» »

Suizid

CMhance0x07


Ich möchte mich nicht umfassend an dieser Diskussion beteiligen, da sie mich erstens nicht unmittelbar betrifft und ich mir somit kein Urteil erlauben möchte.

Mir ist es aber ein Anliegen, euch allen eins zu sagen:

Ich freue mich über jeden einzelnen, der hier noch lange lange schreiben wird! :)z Einige von euch hier habe ich schon ein wenig kennenlernen dürfen und mir würde was fehlen, wenn einer von euch plötzlich nicht mehr da wäre. :)*

sOucaamed/ica


Aber wenn ich nicht mehr da wäre, würde das hier noch nicht mal auffallen.

Gestern ging es mir nicht gut und daher konnte ich nicht zum Singen in den Gottesdienst gehen. Meint Ihr, da hätte einer mal bei mir angerufen, um nachzufragen, was los ist? Nein. Also kann ich auch nicht sonderlich wichtig sein.

b<londe stReffi


Hallöchen :-)

habe hier mal still eine Zeitlang mitgelesen, da ich mich in vielen hier wieder finde. War mein bisheriges Leben lang immer ein eher erster und traurig gestimmter Mensch ist auch Heute noch oft so obwohl ich denke, dass ich Heute viel mehr Lachen kann und mich mehr über Kleinigkeiten freue als früher.

Meinen ersten Selbstmordversuch hatte ich mit 14 denke, da kam auch noch die Probleme der Pubertät dazu und dass ich mit vielen einfach alleine war und einfach überfordert. Ich fühlte mich von meiner Mutter ständig ungeliebt. Obwohl ich glaube, dass sie schon ihr bestes gegeben hat. Meine Mutter hat leider sehr mit sich selbst zu Kämpfen da sie einen angeborene Augenkrankheit hat die sie schon früh hat blind werden lassen.

Das hieß für mich schon früh Verantwortung übernehmen, da ich ihre einzige Tochter bin und sich meine Eltern schon Scheiden ließen als ich 6 war. Mein Vater hat sich seither kaum blicken lassen habe auch keinen Kontakt mehr zu ihm ich denke, der kann einfach mit Kindern nichts anfangen. Ich denke, dass mich das auch belastet aber habe es wohl verdrängt. Für mich gab es nie einen Vater da er nie da war soweit ich mich erinnere und ich auch zu ihm kaum eine Beziehung habe.

Die Beziehung zu meiner Mutter ist heute noch schwierig wir verstehen uns sehr gut, wenn ich einmal die Woche zu Besuch komme aber würden wir jeden Tag zusammenhängen, es gäbe Mord und Totschlag ]:D sie ist auch leider recht bestimmend und rechthaberisch das macht es oft nicht einfach aber ich entschuldige auch viel, da sie ja nun mal mit ihrer Krankheit schon genug zu kämpfen hat und es mit Sicherheit im Leben nicht einfach hat.

Nun wie dem auch sei ich leide Heute auch mal mehr Mal weniger an Depressionen denke auch öfters noch mal über Selbstmord nach aber dabei bleibt es dann Gott sei Dank. Habe auch nie Medis dagegen genommen war auch nur kurz mal in Therapie habe gemerkt, dass mir das einfach nicht viel bringt und habe es dann gelassen. Komme aber auch ganz gut ohne Medis klar denke jetzt nicht, dass es bei mir so schlimm ist.

Die Freude am Leben resultiert bei mir aber sehr stark auf meiner Beziehung zu einem sehr lieben Partner hätte ich ihn nicht, wo mir der Sinn fehlen und mir ginge es sicherlich sehr viel schlechter. Ich glaube auch, ich würde mir das Leben dann nicht mehr antun. Für mich ist auch jeder Tag ein Kampf gegen soziale Phobie wenn auch nicht so ausgeprägt, da ich keine Schwierigkeiten habe raus zu gehen mich mit Leuten zu treffen aber das Arbeitsleben macht mir schon sehr viel Mühe und kostet sehr viel Kraft. Auch fehlt mir so die allgemeine Freude am Leben aber Gott sein Dank habe ich immer einen Sinn gefunden zu leben ich glaube auch solange man den hat, gibt es einem noch die Kraft.

