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Suizid

IyngefTaxera


Ja, Einzelkämpfer, das hast du gut geschrieben.

Bernerin, ich glaube halt nicht, dass man Kontakt mit dem Jenseits haben kann, falls es eines gibt, aber wenn jemand das glaubt, kann ich das auch akzeptieren.

E0i}nze5lk$ämpxfer


das hat diese oben genannte autorin geschrieben, das buch ist echt empfehlenswert, könnte noch tausend sachen aufschreiben....

Das sag ich mir doch schon den ganzen Winter durch und es hilft, man geht ganz anders durch die Welt, wenn man einmal ganz bewusst durch die Gegend läuft und alles in sich eisaugt. Das hast du gut geschrieben :)^

ja das tu ich auch, bin halt eher der sommertyp....bevor es mir so gut ging, war mir wirklich immer kalt, kam irgendwie von innen heraus....selbst oft im sommer wenns heiß war, war mir kalt.....und im winter war ich oft immer krank und bekam oft depressionen

und seitdem es mir so gut geht.....hab ich den winter sooo genoßen, ich war rodeln, ich steh plötzlich so gerne früh auf 5:30 und geh durch die ruhigen straßen in die arbeit, und es ist erstaunlich mir ist auch nicht mehr so kalt ich scheine auch nicht mehr diese innere kälte in mir zu haben.....und das beste...ich war kein einziges mal krank oder depressiv....und nur alles durch meine mentalen positiven sätzen jeden tag..... : )

A(nais[ Nixn


Ich hab diesen Faden hier eben erst entdeckt, obwohl ja schon so viele Seiten geschrieben wurden. Leider hab ich mir jetzt noch nicht die Zeit genommen alle Beiträge zu lesen, aber ich finde mich sehr gut wieder in vielen Dingen, die hier zu dem Thema geschrieben wurden.

Ich selbst habe seit meiner Kindheit an einer Phobie gelitten (die nun nur noch sekundär vorhanden ist), die mich sehr quälte und ungeahnte Kreise gezogen hat (Depressionen, Zwangsverhalten, Angststörung, Panikattacken, Eßstörung, Magersucht), die sich bis heute bemerkbar machen (Refluxösophagitis und chronische Gastritis).

Der Gedanke mir selbst irgendwann das Leben zu nehmen begleitet mich, seit ich denken kann. Es gab nie ein Erlebnis, bei dem ich daran das erste Mal gedacht hätte oder so, sondern er ist schon immer da. Ich hatte/ habe schon immer Angst, daß es jemand für Wichtigtuerei hält, daß ich Aufmerksamkeit wolle oder dergleichen, das wäre mir unendlich peinlich, deshalb habe ich noch niemals irgendwem davon erzählt und würde das auch in Zukunft niemals tun. Wer sollte denn sowas auch verstehen??

Ich hab auch lange Zeit gedacht, daß ich nicht alle Latten am Zaun habe. Erst ein Aphorismus von NIETZSCHE hat mich darauf gebracht, daß meine Gedanken vielleicht gar nicht so abwegig sind und ich nicht der einzige Mensch bin, der das so in seinem Denken verankert hat:

Der Gedanke an den Selbstmord ist ein starkes trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche blöde Nacht.

Dazu muß ich sagen, daß ich noch nie einen Selbstmordversuch unternommen habe, obwohl in meinem Leben auch schon Situationen waren, in denen ich der ganzen Sache näher war als natürlich so im Alltag. Ich leide an leichten depressiven Episoden und verletze mich nur in ganz extrem emotional belastenden Situationen selbst (was bisher nur ein einziger Mensch geschafft hat, das so in mir auszulösen)...

Also was ich sagen will, es geht mir im Grunde gut. Auch ist mein Leben stabil: Ich habe eine Familie, ein Studium und bin körperlich gesund. Und trotzdem ist der Gedanke, daß ich selbst in der Hand habe, wann mein Leben zu ende ist, der angenehmste aller Gedanken. Während er mir leichter macht wirkliche Ängste zu ertragen (denn würde das schlimmst Befürchtetste eintreten, muß ich es ja nicht ertragen, wenn ich nicht kann :-/), kommt mir dieser Gedanke auch manchmal in ganz banalen Alltagssituationen...

Ich kann so viel von dem von Euch Geschriebenem nachempfinden und bin froh mit solch eigenartigen Gedanken nicht allein zu sein. *:)

S8. wYallixsii


Hallo Einzelkämpfer

ich hab nur eine kurze Frage, weil ich hier zufällig auf die Erwähnung des Buches gestoßen bin, ich hoffe das ist ok.

Solche Bücher hab ich auch gelesen und das genannte war auch dabei, das ist aber schon ewig her (ca. 13 Jahre) und da ich sie im Moment nicht mehr lesen will kannst du mir die Frage vllt beantworten (ist nicht schlimm wenn nicht, nicht wollen ist ein ausreichender Grund).

Kam es in dem Buch vor dass wenn man negative Emotionen hat, dass man sie dann erstmal richtig bewusst macht und auslebt und sozusagen erst danach positiv gegenwirkt oder ist der Grundsatz, positives Gegenwirken dauerhaft zu prakizieren, von anfang an und dass beim erkennen von negativen Emotionen auch grundsätzlich sofort gegensteuert werden soll?

