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Seit 10 Jahren Depersonalisation/ Derealisation durch Haschisch

m4i!che~le52x2 hat die Diskussion gestartet


hallo ich feier dieses jahr ein trauriges jubiläum ich leide seit circa 10 jahren an einer Derealisation/Depersonalisation durchgehend ausgelöst durch eine haschzigarette hier meine geschichte:ich hatte ende 98 bei einen freund einen joint geraucht dabei erlitt ich einen absturz also ich bekam keine luft mehr ich hatte panik zu ersticken(seidem tag an leide ich an asthma) angstzustände verfolgungswahn usw.einen tag danach war ich nicht mehr ich selbst die welt kam mir so verfremdet vor ich habe das nicht mehr realisieren können ich wusste nicht was los ist ich habe meinen körper nicht mehr richtig gespürt als ob ich mit augen nur alles sehe aber nicht mehr fühle. was ich dagegen unternommen habe? ich war beim psychater der hat mir tabletten verschrieben und ich hab die nicht vertragen also zur seite gelegt als nächstes war ich beim hals nasen ohren artzt wo bei mir asthma festgestellt wurde.ich habe dann mich mit allen abgefunden denn die angstzustände wurden ertragbar mit der zeit aber ich hab die realität immer noch nicht wieder seit 10 jahren habe auch nicht mit vielen leuten gesprochen wollte nicht das die mich für einen irren halten, jetzt aber wo ich an stress leide hat es alles wieder verschlimmert. ich hab oft im internet geguckt nie etwas genaues gefunden bis ich letzte woche auf Depersonalisation im internet gestossen bin und das hat mich zu tränen gerührt denn ich dachte ich wär der einzige der daran leidet jetzt hab ich gehört man kann eine terapie dagegen unternehmen meine frage ist:DURCH DEN DAMALIGEN HASCHISCH KONSUM HAB ICH DA EINE CHANCE ES WIEDER LOSZUWERDEN?UND DA ICH 10 JAHRE ES SCHON HABE WIE STEHT DIE CHANCE GEHEILT ZU WERDEN?GIBT ES HIER LEUTE DIE ES AUCH HABEN ODER HATTEN?sorry wegen den ganzen fragen aber wenn ihr in meiner haut stecken würdet es ist unglaublich was man da durch macht und wie es sich so anfühlt es ist kein leben mehr sondern einfach nur ein alptraum.ich will wieder mein altes leben haben helft mir bitte %-|

Antworten
WMar ma$l deXr Kaxter


Moin Michele

10 Jahre damit rumzurennen ist sicher eine ganz schöne Quälerei, ich hatte es durch Kiffen und andere Drogen auch mal in Verbindung mit Panik und Angstzuständen. Bei mir ist es zum Glück nach einigen Monaten komplett weggegangen, die Panik ist mir länger erhalten gelieben und erst im Laufe einer Therapie deutlich besser geworden.

In diesen 10 Jahren, hast du mehr gemacht als den Psychiater besucht und Pillen zur Seiten gelegt ;-) ? Meiner Meinung und Erfahrung nach ist es behandelbar, allerdings nicht im Handumdrehen.

Ich würde nochmal einen guten Facharzt aufsuchen, einen Psychiater der sich mit drogeninduzierten seelischen Erkrankungen gut auskennt, ruhig mal herumtelefonieren. Vielleicht auch mal an eine grössere Sache denken, vielleicht eine Ambulanz einer Psychiatrischen Klinik. Ich weiss ja nicht wo du wohnst.

Das klingt vielleicht erst mal beunruhigend für dich aber heute gibt es ne Menge Möglichkeiten dagegen etwas zu machen. Ja, es gibt die Möglichkeit einer Therapie !

Das heisst übrigens nicht dass du "verrückt" bist ;-). Es wäre aber sehr wichtig dass du mit jemandem sprichst der sich auskennt und dir weiter helfen kann, von alleine wird es wohl nicht mehr verschwinden nach so langer Zeit.

Ich kenne diese Derealisationen, es war ein furchtbares Gefühl, als ob man aus allem rausgefallen wäre. Also werde aktiv, suche dir Adressen raus, ruf an, frag dich durch. Es ist dein Leben und es kann besser werden.

Viele Grüsse

Miky

m=icheZle5x22


hey danke für deine nachricht ich werde alles versuchen um es wieder loszuwerden es macht nämlich kein spass so weiterzumachen :|N

W^ar ma2l dear Ka2ter


Nein natürlich nicht.

Versuche an Adressen zu kommen, du könntest bei der Drogenberatung mal nachfragen ob sie spezielle Therapieadressen haben. Es ist ja immerhin durchs Kiffen ausgelöst.

Oder einen anderen Psychiater aufsuchen und das ganze gut durchsprechen, auch deine Probleme mit dem Medikament damals.

