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Suizid

oabel-xX


Sucamedica

Zwar schon ein paar Seiten alt, aber dennoch:

Zum Glück stirbt die Seele zusammen mit dem Körper. Sie entsteht aufgrund von biochemischen Reaktionen und wenn der Körper nicht mehr lebt, das biochemische System nicht mehr funktioniert, lebt auch die Seele nicht mehr.

Suca, wenn ich mir dessen absolut 100%ig sicher wäre...dann wäre ich schon lange im Nichtssein ;-)

Ich bin weiß Gott kein Hardcore-Esoteriker, nicht einmal gläubig im Sinne der Weltreligionen (streich die weiß-Gott-Floskel, ersetze sie durch ein "ganz sicher", es ist nur Sprachgebrauch). Aber dieselbe Skepsis, die ich gegenüber den Gläubigen habe, habe ich auch gegenüber den Wissenschaftsgläubigen.

Denn das einzige, was die Wissenschaft weiß, ist...jupp, genau das ;-)

Wir lassen eine fein sortierte Auswahl an Mikroben in Petrischalen wachsen, und bilden uns ein, wir wüßten über die Lebewesen in dieser Schale Bescheid.

Wir beobachten durch das Elmi, und bilden uns ein, wir sehen in die tiefsten Tiefen des Mikrokosmos.

Wir erforschen den Grund eines Gartenteichs, und bilden uns ein, wir wüßten etwas über die Tiefsee.

Wir sehen ein paar jahrtausendealte elektromagnetische Wellen, und bilden uns ein, wir wüßten etwas über fremde Sterne und Planeten.

Wir schneiden einen Menschen auf, und bilden und ein, wir wüßten, wie er funktioniert, was ihn zum Ticken bringt.

Wir zeichnen ein paar Hirnwellen auf, und bilden uns ein, wir wüßten, was ein Mensch denkt.

Wir blockieren ein paar Rezeptoren, erhöhen die Verfügbarkeit von ein paar Neurotransmittern...und bilden uns ein, wir könnten Depressionen heilen.

Und wir stellen den Herz- und Atemstillstand fest, messen mit unseren aufgemotzten Baumarkt-Multimetern keine Hirnwellen mehr - und bilden uns ein, ALLES was dieser Mensch war, ist wundersamerweise ins Nichts verpufft :-)

Das, was wir wissen, ist - auf gut Deutsch - ein Scheißdreck. Und die einzige Konstante der Wissenschaft ist, daß das Wissen von heute der Irrtum von morgen ist...daß der Scheißdreck von gestern noch weniger wert ist als der von heute...und vielleicht gestehen wir uns übermorgen ein, daß wir gestern etwas übersehen haben :-)

Ich habe (leider) in einer Zeit, in der meine beiden Hirnhälften noch synchron liefen, zuviel gesehen und zuviel erlebt, um noch an eine abrupte und vollständige Auflösung des Seins zu glauben...nur weil der große Bruder eines Galvanometers aus dem letzten Jahrtausend nicht mehr ausschlägt.

AOzuceOna;1


HerzBlutTod,

Kennt ihr das? Ich finde zwar, dass das beste Argument, sich nicht umzubringen, die Leute sind die einen lieben (teils Familie und so) und dass man sie wohl in Unwissen zurücklassen würde, aber ich finde es irgendwie sinnlos, dass sie sich in die Position des Opfers rücken, wenn es einem schlecht geht. Paradox...

Habe ein paar Beiträge vorher geschrieben, dass sich jemand der noch nie wirklich diese Gedanken hatte sich in diese Lage nicht reinversetzen kann, bin auch jetzt noch davon überzeugt.

Natürlich gibt es Menschen, die sehr sensibel auf die Gefühle anderer Menschen reagieren.

Diese können sich warscheinlich annähernd hineinversetzen.

Klar wenn jemand Selbstmordgedanken hat, überlegen die Meisten schon, wen könnte ich damit verletzen....

Aber es kann dann passieren, dass einem plötzlich alles egal ist.

Das wollen viele Familienangehörige oder Freunde nicht wahrhaben, weil, wie ich vorher meinte sie sich niemals so gefühlt haben und können es einfach nicht verstehen.

