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Das ist nur ein böser Traum und ich wache gleich auf

Luav,axti


An alle lieben User die unserer Familie in der schweren Zeit so lieb beigestanden haben:

Wir wünschen allen ein wunderbares, besinnliches und vor allem friedvolles Weihnachtsfest.

Mögen auch für Euch immer liebevolle Menschen an Eurer Seite sein wenn ihr sie benötigt.

Ohne diese Menschen wäre das Leben oft viel schwerer zu ertragen.

Nochmals ein ganz grosses Dankeschön für alle lieben, ermunternden und tröstenden Worte.

Für die Gebete und die Kerzen die ihr unermüdlich angezündet habt.

Vielen, vielen Dank !!!

Im Namen der ganzen Familie, vor allem im Namen von Timo,

Eure Jutta

L6avaxti


Morgen werden wir jeder für sich das Weihnachtsfest begehen.

Und am 1. Weihnachtsfeiertag wird die ganze Familie bei meinen Eltern zusammenkommen und wir werden voller Dankbarkeit an das letzte Jahr zurückdenken. Als wir alle zusammen an Timo's Bett gesessen haben als er noch schlief. Ihm seine Geschenke aufs Bett gelegt haben und gehofft haben das er doch aufwachen möge.

Und wir werden uns erinnern wie wir mit den Angehörigen der anderen Komapatienten zusammen Weihnachtslieder gesungen haben, Muffins gegessen und Kakao getrunken haben.

Wie wir uns in den Armen gelegen haben, uns gegenseitig getröstet und Mut gemacht haben.

Wieder läuft mir ein Schauer über den Rücken. Das war so schön, aber auch so traurig.

Sehr traurig macht mich auch der Gedanke das Lara's Eltern dieses Jahr ohne ihre Tochter Weihnachten verbringen müssen weil Lara leider nie mehr wach geworden ist :°(.

Wir werden eine Gedenkminute einlegen, das haben wir beschlossen.

Wir sind erfüllt von tiefer Dankbarkeit und unendlicher Freude das Timo dieses Jahr gesund bei uns ist...

Euch allen nochmal ein frohes und besinnliches Fest !

Eure Jutta

Aqmygdvalxla


Liebe Jutta,

vielen Dank für die lieben Wünsche :-)

.....und als Weihnachtswunsch von mir....viel Kraft :)* :)* :)*, Hoffnung :)-, Freude :-) und Gesundheit für Dich und Deine Familie :)_


Liebe Grüße und gute Wünsche an alle hier im Faden :)_

SRomeetimexs


hallo jutta

ich freue mich so, dass sich alles bei dir / euch so super entwickelt hat. das habe ich mir aufrichtig für euch gewünscht.

ich freue mich, wenn du dich mal im neuen jahr mal meldest, wie wir die hp abschließen. löschen möchte ich sie nicht, denn sie wird auch regelmäßig besucht.

ein wunderschönes weihnachtsfest für euch und alles erdenklich gute im neuen jahr.

dies natürlich auch an die andren hier, die brav mitgebibbert und mitgefiebert haben.

liebe grüße

tina

Lxavatxi


Oh Tina,

hast Du deinen Namen geändert? Ich wusste erst nichts damit anzufangen. Homepage von sometimes? Haben wir nun zwei ;-) ?

Nein, löschen werden wir sie nicht. Ich habe ja auf der Startseite schon eine Art Abschluss gemacht indem ich mich bei allen bedankt habe und geschrieben habe das Timo fast wieder gesund ist. So könnte es doch bestehen bleiben.

Zum Nachschauen: [[http://www.timo-wachauf.de.vu/ Timo's Homepage]].

Auch Dir ein schönes Weihnachtsfest.

LG, Jutta

L0avat`i


Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein hoffnungsvolles, gesundes Jahr 2010!

Eure Jutta, Timo und Anhang

@:) @:) @:)

S>iggi%-zwxo


Liebe Jutta, und Familie,

ganz schnell noch ein paar liebe Gedanken, bevor ich ins Neue Jahr "rutsche":-)

Möget auch ihr ein Jahr voller Freude, Hoffnung, Fortschritte und weiterer Zufriedenheit mit Timos Entwicklung erfahren.