Oder irgendetwas in der Richtung? Ich habs so in Erinnerung dass positive Affirmationen das grundsätzliche sind und über den Umgang mit negativen Emotionen eigentlich außer der positiven Gegenwirkung nichts erwähnt wird. (mir gehts darum ob ich da was verdrängt habe, egal in welcher Richtung außer dem positiven Gegenwirken, sich negative Emotion zu verzeihn, oder z.B. Wut annehmen oder erkennen oder irgendwie sowas)

Ich will dabei nicht verschweigen dass aus Gründen der Kritik frage, aber nur für mich persönlich, ich will's nicht diskutieren oder so, keine Sorge, mir wär nur wichtig dass ich die Bücher in meiner Erinnerung nicht irgendwie verdrehe daher frage ich.

pchilipW10


Hallo,ihr Lieben, @:) :)* :)*

ich bin hier eigentlich stiller Mitleser, habe aber jetzt nicht ALLE Beiträge gelesen.

Die Verabschiedung von Carnivore habe ich gelesen und danach nichts mehr von ihm gefunden. Haltet ihr es für möglich,dass er sich umgebracht hat? Einfach so? Das wäre ja Wahnsinn :-o :-o

Würdet ihr es auch so ankündigen? Es interressiert mich,hatte näml. auch schon mit schweren Depris zu kämpfen :-(

pAhil_ipt10


Sorry,daß ich hier so reinplatze |-o

sOucaTmedixca


@ Bernerin

Nein, ich glaube nicht an Begegnungen mit dem Jenseits.

"Oh, was für ein ekelhafter Tag". Es ist aber kein ekelhafter Tag. Es ist nur ein nasser Tag. Wir können auch an einem Regentag viel Spaß haben, wenn wir die entsprechende Kleidung tragen und unsere Einstellung ändern. Wenn es wirklich unsere Überzeugung ist, dass Regentage ekelhaft sind, dann werden wir Regen immer mit niedergeschlagener Stimmung begrüßen. Es gibt kein "gutes" oder "schlechtes" Wetter, es gibt nur Wetter und unsere persönliche Reaktion darauf.

Mir geht es bei Regenwetter sogar besser, als wenn die Sonne scheint. Dalaufen alle so fröhlich und gut gelaunt herum und fordern mich auf, es ebenso zu tun, was ich aber nicht kann und das zieht mich noch mehr herunter.

@ Philip10

Ich würde es nicht ankündigen, wenn ich mich wirklich töten möchte, um zu vermeiden, dass jemand die Polizei ruft und ich "gerettet" werde. Ich würde mich still und leise verziehen und nur wer genau hinschaut, würde erkennen, dass ich es vor habe an kleinen, heimlichen und leisen Verabschiedungen bei den Dinge, die mir wichtig waren und die ich bewusst das letzte Mal tun würde. Aber da die meisten Leute nicht genau hinschauen, würde es wohl keiner bemerken. Ich würde zudem auch entsprechende Vorkehrungen treffen, es so zu tun, dass wirklich sichergestellt ist, dass genug Zeit verstreicht, bis man mich als vermisst meldet.

EbiTnzelkzäm%pfer


S. wallisii

von anfang an und dass beim erkennen von negativen Emotionen auch grundsätzlich sofort gegensteuert werden soll?

aber man soll sich den neg. Emotionen durchaus mal richtig bewußt werden...

tut mir leid für die kurze antwort muss nur in 3 min weg... habs ziemlich eilig

S4. walxlisii


das ist schon ok, reicht mir eigentlich - scheine das schon damals nicht wahrhaben wollen und hab sowas wahrscheinlich ausgeblendet, dass das nicht Hauptbestandteil der Bücher ist klar und war für meine verdrängenden Tendenzen einfach nur gefundenes Fressen. Die Frage betraf wirklich nur mich persönlich.

Die Bücher sind sicher eine gute Wahl um sich von Negativität zu befreien und ich wünsche euch allen viel Erfolg auf diesem Weg :)*

danke für die Antwort, sie mag dir unausreichend kurz vorkommen aber das ist sie nicht, sie ist sehr wertvoll für mich. @:)

E0inz!e/lkäm@pfer


S. wallisii

schön wenn ich weiterhelfen konnte,

solche bücher magst du nicht, oder konntest mit ihnen nichts anfangen?

D,arkquxeen1


Wenn jemand traurig ist und sterben will,dann sollte er an die Menschen denken die traurig sind,weil sie sterben müssen

Ejinzell-mpfSexr


Wenn jemand traurig ist und sterben will,dann sollte er an die Menschen denken die traurig sind,weil sie sterben müssen**

und was ist deine konstruktive lösung zu dem ganzen? : )

bjern_erixn


Wollte nur schnell allen eine gute Nacht wünschen. zzz

Ich hoffe ihr hattet einen erlebnisreichen,positiven Tag :)^ Liebe Grüsse @:) :)* @:) :)*

sXucam:edBica


Das ist ja wohl der größte Mist, den man einem suizidalen Menschen sagen kann!

Ich bin nicht todessehnsüchtig, weil ich es eben mal schick finde, sondern, weil ich krank bin. Ich habe eine seelische Behinderung, die mir das Leben mitunter so unerträglich macht, dass ich einfach keine Kraft mehr habe, weiterzuleben. Dass es Menschen gibt, die so krank sind, dass sie sterben würden, finde ich schlimm, aber was kann ich dafür? Und was verbessert sich an ihrem Zustand, indem ich mir die Suizidalität ausrede? Klar, würde ich einem Todkranken gegenüber sitzen, dann würde dieser, der doch so gerne leben möchte, mich wohl nicht verstehen, genauso wie es die wenigsten Gesunden tun. Vielleicht würde aber auch gerade dieser Mensch mich verstehen, weil er weiß, was es bedeutet, zu leiden.

s;ucam|edixca


Danke liebe Bernerin, ich wünsche Dir auch eine gute Nacht. :)*

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