» »

Silberne Wege

S+ilbEexr


Die Grippewelle ist hierzulande schlimmer als in den letzten Jahren. Habe etwas Angst, mich anzustecken. :-/ hab mich ja nicht impfen lassen; ich gehöre nicht in die Gruppe, für die eine Impfung empfohlen wird. Und morgen bin ich ja bei einem Internisten/Hausarzt; ich hoffe, da sitzen nicht tausend Grippekranke im Wartezimmer.

Ansonsten stellen sich folgende Fragen: Wofür? Lohnt es sich? Wird es je besser?

ich bin unendlich müde und gehe jetzt schlafen.

S`. 3wXallixsii


das geht natürlich nicht wenn ich jedesmal davor nur 2, 3 Stunden schlafe.

hätte ich auch nicht gedacht bis ich es genauso praktiziert habe, vllt 4-5 Jahre lang, 4 Tage die Woche, zuletzt 5 Tage (und bald gehts wieder los ;-D). Der Körper holt sich schon was er braucht wenn man seine Grenze hierbei zu weit überschritten hat. (Meine früher recht starken Einschlafproblem sind dadurch übrigens fast komplett verschwunden)

wäre die Frage, was "verarbeitet" bedeutet.

Themenunabhängig würde ich es spontan so formulieren:

Für mich bedeutet "verarbeitet" dass es unabhängig von der Umwelt und ohne Verdrängung nicht mehr belastet oder in unakzeptabler Weise einschränkt.

Vllt muss man sich da einfach konkret festlegen ab wann man zufrieden ist. Z.B. bin ich für den Moment zufrieden was den Missbrauch betrifft und es ist nicht so dass ich erst von komplett verarbeitet spreche wenn ich alle Auswirkungen davon beseitigt habe, das wird nicht möglich sein. Ich werde es allerdings erst dann als verarbeitet bezeichnen wenn ich alles was ich als unzumutbar einschränkend empfinde abgelegt habe. Beispielsweise wird es mir vllt immer unangenehm sein wenn mir Menschen körperlich nahe kommen wo ich das eigentlich nicht will, das ist einschränkend aber akzeptierbar, schließlich geht es sicher vielen Menschen so. Selbst wenn das mein Leben lang so bleibt ist das für mich kein Hinweis auf den Grad meiner Aufarbeitung. Wenn ich allerdings zusammenzucke wie ein Hase nur weil eine Banknachbarin die ich eigentlich ganz schnuckelig finde mir ihre Hand aufs Knie legt, dann definiere ich das sehr wohl als Hinweis und beseitigenswertes Ziel meiner Aufarbeitung. ... ;-D das werd ich wohl nie vergessen, ich fand die echt toll, aber wenn da vorher vllt wirklich ein sexueller Funke war dann war der damit vollständig verschwunden. :-( ;-D Das ist übrigens Jahre her, das Problem inzwischen gänzlich Personenbezogen und insofern abgehakt. Sollte nur ein Beispiel sein .. ähm ja, und wohl gleichzeitig mein Laberbedürfnis stillen |-o .. naja, und ich will mir wohl auch selbst Mut machen denn der Optimismus den ich für das Thema Missbrauch habe gilt momentan leider auch nur für dieses, insofern kann ich dir auf die Fragen die sich dir stellen nicht antworten, ich habs versucht und musste mir scheitern eingestehen. *schiefgrins und zu akzeptieren versuch*

Ich wollte oben gerade schreiben dass ich diesen erwähnten Optimismus schon immer hatte (und immer haben werde) hab dann aber gezögert und mich gefragt ob das überhaupt stimmt und nö das stimmt überhaupt nicht ;-D In der Zeit als ich mich viel damit beschäftigt habe gabs durchaus Phasen der Mutlosigkeit, das war nur alles andere als schön und insofern vllt. nicht grad die erste Erinnerung die mich anspringt (ok, da gibts wohl insgesamt wenig schönes^^ aber egal) Ich bin bei diesem Thema heute trotzdem an einem Punkt wo ich erstmal zufrieden bin und mir sogar ne Pause gönne ohne zu befürchten in destruktiver Weise zu verdrängen.

