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Suizid

A]zuHcenxa1


Entschuldige, immer schreibe ich deinen Nmen falsch |-o

@:)

S4aoirxse


Hallo du Liebe! :)_

Auch meine Freundschaften sind lieb, aber sie verstehen einfach viele Dinge (die mich betreffen) nicht und wissen gar nicht, dass sie mir sehr weh tun.

Das tut mir so Leid für dich :°_. Ich habe ja auch immer wieder alle Freundschaften abgebrochen, zum Teil weil es mir immer sehr schnell zu viel wurde und weil ich nie ich selbst sein konnte. Sie hätten es nicht verstanden, die meisten wollen die Wahrheit nicht hören. Sich fremd fühlen, ja, ich weiß, was du meinst.

Hier im Forum ist es anders, da kann man wenigstens ganz offen sein, aber im "realen" Leben war das für mich bisher nie möglich. Nicht mal in der Therapie oder während Klinikaufenthalten ist das immer so ratsam. Sagt man etwas "Falsches", kann das ganz leicht unschöne Konsequenzen haben, deshalb bin ich extrem vorsichtig geworden.

Gehört uns unser Leben?

Ich finde schon und deshalb bin ich auch der Meinung, dass ich ganz frei über mein Leben oder Sterben entscheiden darf. Das geht sonst niemanden etwas an!

Wenn ich tot bin, möchte ich auch wirklich tot sein und nicht irgendwo weiterleben.

¡Das möchte ich entscheiden!

Das ist nun wiederum schwieriger :=o. Ich weiß auch nicht, was danach sein wird, weiß das überhaupt jemand? Diese Nahtod-Erfahrungen könnten auch nur Einbildungen/Träume gewesen sein. Aber eine Art "Bestrafung" schließe ich, wie gesagt, aus, das ist mir zu "kirchlich angehaucht" ;-). An die Hölle glaube ich schließlich auch nicht. Glaubst du denn daran oder verunsichern dich nur andere Ansichten dazu?

Ich muss leider schlafen gehen, morgen sehr früh raus :(v Ich wünsch dir eine gute Nacht, schlaf später schön :)* o:) :)_

Syaoihrse


Ist ja auch ein schwieriger Name ;-) *:)

s7uca+m0edixca


Das mit den Freunden kenne ich sehr gut, man hat sie gern, sie sind lieb, aber die Suizidalität verstehen sie nicht und sie sagen dann mitunter Dinge, die sehr verletzend sind, ohne dass sie das wollen. Sie hängen so sehr an ihrem Leben, dass sie sich nicht vorstellen können, dass andere Menschen, auch wenn es ein Freund ist, das ganz anders empfinden. Manche sind auch schlichtweg überfordert mit diesem Thema. Und so schweigt man. Nach einigen erfolglosen Versuchen, darüber zu sprechen, einigen verletzenden Bemerkungen des Gegenübers hat man gelernt, diese Gedanken fest in sich zu verschließen und das macht wieder ein Stück einsam.

SSaoiZrse


Mit Freunden hätte ich auch niemals darüber reden können. Die meisten Menschen wollen nichts Negatives hören, so ist es nun mal. Sie haben Spaß an ihrem Leben, deshalb soll man diesen selbst auch haben. Alles andere können sie nicht verstehen.

L\or*dOfT"he4Rxings


Aber eine gute Sache ist doch dran, man kann mit Freunden reden, denen es genauso geht. Wenn mit mir jetzt jemand darüber reden würde, würde ich ihm erzählen können, wie ich aus dieser Sache rausgekommen bin und ihm/ihr zur Seite stehen!

W`o`dKa<_007


hi.

ich war bis vorkurzem noch unter einem anderen Namen hier.

hab mich aber unter dem Namen nicht mehr wohl gefühlt.

es gibt ganz selten jemanden zum reden.

weil es immer irgendwelche punkte gibt, an dem die meinungen auseinander gehen - das ist dann einer der momente wo man dann einfach nicht mehr weiter reden will.

s;ucaimedicxa


Saoirse, Du hast Recht, die Leute wollen nichts Negatives hören. Aus diesem Grunde haben mich auch einige Leute fallen lassen. Ich bot keinen Unterhaltungsfaktor mehr. Eine Weile lang war ich recht aufgedreht und aktiv, heute weiß ich, dass das alles Verstellung war, vielleicht sogar eine leichte Manie. Nun bin ich wieder, wie ich fast mein ganzes Leben war und das passt ihnen nicht. Die haben sich doch glatt mal als meine Freunde bezeichnet. Wenn das Freundschaft sein soll, dann bin ich irgendwie falsch...

