endgültigkeit. Wie sehr sich Hinterbliebene damit rumquälen.

Vor einigen Jahren versuchte ich einer sehr guten Freundin in einer akuten Krise zu helfen und wiederholte immer wieder wie ein Mantra, über Stunden, sinngemäß - es wird wieder besser, es bleibt nicht so, nicht vergessen. Seitdem denke ich selbst in solchen Situationen immer an meine eigenen Worte an dem Abend. Vorbei geht es von ganz allein, ich dachte immer, ich hätte noch so meine 3-5 Jahrzehnte und habe seit diesem Jahr eine andere Perspektive... leider.

Ein Zitat aus diesem Thread:

Und dennoch ist es meine feste Überzeugung, dass jeder Mensch, sofern auch nur ein Funke Hoffnung besteht, solange es auch nur noch einen Menschen gibt, dem man wichtig ist, solange es noch irgendetwas gibt, dass man selbst an Gutem auf dieser Welt leisten kann, nicht nur versuchen soll sich nicht das Leben zu nehmen, sondern es sogar seine Pflicht ist.

Die Erinnerung an gute Momente hilft mir auch, obwohl die auch zugleich sehr quälend sein können:

Mal angenommen, du hast morgen den besten, genialsten Tag deines Lebens - und übermorgen stirbst du.

Weiter angenommen, es gibt kein danach.

Morgen wirst du nicht den geringsten Gedanken an einen Sinn, oder ein übergeordnetes Ganzes, oder wasauchimmer verschwenden - du hättest überhaupt keine Zeit und Lust, diesen tollen Tag mit solchen Gedanken zu verschwenden. Sie kämen dir gar nicht in den Sinn, du wärst viel zu sehr damit beschäftigt, zu leben x:)

Ich hatte diesen perfekten Tag, ein Tag Mitte der Neunziger Jahre. Er war zu perfekt, ich habe mich davor und danach bisher nie wieder so gut gefühlt. Absolut perfekt. Ein kleines bisschen der Energie ist mir in Erinnerung geblieben, wie gut ich mich gefühlt habe, wie schön alles war.

wenn es auch danach nichts mehr gibt, gibt es für mich auch keinen sinn zu kämpfen Warum ?

Mal angenommen, du hast morgen den besten, genialsten Tag deines Lebens - und übermorgen stirbst du. Weiter angenommen, es gibt kein danach. ...

Und was hat man dann von einem genialsten Tag? All die Mühe und Qual für einen netten Tag, der vielleicht gar nicht kommt?

Der Tod nimmt dir jede Chance auf diesen einen Tag - oder einen weiteren.

Die Strecke, die ich zur Arbeit fahre ist teilweise naturgeschützt und es ist nur 60 erlaubt.

Ist aber eine richtige Rennstrecke, ich beschleunige oft auf 130. Fühle mich unsagbar wohl.

Und jedesmal wenn ich an der Mauer vorbeikomme........

Aber meine Psychologin sagt ich soll mir vorstellen wie die Mauer immer kleiner wird und ganz verschwindet ???

Aber ich bin immer noch hier :-..................

Azucena1

Die Brücke, der Eisenbahnübergang, hohe Häuser, Türme, Schiffe... seit langem habe ich solche Orte, die ich immer wieder mal aufsuche, manchmal im Abstand von mehreren Jahren... ich stehe da und denke, jetzt - dann wäre alles zuende... hier greifen, da den Fuß hinsetzen, fallen, auf den Aufprall warten- aber ein kurzer Moment, ob schön oder häßlich, kann so fantastisch oder quälend lang sein. Ich hatte dieses Jahr wegen fehlender ausreichender Schmerzmedikation nach einer OP für eine relativ kurze Zeit mal extreme Schmerzen, übelst. Wenn man kurz vor einem gewaltsamen Ableben auch noch solche Schmerzen empfindet... %-| - der Gedanke allein lässt mich davor zurückschrecken. Was noch dazukommt - die Möglichkeit des Zweifels im letzten Augenblick, wenn nichts mehr daran zu ändern ist. Wie lang kann ein Augenblick sein... das kommt zu meinen anderen Erwägungen noch dazu.

@ sucamedica:

Es ist keine Stärke, die mich dann treibt, in den Stall oder Chor zu fahren, sondern schlichtes Pflichtbewusstsein, eine ganz typische Depri-Eigenschaft.