Wie können wir z.B: verstehen wie ein Blinder, Tauber, Taubstummer sich fühlt?

Können wir nicht :|N :|N :|N

Das ist natürlich ein Beispiel, was absolut nichts mit diesem Thema zu tun hat. Wollte damit nur sagen, wer es nicht gefühlt hat, kann es auch nicht nachempfinden.

Mitgefühl und Zuhören, ist etwas anderes.

:)_ :)* :)_ :)* :)_

S8aoi/rse


Eingeschlossen

In einer Welle aus Empfindungen sitze ich hier.

Unfähig einen Gedanken zu fassen.

In mir ist so viel.

Und doch hat eine unglaubliche Leere von mir Besitz ergriffen.

Unfähig zu sagen, was mich quält, sitze ich hier.

- Allein - :)-

Sfaoirxse


Nicht alle Schmerzen sind heilbar (Ricarda Huch)

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen

Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,

Und während Tage und Jahre verstreichen,

Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,

Sie scheinen zerronnen wie Schaum.

Doch du spürst ihre lastende Schwere

Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,

Die Welt wird ein Blütenmeer.

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,

Da blüht nichts mehr.

:)- :)- :)-

ndobvodylovvedyoxu


Man gewöhnt sich gut an diesen Gedanken, dass der Suizid immer noch die letzte Möglichkeit ist, und dass man es selbst entscheiden kann, wann man gehen möchte. So lange kann man warten. Der Gedanke brennt sich aber auch gut ein, so dass man gar nicht mehr anders denken kann. So geht es mir. *:)

AAzuc[ena1


Liebe Saoirse,

diese Gedichte sind sehr traurig und oftmals leider wahr.

Hoffe nicht, dass das auf dich zutrifft. :)* :)* :)*

Jetzt verreist du auch noch alleine.

:)* :)- o:)

sbucamyedxica


@ Obel-X

Denn das einzige, was die Wissenschaft weiß, ist...jupp, genau das ;-)

Ich bin nicht wissenschaftsgläubig. Aber es ist nun mal so, dass die Seele aufgrund chemischer Reaktionen existiert und nach dem Tode sind diese nicht mehr und damit ist auch die Seele tot.

Wir lassen eine fein sortierte Auswahl an Mikroben in Petrischalen wachsen, und bilden uns ein, wir wüßten über die Lebewesen in dieser Schale Bescheid.

Wir beobachten durch das Elmi, und bilden uns ein, wir sehen in die tiefsten Tiefen des Mikrokosmos.

Wir erforschen den Grund eines Gartenteichs, und bilden uns ein, wir wüßten etwas über die Tiefsee.

Wir sehen ein paar jahrtausendealte elektromagnetische Wellen, und bilden uns ein, wir wüßten etwas über fremde Sterne und Planeten.

Wir schneiden einen Menschen auf, und bilden und ein, wir wüßten, wie er funktioniert, was ihn zum Ticken bringt.

Wir zeichnen ein paar Hirnwellen auf, und bilden uns ein, wir wüßten, was ein Mensch denkt.

Wir blockieren ein paar Rezeptoren, erhöhen die Verfügbarkeit von ein paar Neurotransmittern...und bilden uns ein, wir könnten Depressionen heilen.

Und wir stellen den Herz- und Atemstillstand fest, messen mit unseren aufgemotzten Baumarkt-Multimetern keine Hirnwellen mehr - und bilden uns ein, ALLES was dieser Mensch war, ist wundersamerweise ins Nichts verpufft :-)

Das, was wir wissen, ist - auf gut Deutsch - ein Scheißdreck. Und die einzige Konstante der Wissenschaft ist, daß das Wissen von heute der Irrtum von morgen ist...daß der Scheißdreck von gestern noch weniger wert ist als der von heute...und vielleicht gestehen wir uns übermorgen ein, daß wir gestern etwas übersehen haben :-)

Ich habe (leider) in einer Zeit, in der meine beiden Hirnhälften noch synchron liefen, zuviel gesehen und zuviel erlebt, um noch an eine abrupte und vollständige Auflösung des Seins zu glauben...nur weil der große Bruder eines Galvanometers aus dem letzten Jahrtausend nicht mehr ausschlägt.