[wer keine Abartigkeiten lesen will muss hier aufhören^^ .. nur Spaß ;-) .. vielleicht. ;-D ich übernehm keine Verantwortung] Die Erkenntnis die mir grad vom Bauch in den Kopf krabbelt ist dass es doch gerade die aktiven Phase waren in denen sich was bewegt hat in denen Mutlosigkeit auftrat (und nein, mir kam das da echt nicht vor als würde sich was bewegen, im Gegenteil, da gabs auch nichts im außen was auf Fortschritt schließen hätte lassen) Vllt ist die Mutlosigkeit gar nicht nicht nur nichts schlechtes sondern aktiver Bestandteil jeder Aufarbeitung, nicht weniger als durchlebte Wut, Trauer oder aufblinkende Glühbirnen. Vllt geht es gar nicht ohne, vllt muss man sich mal richtiggehend klein, hilflos, mutlos, entkräftet und pessimistisch fühlen, vllt würde das sonst nie verschwinden wenn man es nicht mal ordentlich ausgelebt hat? :-o ... verdammt, wenn das jetzt wirklich so wäre, wie soll ich jetzt noch mutlos sein? *Fehlgeschlagener Versuch später* Oh nein, ich habs kaputt gemacht! ;-D ... :-| hm ne, da unten isses schon noch :-/ hmpf, muss ich jetzt wohl gut finden. *mehralsschiefgrins* So, jetzt fühl ich mich komisch. ;-D na gut. So nimm mich mit du irre Psyche ich folge. Sei paradox, mir wurscht, ich bin jetzt schlecht gelaunt.. und gut drauf (nene, nüchtern bin ich schon ;-D diesbezügliche Zweifel könnt ich aber gut verstehen^^)

ich zieh mir jetzt Ludwig Hirschens schwarzen Vogel rein ]:D [etwas später] oh mann das kann ich net empfehlen *Link wieder wegmach und alle die fröhlich-depri sein wollen an YouTube verweis* ;-D

p"h_oexbe


ich hoffe, da sitzen nicht tausend Grippekranke im Wartezimmer.

das habe ich mich gestern auch gefragt .. :)* :)* :)* :)* :)*

wünsche allen hier ein bisschen hoffnung :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* o:) o:) o:) o:) o:) o:) o:)

und einen schönen tag.

Sz. (wa{llisxii


*hoffnungsstern schnapp und aufess* :-q

@:)

LqeBwiaxn


s. wallisii

Vllt ist die Mutlosigkeit gar nicht nicht nur nichts schlechtes sondern aktiver Bestandteil jeder Aufarbeitung, nicht weniger als durchlebte Wut, Trauer oder aufblinkende Glühbirnen. Vllt geht es gar nicht ohne, vllt muss man sich mal richtiggehend klein, hilflos, mutlos, entkräftet und pessimistisch fühlen, vllt würde das sonst nie verschwinden wenn man es nicht mal ordentlich ausgelebt hat?

In der Gestaltpsychologie gibt es so eine Idee, einen Zustand, der sich da "Impasse" nennt. Wenn alte Lebenskonzepte nicht mehr funktionieren und die neuen noch nicht da sind.

S>. ~waYllixsii


interessante Info, bestätigend irgendwie. @:) Im Tarot beschreibt genau das die Karte "Der Gehängte" (ist derzeit mein Forums-Motto^^ kein Wunder dass mich früher mehr die ausdrucksstarken Bilder angezogen haben als die tatsächliche Bedeutung, da muss man wohl erstmal durch um es zu verstehen^^)

So.N wa[llisixi


ne schmarrn, da muss man x-mal durch um es zu verstehen ;-D

S>ilbxer


Der Körper holt sich schon was er braucht wenn man seine Grenze hierbei zu weit überschritten hat.

hm. :- wenn ich zu wenig schlafe, werde ich viel schneller krank - bereits ausprobiert. %-| mir geht es dann auch körperlich nicht gut. Denke, das ist nicht der richtige Weg für mich. :-

Ich werde es allerdings erst dann als verarbeitet bezeichnen wenn ich alles was ich als unzumutbar einschränkend empfinde abgelegt habe.