Es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten, man muss nur etwas suchen und selbst aktiv werden. Durchfrgen, durchfragen...es lohnt sich :)z

Und nicht schnell aufgeben.

mVi;chel|e52x2


ich weiss auch nicht wie ich es in den 10 jahren aushalten konnte es waren 10 jahre verschwendet als ob man da wirklich nicht gelebt hat aber es muss jetzt schluss sein ich werde mal zur drogenberatung usw.gehen ich werde dich mal auf den laufenden halten denn ich denke es gibt mehr leute die dieses problem haben aber nicht wissen was sie dagegen tun können gruss michele :)^

WZar ma3l d'er Ka,texr


Michele

Guter Entschluss. Und lass dich bloss nicht vorschnell abspeisen, die sollen Adressen rausrücken ;-D.

Und schreib ruhig was du erreichst, ist mit Sicherheit interessant für andere.

Viel Erfolg

Miky

m)icheBle5x22


Hey Kater ich hab herausgefunden das es ein schutz des gehirns ist einen menschen in diesen zustand zuversetzen.ich habe nie etwas dagegen unternommen da ich dachte es ist ein schaden im gehirn entstanden das nie wieder mich in mein altes leben zurück holen kann aber ich hatte 10 jahre keine ahnung was ich hatte ich gebs zu ich hab nach einigen monaten und arztbesuche augegeben da manche ärtze nicht wussten was ich habe aber jetzt wende ich mich an spezialisten.ich komme aus hamburg kennst du da jemannden oder hast du ne idee wo man sich da mal hinwenden kann??danke dir im voraus

WEar ma#l dUer Kxater


Moin Michele

du hast recht, es ist kein Hirnschaden sondern eine "Störung" bestimmter Abläufe die man durchaus als Schutz gegen Überforderung beschreiben kann.

Hamburg ist zwar meine Geburtsstadt aber ich wohne längst woanders (leider), deshalb muss ich mal überlegen wo du hingehen könntest.

Du hast ja kein Drogenproblem, das ganze ist 10 Jahre her und du hast (hoffentlich) nie mehr was genommen. Also wäre im Prinzip ein Psychiater oder Nervenarzt die erste Wahl.

Dann gäbe es die Möglichkeit sich an eine Angst-Ambulanz einer psychiatrischen Klinik zu wenden. In Hamburg ist das doch sogar Uni-Klinik, das ist immer gut weil man dort oft weiter ist als in so einem Wald- und Wiesenkrankenhaus.

Mmmh, ich würde trotzdem mal einen Termin mit der Drogenberatung vereinbaren, in Hamburg gibt es da einige Anlaufstellen, dort kann man dir mit grosser Wahrscheinlichkeit weiterhelfen wenn du sagst dass du zwar nichts mehr nimmst, deine Probleme aber vom Kiffen damals stammen. Ruf einfach mal an, schilder dein Anliegen und man wird dir hoffentlich etwas nennen können. Das ganze ist auch anonym.

Ich überlege aber mal weiter, wenn mir was einfällt kriegst du sofort Bescheid.

Viele Grüsse

Miky

N@ervNenbündxel


Hallo Michele,

um ehrlich zu sein nervt es mich immer Berichte von Leuten zu lesen, die mit Drogen rumexperimentieren und sich hinterher beschweren, dass es schief ging. Meiner Meinung nach hat es schon seinen Sinn, weshalb das hier verboten ist. Aber gut was solls. Das sind halt Jugendsünden.

Jetzt zu Deinem Problem. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man Dein Problem recht gut beheben kann. Wahrscheinlich hattest Du während des Absturzes Todesangst, was sich jetzt irgendwie bei Dir festgesetzt hat. Mir ging das ähnlich. Vor etwas über einem Jahr hatte ich auch einen Zwischenfall mit Todesangst und seither hatte ich auch mächtige Probleme mit allem was dazu gehört. Panik, Unwirklichkeitszustände, Angstzustände etc.

Jetzt bin ich bei einer Psychotherapeutin, die mich mit EMDR behandelt. Schon nach der ersten Sitzung ging es mir wesentlich besser. Ich konnte wegen der Angst keinen Sport mehr machen, weil ich fürchtete tot umzufallen. Wenn ich es probiert hatte, habe ich hinterher übelste Panikattacken gehabt. Nach der ersten Behandlung ging ich wieder ins Fitness-Studio und konnte fast ohne Angst trainieren.

Die Methode selbst mag ich jetzt nicht beschreiben. Da gibt es genug Material im Internet. Such doch mal danach und überlege Dir, ob das eine Option ist.

Gruß und gute Besserung

Nervenbündel

m|ichelxe522


danke euch beiden für die sehr gute hilfe es ist nur schwer in meiner situation daran zu denken das es wirklich behandelbar ist ich mein ich lauf 10 jahre damit rum und hab mich daran gewöhnt das ist halt nicht so gut achja und wegen den absturz ja ich hatte sehr grosse angst so ein schlimmes gefühl kannte ich damals mit meinen 16 jahren noch nicht ich habe bis dahin keine drogen genommen ausser einmal hat jemand hat mir ein wenig speed ins glas getan aber dadurch muss ich sagen hatte ich keine angstzustände oder einen absturz darauf bin ich sage ich mal nicht hängengeblieben oder ich wie andere sagen keinen schaden davongetragen denke ich aber ich muss sagen ich seitdem hab ich auch grosse angst von drogen.