Was Du da schreibst, ist nicht fair, die Wissenschaft ist sich durchaus bewusst, dass sie nur einen Bruchteil weiß und auf dem Niveau von "Scheißdreck" diskutiere ich nicht.

seucam2ewdicxa


@ Azucea

Aber es kann dann passieren, dass einem plötzlich alles egal ist.

Das wollen viele Familienangehörige oder Freunde nicht wahrhaben, weil, wie ich vorher meinte sie sich niemals so gefühlt haben und können es einfach nicht verstehen.

Wie können wir z.B: verstehen wie ein Blinder, Tauber, Taubstummer sich fühlt?

Können wir nicht :|N :|N :|N

Das ist natürlich ein Beispiel, was absolut nichts mit diesem Thema zu tun hat. Wollte damit nur sagen, wer es nicht gefühlt hat, kann es auch nicht nachempfinden.

Mitgefühl und Zuhören, ist etwas anderes.

Genau so ist es. Daher finde ich es auch daneben, einem Suizidenten zu zürnen, weil er eventuell andere mit hineinzieht. Aber wer so weit ist, kann das einfach nicht mehr bedenken.

Ich glaube, dass viele Leute, die über Suizidenten und Suizidgefährdete schimpfen, besser über sich selbst schimpfen sollten, denn hätten sie nicht versagt, würde dieser Mensch nicht so verzweifelt sein, dass er seine Erlösung im eigenen Tode sieht.

Agzuc@exna1


Huhu Suca,

wie geht es dir heute?

Kein Unterricht mehr? :-D

@:) @:)

sZuYcam*edicxa


Nein, seit gestern habe ich frei und ich genieße es, einfach mal meine Ruhe zu haben. Gestern und heute habe ich noch einige Dinge erledigt, Rezept und Medis besorgt, eingekauft, geputzt, gesaugt, Wäsche gewaschen, Geschenke eingepackt und Plätzchen gebacken. Obwohl ich so viel geschafft habe, fühle ich mich ausgeglichen. Morgen werde ich nichts mehr tun müssen außer Reiten und Singen.

A]zucPenax1


Super, dass du heute so viel geschafft hast. :-D

So kannst du morgen deinen Tag mit etwas verbringen das dir Spass macht :-D @:) :-D

Verbringst du Weihnachten mit Freunden?

@:) :)* :)-Wuensche dir ein schoenes Fest:)- :)* @:)

.

Alles Liebe

:)* :)- o:)

oBbel-xX


auf dem Niveau von "Scheißdreck" diskutiere ich nicht

*lächel* Treffer.

Suca, versuch dich mal in die Lage eines deiner Klassen"kameraden" zu versetzen, der von 100 Worten in gewählter Ausdrucksweise in genau einem (!) wohlkalkulierten Fall auf Fäkalsprache ausweicht, und du sagst ihm (übersetzt), daß er unter deinem Niveau ist.

Ich nehme dir das nicht krumm...aber kannst du dir vorstellen, daß das ziemlich pikiert und arrogant wirkt ? Und welche Reaktionen so ein Verhalten hervorrufen wird ?

Das nur mal zum Nachdenken, Diskussion ist gar nicht nötig @:)

sZuc@amed.iDca


Wieso wird immer nur von mir verlangt, mich in der Lage der anderen zu versetzen? Wieso soll ich immer Verständnis zeigen? Im Gegenzug zeigt für mich doch auch keiner Verständnis. Nein, ich werde als arrogant und Besserwisser hingestellt. Aber es kann doch nicht sein, dass ich mich immer ganz verstecken muss, nur damit die weniger gebildeten und jüngeren Leute keine Minderwertigkeitsgefühle bekommen. Ich kann schließlich genauso wenig für meinen IQ, meine Bildung und meine Lebenserfahrung wie die anderen, dass sie bisher noch nicht so viel davon genossen haben. Aber über mich darf man lachen und lästern, für mich zeigt keiner Verständnis. Ich bin nun mal wie ich bin und ich kann doch denselben Respekt erwarten, den man von mir verlangt.

ozbelx-X


Sucamedica

Wieso wird immer nur von mir verlangt, mich in der Lage der anderen zu versetzen?

Niemand verlangt etwas von dir. Es ist doch deine Entscheidung, es zu tun, oder auch es zu lassen. Aber wenn dich die Folgen dieser Entscheidung belasten...wäre es dann nicht intelligent, sie zu überdenken ?