Mit dem erfolgreichen Erfüllen dieser Pflichten geht es dir dann aber anders als vielen Depressiven. Meine Erfahrungen sind eher so, das dann garnichts mehr geht, trotz immensem Druck. Hast du nicht an anderer Stelle in diesem Thread sogar was von Stupor erwähnt, oder verwechsele ich dich gerade? Ich mag die 40 Seiten nicht nochmal durchsehen, bitte verzeih mir, wenn ich dir Unrecht tue oder die Aussage falsch verstehe und Sie sich nur auf deine besseren Zeiten bezieht. Ganz abgesehen von der Aussage finde ich auch, das du ziemlich viele Aktivitäten hast, ein (zumindest aus meiner Sicht) vorhandenes Sozialleben, Hobbys, eine Zukunftsperspektive - auch wenn deine Umschulung(?) nicht besonders anspruchsvoll ist, es gibt doch die Möglichkeit, das du danach eine Arbeitsstelle in einer angenehmeren Arbeitsatmosphäre findest, es wird ja nicht überall nur gemobbt. Die weitere Lebensperspektive, deine Sorge um die dann wegen fehlender Beitragszeiten womöglich unzureichende Rente - das ist für dich noch 30 Jahre in der Zukunft, wer weiss, was sich bis dahin noch alles ändert, allgemein auf Gesellschaft und Sozialsystem bezogen, und ganz privat in deinem Leben. Du hast an anderer Stelle geschrieben, das früheres Glück vielleicht nur eine aufgesetzte Maske war. Möglicherweise könntest du in der Zukunft auch die dunklen Phasen so betrachten - aus einer wieder glücklicheren Zukunft. Ich erinnere mich an Jahre zurückliegende Beiträge von dir, als es dir glaube ich noch wesentlich schlechter ging. Ich versuche immer mal wieder, meine eigene Perspektive zu korrigieren - geht es mir wirklich so schlecht, oder geht es mir verhältnismässig gut, im Vergleich zu anderen Zeiten in meinem Leben. Es funktioniert nicht immer, sonst wäre ich nicht wieder hier - in diesem Forum - gelandet, aber manchmal hilft es ein wenig.

E4i?nzevlkämmpfer


ichweissnix

Der Tod nimmt dir jede Chance auf diesen einen Tag - oder einen weiteren.

gehen wir davon aus

Mal angenommen, du hast morgen den besten, genialsten Tag deines Lebens - und übermorgen stirbst du. Weiter angenommen, es gibt kein danach. ...

wieso, den einen tag hat man ja schon gehabt ??? einen weiteren ja...

ich denke dazu ein wenig anders....denn ich finde wenn der sinn fehlt nicht nur im eigenem leben, (oder vielleicht hat man sogar einen), oder aber er fehlt im übergeordneten sinn, das wir nur biomasse sind die sich mal in staub auflöst und wir haben keine aufgabe, keinen zwecke, es gibt keine danach, wir atmen einfach nur luft ein und aus weil es das natürliche gesetz einfach verlangt etc etc etc...dann kann ich glücklich sein (wird einem wohl eher vom freitod abhalten) oder nicht glücklich sein, es verliert an bedeutung.....

ok ich muss jetzt ganz dringen weg baba *:)

ibchwei.ssnixx


....denn ich finde wenn der sinn fehlt nicht nur im eigenem leben, (oder vielleicht hat man sogar einen), oder aber er fehlt im übergeordneten sinn, das wir nur biomasse sind die sich mal in staub auflöst und wir haben keine aufgabe, keinen zwecke, es gibt keine danach, wir atmen einfach nur luft ein und aus weil es das natürliche gesetz einfach verlangt etc etc etc...dann kann ich glücklich sein (wird einem wohl eher vom freitod abhalten) oder nicht glücklich sein, es verliert an bedeutung.....

Die Sinnfrage... ist es wirklich von Bedeutung, ob es einen übergeordneten Sinn gibt? Muß ich daran verzweifeln, wenn es einen solchen nicht gibt, oder ich ihn nicht erkenne? Leben für den Augenblick, zehren aus der Vergangenheit... Hoffnung auf eine bessere Zukunft, wie diese auch immer aussehen mag. Die Bedeutung des Lebens kann ich aus meiner beschränkten Perspektive vielleicht (wahrscheinlich) eh nicht erfassen. Jeder bestimmt da seine eigenen Regeln, seinen eigenen Rahmen, was sinnstiftend, erhaltend, für das eigene Leben ist - den einen übergeordneten Sinn gibt es für mich nicht. Etwas beneide ich die Menschen, die sich da in einem sinnstiftenden religiösen Weltbild wiederfinden, ohne jegliche Zweifel darin mit vollkommener Selbstsicherheit aufgehen - manchmal.

E,inze^lkämxpfer


ichweissnix

Die Sinnfrage... ist es wirklich von Bedeutung, ob es einen übergeordneten Sinn gibt? Muß ich daran verzweifeln, wenn es einen solchen nicht gibt, oder ich ihn nicht erkenne?

wie gesagt der eigentlich punkt ist, ich kann verzweifeln oder nicht, es hat keine bedeutung, wenns das alles nicht gibt...