Ich habe auch das Bedürfnis euch Lieben weiterhin in mein tägliches Gebet einzuschließen.

Ich freue mich immer wieder an jeder- euerer kleinen, positiven Veränderung -nach all den schweren 13 Monaten :)z

Lass dich ganz herzlich umarmen :)_

LMavatxi


Danke liebe Siggi. Und einen guten Rutsch :)_.

Wir können auch noch etwas Kraft gebrauchen. Ich leide ja zurzeit an einer Depression, aber bin zum Glück schon ein ganz klein wenig auf dem Wege der Besserung. Dem Antidepressivum sei Dank :)^.

Alles Liebe,

*:) @:) Jutta

S_iggio-zwo


Liebe Jutta,

ja, ich habe mir schon gedacht, dass solch ein schweres Trauma nicht ohne seelische Folgen bleibt.

Du schreibst, dass du, zusammen mit deiner Schwester einen Therapeuten gefunden hast.

Demnach hat man dir nun zusätzlich noch A.Depressivas verordnet.

Ich denke, es ist sicher ein Segen, in solch schweren Zeiten A.D. zu nehmen,aber es sollte, wenn möglich wirklich nur vorübergehend (ca. 3 Monate ) sein.

Zum Einen, A.D. bekämpfen nicht die eigentliche Ursache, und zum Andern ( obwohl A.D. nicht abhängig machen)

gibt es meist ganz massive Absetzsymptome, die oft grausig sind.

Ich selbst habe fast 4 Jahre lang Mirtazapin, wenngleich nur nieder dosiert ( 4,5 mg) eingenommen und hatte fast 18 Monate sehr schwere Absetzsymptome.

Liebe Jutta, dies soll dich jedoch nicht beängstigen, sondern dir nur ein wenig die Problematik beim Aussschleichen des A.D. nahebringen.

Ich wünsche dir weiterhin die nötige Kraft, die schwere Vergangenheit der letzten 13 Monate zu bewältigen.

Es kann nur noch besser werden, denn die kontinuierlichen Fortschritte eueres starken Kämpferles erlebt ihr mit jedem Monat mehr.

Alles Liebe und viel Vertrauen zu deiner inneren Stärke und zu deiner Selbstheilung

wünsch dir ganz herzlich :)_

L}av\atxi


Ach Siggi, das ist micht so einfach wie du denkst :|N.

Ich bin noch gar nicht in der Lage mit der Traumatherapie zu beginnen. Ich war die letzten Monate nicht fähig, auch nur irgendwas zu tun. Ich sollte sogar in ein psychiatrisches Krankenhaus für einige Zeit.

Doch aufgrund meines Krankenhaustraumas, wegen der Flashbacks, Gerüche die Panikattacken auslösen usw. durfte ich zuhause, aber unter Aufsicht bleiben. Ein Aufenthalt dort wäre schlimmer gewesen als alles andere und hätte nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Ich habe immer noch massive Alpträume und andere Symptome wie starke Schmerzen im Unterleib usw.

Vor allem war ich absolut kraftlos, und ständig am weinen. Auch ohne akuten ersichtlichen Grund oder Auslöser.

Deshalb bin ich froh und dankbar das es solche Mittel gibt.

Ich nehme das AD jetzt seit 6 Wochen und erst seit letzter Woche merke ich eine langsame Besserung. Und ich kann dankbar sein wenn es wirklich das richtige Mittel ist. Denn es könnte auch sein das es nicht das ist worauf mein Körper anspricht ( was ich im moment aber nicht glaube ).

Deshalb ist es mir egal was und wie lange ich etwas nehme.

Denn so wie die letzten 3 Monate möchte und kann ich nicht leben. Das ist echt schlimm.

Nichts interessiert Einen mehr, alles belastet so sehr das man beim kleinsten Geräusch weint. Und sogar unser Schlumpf und alles drumherum war mir egal :°(.

Aber ich kann da nichts für, kann das nicht steuern. Zum Glück kann ich ja schon langsam etwas in der Vergangenheitsform schreiben, denn es ist immer öfter so seit gut einer Woche das es mir besser geht und ich so Dinge wie Freude und Dankbarkeit wieder spüren kann.

Da war gar nichts mehr, eine absolute Gefühllosigkeit und ein absolutes Sch...Egal Gefühl.

Aber irgendwie bekommen wir das auch noch hin und dann können wir endlich mit der Traumatherapie beginnen.

Meine Schwester muss erstmal vom Diazepam runterkommen. Davon ist sie mittlerweile abhängig. Ohne dem dreht sie durch vor Angst sagt sie. Aber sie schafft das nicht. Sie will weniger nehmen, aber kann nicht.... :°(.

Vielleicht schafft sie es durch die Therapie.

Obwohl ich glaube das ich dann Diazepam gebrauchen könnte. Ich habe eine Riesenangst vor der Therapie, denn dann wird ja bewusst alles hochgeholt was ich so schon zu vergraben versuche....

So, genug gejammert. Ich hoffe, Du bist gut ins neue Jahr gekommen.

Nochmals alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr.

@:) @:) @:)

Jutta

SZi2ggi-xzwo


Liebe Jutta,

habe soeben deinen schweren Leidensweg gelesen.

Ich bin noch ganz erschüttert, weil ich wirklich nicht wusste, dass es dir so schlimm geht, denn du erwähntest in deinen letzten Berichten nichts von dieser so akut-schweren Situation.

Von daher tut es mir außerordentlich Leid, dir von der Dauer der Einnahme der A.D. geschrieben zu haben.

Bei deinen letzten Postings hatte ich eher ein positives Gefühl was deine Seele und den Akutzustand anbelangte.

Aber ja, liebe Jutta, SEHR gut kann ich nachvollziehen, dass es einem in DIESEM Zustand erst mal total egal ist, wie lange man die A.D. einnimmt, Hauptsache, man kann wieder atmen,

danken, bitten,sich ein wenig erfreuen und überhaupt ÜBERLEBEN !!

Wie gut ich das kenne.....

Allerdings möchte ich dir dennoch (wenn ich darf) ans Herz legen, nach Möglichkeit NICHT mit Diazepam, also den Benzos zu beginnen, denn glaube mir, die Abhängikeit die durch diese Tabletten in relativ kurzer Zeit entstehen kann , und irgendwann entzogen werden muss, sorgt für sehr große Entzugs-Symptome , die über einen langen Zeitraum gehen.

Z.B. reagiert die Schilddrüse auf so schwer erlebte Traumen auch sehr negativ, daher würde ich dir nochmals zu einer S.D. Untersuchung mit dem TSH Wert, den freien Werten: fT3 und fT4 raten.

Selbst wenn Ärzte meinen, die Werte sind o.k. weil sie im Normbereich liegen, muss das NICHT der Fall sein, denn das Befinden ist entscheidend!

Ich kann mir gerne deine Werte ansehen.

Liebe Jutta, denke daran, was ihr schon alles gemeistert habt,es kann nur noch besser werden. Versuche dennoch das zu sehen, was schon alles an Positivem geschehen ist.

ER hat euch bis heute beschützt und wird es auch weiterhin tun.

In lieber Verbundenheit

L9avaxti


Danke für Deine lieben Worte Siggi.

Ich habe hier nichts von den Depressionen geschrieben weil ich gar keine Kraft hatte dazu und weil ich auch gar nicht wusste wo ich anfangen soll und wie ich diese irrealen Gefühle und Gedanken überhaupt beschreiben kann.

Ich hatte auch die Befürchtung das man das nicht verstehen könnte, denn was da im Körper und im Kopf abgeht kann man dann selber nicht mehr verstehen, wie sollen es dann andere erst ???

Ich nehme Diazepam nur im äussersten Notfall. Aber meine Schwester ist mittlerweile leider davon abhängig.

Sie kann nicht mehr ohne weil sie auch unter enormer Anspannung und Angst steht.

Sie war auch schon bei meinem Neurologen um eine andere Lösung zu finden, doch der sagt das sie das Diazepam erst ausschleichen lassen soll bevor sie ein AD bekommen kann.

Ich hatte sie immer davor gewarnt. Ich weiss ja wie schön die Wirkung ist und es ist verlockend.

Aber ich bin auch realistisch und weiss dass nur die Aufarbeitung und Verarbeitung echte Erleichterung bringen wird.

Ich hoffe, das meine Schwester es dann schafft vom Valium wegzukommen.

Ich hatte das Diazepam nur erwähnt weil ich so grosse Angst vor der Traumatherapie habe weil ja dann alles wieder hoch kommt :°(....

Ich wünsch Dir einen schönen ersten Tag in diesem neuen Jahr :)_.

@:) @:)

Jutta

d6e Säcchsxin


Liebe Jutta,

erstmal möchte ich dir und allen Anderen, die hier im Faden lesen/schreiben, ein recht frohes, gesundes und glückliches Neues Jahr wünschen!;-D @:) :)* ;-D @:) :)* ;-D @:) :)* ;-D @:) :)* ;-D @:) :)* ;-D @:) :)*

Ich hatte das Diazepam nur erwähnt weil ich so grosse Angst vor der Traumatherapie habe weil ja dann alles wieder hoch kommt :°(....

Bei einer Traumatherapie kommt sicherlich sehr viel hoch, was du verdrängt hattest u. es wird sehr viel angesprochen, was in dir wieder arbeiten wird. Ich kenne das gut. (habe zwar keine Traumatherapie gemacht, aber tiefenpsychol. Thera ist ähnlich) Am Anfang wirst du über bestimmte Dinge gar nicht reden wollen u. die/der Thera wird sich behutsam an diese Themen gemeinsam mit dir rantasten. Mir ist es auch sehr schwergefallen, einem wildfremden Menschen mein Innerstes anzuvertrauen. Aber nach einigen Sitzungen wirst du merken, dass du reden willst u. es geht dann ganz alleine u. du bist ganz erstaunt, dass du dich doch darüber so intensiv äußern kannst. Selbst da, wenn du reden willst, wird es nach der Thera immer wieder in dir arbeiten. Aber es wird weniger werden, zum Schluss ist es nur noch an dem Tag der Thera so u. dann siehst du vieles auch wieder positiver. Mit Diazepam wäre ich auch sehr, sehr vorsichtig! Ich habe ganz am Anfang auch mal ein Benzo bekommen u. da hat mein Arzt mir auch gleich gesagt, dass das abhängig macht. Bei mir war vll. das Gute, dass bei mir Beruhigungsmittel oft paradox wirken: Ich war aufgewühlter als vorher u. konnte es alleine deshalb schon auch nicht mehr nehmen.

LG und dicke Umarmung!:)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

Britta

SIiggis-zwo


Liebe Jutta,

habe soeben diesen Link gefunden, der eventl. eine kleine Hilfe

für deine Schwester sein könnte.

Ich denke, dass es sicher von Vorteil ist, im Vorab zu wissen, wie ein Entzug zu meistern ist, was ich beachten- und wie ich mich eventl. verhalten kann.

Ich wünsche euch Allen weiterhin die nötige Kraft.

Ganz lieben Gruß :)_

L1ava,ti


Liebe Siggi,

danke das Du an uns denkst. Es wäre nett wenn du den Link beifügst ;-) :-D.

Ich hatte in letzter Zeit soviel mit meinen Gedanken und körperlichen Beschwerden zu tun, ich habe mich selber noch nicht schlau gemacht. Ich möchte auf jeden Fall das meiner Schwester geholfen wird das sie vom Valium weg kommt.

Aber sie muss es auch wollen. Ich habe ihr ja damals schon gesagt wie schnell sie davon abhängig werden kann. Aber ich verstehe sie auch voll und ganz. Diesen Zustand zu ertragen ist sehr sehr schwer. Ich bin froh das ich es mit wenigen Tropfen geschafft habe im äussersten Notfall....

LG, Jutta

@:) @:) @:)

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