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Silberne Wege

dZe Särchsxin


Die Fressphasen sind nicht vertretbar, körperlich. Würde ich mich dauerhaft so ernähren, hätte ich wohl nicht nur massives Übergewicht (dann hätte ich ja keine Abnehmphasen mehr..), sondern auch ziemlich heftige körperliche Probleme (ich erinnere mich mit Schrecken an meine Darmprobleme, die ich ja so oft hatte, völlig unberechenbar und einschränkend!) - bei den Mengen an Zucker und Co. wären dann wohl auch bald irgendwelche Erkrankungen in Richtung Diabetes dazugekommen.

Für mich geht das eigentlich schon in Richtung selbstschädigendes Verhalten (nur dass es, im Gegensatz zur SV früher, nicht von mir "beabsichtigt" ist).

Ja, so sehe ich das auch! Mir geht es hinterher oft körperlich nicht gut, wenn ich so viel gefressen habe u. im Prinzip weiß ich auch, dass es unnötig war. Das ist, als wöllte ich mich für irgendetwas bestrafen. Aber was ich auch schon bemerkt habe: Ganz oft habe ich diese Attacken, wenn ich frustriert bzw. depri bin. Und ich bin öfter mal frustiert oder depri... %-| Hast du schon mal daran gedacht, dass es vll. auch damit zusammenhängen könnte, dass du dich in dem Moment mal wieder richtig spüren möchtest, weil du dich vll. vorher so "leer" (nicht leer von Essen) gefühlt hast? Der Gedanke ist mir bei mir nämlich auch schon gekommen... :-/

d'e S.ächsixn


Kein Hinweis darauf, ob ich in den nächsten 100 Jahren mal wieder nach Hause darf. Nichts. SMS kam keine. Werde nicht schlau daraus, was habe ich denn jetzt wieder falsch gemacht?? :-/ Thera meint, ich muss mich damit abfinden, dass er da etwas unberechenbar ist. Es wirke so, als könne er sich nicht zwischen mir und meiner Mutter entscheiden.

Könnte mir schon vorstellen, dass Ähnliches in deinem Vater vorgeht, was die Thera dir gesagt hat. Er möchte dich nicht verletzen, er liebt dich, aber er möchte auch seine Frau nicht verletzen, die er auch liebt. Obwohl das ja Quatsch ist, weil was ist daran so schlimm, wenn du mal nach Hause willst? Deine Eltern sollten sich doch eigentlich freuen, dass du gerne nach Hause kommst! :)* :)* :)* :)* :)* :)* Aber das ist ja wegen deiner Mutter sehr schwierig. Dein Vater steht dann praktisch zwischen 2 Stühlen. So geht es mir mit meiner Mutter u. meinem Mann. Sie kommen nicht so gut miteinander zurecht. Meine Mutter wirft mir dann dauernd Dinge vor, die an meinem Mann falsch sind, dass er sich nicht mal bei ihnen meldet u. sich nach ihrem Wohlergehen erkundigt, usw. Ich bin dann diejenige, die sich schuldig fühlt u. ein schlechtes Gewissen hat - auch, wenn es dafür keinen Grund gibt. Aber ich stehe dann zwischen 2 Stühlen. Ich kann auf der einen Art meine Mutter verstehen u. liebe sie ja auch u. auf der anderen Seite kann ich auch meinen Mann verstehen u. den liebe ich auch!

S~ilbexr


Nur kurz - hab nicht viel Zeit. Mal wieder spät dran, wie sollte es anders sein. %-| wundert mich, dass ich den Zug noch nie verpasst habe...aber das ist der Vorteil daran, dass ich auf keinen Fall jemals irgendwo zu spät kommen möchte: Ich plane immer genug Zeit ein. Ist doof, wenn man dann ne Stunde zu früh irgendwo ankommt (ist mir bei ner Wohnungsbesichtigung passiert - bin dann ziemlich dämlich eine Stunde in der Gegend rumgelaufen, da ich zu frühes Erscheinen als unhöflich empfunden hätte), aber wenn man mal einen Anschluss verpasst, hat man trotzdem genug Zeit. Das nennt man hierzulande übrigens "Spatzung". Wenn da Spatzung ist, heisst das, dass genug Zeit vorhanden ist. Doofes Wort eigentlich... ;-D

Wegen Essen..da kam mir gestern eine Idee, wofür es stehen könnte.

Ich habe ja die letzten Wochen immer wieder eine neue Art von Fremdkörpergefühl gehabt. Nicht mehr so wie an den 2 Tagen damals (vielleicht wars trotzdem körperlich?), aber einfach..naja, weiter oben halt (also weiter oben als das übliche Globusgefühl, das ich auch habe). Meine Therapeutin meinte, das wirkt so, wie wenn etwas rauskommen möchte. Es steigt quasi hoch. Im übertragenen Sinn, meine ich. Ich könnte es also versehentlich "rauskotzen" - was ich aber aus irgendeinem Grund anscheinend nicht soll/darf, sonst hätte ich wohl kaum derart Angst davor.

