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Depersonalisation - wie wirds behandelt, hat es ein Ende?

K2iden hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal,

Also ich hab seit 4 Monaten irgendwie Probleme mit der Wahrnehmung, es ist alles irgendwie distanziert und fremd. In großen Menschenmengen oder in unvertrauter Umgebung geht es soweit dass ich mich selbst nicht mehr richtig wahrnehme, als würde ich Träumen oder nicht richtig dasein.

Das Gefühl an sich kenne ich schon seit meiner Kindheit, aber da waren das nur kurze Phasen, 5 Minuten Dauer im schlimmsten Fall. Jetzt ist das permanent, und es nervt tierisch. In letzter Zeit ist es richtig schlimm, hab manmal macht es mir sogar richtig Angst.

Ich war deswegen auch schon beim Neurologen, der hat erstmal ein EEG gemacht (keine Abnormalitäten) und mich dann zum Radiologen geschickt. Aber auch beim CCT nichts ungewöhnliches. Daraufhin hat er mir erstmal Mirtazapin verschrieben, das ist ein Antidepressivum und die Nebenwirkungen haben mich erstmal auf die Palme getrieben (Zustände der Unruhe, dauernd Müde, verminderte Ausdauer was beim Sport schon doof war, Fressattacken, diese wiederum waren ganz okay, konnte so endlich mal zunehmen:), aber halt auch manchmal Schwierigkeiten mich zu artikulieren, das war ganz doof)

Nach einem Monat waren die aber dann aber eigentlich im Griff und mir ging es ganz gut, zwar immernoch total neben der Kappe und total verpeilt, aber zumindest war nicht mehr alles so fremd, nur so als wäre ich noch etwas verschlafen. nach 3 monaten habe ich es dann abgesetzt, da man mir gesagt hat, dass ich wahrscheinlich nur noch wegen Mirtazapin neben der Kappe bin. Naja, anfangs gings auch ganz gut, nur so richtig klar wurde meine Wahrnehmung nicht.

Jetzt stellt sich bei mir halt die Frage, hat das überhaupt ein Ende? Ist mein Gehirn irreparabel geschädigt (man hat ja schonmal gekifft und so :=o) Mein Arzt hatte mir Neuroleptika vorgeschlagen, dass hatte ich damals aber abgelehnt da mir davon viele abgeraten haben, aber inzwischen würde ich alles nehmen nur damit das wieder weg geht, selbst bei einer Elektroschock-Therapie wäre ich sofort dabei wenn der Quatsch auch nur die kleinste Chance auf Heilung verspricht....

Mit freundlichen Grüßen,

Kiden *:)

Antworten
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Aber Du hast das nicht im Rahmen einer Angsterkrankung sondern allein?

z:u]ppa


Willst du nicht mal zunem Psychologen (Neurologe ist ja mehr fürs Organische zuständig). Der kann vielleicht eher ne klare Diagnose stellen und dann auch gescheit behandeln...

Kcidexn


Angsterkrankung... hm, also ich wäre mir keiner Phobie bewusst. Selten wälz ich mich mal im Bett etwas herum wenn ich an das Thema Tod und so denke, aber ich denke mal in so geringem Maß ist das okay. Was sein kann, ich hatte/habe ADHS und habe damals für ein paar Jährchen Ritalin genommen, kann sein dass da ein Zusammenhang existiert.

Um der ganzen Sache noch etwas Hintergrund zu geben, bevor das alles anfing hatte ich gerade meinen zweiten Monat ohne Zigarette hinter mir und habe auch viel Sport getrieben, in der Abendschule und auf der Arbeit lief es sehr gut und mir ging es im allgemeinen ganz gut. Muss jedoch gestehen, dass ich hin und wieder mit Freunden gekifft habe und mein letztes Intermezzo mit Haschisch ziemlicher Horror war. Das dürfte wahrscheinlich auch der Auslöser der ganzen Geschichte sein. Wobei ich dieses Gefühl der Entfremdung aber, wie gesagt, schon von früher in kleinen Rahmen schon kannte.

Kmid1exn


Ein Kollege hat gemeint man würde dann Neuroleptika bekommen und muss die dann wohl sehr lange nehmen... hat da diesbezüglich jemand Erfahrungen gemacht?

zNuppxa


Viel weiss man ja von dir nicht und wir können hier ja auch keine Diagnosen stellen. Aber von dem was du erzählt hast, kann man Neuroleptika nicht ausschliessen. Ich würde dir raten zu einem Psychiater zu gehen. Wichtig ist nämlich, dass man genau herausfindet, was für eine Krankheit du hast und nicht einfach auf gut Glück irgendwelche Medikamente verschreibt...

Es ist schon so, dass man Neuroleptika über längere Zeit nehmen muss. Wichtig ist dabei einfach, dass du dich ganz genau an die Anweisungen des Arztes hälst. Also nicht absetzen, wenn du keine Lust mehr hast oder Nebenwirkungen auftreten. Dosierung immer nur in Absprache mit dem Arzt ändern!

K;idexn


Also hab das AD nicht ohne OK vom Arzt abgesetzt, keine Sorge. Aber gibt es in dem Forum hier keinen der so etwas in der Art HINTER sich hat und mir davon erzählen kann ??? ?

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