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Suizid

atngssthäschsen82


Hi Azucena,

mir ging es vor einiger Zeit auch so, dass ich mich intensiv mit dem Thema Selbstmord/Suizid auseinandergesetzt habe...Meine Mama hat sich vor 5 Jahren das Leben genommen..völlig unerwartet für mich...ich dachte anfangs, ich wäre gut über ihren Tod hinweg gekommen, aber Pustekuchen...

Es hat mich vor wenigen Monaten nochmal komplett überrollt mit dem Schmerz und der Trauer und allem.

Meine Mama hat sich damals von einem Hochhaus gestürzt.. Als ich dann meine depressive Phase hat, war es teilweise echt schlimm mit Angst-und Panikattacken..ich hatte dann das Gefühl, dass ich genauso wie meine Mama veranlagt bin...also suizidal..und ich hatte dann richtige Paniken, dass ich etwas machen könnte, obwohl ich es doch eigtl gar nicht wollte :-(

Weil ich ein Mensch bin, der immer sofort Sachen angeht, habe ich meinem Vater gesagt, ich würde gerne zu einer Psychologin gehen, weil mich so einige Dinge noch belasten.

Ich bin dann bei einer Ärztin gewesen, sie hat mir dann Paroxetin verschrieben( anfangs 10mg, jetzt 30mg). Und obwohl es mir am Anfang auch erstmal noch schlechter ging, geht es mir heute wirklich schon wesentlich besser..ich kann wieder Dinge genießen und Freude am Tag haben...und das wirst du auch schaffen :)z

Ich weiß nicht genau, was dich belastet oder bedrückt..aber ich denke wenn man sich professionelle Hilfe sucht, bei der man sich auch gut aufgehoben fühlt (ich denke, das ist gaaanz wichtig), dann kann man einige Dinge zum positiven wenden.

Ich mache auch parallel noch eine Verhaltenstherapie bei einer sehr netten Psychologin, und ich muss echt sagen es hilft mir sehr..einfach auch schon, über einige Dinge sprechen zu können, die einen beschäftigen.

Ich kenne das übrigens sehr gut, dass man sich zu nichts in der Lage fühlt...aufstehen, Wohnung ordentlich halten, einkaufen gehen, studieren...was auch immer..alles war irgednwie Horror und Panik und schien auch irgendwie so nutzlos....aber das ging wieder vorbei :-) :-) :-)

Darf ich dich fragen, was bei dir das Problem ist bzw was dich belastet?

Du hast geschrieben, dass du auch Meds nimmst. Wenn du mit der Wirkung aber nicht zufrieden bist, würde ich dir empfehlen, das mal anzusprechen.

Denn ein falsches Medikament kann ja auch die Stimmung noch mehr runterziehen :-(

Ich wünsche dir ganz viel Kraft :)*

Und wenn du mal reden magst, ich steh gern zur Verfügung :-)

LG

Julia

AzzucYetna1


Hallo Julia,

danke für deine Antwort. Es tut mir aufrichtig leid, dass dir das mit deiner Mutter passiert ist. :°_ :°_ :°_

Ich freue mich aber für dich, dass du jetzt in einer Therapie bist und es dir hilft. :)_

.

Meine Probleme sind, dass ich einfach nicht mit meinen Gedanken und Gefühlen klarkomme.

Es kommt mir alles aussichtslos vor.

Ich möchte nicht mein Leben lang psychisch gestört sein.

Mein Psychiater sagte mir, dass ich keine Psychiatrische Krankheit habe bei der Medikamente helfen. Er hat wirklich sehr viel ausprobiert.

Sicher manche haben mir geholfen, gegen Angst, aber nicht bei Depessiven Phasen.

In Psychotherapie bin ich schon seit Jahren, es hilft mir nur, dass ich nicht noch weiter abrutsche.

Ich fühle mich, als ob ich psychisch behindert wäre.

Die Ärzte und meine Psychologin sagen mir, dass es nie ganz weg gehen wird.

Medikamente können unterstützen, aber sie heilen das nicht.

Ich lebe in einer Beziehung, die mich kaputt macht und kann mich einfach nicht lösen.

Das versteht niemand, nicht einmal ich selber. Ich schaffe es nicht.

Ich weiss nicht was Wirklichkeit und was Einbildung ist.

Für mich ist das Leben ein Zwang.

Das alles möchte ich nicht.

.

Ich möchte inneren Frieden haben und ein guter Mensch sein.

Keinen abgrundtiefen Hass verspüren, keine Schuldgefühle.

Ich möchte normal sein und das bin ich einfach nicht.

Das treibt mich in den Wahnsinn.

slucame,dicxa


Azucena, das kenne ich und ich denke es auch sehr oft. Aber ist es wirklich so erstrebenswert, normal zu sein?

