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Autosuggestion - Erfahrungen?

T]ehrric hat die Diskussion gestartet


Hallo, hat jemand Erfahrung mit Autosuggestion? Also wo man sich regelmäßig ins Unterbewusstsein mehr oder weniger intensiv etwas einredet um bestimmte Programmierungen zu verändern. Hat das jemand von euch schonmal gemacht? Bringt das was? ??? Wie lange muss man das machen damit sich erste kleine Erfolge zeigen? Eigentlich wendet man Autosuggestion ja bei psychosomatischen Beschwerden an, aber ich möchte es eher für meine Angststörungen und Hemmungen nutzen, indem sich ja innere, automatische, angstmachende Gedanken verändern oder gar gleich entfernen.

Wäre für Antworten dankbar,

MfG

Antworten
A6lteri Gtrexis


Hallo Terric,

Autosuggestion bringt was. Überraschend schnell finde ich, hätte gedacht das dauert länger.

Bei Angststörungen empfehle ich eine Konfrontationstherapie. (Natürlich nur zusammen mit nem guten Psychologen)

M5aschin}enkanxone


:)D

TFer}rixc


@ Alter Greis

Autosuggestion bringt was. Überraschend schnell finde ich, hätte gedacht das dauert länger.

Wie lange hat es gedauert bis sich erste richtige Erfolge zeigten?

Bei Angststörungen empfehle ich eine Konfrontationstherapie. (Natürlich nur zusammen mit nem guten Psychologen)

Ne ich habe schon gesagt wie ich die Autosuggestion auf meine Angststörung anwenden werde.

@ Maschinenkanone

:)D

Und was soll das bitte? Mir ist schon klar dass in diesem Thread anscheinend nicht viel geantwortet wird (Abwarten und Tee trinken) aber das ist kein Problem für mich. Ich bin geduldig. :-)

MfG

dfieGeniaxle2


terric,

ich glaube, der hier :)D war von maschinenkanone eher als lesezeichen gedacht.

und ich denke, du wirst zu diesem thema hier noch einiges lesen können. ich persönlich kenne mich damit noch zu wenig aus, um dir etwas fundiertes dazu schreiben zu können. ich kenne mich zwar mit angst-störungen aus, aber das hilft dir hier und jetzt auch nicht weiter.

alles gute :)*

o4b^el-xX


Autosuggestion hilft bestimmt...aber nur, wenn man sie lange und ausdauernd genug betreibt, und wohl nur, wenn man wirklich daran glaubt, daß sie hilft :-)

Die Botschaften sollten, soweit die Bücher die ich gelesen habe, kurz und prägnant sein, und keine Verneinungen enthalten. Also nicht "Ich habe keine Angst" - sondern "Ich habe Mut", nicht "Ich bin nicht traurig" sondern "Ich bin glücklich".

Konkret im Fall "Angststörung" habe ich bei mir leider keine großartige Besserung festgestellt.

Versucht habe ichs per autogenem Training - dort in der "Endphase", also wenn man wirklich "vollkommen ruhig" ist, kann man ganz gut Botschaften einpflegen. Aber da muß man erstmal hinkommen :-) Und natürlich sollte man es regelmäßig tun.

Auf "die herkömmliche" Art und Weise, also immer wieder im Alltag, dazu fehlte mir die Disziplin...ich habs schlicht ständig vergessen, und da immer mal im Wochentakt einmal dran zu denken "Ah, du wolltest doch...", das bringt halt nix.

Ein weiterer Test war das Bombardieren mit sublimen Botschaften über den PC-Monitor...vor dem sitze ich stundenlang, deshalb dachte ich, ich versuchs mal auf diese Art, quasi nebenbei ohne daran denken zu müssen. Leider kein spürbarer Erfolg, trotz wochenlangem Anwenden, und nebenbei lenkt es auch tierisch von der Arbeit ab.

Achja, den MP3-Player damit bespielen und nachts beim Schlafen berieseln lassen war auch ein Versuch...blöd nur, ich konnte dabei nicht einschlafen ;-D

Die Gründe warum es bei mir wenig bis nichts gebracht hat, waren wie gesagt zu wenig Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen...aber auch so ein gewisser innerer Widerstand. Ich bin der größte Skeptiker dieser Erde, glaube prinzipiell niemandem gar nix. So eine Suggestion ruft bei mir an einem guten Tag ein gleichgültiges "Ja. Na und ?" hervor, und an einem schlechten Tag ein genervtes "Blödsinn. Was weißt du schon" ;-D

Aber für einen (selbst)disziplinierten Menschen mit sowas wie Glaubensfähigkeit ist Autosuggestion wohl eine gute Idee. Und allen anderen wird der Versuch wohl auch nicht schaden, kostet ja nix.