Also ich könnte noch so einiges mehr schreiben aber das wird denn zu viel und zu mühsam zum Lesen ;-) auf jedenfall verstehe ich einige sehr gut auch sucamedica. Manchmal fragt man sich einfach, warum man sich diesen ganzen Mist hier antun soll wenn man keine Freude mehr draus ziehen kann und ich kann auch sehr gut verstehen, dass man denn an Selbstmord denkt. Und feige finde ich das auf keinenfall im Gegenteil dazu gehört sehr viel Mut und man muss schon sehr verzweifelt sein um diesen doch recht Starken Überlebenswillen zu brechen. Aber ich habe selbst erfahren, dass man an den Punkt kommen kann.

Also ich wünsche uns allen einfach sehr viel Kraft und dass wir einfach noch mehr schöne Momente erleben, die uns das Leben erträglicher machen.

bIlon}destexffi


man verzeihe mir die Tippfehler aber ich bin ein recht schneller Schreiber und da unterlaufen mir mal hier und da welche ;-) die Rechtschreibprüfung, die ich rübergejagt habe, versagt leider auch schonmal ;-D

S^aoi:rsxe


@ Chance

Das ist nun genau der Unterschied zu einigen der anderen Beiträge :)z. Du hältst ja sicher auch nichts davon, ständig an den Tod zu denken und womöglich mit weiteren Gedanken zu spielen, aber in deinen Zeilen schwingt eben nicht der "erhobene Zeigefinger" mit, sondern da ist einfach nur der Wunsch, dass es uns besser geht und ich finde es auch schön, wenn man weiß, man würde jemandem fehlen. Das hat mich dieses Jahr, als ich kurz vor meiner endgültigen Entscheidung stand, zum Umdenken gebracht... als mir jemand sagte, wie traurig ihn das machen und wie sehr er mich vermissen würde. Sicher kann ich nicht sagen, ob ich trotzdem bis zu meinem natürlichen Tod weiterleben werde und ich denke auch dennoch jeden Tag an den Tod (ich glaube, aus dieser Spirale mal wieder ganz rauszukommen, ist einfach schwer), aber immerhin haben mich solche Worte erreicht. Zumindest ein Anfang... @:)

@ sucamedica

Wir haben zwar noch nicht oft miteinander geschrieben, aber mir würden deine Beträge fehlen! :)z

Dass dich niemand angerufen hat und dich das traurig macht, kann ich gut verstehen. So etwas ist mir auch schon öfter passiert. Ich glaube, die meisten Leute sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie auch nur mal einen Gedanken an jemanden, dem es vielleicht schlechter gehen könnte, verschwenden würden. Gerade Leute aus dem unmittelbaren Umfeld vermitteln mir häufig diesen Eindruck. Das ist wie mit der Frage nach dem "wie geht es dir?", darauf möchte auch fast niemand die ehrliche Antwort hören, so ist es eben und wahrscheinlich wird das in der Zukunft immer noch schlimmer werden - Egoismus siegt eben leider doch! :-/

@ blondesteffi

Dass du einen Partner gefunden hast, mit dem du dein Leben teilen kannst und der dir die nötige Kraft gibt, finde ich schön :-). Wenn man die Fähigkeit besitzt, jemanden lieben zu können und die Liebe eines anderen annehmen zu können, ist das, glaube ich, schon ein ganz großes Geschenk. :)z

sMucamsedica


@ Saoirse

Wir haben zwar noch nicht oft miteinander geschrieben, aber mir würden deine Beträge fehlen!

Dabei schreibe ich doch gar nicht viel und und in den Augen anderer ist es sowieso nur Gejammere, auf das die Welt verzichten kann.

Dass dich niemand angerufen hat und dich das traurig macht, kann ich gut verstehen. So etwas ist mir auch schon öfter passiert. Ich glaube, die meisten Leute sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie auch nur mal einen Gedanken an jemanden, dem es vielleicht schlechter gehen könnte, verschwenden würden. Gerade Leute aus dem unmittelbaren Umfeld vermitteln mir häufig diesen Eindruck. Das ist wie mit der Frage nach dem "wie geht es dir?", darauf möchte auch fast niemand die ehrliche Antwort hören, so ist es eben und wahrscheinlich wird das in der Zukunft immer noch schlimmer werden - Egoismus siegt eben leider doch!

Oh ja, das stimmt. Ich hasse diese Frage, wie es mir geht. Sieht man mir das nicht an? Am widerlichsten ist, wenn ich diese Frage gestellt bekomme mit dem Beisatz "Gell, es geht Dir doch wieder besser. Und sag' jetzt bloß nicht, dass es Dir nicht gut geht." Ich hasse das. Meist sage ich dann, dass es mir den Umständen entsprechend ginge oder ich nur müde sei. Ich schaffe es leider nur selten, einfach das erwartete "Mir geht es prima, danke." zu sagen, damit ich meine Ruhe habe, ich kann nicht lügen und ich mag es auch nicht.