A6zucexna1


Hallo Suca,

ich weiss es nicht, warscheinlich sollte man sich akzeptieren. :-/

Ich weiss, dass du oft diese Gedanken hast. Kannst du damit umgehen?

s&ucame*dica


Ich weiß nicht, ob man das als Damitumgehen bezeichnen kann. Die Gedanken sind immer wieder da, bei jeder Straßenbahn, die ich sehe, wenn ich über eine Brücke laufe, überall fallen mir Methoden ein, spielen sich in mir Diskussionen ab, ob es eine sichere Methode wäre, was die Alternativen wären und dass eine Kombination wohl am besten wäre. Letztlich sind diese Gedanken der Ausdruck meines Wunsches, nicht leben zu müssen, sterben zu wollen und das möglichst bald, am besten sofort. Ich empfinde das Leben als beständige Mühsal, kaum hat man eine Arbeit fertig, beginnt es von Neuem, alles ist so anstrengend. Seit Tagen sollte ich meine Spülmaschine anwerfen, aber ich schaffe es einfach nicht, selbst der Gedanke, mich morgens anzukleiden, ist oft schrecklich. Wozu das alles? Menschen um mich machen sich Gedanken und Sorgen, krank zu werden, früher sterben zu müssen und ich verstehe sie nicht, ich kann nicht nachvollziehen, warum sie so am Leben hängen.

Und ich muss mich beherrschen, zu sagen, dass ich sie nicht verstehen kann, da ich selbst nicht so an meinem Leben hänge. ich muss mich beherrschen, nicht Bemerkungen zu machen, die auf meinen Wunsch, tot zu sein und meine Suizidalität anspielen. Sie würden es nicht verstehen, viele würden mich gar in für mich unangenehme Diskussionen verwickeln, sie würden sagen, mir ginge es doch gut, ich hätte keinen Grund dazu, ich solle dankbar sein, dass ich gesund sei, das Leben genießen, manche würden mir aggressiv begegnen, mich beschimpfen, das habe ich alles schon erlebt. Also behalte ich alle meine Gedanken besser für für mich und das macht mich in gewisser Hinsicht einsam. Manchmal schmerzt es mich regelrecht, dass mein sehnlichster Wunsch, einfach nicht mehr existieren zu müssen, mir nicht erfüllt wird.

aNngsth\äsclhenx82


Hi Azucena1,

das tut mir leid, dass du unglücklich in einer beziehung lebst, aus der du dich nicht lösen kannst. :)z

Ich weiß ja nicht, was bei euch das Problem bzw die Probleme sind, aber ich erinner mich auch an eine Zeit, in der ich mit meinem damaligen Freund zusammen war, der mir auch gaar nicht gut getan hat...er war immer wankelmütig und unsicher im Hinblick auf unsere Bezeihung, seine Gefühle und hat sich von anderen Leuten beeinflussen lassen...Es war dann so, dass wir immer mal wieder zusammen waren und dann wieder getrennt...immer im Abstand von einigen Wochen..und das ganze ging dann bestimmt 10mal hin und her...das hat mich wirklich ziemlich fertig gemacht, weil ich näml echt ziemlich verliebt war in ihn....aber nach einiger Zeit habe ich dann auch eingesehen dass es so ja nicht weitergehen kann und dass ich davon ja nicht glücklich werde auf Dauer, und irgendwann, als er dann wieder nach ner Weile ankam, da habe ich dann gesagt: so, jetzt reichts, jetzt habe ich darauf keine Lust mehr.... :)z

UNd soll ich dir was sagen, das war das beste, was ich tun konnte..und nach dem anfänglichen Schmerz und einiger Zeit habe ich auch festgestellt dass es immer besser wurde in meinem Leben...vielleicht schaffst du diesen Schritt auch :-) :-)

Ich denke wenn man eh so n paar (oder n paar mehr) Probleme mit sich hat, dann brauch man nicht noch zusätzlich Menschen, die einem schaden, nicht gut tun, oder Hass in einem hervorrufen..das ist so meine Erfahrung..

Was aber wirklich oftmals wie Balsam auf meine wunde Seele ist, das sind Gespräche mit lieben Freunden ( ich habe auch nicht n Haufen Freunde und einige habe ich auch noch nicht sooo ewig lange, aber sie sind mir schon sehr ans Herz gewachsen und umgekehrt).

Bist du denn finanziell von ihm abhängig oder sonstwie ( tschuldigung, dass ich einfach so direkt frage :=o )

Und warum hast du einen Hass auf ihn?

Zu dem einen Satz den du geschrieben hast:

Ich möchte normal sein und das bin ich einfach nicht

Wer bestimmt was normal ist und was nicht...und wer sagt dass normal automatisch perfekt und gut is...jeder hat so seine Macken oder Probleme oder Eigenarten...und das macht einen Menschen auch interessant.... UNd du bist bestimmt auch ein ganz lieber Mensch, auch wenn du nicht "normal" bist :)_

Ich bin auch nicht normal, weil mich viele Dinge in meinem jungen Leben geprägt haben, aber dennoch haben mich Menschen lieb und mögen mich, so wie ich bin..