TPerwrixc


@ dieGeniale2

OK danke! @:)

obel-X

Auch dir danke ich für deinen guten Erfahrungsbericht! :)^

Weitere Beiträge sind selbstverständlich erwünscht!

MfG

AMrkGasccha


Hallo,

ich glaube schon das Autosuggestion etwas bewirken kann. Leider hab ich zu wenig Erfahrung damit, aber ich hab mir jetzt ein Buch darüber gekauft und wills demnächst lesen.

Eine Bekannte von mir meinte, sie habe mit Autosuggestion ihre depressive Phase überwunden....

M asc#hine>nkanonxe


Ja, der :)D war nur ein Lesezeichen.

Eins muss man sich grundsätzlich klarmachen: Suggestive Techniken (egal was) haben nur Erfolg und Effekt, wenn das nötige Maß an Disziplin, ausdauer und Zähigkeit dahintersteht.

Als Vorbereitung ist es ratsam, zwei Monate das [[http://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training Autogene Training]] zu erlernen. Da kann man sich erstmal ein Bild machen, welches Maß an Disziplin und Regelmäßigkeit erforderlich ist und ob man dazu auf Dauer bereit ist. Wobei ... wenn AT anf#ngt zu funktionieren, wird keiner mehr darauf verzichten wollen. Außerdem zeigt das AT sehr evident - wenn es denn mal erfolgreich konditioniert ist - wie schnell man autosuggestive Effekter bei sich erreichen kann. Also dass es sehr wohl möglich ist, innerhalb von 10 Minuten von "Stress" auf "Tiefenentspannung" umzuschalten. Und das motiviert und macht Lust auf "mehr".

Auf diesem Fundament kann man dann eine effektbezogene Autosuggestion aufzubauen.

Aber noch viel mehr als in "alltäglichen" (also verstandesbezogenen) Lernprozessen gilt für die Autosuggestion:
Ohne Fleiß kein Preis.

Amrka.schxa


Bist du denn fleißig, Maschinenkanone? *neugierigbin*

MuaschiBnenk2anonxe


Ich war malfleißig. Ne ganze Zeit lang. Und was da passiert ist, war schon bemerkenswert.
Ich habe mich aber nur auf dem Gebiet der Körper- und Befindensbeeinflussung bewegt, nicht in komplexeren Rahmen. Also ich habe nicht "autosuggestiv" die große Liebe oder finanziellen Reichtum gefunden. ;-) War aber wie gesagt auch nicht daauf ausgerichtet.

Nun bin ich aber schon seit Jahren wieder faul.

Sollte eigentlich mal wieder anfangen. :=o

Sehr interessant (und konstruktiv) ist übrigens die kombinierte Arbeit mit Autosuggestion und Träumen. Ergänzt sich bestens! Beides Zugänge/Kommunikationswege zu/mit dem Unterbewusstsein.

A[rkasvcxha


Wie bist du zur Autosuggestion gekommen? Musst du natürlich nicht beantworten, wenn du nicht willst...

Wie gesagt, ich muss mich erst mal einlesen... Ich mach momentan ne Thera, weil ich eine generalisierte Angststörung habe... Ich möchte mit Hilfe von Autosuggestion gern mein Selbstwertgefühl heben und meine emotionalen Abhängigkeiten lösen. Kann das klappen?

Ezin}stameSee4le


Also ich denk schon, das Autosuggestion was hilft. Manche Menschen werden ja auch krank, wenn sie auch psychisch "krank" sind (also extrem traurig zb) oder sich das einreden, denke mal, das lässt sich so alles auf eine Schiene legen. Habe zB auch ne Zeit lang jeden Tag aufgeschrieben, was ich an meinem Leben mag, wieso der Tag schön ist. Das hat sich wohl wirklich eingebrannt, ich bin optimistischer geworden. Denke schon, wenn du dir oft genug etwas sagst, wirds etwas im Gehirn verändern und dein Leben wird sich verändern.

TFetrric


Wie lange pro "Sitzung" sollte man Autosuggestion so machen? Etwa 10 Minuten? Oder reicht es auch den Satz (die Sätze) etwa 20 mal zu wiederholen? Diziplin habe ich genug. Autogenes Training kann ich bereits schon.

MfG

TQeurric


Achja, noch eine Frage an euch: Ist es gut, wenn man MEHRERE Sätze zum Einreden hat oder sollte man immer bei nur einem Satz bleiben??

Ciao!

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