Ckhanc e0x07


@ Saoirse

aber in deinen Zeilen schwingt eben nicht der "erhobene Zeigefinger" mit, sondern da ist einfach nur der Wunsch, dass es uns besser geht und ich finde es auch schön, wenn man weiß, man würde jemandem fehlen.

Nichts anderes versuche ich zu vermitteln. Nur scheint mir das oft auch einfach nicht zu gelingen. :-| Das ist schade und auch ich überlege dann, wie ich es besser rüber bringen kann.

Kann mir schon vorstellen, daß ständiger Optimismus viele hier einfach nur nervt. ;-) Aber ich kann nicht anders. Ich möchte es wenigstens versuchen. :)z

@ Sucamedica

Ob Du es glaubst oder nicht, aber auch Deine Beiträge würde ich hier sehr vermissen. Es ist absolut o.k., wenn Du manche Dinge, die ich schreibe, nicht annehmen kannst bzw. anders siehst. Nein, für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie man sich fühlt, wenn man nicht mehr leben möchte, denn ich hänge (warum weiß ich manchmal auch nicht ;-) ) sehr an meinem Leben. Doch ich möchte euch verstehen. Denn ich glaube, der Weg führt einzig und allein über Verständnis.

LG

s?uca>m6e2dica


Das sagst Du doch nur, weil Du nett zu mir sein möchtest. Viel trage ich ja hier nicht bei und wenn, dann immer nur negativ gestimmtes, darauf kann man getrost verzichten.

Das mit dem Optimismus ist tatsächlich nicht ganz einfach für einen Depri. Wir haben im Chor z.B. eine Frau, die immer nur lacht, mir ist sie dadurch regelrecht unheimlich. Oder eine andere Frau, die an Krebs erkrankt ist und so optimistisch ist und von mir erwartet, dass ich sage, es ginge mir gut, auch das ist mir irgendwie sehr unangenehm und manchmal nervt mich das sogar. Ich sage es nur nicht, weil ich sie damit verletzen würde und behalte es besser für mich. Aber sie würde wahrscheinlich auch niemals verstehen können, dass man sich sein Leben lang schon immer nach dem Tod gesehnt hat und nicht begreifen kann, warum andere Menschen so an ihrem Leben hängen.

CYhancex007


Das sagst Du doch nur, weil Du nett zu mir sein möchtest.

Natürlich sage ich das, weil ich nett sein möchte! Warum denn sonst? Sonst wäre es mir doch egal, oder? Ich möchte nett und verständnisvoll sein und ich würde mir wünschen, daß auch Du es annehmen könntest ohne Mißtrauen. :)z

Und ich sage es, weil Du mir seinerzeit doch auch schon ein wenig über Dich mitgeteilt hast, und ich somit schon einen Bezug zu Dir habe (dies muß ja nicht auf Gegenseitigkeit beruhen, ich wollte es nur erklären). *:)

s-uca:medixca


Weißt Du, das meine ich nicht böse, aber ich kann das einfach nicht glauben. Also bitte nicht gekränkt sein.

S_chwarzTes Bluxt


aber ich kann das einfach nicht glauben.

Chance kannst du schon glauben. Sie schreibt nichts, was sie nicht auch so meint. Sie hat mir schon oft einen Spiegel vorgehalten, der mich Nachdenken lässt.

Trotzdem, bin auch ich der Meinung, wenn ich diese Welt nicht mehr aushalte, dann gehe ich. Dann sag ich es aber keinem. Ich glaub solange ich hier schreibe, ist das nicht der Fall. Auch hier zu schreiben ist ein Kampf. Und es ist nichts einfacher für mich ein Kompliment oder etwas Nettes anzunehemen. Chance erlebe ich immer wieder als UNERMÜDLICH. Sie macht jedes Hoch und Tief mit mir mit. :)z

C"han9cxe007


Also bitte nicht gekränkt sein.