Ich wünsch dir ganz arg, dass du noch eine bessere Alternative bzw Therapieform findest, die dir mehr helfen kann...denn ich bin mir ganz sicher, dass es möglich ist

Ich schick dir gaaaanz viele Kraftsternchen rüber :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

LG

Julia

s{ucam#edxica


Da fällt mir ein schöner Spruch ein, den mir jemand per E-Mail schickte:

Ihr lacht mich aus, weil ich anders bin. Ich lache euch aus, weil ihr alle gleich seid.

a5ngsthäs|chen8x2


@ sucamedica

der spruch gefällt mir :-)

Afzu'cenxa1


Stimmt das ist ein guter Spruch. ;-)

Ich war heute bei meiner Ärztin wegen meiner Krankschreibung.

Da ist mir das alles rausgekommen. ich habe ihr gesagt, dass ich einfach nicht mehr leben möchte %-| Naja sie schickte mich dann zu meiner Psychologin, ist alles bei uns im selben Gebäude. ist mir hinterhergelaufen, damit ich auch wirklich dort hingehe %-| Dort habe ich dann geredet, auch dann noch mit meinem Psychiater.

Nun die Psychologin meinte, dass viele Menschen in Stressituationen diese Gedanken haben, dass das normal wäre und bei Menschen mit Persönlichkeitsstörungen >:( wäre das eben noch ausgeprägter. :-( Sie wären wohl anfälliger auf Stress.

Jetzt werde ich versuchen eine Entscheidung zu treffen, so leid es mir für die Person tut.

Ich bin nicht von ihm finanziell abhängig, eher umgekehrt.

Wenn ich ihn rauswerfe, steht er auf der Strasse, aber ich habe ihm schon oft gesagt, dass er sich wo anders Hilfe suchen soll. Er ist verreist. Er weiss, dass ich nicht mehr möchte.

Es sind einige Dinge passiert, die mir das Zusammenleben mit ihm unmöglich machen.

Teilwiese wirklich seine Schuld. Am Ende habe ich mich auch nicht mehr sehr freundlich verhalten.

.

Naja, es ist ja nicht das erste Mal, dass ich solche Gedanken habe, die kommen eben wirklich immer wieder.

.

Suca,

bei mir ist es eher wenn ich Auto fahre. Oder auch manchmal denke ich an Klippen.

Hier gibt es keine Schienen und sehr wenig Brücken. ]:D

Nein, dass verstehen wirklich nicht veile Menschen.

Die selber solche Gedanken haben/hatten bestimmt.

Naja mal sehen wie es weiter geht.

Das Einzigste was ich nicht möchte, nach dem Tod in einer anderen Dimension weiter leiden müssen. Was danach kommt wissen wir nun einmal nicht.

Ich habe schon mit vielen darüber geredet und jeder hat eine eigene Theorie.

Aus diesem Grund habe ich es nie getan, aber manchmal, wenn es einem sehr schlecht geht, denkt man da vielleicht gar nicht mehr darüber nach.

Auf jeden Fall verstehe ich Menschen, die nicht mehr leben möchten.

Finde es nicht egoistisch.

Sicher mag es sehr schlimm für viele Hinterbliebene sein.

Nur, denkt man dann wirklich noch darüber nach? Vielleicht einige Jahre, aber irgendwann kann man nicht mehr.

Jeder Mensch ist einfach anders.

nTiceibe agr66


Mir geht es genauso. Ich will und kann net mehr. Ich glaube, dass der Suizid die einzige Möglichkeit ist um diesm Chaos noch zu entgehen.....

I'CS


Ich muss sagen, mir gehts da ziemlich ähnlich.

Ich empfinde das Leben als eine einzige Belastung. Es gibt Menschen, die freuen sich über jeden Tag. Bei mir ist das aber leider anders. Ich steh jeden morgen auf, und denk mir "wozu?"

Diese Welt ist meiner Meinung nach nicht lebenswert. Ich bin hier irgendwie falsch....

Tja, und was macht man gegen solche Gedanken? Das weiß ich selbst nicht.... Mich zerfressen sie langsam, hab ich das Gefühl.

Ich hasse mich überhaupt dafür, dass sich mein Hirn so nen kranken Mist zusammenspinnt. Ich hab alles was man zum Leben braucht, bin JUNG, gesund und sowieso

Aber ich empfinde das Leben als Belastung, und will schon lange nicht mehr.

mfg ICS

für den kein Platz in dieser Welt ist

I2CxS


Achja

hätte ich die Möglichkeit mein Leben "ehrenhaft" abzugeben, also sagen wir, ich muss sterben, und dafür kann ein kleines Mädchen leben

ich würds sofort tun und wär noch dankbar für diese Möglichkeit

WnodKda_0x07


ich habe gerade "suizidial" gegoogelt und diesen blog gefunden:

[[http://ichbinines.wordpress.com/ [[http://ichbinines.wordpress.com/]]]]

meiner meinung nach passt das ganz gut hier rein.

sorry, wenn nicht dann diesen post einfach löschen.

WrodKza_007


@ ICS

bist du auch Organspender?

TahoundDerbiprxd


@ ICS

manchmal empfinde ich wie du ...ich bin organspender und würde mein leben geben um des eines anderen zu retten ... aber wie gesagt manchmal läuft es gut und manchmal nicht so gut ;-) wie ne sinuskurve

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