Stellt man sich das jetzt bildlich vor, wie da etwas den Hals raufwandert - was mache ich, wenn ich esse? Ich "zwinge" es damit quasi wieder runter. Begrabe es in meinem Magen, unter einer abartigen Menge an Essen. :-/

Erscheint mir gar nicht so weit hergeholt. Logisch ist das zwar nicht, da ich ja immer wieder Phasen habe, in denen ich kaum Essattacken habe - aber Psychosomatik ist anscheinend oft nicht logisch. Ist bei der Übelkeit ja auch so.

hmm...oh, ich hab doch noch Zeit. Wird schon reichen. 8-)

Also:

@ Cleeni:

Dieses Schwarz-Weiss-Denken beschreibt es wohl ganz gut. :-/ Wobei ich das Gefühl habe, dass wir uns einfach nicht füreinander interessieren. Anders kann ich mir das nicht erklären. Das finde ich auch ganz gut so, ich möchte meinen Geschwister nichts von meinem Innenleben preisgeben. Ich fände es auch total unangenehm, wenn sie von der SV wüssten (wobei ich die Befürchtung habe, dass mein Vater das sowieso ausgeplaudert hat. Er ist in dieser Hinsicht eine ziemliche Tratschtante.). Mag daran liegen, dass ich früher nicht gerade auf Verständnis gestossen bin, v.a. seitens meines Bruders (hat sich lustig gemacht über die Übelkeit, meinte, ich würde bloss nicht arbeiten wollen und sowas). Meine Schwester gibt sich Mühe und ist nett zu mir, aber auch da habe ich das Gefühl, dass wir uns eigentlich fremd sind. Ich meine, ich bin auch nett zu der Verkäuferin im Supermarkt. Das macht man als höflicher Mensch halt normalerweise. :-/

Wegen Kälte/Distanz: Mmmh. :-/ jetzt fühle ich mich irgendwie desillusioniert. Kann mir so ja nicht mehr einreden, dass die Distanz positiv ist. Eigentlich wollte ich dir beim ersten Durchlesen antworten, dass ich gar nicht glaube, dass es mir egal wäre - aber "egaler" als sonst. Aber wenn ich mir das so überlege, glaube ich nicht, dass das stimmt. :-/ Mist. %-| ]:D aber: Es ist eine hilfreiche Einsicht. Danke dafür! (ich wäre selber tatsächlich nicht darauf gekommen. Sonst hätte ich ja auch nicht geschrieben, dass ich denke, dass es mich dann weniger trifft..) @:)

@ Britta:

Weisst du denn woher die Schmerzen kommen? Sowas wie Rückengymnastik in einem Kurs wollte ich ja auch erst vorschlagen, aber wenn es selbst da nicht geklappt hat.. :-/ vielleicht wären Massagen auch was für dich? Meine Therapeutin hat mir das empfohlen. Auch wegen den Kopfschmerzen. Zögere aber noch. Das geht a) nur in Klamotten und b) muss ich die Frau einigermassen mögen. War 2006 ja bei einer, die in dieser Hinsicht gut war - aber die ist nicht gerade einfach zu erreichen bei meinem jetztigen Wohnort. :-/

Schreien: Gestern kam bei "Teenager ausser Kontrolle" nochmal so eine Zusammenfassung. Die haben ja nach der Gestalttherapie gearbeitet. U.a. wurden sie da mal von einem Betreuer mit so einer Art Kissen bedrängt und sollten sich dann dagegenstemmen, schreien, dagegenboxen - sich "wehren", sozusagen. ich könnte sowas nicht!

überhaupt ist mir aufgefallen, dass ich es irgendwie unangenehm finde, wenn zu viele Gefühle da sind. Z.B. wenn die Leute dort geweint haben. Oder wenn sie sich umarmt haben. Weiss nicht woran das liegt, ich denke ja nicht, dass Weinen schwach oder schlecht ist oder sowas. Im Gegenteil.

Wegen meinen Eltern bzw. meiner Mutter: Ich glaube, sie möchte mich nicht zuhause haben, weil ich für sie eine Art Trigger bin. Sie wird dann unweigerlich daran erinnert, dass ich nicht "normal" (also so, wie meine Eltern es wohl als normal empfinden würden - arbeiten gehen, selbständig sein etc.) bin und ich bin mir relativ sicher, dass sie sich daran die Schuld gibt (hat sie mal so geäussert). Das sehe ich nicht so und ich habe ihr das auch schon gesagt. Da spielen soooo viele Dinge mit rein...aber anscheinend glaubt sie es trotzdem. Normalerweise lässt sie sich das nicht anmerken - ein einziges Mal hatte sie eine Art Zusammenbruch. Da waren wir allein im Wohnzimmer und sie hat geweint und gesagt, dass ihr das weh tut wenn sie sieht, dass ich kein schönes Leben habe (wobei das Definitionssache ist - ich empfinde mein Leben nicht als "unschön") und dass sie doch immer mein Bestes wollte. Phu, das war echt komisch. Hab dann versucht sie zu trösten und gesagt, dass sie da ja nun wirklich nichts dafür kann (stimmt ja auch) und dass ich selber nicht weiss warum ich so bin, etc.

Allerdings kenne ich das ja auch von mir selber - jemand kann mir sagen, dass ich das und das gut kann- ich glaube es trotzdem nicht. :-/

oh. JETZT muss ich aber wirklich los. %-| ;-D hab ein Date mit meinem Föhn! (jap, seit 1996 mit "h", hab nachgelesen!)

C,lee}nxi


nur kurz einwerf bevor ich lese:

Nur kurz

:-o ;-D ;-D ;-D ;-D aja ;-) :-p... viel spaß mit deinem Föhn wusste gar nicht dass das mal ohne h geschrieben wurde ich hab ne Eigenart im Moment zu lesen ich fang vorn an und les dann den Schluss ;-D

@:)

SCilbxer


ich hatte mich umentschieden. ;-)

schreibe jetzt nicht mehr ausführlich, ist mir zu doof. Hab ich nämlich gerade gemacht, war fast fertig, -zack- schaltete sich der PC aus. Schnell war die Ursache klar: Stromausfall.

Wie man sieht ging das nur knappe 5 Minuten - aber der Text war natürlich weg. :-|

Also:

Überweisung gab es keine. Dazu möchte er erst eine körperliche Untersuchung machen. Eigentlich war die für heute geplant, aber nein - er hat keine Zeit. Jetzt ist er 2 Wochen weg. Nachdem ich ewig gedrängt habe, darf ich nächste Woche zum Vertretungsarzt für die Untersuchung.

Ansonsten meinte er, dass die Wartezeiten für die Kopfwehsprechstunde bis zu einem Jahr gehen könnten. %-| davon abgesehen dass ich das nicht glaube: So lange warte ich auf keinen Fall! Dann möchte ich lieber zu einem normalen Neurologen, der sich halt nicht spezialisiert hat.

Hab auch wegen Medikamenten gefragt. Nachdem er mir Novalgin aufschwatzen wollte (hatte ich bis letztes Jahr - half zu Beginn, wie alles andere auch, ganz toll, am Schluss nahm ich die Höchstdosis, ohne dass es gewirkt hätte) und ich ziemlich deutlich "nein" gesagt habe, hab ich jetzt eine Paracetamol-Tramadol-Kombi gekriegt. Die beiden verstärken sich wohl gegenseitig. Habe etwas Angst - Tramadol führt wirklich sehr häufig zu Schwindel und Übelkeit (letzteres hab ich jetzt auch in Zahlen: 20%). Ich hoffe, ich vertrage es noch. Hab das ja mal etwas grosszügig dosiert |-o und da ging alles problemlos. Aber das kann sich ja ändern, ist mir auch schon passiert bei anderen Wirkstoffen. Erst perfekt vertragen, zu einem späteren Zeitpunkt gar nicht mehr.

Ich hoffe dass es mir hilft! Weniger schön fand ich, dass es die Anfallsschwelle runtersetzt und man aufpassen soll, wenn man bereits solche Medikamente nimmt. Nehme ich, a) mein Antidepressivum (dort ist es wohl besonders ausgeprägt), b) Lexotanil. Mein Psychiater meinte mal, dass eigentlich alle Psychopharmaka die Anfallsschwelle senken und wenn man damit keine Probleme hat, mache das nichts. Ich weiss nicht ob ich damit keine Probleme habe, sowas wie ein EEG wurde ja nie gemacht. Da ich bis anhin nie einen Krampfanfall hatte, gehe ich davon aus, dass die Kombination nichts macht... :-/

Ah ja - er meinte, es würde wohl auf Spannungskopfschmerz hinauslaufen und dass man das kaum behandeln könne. Na danke auch fürs Mut machen. :-/ davon abgesehen habe ich ja nachgelesen und da steht explizit, dass die Schmerzen a) nicht einseitig sind, b) einen nicht einschränken (oder kaum), c) sich bei Bewegung nicht verstärken. Also das pure Gegenteil von meinen Kopfschmerzen.

Aber Migräne ist es wohl auch nicht. Passt symptomatisch nicht.

Ansonsten meinte er, die vom Kopfschmerzzentrum würden jetzt häufig Analgetikakopfweh diagnostizieren und er halte das für Schwachsinn. Na klasse, im Januar (da habe ich das Kopfwehtagebuch geführt) habe ich wirklich oft Tabletten genommen. Ich seh's ja schon kommen, dass die das bei mir auch sagen...stimmt aber nicht, schliesslich habe ich jetzt 2 Monate fast keine Kopfschmerzen mehr gehabt (und demnach auch nichts genommen)! Ich habe die Tabletten fast nie hintereinander genommen (also z.B. 2 Tage hintereinander) und ich konnte problemlos einfach so 2 Wochen oder mehr verzichten. Das passt nicht zum Analgetikakopfschmerz. Der entsteht beim Absetzen des Mittels, weswegen man es wieder nimmt (schliesslich hat man ja Kopfschmerzen).

Ebenfalls typisch ist, dass der Kopfschmerz ständig da ist, 24h täglich. Ist bei mir _nicht_ der Fall. Ich habe Tage, an denen ist es nicht schlimm, so dass ich keine Tabletten nehme - da geht es auch von selber wieder weg.

Dann war ich einkaufen im The Body Shop, bei Claire's, im H&M (neue Zuhause-Rumgammel-Hose gekauft + Shirt - in die Männerabteilung hab ich mich nicht getraut). Eigentlich wollte ich mich bezüglich Concealer beraten lassen, wollte einen neuen Versuch starten mit einem hypoallergenen Produkt, mein Ausschlag ist nämlich fast komplett weg. :-) Aber hab mich nicht getraut. Denn da muss ich mich ja beraten lassen a) wegen Farbton und b) weil man bei den Verkaufsständen dieser Marken immer beraten wird.

Dann bin ich zum Bahnhof - hatte nämlich wieder böse Rückenschmerzen und wollte mich schnellstmöglichst irgendwo hinsetzen. Nervt mich sehr, wie soll ich herausfinden ob es von fehlender Muskelmasse kommt (glaube ich nicht wirklich. Gerade jetzt wo ich die letzten Wochen mehr gemacht habe als die ganzen letzten Jahre) oder von Verspannungen??

Es kam dann direkt ein Zug (es ist sowas von praktisch, alle 15 Minuten einen Zug zu haben! :)^ ). Drin bekam ich dann, obwohl ich ja sass, meine blöden Pseudo-Kreislaufprobleme. Dabei habe ich extra meine Anti-Hyperventilationsübung gemacht. Trotzdem Schweissausbrüche und das Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden. :-| hatte das beim Arzt auch schon. Hab mir dann gesagt, dass das psychisch ist und ich keine Angst zu haben brauche (habe ich eigentlich nicht, aber ich bin nicht besonder scharf darauf, in der Öffentlichkeit umzukippen - wer will das schon?). Danach gings.

Habe mir dann ein Schokocroissant, einen Osterkuchen und Zitronenkekse gekauft (und alles bereits vertilt..*Dummkopf*) und den Bus genommen.

Bin fett und eklig. :|N hab Angst dass das wieder anfängt mit den FAs. :-(

SYilbxer


...war dann doch etwas ausführlicher als geplant. %-| ;-D

ich sag ja, ich kann mich nicht kurz fassen! :-/ ich glaube, ich gehöre zu der Sorte Menschen, die einen zutexten (in schriftlicher Form, in meinem Fall jetzt) und wo man sich dann am Ende fragt "was wollte mir die Person eigentlich sagen?" Also mit viel Worten wenig sagen. Nicht zum Punkt kommen. Keine kurzen, klaren Sätze. Nein, endlos lange Schachtelsätze.

Oh. In der Zeitung gelesen (und ich hätte kotzen können!): Es gibt auf Facebook eine Fritzl-Gruppe. Und zwar eine "lasst Fritzl frei"-Gruppe. Ganz davon abgesehen dass dort drin wohl Sprüche stehen wie "wenn ich mal Kinder habe, möchte ich so ein Vater werden wie Fritzl es ist" - WIE kann man so denken? Verstehe ich nicht. Sorry. Wieso existiert so eine Gruppe? Wieso sperrt die keiner? Was sind das für kranke, gestörte "Menschen"? Ich würde denen allen die Polizei auf den Hals hetzen, um zu prüfen, ob solche Taten tatsächlich geplant sind. Würde mich nicht wundern... :(v

Lvewiasn


Silber

überhaupt ist mir aufgefallen, dass ich es irgendwie unangenehm finde, wenn zu viele Gefühle da sind. Z.B. wenn die Leute dort geweint haben. Oder wenn sie sich umarmt haben. Weiss nicht woran das liegt, ich denke ja nicht, dass Weinen schwach oder schlecht ist oder sowas. Im Gegenteil.

Koennte daran liegen, dass die Sache, die bei dir verdraengt ist und herauswill, sehr gefuehlsbeladen ist. Dass du Angst hast, dass die gefuehle bei dir zum Vorschein kommen, die da irgendwie begraben sind.

Ich glaube, sie möchte mich nicht zuhause haben, weil ich für sie eine Art Trigger bin. Sie wird dann unweigerlich daran erinnert, dass ich nicht "normal" (also so, wie meine Eltern es wohl als normal empfinden würden - arbeiten gehen, selbständig sein etc.) bin und ich bin mir relativ sicher, dass sie sich daran die Schuld gibt (hat sie mal so geäussert). Das sehe ich nicht so und ich habe ihr das auch schon gesagt.

Klingt fuer mich einleuchtend. Leider kann man wohl davon ausgehen, dass sowas in ihr unbewusst ablaeuft und es nicht viel aendert, wenn man es ihr sagt.

SWilbVer


Leider kann man wohl davon ausgehen, dass sowas in ihr unbewusst ablaeuft und es nicht viel aendert, wenn man es ihr sagt.

ja - da hast du wohl leider recht. :-( in meiner Familie sind alle sehr gut darin, unangenehme Dinge zu verdrängen. Mein ältester Bruder ist ja ein perfektes Beispiel. Oder das Essverhalten meiner Mutter. Man schweigt die Dinge entweder tot (und wehe man erwähnt sie..) oder man redet sie klein (so von wegen meine Mutter hat eine seltene Stoffwechselstörung (hat sie nicht!)). Mehrmals hat sie mir auch gesagt "aber warum geht es dir schlecht? Du hattest eine schöne Kindheit." (das ist länger her, damals ging es mir auch tatsächlich noch schlecht, Depressionen und sowas) Das klingt ein bisschen wie "warum funktionierst du nicht so wie ich es gerne hätte?" :-/ ich kann da wohl leider nicht viel machen. :-( schade, denn ich möchte nicht, dass sie sich die Schuld gibt. Würde das gerne ändern (ihre Gefühle in dieser Hinsicht, meine ich). Sie hat genug mit sich selber zu tun... :-/

Bezüglich Gefühle..vielleicht ist es auch, weil Gefühle bei uns nicht wirklich willkommen war. Als ich mit 11 jeden Morgen geweint habe (ich war traurig. Ständig. Und mir war schlecht. Keine Ahnung warum?), wurde sie dann schnell wütend und warf mir vor, sie kaputt zu machen. Auch später, wenn ich mal zuhause geblieben bin (weil es mir nicht gut ging. Ich habe z.B. nie aus purer Unlust die Schule geschwänzt!) - da wurde sie immer ganz böse. Auch als ich mal krankgeschrieben war. Da hiess es auch wieder, ich würde sie kaputtmachen. Dabei habe ich doch angeboten, dass ich den ganzen Tag in meinem Zimmer bleibe, so dass sie nichts von mir mitkriegt. :-/

und vielleicht habe ich von den unschönen Streitereien früher bei meinen älteren Brüdern mehr mitgekriegt, als ich glaube bzw. als ich mich erinnern kann. Ich erinnere mich nur dunkel, war da zu klein. War eigentlich immer so, dass mein Bruder (mein ältester Bruder war zu dem Zeitpunkt schon weg) in sein Zimmer rannte, Türe zuknallte, schrie und tobte (er hat wohl teilweise ziemlich krasse Dinge gemacht..wo ich mich im Nachhinein frage "was war mit diesem Kind??"), meine Mutter sagte zu meinem Vater dass er sich darum kümmern soll und er ging dann rauf. Meine Mutter ging nicht selber, weil ihr die Arme zu sehr weh taten (im Rahmen ihrer Krankheit) und mit schmerzenden Armen kann man nicht zuschlagen. So wurde das zumindest mal begründet. Hab das auch oft genug zu hören gekriegt.."würden mir nicht die Arme wehtun, hätte ich dir schon längst eine geknallt!" Als mein Bruder älter wurde, hat sich das sehr gebessert. Eine Sonderposition hatte er trotzdem immer, z.B. musste er kaum im Haushalt helfen - meine Mutter hatte Angst, dass er dann wieder ausrastet. Das hat mich immer wütend gemacht, ich fand es ungerecht, dass ich und meine Schwester mithelfen mussten und er fast gar nicht.

Nochmal wegen Schule...das ist irgendwie komisch. :-| also als ich 11 war. Da sind mein Grossvater und meine Grosstante gestorben, im Abstand von wenigen Monaten. Das war mir persönlich egal, ich bin quasi ohne Grosseltern aufgewachsen und meine Grosstante sah ich wohl irgendwie als Konkurrenz, denn sie hatte eine sehr enge Beziehung zu meiner Mutter. Und trotzdem - also obwohl mich die Todesfälle nicht berührt haben (gab auch keinen Grund dazu, wie gesagt, ich kannte beide kaum) - fing dann irgendwie mein Depressionsphase an. Ich glaube im Nachhinein schon, dass ich depressiv war. Ich war traurig. Hab viel geweint. Jeden Morgen vor der Schule. Dazu kam die Übelkeit - Bauchschmerzen. Meine Mutter fragte mal, wieso ich überhaupt weine. Ich wusste es nicht. :-/ ich glaube nicht, dass das einfach altersbedingt war. Altersbedingte Stimmungsschwankungen hatte ich vor allem mit 13. Aber mit 11...nee... :-/

ich weiss dummerweise nicht wirklich, was da in der Schule war. Ich erinnere mich schlecht. Ich war ja, schrieb ich sicher schon mal, im Kindergarten meistens alleine, hab kaum was mit den anderen gemacht - erst, als eine mal auf mich zugegangen ist. Ansonsten..naja, man hat Spottlieder über mich gesungen.

Dann kam ja 1. Klasse und anscheinend hatte ich dann plötzlich eine beste Freundin - M. Mit M. habe ich mich, laut meiner Mutter, im Kindergarten absolut nicht verstanden. Wie sie dann meine Freundin wurde? Weiss ich nicht. Was aus den Spottliedern wurde? Weiss ich auch nicht. Dann gab es ziemliche Wechsel, hab da selber keinen zeitlichen Überblick - ich hatte verschiedene Freundinnen. M. ist mal für ein halbes Jahr weg, Vater musste geschäftlich in der ganzen Welt herumreisen und sie und ihre Mutter sind dann mit. weiss nicht wann das war, 4. oder 5. Klasse? Ich glaube, dass ich da ziemlich allein war. Hab mich dann mit ein paar Mädchen aus der Klasse unter mir befasst. Ich glaube nicht, dass ich das "angefreundet" nennen kann. Musste manchmal vor denen wegrennen, ach, keine Ahnung. Was in dieser Zeit in der Klasse war weiss ich nicht. Neben wem sass ich? Was wurde aus den Leuten, die sowohl vor dieser Zeit (im Kindergarten) als auch nachher (in der Oberstufe) auf mir rumgehackt haben? Haben die einfach 5 Jahre Ruhe gegeben und dann plötzlich wieder angefangen? Glaube ich irgendwie nicht. Ich hab mich auch "falsch" verhalten. Ich hab nicht mitgemacht bei der Aktion gegen unsere Religionslehrerin. Fand das blöd, weil ich sie nämlich nett fand. Und ich habe manchmal mit einer anderen Freundin in der Pause Kaffee fürs Lehrerzimmer gekauft, wenn uns der Lehrer darum bat. Damit macht man sich nicht gerade beliebt - es ist "cooler", wenn man sich möglichst ungezogen benimmt und jegliche Lehrer absolut respektlos behandelt.

Nachher kam die Oberstufe - in der ersten Schulwoche habe ich wieder jeden Tag geweint. %-| aber danach war es ok, da ich eine Freundin fand. Da erinnere ich mich auch wieder viel besser. Natürlich hat man weiterhin auf mir rumgehackt, schrieb ich ja bereits einmal, und ich war vor allem bei den Jungs unbeliebt. Lag daran, dass ich nicht mit ihnen reden konnte. Konnte das noch nie. Kann das auch heute nicht - völlig egal was für ein Mann das ist. Er kann 80 Jahre alt sein oder 20. Er kann mich interessieren oder auch nicht. Mein Kopf ist dann leer und ich kann nichts mehr sagen. Dachte immer, dass ich einfach irgendwie "gestört" bin.

Wie auch immer, an den ganzen darauffolgenden Rest erinnere ich mich gut.

Es ist nicht so, dass ich mich an die 5 Jahre gar nicht erinnern könnte. Ich weiss z.B., dass ausgelost wurde, wer neben wem sitzt. Zumindest über einen gewissen Zeitraum. Und ich weiss, wo unser Klassenlager stattgefunden hat (Kunststück, beide Lager (es gab 2, beides Fahrradtouren) waren Horror für mich, das war in meiner Depressionsphase. Hab da auch viel geweint. Sogar am Morgen der Abfahrt bin ich verheult aufgetaucht (nachdem meine Mutter wieder wütend geworden war, weil ich schon wieder geweint habe). Und ich weiss auch, mit wem ich befreundet war. Zumindest so ungefähr. Keine Ahnung.

Gehe mich hinlegen, TV gucken - und mein Kopf platzt. Immenser Druck drin, höre auch schlechter. %-| zudem habe ich das Gefühl zu glühen (ich habe kein Fieber, komme nicht mal auf 36 Grad). Habe mich mit HTML und CSS rumgeärgert. Bin zu blöd das zu begreifen. Es hat dann geklappt, nachdem ich ewig lange nachlesen musste und 500000 Versuche gemacht habe.

Mag weder lernen noch Sport machen. :|N wirklich, mein Kopf platzt demnächst. So fühlt sich das an. Da kann ich auch keine Tabletten nehmen, weil es keine richtigen Schmerzen sind, sondern eben Druck. Und dagegen hilft kein Schmerzmittel.

es ist wieder alles so doof unreal und komisch, ich höre nicht gut, weil alles so rauscht. Das Rauschen nervt mich. Kein Tinnitus - sondern anders. Bevor man ohnmächtig wird bzw. wenn der Blutdruck total absackt und einem schwarz vor Augen wird - da rauscht es auch so. Nur dass ich jetzt keine Blutdruckprobleme habe.

Bin fertig. :°( weiss gar nicht warum. => Bett. :-|

Smilbxer


...der Kloss ist wieder da. Nein nein nein, bitte nicht. Das soll weg. :°( hab Angst. Das fühlt sich so real an. Es ist widerlich. Es erwürgt mich. Wahrscheinlich ersticke ich demnächst. *ironie* Ich glaube, ich lege mich jetzt mit meinem Therapieschaf hin. (mein Therapieschaf ist so ein kleines Plüschschaf, das ich mal "adoptiert" habe, nachdem es im Supermarkt einfach ins falsche Regal gestellt wurde (vermutlich hat es jemand kaufen wollen und sich dann umentschieden, hatte dann aber keine Lust, es zurückzubringen). Ich nehme es immer in die Therapie mit, weil ich sonst nicht weiss wohin mit meinen Händen.) Ein Plüschtier ist jetzt genau das richtige. Ansonsten wäre es nett, wenn ich mich mal wieder einkriegen könnte. Ich finde es ziemlich dämlich von mir, so ohne Grund rumzuheulen. %-|

CZlee#nxi


"Spatzung". Wenn da Spatzung ist, heisst das, dass genug Zeit vorhanden ist. Doofes Wort eigentlich... ;-D

*g* klingt komisch ja *g*

Meine Therapeutin meinte, das wirkt so, wie wenn etwas rauskommen möchte. Es steigt quasi hoch. Im übertragenen Sinn, meine ich. Ich könnte es also versehentlich "rauskotzen" - was ich aber aus irgendeinem Grund anscheinend nicht soll/darf, sonst hätte ich wohl kaum derart Angst davor.

Stellt man sich das jetzt bildlich vor, wie da etwas den Hals raufwandert - was mache ich, wenn ich esse? Ich "zwinge" es damit quasi wieder runter. Begrabe es in meinem Magen, unter einer abartigen Menge an Essen. :-/

Erscheint mir gar nicht so weit hergeholt. Logisch ist das zwar nicht,

Wieso erscheint dies dir nicht logisch? Es heißt ja auch, dass man etwas runterschluckt, wenn man sich nicht damit auseinander setzt und das würde im übertragenen Sinne passen und wortwörtlich.

Ich finde eh, dass der Körper einem ganz viel sagt (klar man kann es auch übertreiben mit dem Deuten aber vieles spricht einfach für sich)... Darf ich nochmal von mir plaudern? ok nehme jetzt ein Ja voraus.... blöde Frage eigentlich %-|... Meine Thera machte mich auch mal auf etwas aufmerksam, wo ich davor keinen Zusammenhang sah: Als meine jüngste Schwester geboren wurde gab es hier eine "supertolle" Feier in der DDR (fünftes Kind Ehrenpatenschaft von Honecker). Echt wahnsinn, was da für gequirlte Schei* gelabert wurde, auch von meinem Vater und was mach ich? Ich hänge den ganzen Tag dort auf dem WC und knutsch die Schüssel, aber wirklich ununterbrochen. Als ich dies meiner Thera erzählte meinte sie, dass ich es eben wortwörtlich gemacht habe: ich fand es zum ko*** also hab ich ge****. Fand ich dann einleuchtend.

Jetzt der Bezug zu seiner Mutter: kann mir auch vorstellen, dass sie das triggert, meine Thera meinte mal, dass ich meinem Vater so ähnlich sähe :-o :-o (ich hatte ihr den Zeitungsartikel von der tollen Feier mal mitgebracht wenn du willst kann ich ihn dir mal schicken ). Ich konnte und kann dies nicht glauben und sehe da auch keine Gemeinsamkeiten, oder ich will keine sehen, weiß ich grad nicht. Jedenfalls meinte sie auch darauf, dass es sein kann, dass Eltern so dermaßen negativ an etwas erinnert werden, wenn sie sich selbst in den Kindern sehen, dass sie das dann sogar zerstören wollen. Da hab ich noch lange drüber nachgedacht und ja kann mir dies jetzt auch vorstellen, auch wenn es weh tut dies so zu sehen.

Das finde ich auch ganz gut so, ich möchte meinen Geschwister nichts von meinem Innenleben preisgeben. Ich fände es auch total unangenehm, wenn sie von der SV wüssten (wobei ich die Befürchtung habe, dass mein Vater das sowieso ausgeplaudert hat.

Alle meine Geschwister wissen auch nicht so viel von mir, und keiner weiß es so ausführlich wie einige vom Forum hier, aber ich denke dass müssen sie auch nicht. Je nachdem ob es etwas mit jetzigen Situationen zu tun hat oder nicht, sage ich entweder etwas oder auch nicht. Also ich erzähle nicht, weil ich denke ich muss es jetzt erzählen, sondern wenn ich merke, dass es für jetzige Situationen hilfreich sein könnte, wenn nicht ok, dann weiß ich aber, dass ich etwas erzählt habe, weil ich es erzählen wollte, wenn ich mich danach ärgere was erzählt zu haben, weiß ich, dass ich ihnen da ja keinen Vorwurf machen kann und guck dann eben beim nächsten mal was ich erzählen möchte und was nicht. Ich erzähle es ja ihnen nicht, weil ich denke sie können mir da helfen, wenn ich auch echt zugeben muss, dass sie mich dennoch öfter mal erstaunen mit ihren Ansichten. Aber ich selbst (du selbst) habe (hast) es in der Hand ob und wie viel und was du erzählst und wenn du es nicht möchtest, musst du es nicht, steht in keiner Wertung ob du eine gute/schlechte Schwester bist ;-) :)*.

Meine Schwester gibt sich Mühe und ist nett zu mir, aber auch da habe ich das Gefühl, dass wir uns eigentlich fremd sind.

Ich denke dass es nicht nur dein Gefühl ist, sondern es ja auch wirklich so ist: wann hattet ihr denn Zeit euch kennenzulernen? Und sooo oft seht ihr euch ja nun auch nicht oder habt sonstigen Kontakt, oder? :)*

ein einziges Mal hatte sie eine Art Zusammenbruch. Da waren wir allein im Wohnzimmer und sie hat geweint und gesagt, dass ihr das weh tut wenn sie sieht, dass ich kein schönes Leben habe (wobei das Definitionssache ist - ich empfinde mein Leben nicht als "unschön") und dass sie doch immer mein Bestes wollte.

Ich denke auch, dass da so viele Dinge mit reinspielen. Dadurch dass deine Mutter ja auch noch mit sich kämpft, ja nochmehr :)*. Meine Thera meinte auch mal (und einige hier schreiben es ja auch), dass die Eltern bestimmt gutes wollten/ wollen, aber eben auch mit ihren Möglichkeiten an ihre Grenzen stoßen und es dann aber nun nicht so zeigen können, dass das Kind kein schlechtes Gewissen bekommt, sondern es dann (unbewusst) doch auf das Kind übertragen, damit ihr eigenes System aufrecht erhalten bleiben kann. Und da kann ich mir schon vorstellen, dass dies innerlich dennoch hin und herreißt. Und das ist jetzt allerdings so eine zweischneidige Sache, die wir schon mal in deinem Faden hatten und auch schon in anderen Fäden eine Rolle spielte: dieses zulassen können, dass, auch wenn Eltern es nicht böswillig machten, es einem selbst dennoch weh tat und weh tut phasenweise. Doch dies führt ganz schnell zu Schuldgefühlen und zu Entschuldigungen, wenn man bloß diese Gedanken schon in sich spürt. Schnell rutscht man rüber zur anderen "Partei" und "spielt" alles runter damit es der anderen Partei gut geht, weil man sie ja nicht leiden sehen will und es einem auch selbst weh tut, wenn der andere wegen einem leidet. Dies scheint die andere Partei vielleicht zu beruhigen für einen Moment, aber weiterhelfen tut dies in keinster Weise: es wird eher immer weiter runtergeschluckt ;-).

Du schriebst ja schon, dass du es teilweise schon zulassen kannst auch mal dieses Gebiet näher betrachten zu können (Mutter-Kind-Verhältnis) und ich sage auch gar nicht, dass du deine Mutter "verteufeln" sollst. Dennoch denke ich, dass wenn du dich betrachtest, mit deinem Magen oder mit deinem Gehirn kommunizierst, die beiden dir etwas in diese Richtung mitteilen wollen, du dir selbst auch helfen kannst, wenn du dies immer mehr zulassen kannst, auch wenn da Schuldgefühle deinen Eltern gegenüber hochkommen. Ich sage ja nicht dass es so kommen muss, aber wenn es so kommen sollte ;-). Denn ich bin auch kein Freund davon, die Verantwortung abzuschieben und bei den anderen die Schuld zu suchen (das hatten wir ja schon öfter mal als Thema), ich weiß aber, wie schonmal geschrieben, dass ich mich selbst anfangs total wehrte und es dann aber gut tat - und auch weh tat- dies mal an sich selbst ranzulassen und es hat mir nicht geschadet und meiner Mutti auch nicht (wie ich ja immer befürchtete).

Das klingt ein bisschen wie "warum funktionierst du nicht so wie ich es gerne hätte?" :-/ ich kann da wohl leider nicht viel machen. :-( schade, denn ich möchte nicht, dass sie sich die Schuld gibt. Würde das gerne ändern (ihre Gefühle in dieser Hinsicht, meine ich). Sie hat genug mit sich selber zu tun... :-/

Ihre Meinung wirst du kaum ändern können, aber ich denke das weißt du selbst. :)*.

Dabei habe ich doch angeboten, dass ich den ganzen Tag in meinem Zimmer bleibe, so dass sie nichts von mir mitkriegt.

Wie deine Thera schon mal sagte: du wolltest für sie funktionieren :)*.

Das was du von der Schule schreibst, klingt wirklich horrormäßig - kann mich wieder mal sehr sehr gut da reinversetzen ;-) - vielleicht war es auch "einfach" dass du dir von zuhause Trost erhofft hast, weil es dort so schlimm war, und du ihn aber nicht bekommen hast. Wolltest aber für deine Mutter funktionieren, konntest die Tränen aber nicht ausstellen, weil es eben in der Schule so schlimm war und somit warst du dann immer in einem innerlichen Kampf: wo solltest du denn mit deinen Gefühlen hin? :)* :)* Deine Mutter konnte dies nicht verstehen, war ratlos, wusste dann auch nicht wie sie dir helfen kann, also wohin mit den Gefühlen, wenn "man" es jedem recht machen will? :)* :)* :)*

:)* :)* :)* :)* hoffe kannst etwas schnubbeln @:)

CLleenxi


%-| toll Cleeni wozu gibts die Vorschaufunktion |-o.. es sollte nichts fett markiert werden im Text.

S-.e w-allbisixi


:)* @:) *:)

dJe Säc3hsxin


@ Silber:

Weiß auch nicht, woher die Rückenschmerzen kommen, ich habe zwar einen Bandscheibenvorfall u. 2 -vorwölbungen an der LWS und Arthrose im Bereich der 10. Rippe (unterm li. Schulterblatt), aber die Schmerzen kommen nicht davon, sie sind dumpfer als von Bandscheibe oder Arthrose. Heute war ich den ganzen Tag arbeiten u. kann meinen Rücken u. auch meine Füße fast wegwerfen. Apropos Füße: Von den Füßen können ja auch Rückenschmerzen kommen, habe ja außerdem noch Knick-Senk-Spreizfuß - wie fast jeder... ;-)


Boah! Ich hatte ja hier viel nachzulesen! :-o :-o :-o :-o :-o :-o Kann da im Moment aber nicht so drauf antworten, da ich mich nicht so richtig konzentrieren kann nach dem Arbeitstag. Hatte heute auch Pseudoschwindel - dachte, ich knalle um u. komischerweise hatte ich seit langem auch mal wieder heftige PA's u. Angstzustände in der Straba. Und an der Arbeit stand ich auch den ganzen Tag neben mir... Mein Blutdruck war heute Morgen zwar schon etwas niedrig (103/58), aber ich habe abends noch Werte um einiges niedriger. Der ist der erste Wert nur um die 90 u. der unterste um die 50... Bin halt ein Langsamtreter... ;-D :=o

LG!

Britta

C1l8eexni


huhu Britta :)* @:)

wow das sind ja Blutdruckwerte :-o :-o :-/

Knick-Senk-Spreizfuß - wie fast jeder... ;-)

;-) *meld*. Hast du auch Einlagen?

:)* :)* für dich

Suilbexr


...mag nicht antworten jetzt. Sorry. :-/

Der Kopfdruck hat sich relativ schnell in Schmerzen umgewandelt. Diese haben ein derart unerträgliches Ausmass erreicht, dass ich um 17 Uhr beschlossen habe, 2 Stündchen zu schlafen. Nicht weil das helfen würde, wenn die Kopfschmerzen einmal da sind dann kann ich stundelang schlafen - ändert nichts. Aber 2 Stunden Schlaf bedeutet, dass ich 2 Stunden lang keine Kopfschmerzen spüre.

Hab natürlich ganz toll von früher geträumt - fand ich klasse! :)^

als ich aufgewacht bin ging es mir kein Stück besser. Irgendwann war ich derart fertig, dass ich mir halt das neue Medikament eingeworfen habe - mit ziemlich viel Angst. Aber trotzdem keine Übelkeit - aber auch keine Wirkung. Deswegen habe ich nach 30 Minuten eine 2. Tablette genommen (das ist völlig ok, man darf bis zu 8 Stück pro Tag) - davon wurde mir dann schlecht. Motilium half aber. Die Wirkung setzte erst sehr viel später ein, obwohl Motilium die Aufnahme ja sogar noch beschleunigen sollte und die Wirkung in 30-60 Minuten eintreten müsste.

Jetzt ist es viel viel besser. Schlecht ist mir aber immer noch. Und ich habe so ein kaltes Gefühl. Also als wäre das Blut kalt. Das ist nicht unangenehm, aber seltsam.

Ich habe eben nochmal in den Packungsbeilagen meiner Medikamente nachgeschaut.

Beim Bupropion (das ist mein Antidepressivum) steht explizit, dass man sehr vorsichtig sein muss beim gleichzeitigen Einsatz von bestimmten Medikamenten. Dazu gehört nebst Lexotanil auch Tramadol. Ich finde das ehrlich gesagt nicht so prickelnd, dass das keiner ernst nimmt. Aber mein Psychiater meinte ja auch nur, dass das nichts macht. Dabei kriege ich doch vom Bupropion die Höchstdosis. Aber er scheint ja auch nicht so wirklich viel von der Abhängigkeitsgefahr bei Benzodiazepinen zu halten. Bzw. er glaubt nicht, dass das Risiko besonders hoch ist. Na wenn er meint...ich sehe es anders. Deswegen bleibe ich auch weiterhin bei meiner "so selten wie möglich"-Dosierung, da ich wirklich keine Lust auf Abhängigkeit habe.

Dann habe ich eben gegoogelt, wegen der Übelkeit im Zusammenhang mit Tramadol - bin ja froh, dass ich die Fachinfo gelesen habe und Wiki deshalb keinen Glauben schenken muss, denn da steht: "Tramadol darf nicht zusammen mit Bupropion (Zyban) [...] verwendet werden, es sind schwerwiegende Nebenwirkungen zu erwarten." Na klasse.

Naja, ich lebe noch. Aber ich bin ziemlich skeptisch. Aber ich bin dankbar, etwas zu haben, was erstmal wieder wirkt. Wüsste eh nicht, wen ich da fragen soll wegen dem Risiko. Ich meine, klar muss der Hersteller sich absichern. Aber wenn ich verschiedene Medikamente kriege, die allesamt das Risiko erhöhen, dann summiert sich das doch. Gut, ich nehme nicht alles täglich ein. Aber was ist, wenn ich mal am selben Tag Lexotanil und Tramadol nehme? Zudem bin ich nicht mehr Vertreter der "seltene Nebenwirkungen treten nur bei anderen auf, nie bei mir"-Theorie, die ich früher gehabt habe. Weiss es ja inzwischen besser... :-/

Stiimmungsmässig geht es mir besser. Vielleicht Placebo-Effekt, weil das Tramadol Einfluss auf das Serotonin und das Noradrenalin hat. ;-D (weswegen es Missbrauchspotential hat - aber nicht in meinem Fall)

wenn das Spannungskopfschmerzen sind, dann dreh ich durch. Was soll ich denn dann machen?? Die Tabletten verlieren ja über kurz oder lang ihre Wirkung. Nie mehr Tabletten nehmen ist schlicht und einfach nicht erträglich. Aber einfach weiterhin welche nehmen geht auch nicht, da bin ich ja irgendwann bei Morphin angelangt %-| Und nein, ich will keine bescheuerten Tipps wie "einen Spaziergang machen" hören - ich mache ganz sicher keinen Spaziergang in dem Zustand, wenn jede Bewegung dazu führt, dass mein Puls in meinem Kopf hämmert, was wiederum Übelkeit verursacht! Das ist ja schön und gut, wenn das bei anderen hilft - bei mir ist es eben nicht so. Ich kann mich ebenso wenig mal eben 10 Minütchen hinlegen und entspannen - es hilft nämlich nicht. Das half früher. Wenn ich einen anstrengenden Tag in der Schule hatte. Das Kopfweh war dann nervig, aber nicht einschränkend. Hab mich hingelegt und dann ging es weg.

Ich habe keinen Nerv mehr für weitere 12stündige Attacken.

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