und wie legt man sowas ab? Es gibt...öhm...Dinge, die mich ziemlich einschränken. Und zwar monatelang. Ich kann "es" jedoch nicht vermeiden, konfrontiere mich insofern ständig damit und merke, dass mir nichts passiert und meine Angst insofern nicht begründet ist. Und trotzdem wird es von Jahr zu Jahr schlimmer und die ganzen Monate sind mit viel Selbsthass, Ekel und Angst verbunden. Jetzt wo ich arbeiten werde ist das noch tausendmal schlimmer; ich kann doch nicht monatelang fehlen, mit welcher Begründung denn?? In meinem Kopf ist da einfach ein riesiges "Es geht nicht, das ist alles furchtbar und schlimm!". :-( des weiteren ist mir das furchtbar peinlich. Meine Therapeutin weiss davon, nachdem ich es ihr geschrieben hatte und, während wir darüber gesprochen haben (bzw. sie hat gesprochen, ich habe nur einsilbig geantwortet), am liebsten im Erdboden versunken wäre. :-| jetzt weiss sie es zwar und das ist gut, da ich das dann nicht mehr alleine rumtrage wie die Jahre zuvor; aber ändern tut das ja auch nichts und eine konkrete Lösung gibt es wohl auch nicht. Ich habe noch nie von jemandem gehört, dass es ihm in dem Ausmass ähnlich geht und fühle mich deswegen noch abnormaler als ohnehin schon. :-(

Vllt ist die Mutlosigkeit gar nicht nicht nur nichts schlechtes sondern aktiver Bestandteil jeder Aufarbeitung, nicht weniger als durchlebte Wut, Trauer oder aufblinkende Glühbirnen.

Glühbirnen? :-o ;-D

aber so hab ich das noch nie gesehen; dürfte daran liegen, dass ich selber keine Fortschritte sehe - aber wenn du schreibst, dass das bei dir auch so war...hm.

Zum Rest: Ich mag deine Schreibart, die ist manchmal so herrlich durchgeknallt. ]:D (öhm..bitte auf keinen Fall als Beleidigung oder sowas auffassen!! So ist es nicht gemeint.)

@ Lewian:

Das ist wohl das, was meine Therapeutin als "Zwischenwelt" bezeichnet. Es gibt die Welt meiner Eltern, die "Zwischenwelt" und die "neue Welt", also meine Welt, in der ich einer Arbeit nachgehe, die ich im Idealfall auch mag, und in der ich gerne lebe. Momentan bin ich aber weder in der Welt meiner Eltern noch in der neuen Welt. Was heisst "momentan"...schon länger, irgendwie. :-|

@ phoebe:

Danke! *Sternschnapp*


hab Angst vor dem Arzttermin. Was ist, wenn der mich auch nicht ernst nimmt? Wenn er auch sagt, dass jeder mal Kopfweh hat und ich jung und gesund sei? Und was ist, wenn er mir den Bluttest verweigert? Meine Therapeutin meinte, dass er das eigentlich nicht darf (naja, dürfen wohl schon), letztendlich bezahle ich es ja. Sie brachte dann den Vergleich HIV-Test, aber ich finde das ist nochmal was ganz anderes. Es ist ein Unterschied, ob es um eine ganz ganz lang zurückliegende Infektion geht (die ebenso lange überstanden ist) oder um die Gefahr, HIV positiv zu sein.

hoffentlich fragt er nicht näher nach den Hintergründen. Und hoffentlich ist er nett. :-| aber diesmal werde ich garantiert nicht erwähnen, dass ich einen psychosomatischen Hintergrund nicht ausschliesse (es sei denn, er fragt explizit danach) und ich werde auch nicht direkt nach einer Überweisung fragen, sondern hoffen, dass er, wenn er sich nicht genug auskennt (wovon ich irgendwie ausgehe, ein Hausarzt ist ja kein Kopfschmerzspezialist, und es gibt über 200 Kopfweharten..), mir von selber eine anbietet.

Ansonsten hat mein TV-Anbieter auf meine Mail geantwortet - man möchte einen Techniker vorbeischicken. Ach herrje. :-| dann muss ich also morgen früh genug aufstehen (denke ich), die rufen meistens morgens an.

die schuppigen Hautstellen haben sich verschlechtert, es juckt. %-| egal, bin am Donnerstag eh bei der Hautärztin.