S?aoirxse


Wenn das Freundschaft sein soll, dann bin ich irgendwie falsch...

Dann bin ich wohl auch falsch, aber ich fühle mich sowieso anders, das war schon immer so. Es hat nie richtig gepasst, weder als Kind, noch als Jugendliche oder jetzt als Erwachsene. Eine zeitlang waren Freundschaften möglich, wenn ich, so wie du, mitgespielt habe, die Lustige war, aber alles andere war nicht gewollt. Auch die Interessen waren so verschieden, da konnte ich nie mitreden. Irgendwann gilt man dann als seltsam, wird gemieden und zur Außenseiterin. Mittlerweile sind mir andere Menschen sehr fremd, sie irritieren mich und ich bin am liebsten allein.

A;zuc}enax1


Ich arbeite mit Menschen. Das mache ich im Moment gerne. Aber es ist m/eine Arbeit.

Mich interessieren Menschen auch. Sogar sehr. Woher sie kommen, was sie denken ich rede gerne.

Viele halten mich auf den ersten Blick für sehr extrovertiert.

Ich passe mich an.

Aber ich kann das auf der Arbeit auch nur noch mit dem Medikament.

Aber über mich, kann ich nicht reden. Ich habe es schon versucht und treffe ebenso auf Unverständnis. Ich rede nicht mehr gerne über mich.

Habe nie das durchmachen müssen wie ihr beiden, aber ich war schon immer komisch.

Man merkt es mir nur an, wenn man mich näher kennen lernt. :-/

einigen verletzenden Bemerkungen des Gegenübers hat man gelernt, diese Gedanken fest in sich zu verschließen und das macht wieder ein Stück einsam.

Ja, da kenne ich sehr gut sogar.

Ist euch das auch schon hier im Forum vorgekommen?

@:) :)*

sWucam4edxica


Manchmal ja.

Naight'%s dxance


Hey ihr,

ich möchte euch gerne was schenken:

N#ightM's dLancxe


Es gab mal einen Mann, der nur Pech im Leben hatte. Pech, was sein Inneres anging, Pech, das er nicht mehr spüren wollte. Er fühlte sich unwohl in der Gegenwart derer, die er lieben wollte, und vergaß, Dinge zu tun, die ihnen gezeigt hätten, dass er sie mochte. Er hasste sich dafür, nicht auf Zärtlichkeiten eingehen zu können und dafür, anders zu sein, als er sich sich selbst vorstellte.

Eines Tages saß er vor der Tür und dachte: ich bringe mich um. Ich löse mein Problem, und das der anderen ebenfalls, wenn ich mich umbringe, kann ich mir und ihnen nicht mehr wehtun.

Er nahm also einen Strick und hängte sich auf. Doch als er beinahe tot war, sah er ein Licht. Hell, durchdringend, und überhaupt unsäglich weiß, und nichtssagend. Einfach nichtssagend. Aus dem Licht schlugen Funken, umhüllten ihn und waren heiß, doch kalt wie Wasser zugleich. Er spürte beide Verheißungen, Himmel und Hölle zugleich, nur die Erde spürte er nicht.

"Warum spüre ich sie nicht?", fragte er verwundert.

"Du spürst sie schon", sagte das Wasser, "Ich komme von ihr."

"Du spürst sie schon", sagten die Funken, "Wir kehren zu ihr zurück."

"Was soll ich tun?", fragte er noch einmal, obwohl er eigentlich geglaubt hatte, sich umzubringen wäre Antwort genug gewesen.

"Was du tun musst", antworteten alle miteinander und schwiegen dann.

"Aber was muss ich denn tun!?", fragte er verzweifelt und versuchte, nach vorne und hinten zu sehen, doch da war nur Licht.

"Aufgeben", riet das Wasser ihm, "Komm mit uns."

"Aufgeben", rieten die Funken, "Komm mit uns zurück."

"Aufgeben und zurück?", wunderte der Mann sich.

"Ja", bestätigten die Funken, "Gib die Illusion auf, es jedem Recht machen zu müssen, und ein anderer sein zu müssen, als du bist. Fang neu an, und erkläre es deinen Mitmenschen. Rede, was sie nicht hören wollen, und schweige, wenn du schweigen willst. Aufgeben heißt Chance geben."

Und er erkannte, dass er noch früh genug dem Wasser folgen würde...die Zeit auf Erden würde er alles daransetzen, sich immer wieder selbst eine Chance zu geben. Denn den Funken konnte man nur einmal folgen, das wasser und den Himmel aber würde man später für immer behalten.

