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Suizid

t1eard_rop7T7


Ich habe es mir auch schon überlegt aber immer wenn es soweit ist kriege ich Angst - sage ich mal ganz ehrlich. Verlieren tu ich eh nichts aber halt Angst vor dem entgültigen aus. Ich habe mal vor vielen Jahren erlebt wie jemand neben mir sich in der U-Bahn das Leben nahm. Habs eigentlich nicht gesehen, nur einen starken Knall gehört. Habe daraufhin es auch versucht bzw habe mich hingestellt wo der Zug einfährt aber da kam so ein massiver Luftdruck das es mich (45 kg) fast nach hinten gekippt hat statt nach vorne. ;-D

Wenn ich den Thread hier durchlese finde ich eigentlich kein einziges gutes Argument für sowas. Immer wenn ich knapp dran war habe ich gepührt was für ein massiver Gewaltakt gegen das ganze Leben ist.

s@ucamXedicxa


Danke eifelyeti, das ist lieb von Dir.

Viel vorgenommen habe ich mir nicht für das Wochenende. Ein wenig Wäsche waschen, ein kleines Geburtstagsgeschenk für eine Freundin basteln und am Sonntag möchte ich ein Orgelkonzert anhören. Ansonsten möchte ich mich nur verkriechen und nichts tun müssen.

AIzHucenxa1


Suca,

hatte Probleme mit meinem PC.

Danke für die PN :)_ @:)

Wie lange dauert denn dein Kurs noch?

Ich denke, dass einige deiner Mitschüler eifersüchtig sind und zudem eben sehr jung und teilweise kindisch.

Es heisst ja Kinder können grausam sein. Jugentliche auch. Manche junge Erwachsene sind leider noch genauso.

Kann mich noch gut an meine Ausbildung erinnern. Gut 20 Jahre her.

Berufsschule. Die Lehrer hatten es unheimlich schwer. Gute Schüler oder die aufmerksam waren ebenso, besonders im 1. Lehrjahr. Damals war die Älteste glaube ich 23 und wie sie sich benommen hat. :|N :|N :|N :|N :|N Diese Leute wollen später einen verantfortungsvollen Beruf ausüben?

Es sollten Verhalten und Mitarbeit, wie zu meiner Grundschulzeit mit bewertet werden. :)z

Dein Kurs ist ein Umschulungskurs, deshalb hast du dort viele Leute die nicht daran interessiert sind, sondern nur ihre Stunden absitzen.

Bei anderen Kursen, habe z.B. einen Aufnahmekurs für eine Fernuni hier in Spanien gemacht für Leute über 25. Dort sieht es anders aus, diese Kurse sind sehr teuer und es sind viel sogar um die 50. Da fällt keinem ein im Unterricht zu stören oder schlecht über die Mitschüler zu sprechen. Man redet miteinander hilft sich.....Je nach Fach was gewählt wurde.

Und wenn du dann studierst und in den Unterricht gehst sind es manchmal, jeh nach Studium nur 2-10 Personen. OK spreche von einer kleinen Insel.

Aber das bei dir ist eben sehr krass.

Kannst du nicht in Relation mit deinem Studium ausüben?

Es ist doch so eine schöne Laufbahn?

@:)

Verstehe deine Gedanken mit dem Suizid denke ja selber oft daran.

Aber trotzdem habe ich oft Momente in denen es nicht so ist.

Oh ja, habe dir von der Mauer erzaehlt. Sie ist immer noch in meinen Gedanken.

Aber weisst du, vielleicht sollten wir mal anfangen uns alle wirklich zu unterstuetzen und zu zuhoeren.

Vielleicht hielft das etwas.

Fuehl dich umarmt :)_, @:) :)*

Alles Liebe, bis bald

*:) @:) :)-

AFzu`cen?a1


Entschuldige bitte meine Schreibfehler :-/ |-o

SFaoiarsxe


Thema Angehörige

Jeder hat das Recht mit seinem Leben zu machen, was er möchte und wenn man sich umbringen will, dann darf man das auch. Ich kann den Egoismus ("bitte tut euren Angehörigen das nicht an"), mit dem man als Suizidgefährdeter konfrontiert wird, auch nicht wirklich verstehen! Ich habe selbst auch einen Menschen durch Selbstmord verloren, aber nie habe ich sie dafür verurteilt, war wütend auf sie oder Ähnliches. Ich kann sie einfach nur sehr gut verstehen! In solch einer Situation denkt man sowieso an nichts und niemanden mehr und das ist auch ganz gut so.