C_leenxi


hätte ich auch nicht gedacht bis ich es genauso praktiziert habe, vllt 4-5 Jahre lang, 4 Tage die Woche, zuletzt 5 Tage (und bald gehts wieder los ;-D). Der Körper holt sich schon was er braucht wenn man seine Grenze hierbei zu weit überschritten hat.

Das kann ich auch nur bestätigen :-) und wenn es zwei Tage sind, die dann mit durchschlafen verbracht werden :-).

wäre die Frage, was "verarbeitet" bedeutet.

Als ich noch in Therapie war, dachte ich selbst irgendwann mal, dass ich jetzt Bausteine bekommen habe um einige Stolpersteine nicht mehr so auf mich zu werfen. Endlich gerüstet fürs Leben. Meine Therapeutin meinte aber auch schon damals, dass es sein kann, dass ich bei neuen Wegen (Partnerschaft, Beruf....) genau diese innerlichen Kämpfe und Zweifel haben werde, wie jetzt bei der Therapie, als es um die Vergangenheit ging. Das konnte ich in der Situation noch nicht so nachempfinden und hab mich da auch ganz leis gefragt, warum ich denn dann überhaupt in Therapie war (ja ja diese immer wiederkehrenden Zweifel ;-)). Jetzt denke ich auch öfter daran und merke, dass da was wahres dran ist (also zumindest für mich). Der Unterschied ist aber, dass ich es jetzt zwar auch oft so fühle wie in der Therapie als es um andere Themen ging, jetzt aber probiere, diese inneren Zweifelkämpfe zu akzeptieren (und das tut weh) und eben nicht mich deshalb noch fertig zu machen oder gar alles wegschmeißen will. Es kommen da schon Gedanken hoch: ich denke ich habe es jetzt verarbeitet, aber warum tut es denn dann immer noch weh? Warum gerate ich da an die Grenzen? Warum nimmt es mich immer noch so mit? Habe ich es etwa doch noch nicht so verarbeitet? Ich müsste doch eigentlich schon viel weiter sein, war doch schon in Therapie und das nicht nur einmal... - aber diese Sätze haben dann irgendwie die Angewohnheit, so weit innerlich einzuziehen, dass sie mich dann lähmen und innerlich über mich lachen - ich kann mich wieder selbst schön durch den Kakao ziehen (ein super Gefühl ;-)).

Verarbeitet bedeutet vielleicht aber, sich selbst dann auch anzugucken, dies zu festzustellen, dass man doch auch noch verzweifelt sein darf (und dies nicht als Zeichen zu deuten, dass alles doch sinnlos war, weils ja eh nichts bringt). Also eigentlich auch die von deiner Therapeutin angesprochenen totalen Akzeptanz. Ich weiß nicht, ob das was ich grad mit mir mache, etwas damit zu tun hat. Aber sonst konnte ich das überhaupt nicht nachvollziehen, was damit gemeint sein könnte und es setzte mich unter Druck, dass ich doch mal endlich aus dem Knick kommen müsste. Aber warum eigentlich? Wer soll einen denn eine Geschwindigkeit aufdrängen dürfen? Vielleicht bedeutet "verarbeitet" zu haben, wenn man sich selbst die Geschwindigkeit zugestehen kann, für sich selbst auch mal stehen bleiben dürfen, ohne Angst zu haben, dass das Leben davon läuft. Sich selbst dieses Stopp zutrauen und dann feststellen, was es bei einem auslöst. Wer weiß was da alles so passiert? Vielleicht geschieht ja etwas, was man nur bei einer anderen Geschwindigkeit vermutet hätte? Also wenn man sich selbst diesen auferlegten Druck nehmen kann, ist für mich ein riesen Schritt bei der Verarbeitung :-).

Vielleicht aber auch, die von S. wallisiis angesprochene Paradoxie ("Sei paradox, mir wurscht, ich bin jetzt schlecht gelaunt.. und gut drauf") aushalten zu können. Und eben nicht das eine als Rückschritt zu deuten, weil es sonst ja nicht das andere geben könnte. Ich merke bei mir im Moment ganz stark, dass beides einziehen kann, weiß zwar noch nicht ganz genau, was ich damit noch weiter machen werde, aber muss ich vielleicht auch nicht :-/ ;-D :-).