Jeder bestimmt da seine eigenen Regeln, seinen eigenen Rahmen, was sinnstiftend, erhaltend, für das eigene Leben ist - den einen übergeordneten Sinn gibt es für mich nicht. Etwas beneide ich die Menschen, die sich da in einem sinnstiftenden religiösen Weltbild wiederfinden, ohne jegliche Zweifel darin mit vollkommener Selbstsicherheit aufgehen - manchmal.

ja das tu ich ja auch, in dem moment wo ich mit dir schreibe, die ganz zeit, ständig....ich bin halt suchende...so war ich schon immer und so bin ich noch immer,

mir gehts halt dann aber eben doch um einen übergeordneten sinn, ich glaube nun mal an etwas höheres objektives das für JEDEN bestimmt ist und nicht nur für mich.......

und ums besser zu verstehen, wenns das nicht gibt dann verliert es für mich an bedeutung....ich kann vielleicht nen super guten tag haben, alles fühlt sich supertoll an...aber mein verstand sagt mir...das ich lachen kann, weinen kann...es ist einfach egal, das dahinter ist sowieso nur biomasse und elektrische impulse die mich fühlen lassen.....ich bin quasi einen riesen haufen voller atome....der sowieso ein ablaufdatum hat, darauf könnt ich dann wirklich scheißen....

und nein ich bin nicht verzweifelt : ) ich glaube das eben nicht mehr....wäre dies so, dann verliert es jegliche bedeutung und dann kann ich mich genauso gut umbringen mit der erkenntnis, ich kann auch leben, aber ohne bedeutung und dieser gewissen gleichgültigkeit kann man sichs auch leichter machen....und gleich sterben....oder innerlich sterben, ka was schlimmer ist...

ich glaube aber übrigens nicht, aufgrund meiner verzweiflung : )

ASz(ucexna1


Huhu Suca @:) *:)

ich sehe dich

wie geht´s?

Warst du heute Reiten?

@:) :)* @:)

iRchweiissnxix


Den letzten Satz verstehe ich nicht -

und nein ich bin nicht verzweifelt : )

und dann

ich glaube aber übrigens nicht, aufgrund meiner verzweiflung : )

- wie jetzt?

AUzucaenax1


Huhu Suca :)_

wie geht es dir?

sehe dich, wenn du reden möchtest?

Alles Liebe @:) *:)

s?ucca6medKica


Ich bin so erschöpft, habe vorhin ein wenig geschlafen und nun muss ich los zur Chorprobe. Später bin ich aber wieder hier, dann melde ich mich. :)-

s'ucfamexdica


So, nun bin ich wieder da. Am nächsten Samstag singe ich in einem kleinen Konzert mit und da mussten wir heute länger proben und auch mal meine Solostellen durchsingen.

Auf dem Heimweg habe ich richtig gefroren, ist das kalt geworden! Morgen muss ich zwei Pferde versorgen und Hausordnung machen, das wird ein kaltes Vergnügen...

Wie geht es Euch?

Nun werde ich erst mal noch etwas essen und mich ein wenig auf meinem Sofa einkuscheln.

AXzu'cenax1


Huhu Suca :)_

schön dich anzutreffen @:) *:)

Mir geht es so lala, aber einigen anderen hier auch :-

Was wirst du denn schönes essen? Warscheinlich bist du schon fertig |-o

Geht´s dir gut?

Freue mich für dich, dass du die Chorproben machst und auf´s Konzert kannst :)_

Ich bin in eine blöden Phase im Moment :-/

Bin nicht müde ;-)

srucaSmedicxa


Das tut mir leid, dass Du nicht schlafen kannst. Ich kenne das, es ist ein schrecklicher Zustand. Ich hoffe, dass sich das bald wieder bessert.

Heute hatte ich Hausordnung und ich war lange im Stall. Dort bin ich mit meiner Reitbeteiligung ausgeritten und habe mich noch um ein anderes Pferd gekümmert. Es war sehr windig und kalt heute, aber solche trockene Kälte vertrage ich sehr gut und ich war ja immer in Bewegung und bin mit dem Fahrrad gefahren und da wurde mir nicht kalt.

Später habe ich dann zu Hause schön warm gebadet und ein feines Käsebrot gegessen und werde gleich losgehen zu Freunden, wo ich zur Geburtstagsfeier eingeladen bin.

Ich esse übrigens zu Hause fast immer Brot, Käse, Wurst und Obt und ein wenig Süßigkeiten. Bloß keine Speisen, die Arbeit machen, wo man hinterher die Küche aufräumen muss, das wäre mir schlichtweg zu viel. Eigentlich bräuchte ich gar keine Küche, der Kühlschrank und ein Teller und ein Messer würden mir genügen. Zu Trinken gibt es Wasser direkt aus der Leitung, das schmeckt gut, ist billig, immer frisch und ich muss keine schweren Getränkekisten die 92 Stufen in meine Wohnung hochtragen.

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