Was die Schuldfrage betrifft, so finde ich das für mich schwieriger zu beantworten. In einem Leben gibt es so viele Stationen, da kann so viel schief laufen, ich wüsste nicht, wem ich dafür die Schuld geben sollte. Da kommen so viele Faktoren zusammen... letztlich ist mir das auch egal. Vielleicht hätte man an einem bestimmten Punkt im Leben einfach eine andere Richtung einschlagen sollen, insofern ist man auch ein wenig selbst Schuld. Sicher sind die äußeren Umstände oft das Hauptproblem oder zumindest der Auslöser, die Menschen, mit denen man tagtäglich zu tun hat und die es einem auch nicht leichter machen. Aber jeder ist für sein Leben im Grunde selbst verantwortlich und deshalb trägt er diese Entscheidung auch ganz allein.

Ich habe im Prinzip keine Angehörigen mehr, deshalb müsste ich mir darum zum Glück ohnehin keine Gedanken machen. An andere Menschen in meinem Leben hingegen denke ich schon und deshalb bin ich wohl auch immer noch "da", aber irgendwann wird sicher auch diese "Hemmschwelle" geringer werden, wenn das Leid zu groß wird, das ist nur eine Frage der Zeit.

In diesem Sinne, ein "fröhliches", neues Jahr! %-|

sXucam/edixca


Was Du da schreibst entspricht in fast allen Punkten meiner Meinung. *:)

tJea2rdrdop7x7


@ Saoirse:

sehe ich genauso. ich denke wenn jemand das wirklich macht dann hält er das für das einzige richtige und man muss diese entscheidung so nehmen wie sie ist. ich habe meinen grossvater durch selbstmord verloren und habe ihm keine sekunde für irgendwas schuld gegeben. eher an ein paar unserer kaltherziger familienmitglieder die ihm keinerlei stütze bei einer schweren krankheit waren.

sluca}medxica


So denke ich bei meinem Vater auch. Ich bin ihm nicht böse, weil er mich alleine ließ. Ich hätte es genauso getan und irgendwann werde ich ihm auch folgen, wenn ich es auf dieser Welt nicht mehr aushalte.

SAaoirxse


Hallo sucamedica :-), wie geht es dir?

Ich bin ihr auch kein bisschen böse, weil sie gegangen ist. Sicher vermisse ich sie, sehr sogar, aber sie wollte mir damit nicht weh tun, das weiß ich. Es war einfach ihr Weg und ich fände es anmaßend, sie deshalb zu verurteilen. Was mich fürchterlich geärgert hat, ist, dass andere von mir erwartet haben, dass ich wütend auf sie sein soll, weil sie mich alleine gelassen hat :|N. Das habe ich nie verstanden :|N. Niemals könnte ich auch nur annähernd Wut ihr gegenüber empfinden. Ich war anfangs nur enttäuscht, dass sie mich nicht einfach mit auf diese Reise genommen hat. Aber diesen Schritt muss man alleine gehen, das verstehe ich mittlerweile sehr gut. Oftmals gibt es einfach kein Zurück mehr, aber das können viele, die so etwas nie empfunden haben, nicht verstehen, deshalb nehme ich es ihnen auch nicht übel. Jeder kann frei wählen und das ist gut so!

S,aoirxse


@ teardrop77

Du hast etwas interessantes angesprochen. Meistens "trauern" sogar gerade diese Menschen ("kaltherzige Verwandte") unglaublich und sind wütend auf die Person, die sich umgebracht hat, die sich vorher kein bisschen für denjenigen interessiert haben. Diese Verlogenheit und Heuchelei regt mich immer wieder auf. So hast du es zwar nicht gemeint, aber ich bin durch deinen Satz wieder darauf gekommen, weil ich gerade letztens durch eine bestimmte Situation daran denken musste.

sluca^medixca


Hallo Saoirse, nun ja, es geht so.