W5ar gmal der KKater


Leider muss ich widersprechen, man kann sehr wohl "nur" von Grass so etwas erleben, auch nach einmaligem Konsum.

[Bezieht sich auf einen zwischenzeitlich gelöschten Cannabis verharmlosenden Beitrag]

Da ist praktisch nie LSD oder Opium drin. LSD ist nicht rauchbar, Opium bringt da auch nicht viel, ist also völlig sinnlos (und teuer für den Dealer). Das sind urban legends.

THC ist nun mal eine Substanz mit halluzinogener Wirkung und hat eben doch Risiken, die für den einzelnen erheblich sein können, vor allem da die modernen Züchtungen einen sehr hohen THC-Gehalt aufweisen können.

Es handelt sich auch nicht um eine Psychose sondern vermutlich um eine Angststörung im weitesten Sinne. Gerade Jugendlichen passiert das gerne mal und häufiger als man denkt.

Und es ist behandelbar, wie oben beschrieben. Aber man muss sich in Bewegung setzen und Geduld mitbringen. Aber alles ist besser als nichts zu tun und die Hoffnung auf Besserung zu begraben.

Also Michele, schildere einfach was du so unternimmst. :)z, wäre interessant.

nIonixn@arrxez


LSD ist nicht rauchbar

OK, das mag schon sein, sowas hab ich auch noch nicht probiert, und kenne es auch nicht von anderen.

Opium bringt da auch nicht viel

Das kann man so nicht stehen lassen. Was glaubst Du, wie sich die Leute mit sowas auf die Bretter schicken ?

Ich weiss zwar nicht, wie das ist, ( will es eig. auch nicht wissen ), aber es muss einen schon derbe aus der Bahn hauen.

[...]

nicht um eine Psychose sondern vermutlich um eine Angststörung

kann schon sein, [...]

Das beste ist natürlich, die Finger von Drogen zu lassen, um den Zustand nicht noch zu verschlimmern, und sich an mehrere Psychologen zu wenden, um zunächst mal ne eindeutige Diagnose zu haben. Danach dann nach einem Therapieplatz suchen, und sich der Sache in aller Ruhe annehmen.

W%ar Rmal dGer SKatexr


Opium in grass ?

Mmmh, ich war 10 Jahre drauf und habe das nie erlebt. Opium löst auch keine Horrortrips aus, im Gegenteil, es wirkt beruhigend. Opium wird in Deutschland ohnehin selten angeboten. Opium wird auch anders geraucht als in Joints, das funktioniert nicht richtig.

Das ist einfach Derealisation, Entfremdungszustände eben. Das ist eine Begleiterscheinung bei Ängsten. Und Ängste sind häufig die Folge bei Cannabiskonsum. Ist ja auch hier im Forum häufig nachzulesen.

Nein, das ist völlig glaubhaft dass man von einem Joint einen Horrortrip fährt und anschliessend die geschilderten Probleme bekommt. Hab ich häufiger erlebt.

m-ichel#e522


ich habe nochmal nachgedacht wollte was zu dem stoff sagen es war gelbe polle sehr guter stoff also leider zu gut wie man es sieht hat ja schon 10 jahre wirkung aber egal. wegen lsd und opium an lsd hab ich auch gedacht aber warum sollte jemannd lsd mit hasch vermischen rentiert sich nicht opium glaub ich auch nicht aber ich merke wenn zb.einer vor mir koks oder andere drogen nimmt bekomm ich diese angst und derealisation schlimmer bestimmt das ich angst habe auch drauf zukommen kein plan wie aber ich hab auch echt angst vor drogen seit der ehrfarung ein freund von mir hatte denselben kram auch mal durchgemacht auch mit vollen programm also angstzustände derealisation usw.bei ihm ist es nach 6 monaten wegegangen

WIarW mal jder xKater


Michele

ich denke so ein Horrortrip ist eine traumatische Erfahrung. Ich habe auch mal einen extremen gehabt und eine ganze Weile gebraucht bis ich das verarbeitet hatte. Und da war ich älter. Mit 16 war das wahrscheinlich einfach zuviel und jetzt fährt deine Psyche jedesmal in Alarmzustand wenn dich etwas an diese Sache erinnert.

Einfach gesagt hast du dieses Erlebnis bis heute nicht verarbeiten können und es kreiselt dir im Kopf rum und macht Angst.

Manchmal hilft es schon einfach darüber zu reden um es loswerden zu können, am besten eben mit einem Profi weil es dich ja schon so lange beschäftigt. Ich denke das könnte dir sehr gut helfen.

Wie stark schränkt es dich denn im Alltag ein ? Wie ist es mit Arbeit /Ausbildung, mit Freunden, Freundin...leidet das alles darunter ?

Es ist gut dass du anfängst dir Gedanken darüber zu machen, es hilft dabei sich zu motivieren Hilfe zu bekommen.

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