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Panikstörung oder Depersonalisation ? brauch Hilfe

ACrGoxoN hat die Diskussion gestartet


Ich hab nach einer für mich traumatischen Campylobacter Infektion(langer Krankenhausaufenthalt und starker gewichtsverlust) mit ziemlich heftiger Darmentzündung Hypochondrische Panikatacken gekriegt manchmal dachte ich auch ich werde verrückt. Aufjedenfall ließen die Panikatacken nach weil ich irgendwie gecheckt hatte das ich keine andere Krankheit habe. Naja meine langjährige Freundin hat sich dann jetzt auch von mir getrennt! Was ich irgendwie sehr schwer verkrafte! Aufjedenfall hab ich dann Paroxetin verschrieben bekommen, habs 2 mal genommen aber irgendwie machen mir die Tabletten angst weil ich so das Gefühl hatte ich könnte nicht um meine Ex Freundin trauern ! Heute hab ich die tablette weggelassen und jetzt steiger mich so in einer Depersonalisation hinein. Fühl mich innerlich Unruhig und Zittrig und muss mich zwingen um meine Freudin zu weinen und steiger mich in den Gedanken hinein eine Depersonalisation zu haben oder hab ich wirklich eine? Oder kann es eine nebenwirkung von Paroxetin sein?

Ist das wieder heilbar?

Antworten
S^idhaWrtxa


Depersonalisation ist eigentlich nur die Beschreibung eines Zustandes (wenn sich der eigene Körper fremd anfühlt). Das muss nicht krankhaft sein - kann man z.B. auch mal in einer stressigen Situation bekommen oder wenn man betrunken ist. Oder begleitend zu Angst und Panikattacken. Meist gibt sich das wieder, wenn es einem besser geht.

Ich denke nicht, dass es vom Paroxetin kommt, wenn du es nur 2mal genommen hast. Aber wissen tue ich es natürlich nicht. ;-)

N>erv;enbRündel


Ich hatte solche Zustände auch zeitweise. Im letzten Jahr hatte ich eine Herzmuskelentzündung und dadurch habe ich eine Panikstörung entwickelt. Mir gings zeitweise auch sehr dreckig. Hatte häufig heftigste Angstattacken auch mit Depersonalisation. Zeitweise hatte ich den Eindruck, dass Gliedmaßen (z.B. linker Arm) nicht zu mir gehören. Was kann man da tun?

Das hängt sehr von Dir ab. Wenn Du eine starke Persönlichkeit bist, kannst Du selbst viel tun. Wichtig ist vor allem Bewegung (Spazieren oder Joggen) und Entspannung (progressive Muskelentspannung), um den Stresspegel zu senken. Vielleicht hast Du auch jemanden, mit dem Du über Deine Ängste sprechen kannst. Eine weitere Methode ist einen Gedankenstop zu machen, wenn man wieder anfängt zu grübeln oder zu sehr in sich hinein zu hören. Das alles wirkt nicht von heute auf Morgen, aber wenn man das konsequent macht, kann man nach 3 Wochen über das Gröbste hinweg sein. So war das zumindest bei mir.

Hoffe ich konnte Dir ein paar Anregungen geben.

A5rGoxoN


Das komische halt ist das ich eigentlich Trennung sehr schwer verkrafte und immer am flennen und trauern bin. Achso ja ich hab abends auch opipramol genommen. Und jetzt kann ich nicht gescheit trauern grad, hab trockenen Mund und augen. Sprich das nicht für die nebenwirkungen der Medikamente?

A/rG0ooN


Ich bin total unruhig und Hektisch und will am liebsten alles gleichzeitig machen

Sricdha`rta


Trauern kann man sowieso nicht auf Kommando. Es kann während des Trauerns vorkommen, dass man total abgestumpft und leer ist und absolut keine Tränen mehr hat und keine Trauer mehr empfindet.

Trockener Mund *kann* Nebenwirkung sein (besonders vom Opipramol), muss aber nicht. Was nimmst du denn nun, Paroxetin oder Opipramol oder beides? Und regelmässig? Ansonsten ist nämlich keine Wirkung zu erwarten. Also entweder ganz oder gar nicht. Wobei ich mich auch frage, inwieweit es sinnvoll ist, bei begründeter Trauer Antidepressiva zu nehmen. Es kommt natürlich darauf an, ob man "nur" trauert oder ob man in Depressionen abrutscht und seinem Alltag nicht mehr nachgehen kann.

AFrGooxN


Beides. Gegen meine Panikstörung...hab des Opipramol jetzt seit 4 Tage genommen und das Paroxetin nur am Freitag und Sonntag, hab mich halt irgendwie total unruhig gefühlt wenn ich die nahm....Ich Zitter innerlich, sehe manchmal so komisch wobei dann eine Pupille bissle größer als die andere ist und sich bei gleichem Lichteinfall immer so schwankt. Ich hab das gefühl das ich jetzt so in eine Art Depression verfalle :-(......Wie krieg ich den ganzen Rotz den wieder Weg?

Shidhar|txa


Das können Anfangsnebenwirkungen sein. Die geben sich meist mit der Zeit. Wieso achtest du so genau auf deine Pupillen? :- bisschen ablenken, dann geht das schon. ;-) aber wie gesagt - nehmen oder nicht, nur sporadisch bringt nichts.

A9rGoXoN


Ja kein Plan, ich achte zur Zeit sowieso auf alles ;-)....Alles zuviel in den letzten 6 Wochen

AurGoooN


Ich bin total unsicher was ich jetzt machen soll. hab jetzt nix mehr genommen und konnt vieleicht 2-3 std schlafen heut Nacht. kann nur schwer einschlafen und wenn ich dann mal aufwache bin ich leicht verwirrt und krieg so panische Gefühle. Sind das vieleicht noch Absetzungserscheinigungen?....hab angst das die Medikamente einen anderen Menschen aus mir machen und ich davon nicht mehr los komme.

Aber ohne scheints auch nicht zu gehen! Meine Körperliche Situation ist einfach beschissen nach der Darmerkrankung und durch den Liebeskummer hab ich irgendwie keinen Hunger....sie fehlt mir so und verschlimmert einfach noch meine Psychische Erkrankung!

SOidha@rtxa


Nach so kurzer Einnahme kriegt man keine Absetzsymptome.

ALrLG~ooxN


Dann sinds wohl die Nebenwirkungen, die machen mich echt Fertig. Kaum Schlaf, mein mund ist ausgetrocknet, inneres Zittern ist stärker geworden, ab und zu sehprobleme aber das schlimmste war gestern diese beklemmungen und das man denkt man kriegt nicht genug Luft. Auch Schlimm ist das ich mich dann wieder reinsteigere und es sich noch verschlimmert! Legt sich das echt mit der zeit? sonst dreh ich ja durch

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