Wieso soll ich immer Verständnis zeigen? Im Gegenzug zeigt für mich doch auch keiner Verständnis.

Sieht nach einem Patt nach Kindergartenniveau aus. Nun könnte man es dabei belassen. Aber wäre das nicht schade, gerade wenn eine der beiden Parteien Hirn genug hätte es zu ändern...und darüberhinaus noch unter dieser Situation leidet ? Ein "Aber die anderen haben angefangen !!" mag ja durchaus sachlich richtig sein...aber es ist halt nicht zielführend.

Aber es kann doch nicht sein, dass ich mich immer ganz verstecken muss, nur damit die weniger gebildeten und jüngeren Leute keine Minderwertigkeitsgefühle bekommen.

Das mußt du doch auch gar nicht.

Frag dich mal, warum andere gebildete und intelligente Menschen sich nicht verstecken müssen, und trotzdem ihre Mitmenschen keine Minderwertigkeitsgefühle ihnen gegenüber entwickeln. Oder zumindest keine, die sich in Aggression oder Mobbing entladen.

Es sind Kleinigkeiten im Verhalten, die große Unterschiede in der Resonanz bewirken. Es benötigt gar keine komplette Persönlichkeits-Umkrempelung...nur ein paar kleine, zielgerichtete Anpassungen.

Es ist nicht intelligent, sich so weit zu verbiegen, daß nichts mehr von einem selbst übrig ist.

Es ist auch nicht intelligent, sich überhaupt nicht zu biegen...denn was nicht biegsam ist, das bricht.

Intelligent ist es, sich weit genug, aber nicht zu weit zu verbiegen...das Beste für sich aus der Situation herauszuholen, nebenbei andere glücklich zu machen, und weder das eigene Ich dabei zu verlieren noch die anderen dazu zu zwingen, das zu tun.

Ich bin nun mal wie ich bin und ich kann doch denselben Respekt erwarten, den man von mir verlangt.

Suca, du bist doch mittlerweile alt genug, um zu wissen, daß du gar nichts erwarten kannst. Wer erwartet, wird immer nur enttäuscht.

Wenn du Respekt bekommst, einfach so...freu dich darüber, nimm es nicht als selbstverständlich hin.

Wenn du ihn nicht bekommst...dann liegt die Entscheidung bei dir, ob es dir die Mühe wert ist, ihn dir zu verdienen.

Manchmal hat man den Luxus, aus einer unerträglichen Situation mit unerträglichen Menschen auszubrechen. Wenn man ihn nicht hat, nicht aus dem Weg gehen kann, dann hat man nur die Wahl zwischen Erdulden und selbst etwas ändern. Die anderen werden sich nicht für dich ändern.


Hmmm...

...ich habe gerade eine ganze Weile überlegt, ob ich das abschicken soll. Es ist ein bißchen ein Eierlauf...ich will dir durch meine Gedanken nicht auf die Füße treten, will nicht, daß du dich deshalb schlechter fühlst. Habe aber dennoch bei vielen deiner Aussagen den Drang, etwas dazu aus meiner Sicht zu schreiben.

Für den Moment habe ich mich mal egoistisch entschieden, kann das aber in Zukunft unterlassen, wenn du möchtest.

OK, Ende jetzt. Ich wünsch dir ein frohes Fest :)*

sCuWcamxedica


Klar, ich bin immer nur an allem Schuld und alle anderen sind Engel. Ich bin arrogant und schaue auf andere Menschen herab. Du hast Recht. Wie alle anderen auch. Aber was die Masse sagt, muss noch lange nicht richtig sein.

Nein, wirklich, ich bin es leid. In unserer Gesellschaft ist es einfach ein Manko, wenn man gebildet ist, das wird einfach nicht gut angesehen und man wird nicht akzeptiert. In der Schule wurde auch immer den schlechten Schülern geholfen. Aber die guten Schüler blieben auf der Strecke. Ich bin es wirklich leid. Würdest Du mich sehen, dann würdest Du mir meine Bildung überhaupt nicht zutrauen.

Aber Du kennst mich nicht und erlaubst Dir ein Urteil über mich. :(v

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