Eben, man kann doch nicht einfach wütend auf einen Menschen sein, nur weil er seinen Weg gewählt hat. Wäre er bei einem Unfall oder durch eine Krankheit gestorben, wäre man doch auch nicht böse. Ich bin, wie ich schon schrieb, meinem Vater niemals böse gewesen, weil er mich mit zwei Jahren alleine ließ und damit mein Leben in den Händen meiner Mutter schlecht lief. Ich habe mich schon oft gefragt, was aus mir geworden wäre, wenn er noch lebte. Wäre ich dann glücklich? Hätte ich dann studiert? Würde ich heute ein völlig normales Leben führen? Wenn ich dies so sage, ist das keine versteckte Wut, wie mir weiter oben jemand unterstellte, sondern nur eine Tatsache, die ich feststelle. Und ich bin einfach nur traurig, dass ich ihn niemals kennen lernen konnte, dass ich seine Stimme niemals hörte und dass er nicht bei mir war, um mich zu beschützen.

S}ao|irse


sucamedica, das klingt ja nicht so gut, das "geht so" :°_. Aber bei mir ist es zurzeit wieder genauso... wobei es schon fast ein Dauerzustand ist :=o.

Nein, das ist auch keine versteckte Wut, ich glaube, ich weiß, wie du es meinst. Ich denke auch viel darüber nach, wie etwas gewesen wäre / hätte sein können, wenn dieses und jenes anders verlaufen wäre. Das ist sicher ganz normal und diese Gedankengänge hat jeder mal :)z. Ich überlege auch hin und wieder, wie es wäre, wenn sie noch da wäre, wenn ich sie nicht verloren hätte, wie sich ihr Weiterleben auf meines ausgewirkt hätte. Aber das sind bei mir auch nur ganz normale Überlegungen und keine unterschwelligen Vorwürfe.

Wir wissen, dass wir ihnen gegenüber keine Wut empfinden, mehr ist nicht wichtig. Was andere denken, ist mir da mittlerweile schon gleichgültig.

Für dich muss das aber alles noch ein bisschen schlimmer sein, da du ihn nie kennenlernen durftest, da kann ich deine Traurigkeit gut verstehen. Ich hatte wenigstens eine gewisse Zeit mit ihr. Was mich traurig macht, sind Momente, in denen ich mich nicht an ihre Stimme erinnern kann, an ihre Gesten, das erschreckt mich. Zum Glück sind es wirklich immer nur Augenblicke und dann fällt mir alles wieder ein.

Ich kann mir für mich einfach auch nicht vorstellen, noch jahrelang weiterzuleben. Das ist ein Gedanke, den ich nicht weiterführen kann, der sich einfach falsch anfühlt. Wenn ich andere sehe, wie sie ihr Leben gestalten, welche Pläne sie machen, das ist irgendwie eine ganz andere Welt, aber nicht meine. Für mich ist es oft schon schwierig, den nächsten Tag zu planen, bzw. nicht nur schwierig, es ist mir meistens nicht mal wichtig, wie er verlaufen wird, nur, dass ich ihn möglichst schnell "rumbringe". Und ich glaube, das wird sich nie verändern, ich habe das immer schon so empfunden, mal mehr und mal weniger ausgeprägt, aber das Grundgefühl war immer das Gleiche.

svuca$mesdicxa


Ja, dieses Gefühl kenne ich. Ich empfinde so viele Dinge, die man immer wieder tun muss, als anstrengend, schon der Gedanke daran schreckt mich ab. Und kaum hat man etwas erledigt, kommt das nächste oder es fängt gerade wieder von vorne an. Für meine Mitmenschen scheint das alles leicht und ohne Qual locker von der Hand zu gehen und viele verstehen nicht, was mich denn da so anstrengt. Ich fühle mich wie Sisyphos, es nimmt nie ein Ende mit den Anstrengungen und dabei frage ich mich, wozu ich diese überhaupt tun soll. Diese Gedanken und Empfindungen hatte ich schon immer und damit geht es mir wohl änhlich wie Dir.

Edinze9l2käm7pfer


@ All

ich habe echt nichts dagegen wenn jemand diese entscheidung trifft und würde keinen schuldigen suchen, den ich bin auch der ansicht, jeder sollte über sich selbst frei entscheiden können, was er mit seinem leben anfängt....

stellt ihr euch auch mal die frage was ihr wirklich WOLLT??

sGuca_medixca


Ja, ich möchte einfach nur endlich Erlösung von dieser alltäglichen Qual und Ruhe finden.

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