SMaoiZrsxe


@ Azucena *:)

Mich interessieren Menschen auch. Sogar sehr. Woher sie kommen, was sie denken, ich rede gerne.

Dass du gerne redest, finde ich gut, ich denke, das ist sogar wichtig. Leider rede ich gar nicht (mehr) gerne. Ich weiß oft nicht, was ich sagen soll, worüber ich reden soll, gerade wenn es um "Smalltalk" geht, das fällt mir schwer. Aber es kommt auch auf die Person an. Bei manchen ist es leichter (auch ein Thema zu finden), bei anderen schwieriger. Aber allgemein kommuniziere ich lieber schriftlich, das war aber schon immer so, irgendwie fällt mir das leichter.

Viele halten mich auf den ersten Blick für sehr extrovertiert.

Das finde ich interessant. Ich galt immer als schüchtern, aber das stimmt gar nicht. Ich bin nur sehr verschlossen und zurückhaltend. Viele finden mich auch unnahbar, das habe ich schon öfter gesagt bekommen :- und das stimmt wohl leider auch. Manchmal bin ich ganz froh darüber, weil man dann nicht einfach so angesprochen wird ;-). Ich schütze mich sehr davor, einfach so angeredet zu werden, z. B. bin ich fast immer mit Musik und meinen Kopfhörern unterwegs. Das beruhigt mich. Im Wartezimmer meiner Thera wurde ich schon mehrfach in ein Gespräch verwickelt und das stresst mich unglaublich, weil ich zum einen meistens keine Lust zum Reden habe (schon gar nicht vor der Therapie) und zum anderen finde ich persönlichere Gespräche mit fremden Menschen unangenehm, das macht mich nervös.

Ich rede nicht mehr gerne über mich.

Ich auch nicht :|N.

Ist euch das auch schon hier im Forum vorgekommen?

Darüber musste ich gerade ein Weilchen nachdenken, aber nein, hier im Forum ist mir das noch nie passiert. Sicher fühlt man sich auch hier nicht immer und von allen verstanden, aber das wäre wohl auch ein bisschen viel verlangt. Ich bin allerdings auch hier vorsichtig und erzähle längst nicht alles, was geschehen ist, mich bewegt und mir Angst macht. War das denn bei dir schon der Fall :- :°_ ?

A#zucwena1





Hallo,

ich wende mich hiermit an Menschen die solche Gedanken haben/hatten, nicht an die die es nicht kennen. Also bitte nicht sagen, dass alles toll ist.

.

Seit meiner Kindheit habe ich Gedanken an Selbsmord.

Aber es gab auch Zeiten in denen es nicht so war.

Nur im Moment nimmt es zu. Also fast ununterbrochen.

Das halte ich einfach nicht aus.

Wie schafft ihr das? Habt ihr das irgendwie unter Kontrolle?

Ich weiss ja gar nicht was nach dem Tod kommt, wenn man dann noch irgendwo in einer anderen Dimension weiterleben muss?

Ich weiss, dass fast jeder eine andere Meinung dazu hat. Habe mir fast alle Fäden dazu durchgelesen. So weiss ich auch, dass es vielen Menschen ähnlich geht.

Nur mag ich einfach nicht mit solchen Gedanken leben, das kann ich nicht.

Sicher sollte ich froh sein, dass ich in einer Gesellschaft lebe in der es alles gibt.

Also nicht in Armut und Katastrophe. Auch habe ich keine körperliche Krankheit.

Darüber sollte ich glücklich sein. Ich bin aber nicht glücklich und fühle mich sehr schuldig deswegen.

Ich war krankgeschrieben aus einem anderen Grund und muss nächste Woche wieder arbeiten, nur schlafe ich so gut wie gar nicht, muss mich zwingen zu essen, kann meine Wohnung nicht aufräumen, meine Katzen kaum versorgen, habe so viele Dinge zu erledigen und schaffe es nicht.

Freundschaften habe ich keine mehr, auch da kann ich selber dafür.

Ich habe mich in den letzten Jahren immer mehr zurückgezogen, weil ich mich einfach nicht verstanden gefühlt habe.

Manchmal habe ich versucht über mein Problem zu reden und bin ausgelacht worden.

Wie sollen mich andere verstehen, wenn ich es selber nicht kann?

Ich bin in Behandlung. Medikamente helfen nicht, auf jeden Fall nicht gegen Depressive Phasen.

Ich möchte einfach nicht mehr so sein wie ich bin, mit diesen Gedanken, das halte ich nicht aus.

Wem geht/ging es so und wie geht ihr damit um?

Danke für´s Lesen,

@:)

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