Bin ich nicht :|N

Danke Schwarzes Blut @:)

s:cAusllxie


Als sozialpaedagogin arbeite ich schon so lange mit suizid gefaehrdeten zusammen und es klappt ,ihnen wieder einen postiven lebenswillen zu geben(.mein kleiner halbbruder brachte sich um, als kind,ein kluger,huebscher junge.unser vater war zu streng ,gab ihm zu wenig liebe,machte ihm zuviel schuldruck,seine mutter kuemmerte sich nicht um ihn.)Suizidgefaehrdete fuehlen sich oft fuer alles schuldig!!!!,lenken ihre aggressionen nach innen,zu sich selber anstatt nach aussen,koennen sich zu wenig schuetzen,sich nicht zur wehr setzen,sich zu wenig abgrenzen,sind zu gutmuetig,haben kaum ein gutes selbstwertgefuehl.Bei der elternarbeit von suizidleuten faellt mir auf ,das die eltern ihnen oft keine liebe geben konnten aufgrund ihrer eigenen psychischen probleme,eltern machten keine eigene therapie,sie lehnten ihr kind unbewusst ab .fuer sie war das kind an allem schuld!!!.Oder sie klammerten am kind,benutzten es als partnerersatz und ihren dienstboten.Auf die beduerfnisse,wuensche gefuehle,aengste der kinder wurde keine ruecksicht genommen.das kind war oft unerwuenscht .die eltern sind oft aufgrund ihrer eigenen schwierigen kindheit zu hart,mitleidslos,emotionskarg und sehr egozentrisch geworden,nicht einfuehlsam,warmherzig. In diesen familien gab es oft schwere kommunikationsstoerungen,gewalt, zuviel streit,missbrauch,suizid,mobbing,trennungen,sucht,vernachlaessigung,psycho-terror,kinder wurden zu sehr zum liebsein erzogen (damit es fuer die eltern leichter ist)oft wurden sie mit vielen vorwuerfen von den eltern zugeschuettet. in meiner arbeit mit den suizidleuten versuche ich ihnen beizubringen,sich mehr vor ihren eltern (und anderen leuten,die ihnen nicht gut tun)SCHUETZEN und abgrenzen zu koennen,nicht einer falschen liebe hinterherzurennen,(mit manchen eltern kann man auch einen guten draht hinbiegen,sie lernen ihr kind auch mal zu loben,anstatt es abzuwerten)eine geeignete therapie zu suchen,einen gesunden egoismus zu entwickeln und eigene staerken zu entdecken,ihr selbstwertgefuehl aufzubauen,sich nicht mehr in das negative hineinzusteigern,ihr kindheitsfamilienmuster aufzuarbeiten,andere konfliktloesungsmuster zu finden anstatt die aussichtslosigkeit .die starke innere einsamkeit und der innere druck sterben zu wollen ,verliert sich oft wenn sie eine positive beziehung zu einem partner eingehen koennen :)_ (und einen guten job finden),sich geliebt und gebraucht fuehlen. die mauern,die sie um sich herumgebaut haben,werden kleiner.sie brauchen etwas woran sie sich erfreuen koennen,(z.b.hobby)einen lebensinn finden,etwas was sie emotional positiv erreicht,damit die depression nachlaesst.sie lernen nicht mehr die schuld bei sich selber zu suchen und sich haeufig abgelehnt zu fuehlen ,etwas geniessen zu koennen :p> und sich selber mehr lieben und zu wertschaetzen .. :)z Meistens gibt es so viele loesungen fuer bestimmte probleme,welche man davor nie sah,nicht sehen konnte.Es gibt auch viele menschen,welche einen auch brauchen....

S8chwabrzes aBlut


)Suizidgefaehrdete fuehlen sich oft fuer alles schuldig!!!!,lenken ihre aggressionen nach innen,zu sich selber anstatt nach aussen,koennen sich zu wenig schuetzen,sich nicht zur wehr setzen,sich zu wenig abgrenzen,sind zu gutmuetig,haben kaum ein gutes selbstwertgefuehl.

Deine Arbeit in Ehren, sie ist wichtig und gut. Aber in diesen Zeilen finde ich mich nicht wieder. Ich kann riechen, wenn jemand seine Grenzen bei mir überschreitet und ich kann diesen ganz gut in seine Schranken weisen. Ich fühle mich nicht schuldig, schon garnicht für alles, ich bin schon so geboren. Die beste Abwehr, ist das Schweigen. Wenn jemand mit mir redet und ich meinerseits verweigere jegl. Kommunikation, dann hat er mir nichts entgegenzusetzen.

nicht einer falschen liebe hinterherzurennen

Ich renne meinen Eltern hinterher. Und die "Liebe" die mir entgegengebracht wird ist falsch, zumindest wenn sie von sog. Helfern kommt.

STchwaDrzes$ Blxut


Ich renne meinen Eltern hinterher.

NICHT! NIEMALS: Das ist Ekel pur!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH