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Medikinet Retard bei Erwachsenen

Hkan>si 200x7 hat die Diskussion gestartet


Hey ich habe ( wer hätte des gedacht ) eine Frage.

Und zwar habe ich als Kind und Jugendlicher immer Medikinet zur Behandlung von ADHS eingenommen, was eigentlich auch immer gut funktinierte.

Habe es dann aber abgesetzt für ne Zeit und wollte es nun, wegen verändertem Berufsbild wo mehr konzentration benötigt wird, wieder einnehmen.

Bevor es jedoch verschrieben wird musste ich ne Sitzung bei meinem HA machen der mir dann sagte, das es für Erwachsene eventuelle Risiken mit sich bringen würde, da das Medikament/ Betäubungsmittel in erster Linie bisher nur für Kinder hergestellt wurde.

Nun die Frage an die Erachsenen hier die das Medikament benutzen, oder definitiv davon abraten. Gibt es eine Nachwirkung/Nebenwirkung/GEfahr bei der Einnahme von Medikinet bei Erwachsenen ??? ?

Antworten
SvilQbsexr


vorab - nein, ich nehme es nicht.

Aber es wäre mir neu, dass es bei Erwachsenen Risiken geben soll, die es bei Kindern nicht gibt. Ich hatte in der Klinik 2 Mitpatienten, die Ritalin (ist ja dasselbe) bekommen haben. Man gibt es ja teilweise auch bei Narkolepsie, und das ist ja auch keine Kinderkrankheit. Ich habe gerade in der Fachinfo von Ritalin geschaut und da werden auch Erwachsene erwähnt, z.B. bei den Dosierungshinweisen - und nirgends steht was von wegen zusätzlichen Risiken.

Ich glaube aber, dass je nach Land, in dem man lebt, und je nach Krankenkasse, die Kasse die Kosten nicht trägt, so nach dem Motto "Erwachsene haben niemals ADS".

SFheexp84


Ich kenne mehrere Erwachsene, die Ritalin nehmen wegen AD(H)S.

Meine Ärztin meinte nur, das müsse man dann evtl. selbst zahlen, weil's für Erwachsene noch nicht zugelassen ist. Von zusätzlichen Risiken etc. sagte sie nix und mir ist darüber auch nichts bekannt.

Viele Ärzte scheuen sich aber, Ritalin zu verschreiben, weil's unter die Betäubungsmittel fällt. :-/

dZeFvn ic


hallo *:)

methylphenidat, (der wirkstoff von ritalin, medikinet, concerta usw) ist in deutschland über die kassen zur behandlung von adhs nur für kinder und jugendliche bis 18 jahre / und zur behandlun von narkolepsie (soweit ich weiss ohne altersbeschränkung) zugelassen.

normalerweise bekommt man als erwachsener ein btm-rezept und muss die medis selber bezahlen. wenn dein arzt dir ein methylphenidat btm als kassenrezept verschreibt, geht er das risiko ein, von der kasse regresspflichtig gemacht zu werden (wenn die es merken... ;-))

als erwachsener riskierst du auch nicht mehr oder weniger nebenwirkungen, als ein kind. du solltest allerdings darauf achten, dass die dosierung, die du als kind bekommen hast, aller wahrscheinlichkeit nach NICHT mehr passen wird!!! achte also darauf, dass sorgfältig "eingeschlichen" wird und beginne mit einer ganz kleinen dosierung eines schnellwirksamen mph-präparates. (also medikinet, ritalin oder equasym...) und auf keinen fall mit medikinet retard!

warum?

weil du erst mal rausfinden musst, welche EINZELDOSIS du benötigst und WIE LANGE eine einzeldosis bei dir wirkt. (nur zum vergleich: mein 12 jähriger sohn braucht als einzeldosis 10-15mg, die halten jeweils 3 stunden lang. ich benötige 2,5 - 5mg, die halten mehr als 4 stunden....) erst DANN hat man eine entscheidungsgrundlage, welches retard-präparat dazu passt!

erfahrungsgemäss benötigen erwachsene eine weit niedrigere (!) dosierung, als kinder und jugendliche. fang also erst mal mit ner viertel tablette (also 2,5mg) oder maximal einer halben tablette (also 5,0mg) an und beobachte!

wenn du noch fragen hast, frag einfach.... *:)

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