C`leexni


Verarbeitung

Vielleicht bedeutet es ja auch, es gar nicht mehr an gewissen Kriterien festmachen zu müssen, sondern auf sich zu hören, was einem gut tut und es sich auch zutraut dazu in der Lage zu sein.

S. wallisii /Silber

Ich mag deine Schreibart, die ist manchmal so herrlich durchgeknallt. ]:D (

Ich auch ;-D ;-D, besonders dein Markenzeichen schiefgrins ;-) :-)

SJ.h ewalxlisii


"Es geht nicht, das ist alles furchtbar und schlimm!"

vllt dieses Gefühl einfach annehmen, ein bißchen weinen und dann einfach Augen zu und losgehen oder eben wegrennen :)* :)* :)* Das klingt jetzt vllt komisch, aber vllt ist es im Zuge des Annehmens dieser Ängste auch mal sinnvoll ihnen nachzugeben, und zwar mit gutem Gewissen das ist etwas was ihnen Macht nimmt, wenn du dich verfluchst dann verlieren sie nichts davon. Schau, ich hab mir jahrelang die Birne zugekifft, echt viel, von früh bis spät, jeden Tag, also Flucht ohne Ende, das war ok und ich hab nicht vor das jemals zu bereuen. Hätte ich ein schlechtes Gewissen gehabt hätte sich das nie reduziert, es wär nicht "einfach so" immer weniger geworden, ich hätte einen harten Kampf ausfechten müssen oder würde mich immer noch täglich bis zur absoluten Dämlichkeit abschießen. Das war nur deshalb nicht so weil ich es mir einfach gestattet hab zu flüchten, ohne mich nach der Flucht (in dem Fall gleichbedeutend mit Rausch) schlecht deswegen zu fühlen. (komischerweise wusst ich von anfang an instinktiv dass schlechtes Gewissen mein Untergang wäre)

Klar, vor einer Angst wegzulaufen, macht sie nicht besser, vllt auch ein bißchen schlimmer, wenn du wegen dem weglaufen aber auch noch ein schlechtes Gewissen hast gewinnt sie richtig drastisch an Macht. Gönne es dir lieber wenn es mal nötig ist. Wenn du schon x Anläufe hinter dir hast, dann bist du auch gar nicht unnormal wenn du mal wütend auf dich bist, das ist mehr als verständlich, das ist nur eine Emotion und ok. Hab nur kein schlechtes Gewissen, das ist nicht nur eine Emotion sondern ein Mechanismus, ein ziemlich böser.

Wenn du vor Ängsten fast durchdrehst oder dich die Übelkeit im Griff hat dann lass dich krank schreiben, du darfst das wirklich tun ohne dich verfluchen zu müssen. Und schlechtes Gewissen ist wirklich ein Fluch. Ich hab früher ständig Schule geschwänzt, nichts wäre heute besser wenn ich es nicht getan hätte, vllt sogar im Gegenteil. Ich hab mir wieder und wieder vorgelebt dass letztendlich ich derjenige bin der entscheidet, nicht die Schule, nicht meine Mutter oder sonstwer, scheinbar musst ich das so machen bis ich begriffen hab, heute hab ich durchgehend keine Krank-Tage mehr (blöd, da ich wirklich nie krank bin, irgendwie unfair^^)

Hab keine Angst wegen dem arbeiten und setz dich nicht unter Druck. Geh hin wenn es geht und wenn nicht dann bleib daheim. :-)

An dem Maß an Konfrontation dem du regelmäßig ausgesetzt bist wäre ich längst zerbrochen, und glaub bitte nicht du tust das alles umsonst, du bist einfach nur ein bißchen hart zu dir und ich glaube wenn du das schlechte Gewissen verabschiedest, dir deine Ängste ein bißchen gestattest wenn es mal muss und dann trotzdem noch ein wenig lieb zu dir bist (joa ich weiß wie schwer das ist ;-D) dann wirst du für die ganze stressige Zeit ziemlich zügig belohnt werden, du wirst dich selbst überholen und die Arbeit die du bisher geleistet hast wird dich federleicht durch Leben tragen. :)* :)* :)* (na gut, ich will nicht übertreiben^^ schwierigkeiten hat das Leben immer zu bieten aber die werden dann leichter und mit jetzt nicht zu vergleichen)

So, das war jetzt einer der wenigen Beiträge die ich nur minimalst (auch) um meiner selbst Willen geschrieben habe^^ am liebsten würde ich sagen der ist nur für dich, was nur leider nicht stimmen würde da so bißchen Egoismus wohl überall drin steckt ;-D aber (so theoretisch) von diesem kleinen Teil abgesehn ist das jetzt dein Beitrag, und trotzdem ist er ohne jede Verpflichtung, es wär komisch wenn du nicht daran zweifeln würdest, er verpflichtet nicht zum nachdenken und nicht mal zum lesen... tja, für letzteres ist es jetzt natürlich zu spät und dein Unterbewusstsein hat mitgelesen *leiserwerdendes Horrorfilmlachen* ]:D *räusper* ähm ja |-o ich dreh scho wieder am Rad. *nochmal kurz ernst werd* keine Angst, Weigerungsgedanken sind nicht endlos, sei Mutlos aber verliere nicht den Mut. *paradox-o-Smilie such* :-) ;-)

Zum Rest: Ich mag deine Schreibart, die ist manchmal so herrlich durchgeknallt. ]:D (öhm..bitte auf keinen Fall als Beleidigung oder sowas auffassen!! So ist es nicht gemeint.)

hihi, das freut mich sogar, und das ist irgendwie (schon immer^^) ein Kompliment für mich ;-D |-o ;-) @:)

S&. wafllisii


Wer soll einen denn eine Geschwindigkeit aufdrängen dürfen? Vielleicht bedeutet "verarbeitet" zu haben, wenn man sich selbst die Geschwindigkeit zugestehen kann, für sich selbst auch mal stehen bleiben dürfen, ohne Angst zu haben, dass das Leben davon läuft.

:)^ ohne das hätte ich mich so unter druck gesetzt dass ich gar nix gemacht hätte ;-D ... ich hab mein ganzes Leben lang Zeit :)z ... insgesamt ein schöner Beitrag, aber das schönste ist ja dass das nicht im geringsten überraschend ist ;-D *freu*

CNlPee9ni


S. wallisii :-o :-o was machst du wieder hier ??? ;-) ;-D

Ich hab mich eben gefragt, ob es das verabeitet HaBEN überhaupt gibt: das klingt so abgeschlossen, wie abgehakt, als ob dann das Leben losgeht, aber wir sind doch schon mitten drin. Denn bei den Dingen die ich vorhin schrieb, kann ich nicht so trennen zwischen gerade dabei sein zu verarbeiten, oder ein Zeichen für verarbeitet haben.

Wallisii schrieb schon einiges jetzt, was er bei dir Silber so erstaunenswert findet, mir geht es genauso :-), tja wir laufen nun aber nicht mit deinen neuen Schuhen ;-), sondern du läufst damit und siehst garantiert auch bei anderen, was sie alles machen und selbst vielleicht gar nicht so achten und wertschätzen können, aber für dich selbst kannst du es noch nicht so sehen und dir eingestehen, auch wenn es sich schon geändert hat, wie ich finde und mich für manche Sätze von dir für dich freu :-D. Du selbst siehst dich vielleicht auch als Flüchter ich kenne hier noch so einige die sich selbst so sehen ;-), aber wenn das Flucht ist, was ist dann laufen?

:)^ ohne das hätte ich mich so unter druck gesetzt dass ich gar nix gemacht hätte ;-D ... ich hab mein ganzes Leben lang Zeit :)z ... insgesamt ein schöner Beitrag, aber das schönste ist ja dass das nicht im geringsten überraschend ist ;-D *freu*

find ich ja mal schön, dass du deinen Beitrag so lobst ;-) ;-D :-D ;-).. manno deine Albernheit ist ansteckend |-o :-).

S=. walylis~ii


find ich ja mal schön, dass du deinen Beitrag so lobst

:-p

manno deine Albernheit ist ansteckend

*kicher*

S. wallisii :-o :-o was machst du wieder hier

:=o naja, ich glaub ich werds nochmal versuchen sonst wirds net viel schlaf da ich heut auch noch einkaufen gehen muss (d.h. wecker stellen so auf 19:20 menno ;-D)

C~leAenHi


sei Mutlos aber verliere nicht den Mut.

sehr schön :)z :)z so meint ich es übrigens mit ich bin ja nicht andere, ich bin eben andere

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH