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Silberne Wege

Sv.; wallsi@si`i


schlaf gut @:) *:) (*vorschau klick* ;-D %-| also da kann doch nix schief gehen^^)

SqiSlbexr


Schlaf wird überbewertet. %-|

*nerv* will schlafen! >:(

S\ilb3exr


...mir ist wahnsinnig schlecht. Es soll weggehen. :|N das ist widerlich. Da brennt es so eklig in meinem Hals. :(v

da ist ein riesiger Kloss. Er schnürt mir die Luft ab und macht Brechreiz.

SMi}lbexr


Wieso muss mein Körper sich immer mit so doofer Symbolik ausdrücken?? Das ist auch in der Therapie immer wieder so. Bei gewissen Themen (ich weiss grad nicht welche, meine Therapeutin merkt das aber immer sofort) wird mir schlecht. Immer. Da kann ich in die Stunde gehen, ohne Übelkeit, alles gut - wir reden darüber und zack, wird mir schlecht und meistens so stark, dass ich nicht mehr sprechen kann, wei lich das Gefühl habe, das ich mich dann übergeben muss. Jaja, ich weiss, etwas ausk*tzen wollen, aber nicht können/dürfen, etwas liegt einem schwer im Magen etc. - alles Redewendungen mit einem sehr wahren Kern. Ich fände es nur nett, wenn das mal wegginge.


was mir grad zu Alice Miller noch einfiel, was ich auch nicht ganz so gut fand: Sie schrieb irgendwo was von wegen Medikamente einsetzen sei nicht gut. Sie schrieb es nicht direkt so, aber so ähnlich. Sicher hat sie damit teilweise recht; es ist keine Lösung, jemandem einfach ein Antidepressivum zu verschreiben nach dem Motto "so, und wenns dir damit gut geht ist das Thema erledigt". Aber manchmal geht es eben nicht anders. Was bringt es, wenn der Patient derart akut suizidgefährdet ist, dass er nicht mal mehr ansatzweise in der Lage ist, an sich und seinen Problemen zu arbeiten, und dass er nicht mehr versprechen kann, sich nicht tatsächlich das Leben zu nehmen?

Ich finde es richtig, dass man vor allem dann vorsichtig ist, wenn man merkt, dass die Gefühle eingeschränkt werden. Das ist z.B. bei Neuroleptika gerne mal der Fall. In manchen Fällen erwünscht, mir hat es damals sehr, sehr geholfen, es war, als würde mir eine tonnenschwere Last von den Schultern genommen. Aber eben- ich war abgestumpft. Aber ein Antidepressivum schränkt einen nicht automatisch ein. Es geht einem damit ja nicht ständig gut. Man kann mit einem Antidepressivum depressiv sein. man kann suizidal werden. Man kann traurig sein. Zumindest ist das der Idealfall. Ich glaube nicht, dass ein Antidepressivum den Therapieerfolg gefährdet. Da muss man halt individuell gucken. Aber ich finde es gefährlich, grundsätzlich zu behaupten, dass Medikamente nicht hilfreich sind. Wenn es ohne geht -umso besser! Wenn es aber absolut nicht geht - dann geht es eben nicht.

C3leexni


*:) @:) *:) guten morgen :)*

S . wa4ldlisii


alles Redewendungen mit einem sehr wahren Kern. Ich fände es nur nett, wenn das mal wegginge.

das ging mir auch immer so, also so ernstere körperliche Beschwerden hatte nie. Aber meine Mutter hatte dieses kleine Büchlein in dem tabellenartig alle Krankheiten und Beschwerden drin standen und wir haben da beide immer jeden allerkleinsten Furz drin nachgeschlagen. War halt in der Pupertät und wahrscheinlich wachstumsbedingt hatte ich dann z.B. gelegentlich mal Knieschmerzen (Entsprechung weiß ich jetzt nicht mehr^^ glaub irgendwas mit der Verbingung zwischen innerer und äußerer Welt oder so, natürlich für jedes Knie ne etwas andere Bedeutung) ich wusste dann natürlich schnell auswendig was das psychisch bedeutet und war dann ziemlich genervt weil ich dachte "ja verdammt ich weiß doch welches Fehlverhalten oder Fehldenken dazu führt warum muss Herr Körper mir das jedesmal aufs Auge drücken" ;-D

...

hihi ;-D guten Morgen Cleeni :-D wie die Zeit vergeht! ;-D ... mensch bist du groß geworden! :-o ;-D öhm ja, vllt sollte ich auch mal irgendwann pennen gehen :=o

C2leenxi


;-D *:).. ja hätt dich auch kaum wieder erkannt ;-D *:)

ok für dich eben kein Guten morgen, sondern gute Nacht ;-) *:)

SL. dw]allxiIsii


danke, wird unausweichlich gut, schlaf meistens wie ein Toter, machmal wach ich auf und lieg da wie eingepennt, obwohl man sich ja angeblich so viel bewegt im schlaf :-/ letztens mal im halbsitzen und das Buch auf den Knien ;-D und das waren mehrere Stunden :-o

S:. w)allhi>sxii


;-D das ist aber schon krass - extra einen kaufen? hast du keine anderen Stauraummöglichkeiten? Ich habe z.B. Bettschubladen (Ikea-Bett...). Diese kann man allerdings auch kaufen, so Plastikteile. Sieht keiner und man hat Stauraum. :-)

ganz übersehn |-o ne ich hab keine Stauraummöglichkeiten weil nie schränke gekauft, hab einen Bücherschrank von nem Kumpel abgestaubt aber nen Kleiderschrank hab ich net ;-D

hm da war doch noch was...

ah ja:

auch das hat was positives: Deine Bücher halten länger. 8-)

netter Konter ;-D

den Schock der ungebürlichen Tiefgründigkeit hab ich jetzt langsam übrigens verwunden, werd dann zum einpennen weiterlesen^^

öhm..ja. Doch. Ich bin mir relativ sicher, dass du das mindestens schon zweimal geschrieben hast. ;-) hab grad nachgeguckt - doch, zweimal hast du das geschrieben. ;-D

krass, hab ich echt vergessen, ich werd doch net meine alten Kontrollfreakmechanismen ablegen :-o ;-D

also denn, wünsche frohes aufgestand sein an alle

*:)

L&ekwixan


Silber

was mir grad zu Alice Miller noch einfiel, was ich auch nicht ganz so gut fand: Sie schrieb irgendwo was von wegen Medikamente einsetzen sei nicht gut. Sie schrieb es nicht direkt so, aber so ähnlich. Sicher hat sie damit teilweise recht; es ist keine Lösung, jemandem einfach ein Antidepressivum zu verschreiben nach dem Motto "so, und wenns dir damit gut geht ist das Thema erledigt". Aber manchmal geht es eben nicht anders. Was bringt es, wenn der Patient derart akut suizidgefährdet ist, dass er nicht mal mehr ansatzweise in der Lage ist, an sich und seinen Problemen zu arbeiten, und dass er nicht mehr versprechen kann, sich nicht tatsächlich das Leben zu nehmen?

(...)

Da muss man halt individuell gucken. Aber ich finde es gefährlich, grundsätzlich zu behaupten, dass Medikamente nicht hilfreich sind. Wenn es ohne geht -umso besser! Wenn es aber absolut nicht geht - dann geht es eben nicht.

So wie du das hier schreibst, wuerde ich dem auch zustimmen. Ich habe jetzt Alice Miller nicht gelesen, aber viele Autoren machen, wenn sie eine "Message" meinen an die Leser bringen zu muessen, ueberzogene Aussagen.

Aber ich glaube, das hier:

Aber ein Antidepressivum schränkt einen nicht automatisch ein. Es geht einem damit ja nicht ständig gut. Man kann mit einem Antidepressivum depressiv sein. man kann suizidal werden. Man kann traurig sein. Zumindest ist das der Idealfall. Ich glaube nicht, dass ein Antidepressivum den Therapieerfolg gefährdet.

...siehst du etwas zu optimistisch. Denn der Punkt bei der Gefaehrdung des Therapieerfolgs ist glaube ich gar nicht in erster Linie, dass man nichts mehr fuehlen koennte oder so. Klar kann man das noch. Das Problem ist aber, dass die Medikamente die koerperlichen (und damit teilweise auch psychischen) Reaktionen irgendwie manipulieren, und man sie daher nicht mehr so klar als Zeichen deuten.

Ich weiss, dass ich, wenn ich sowas sage, hier evtl. in ein Wespennest steche ;-), und ich glaube auch nicht, dass alle koerperlichen Reaktionen eine psychische Bedeutung haben. Ich glaube aber, dass das fuer viele koerperliche Reaktionen gilt. (Und zwar nicht nur bei dir, und nicht nur bei diffusen koerperlichen Problemen ohne Diagnose, sondern bei vielen koerperlichen Problemen beliebiger Art bei allen Menschen.) Der Koerper versucht einem, etwas zu sagen, und es ist speziell fuer eine Therapie, aber auch allgemein, wichtig, dass man versucht, darauyf zu hoeren, auch wenn es mitunter schwer bis unmoeglich ist,

genau herauszupuzzeln, was die Botschaft ist. Und das wird durch Medikamente irgendwie verzerrt. Mal abgesehen davon, dass es sowieso schwer genug ist, die Botschaften des Koerpers zu deuten (und damit meine ich inklusive Stimmungen, Depressionen etc., die ja wenigstens teilweise organisch erklaert werden koennen), wird es unter Medikamenteneinfluss noch chaotischer. Weil man nicht mehr weiss, was nun "Botschaft des Koerpers", was Medikamentenwirkung und was Neben- oder Wechselwirkung ist.

Grundsaetzlich macht es Medikamenteneinnahme schwieriger, Ursachen und Wirkzusammenhaenge im Koerper und in der Psyche zu finden, weil es unmoeglich wird, herauszufinden, wie es einem eigentlich "aus sich selbst heraus" geht.

Man sollte auch nicht glauben, man koenne alle Wirkungen und Wechselwirkungen wissen, indem man die Beipackzettel liest, und wenn dann "irgendwas anderes" los ist, koenne es keine Wechselwirkung sein. Doch es kann. Wechselwirkungen zwischen mehr als zwei Medikamenten zur Zeit lassen sich kaum systematisch erforschen; man weiss darueber kaum etwas Gesichertes.

S{ilbEexr


Grundsaetzlich macht es Medikamenteneinnahme schwieriger, Ursachen und Wirkzusammenhaenge im Koerper und in der Psyche zu finden, weil es unmoeglich wird, herauszufinden, wie es einem eigentlich "aus sich selbst heraus" geht.

das mag sein. Aber was, wenn es nicht anders geht? Ich habe in den vergangenen Jahren 3 Absetzversuche gemacht. Hab mir gedacht, so, jetzt bist du ja stabil genug, bist in Therapie etc., da klappt das schon. Der letzte Versuch war Ende des letzten Jahres, also noch nicht lange her. Ich war so antriebslos, sogar für die Therapie konnte ich mich nicht richtig aufraffen. Natürlich bin ich hingegangen, aber eher so mit dem Gefühl "ach, bringt ja doch alles nichts". Das schlimmste war, dass ich extrem dünnhäutig war. Heisst: ich bekam ständig Reizüberflutung, sowohl vom Hören als auch vom Riechen her. Ich weiss nicht, ob du Reizüberflutungen kennst, ich finde es schwierig, das zu beschreiben. Es fühlte sich jeweils so an, als würde mein Kopf platzen, als würde ich durchdrehen, als ginge gar nichts mehr. :|N und natürlich ist man Gerüchen ausgesetzt, wenn man rausgeht (auch in der Wohnung). Natürlich ist man Geräuschen ausgesetzt. Man kann sich ja nicht zuhause verschanzen. Der Begriff "dünnhäutig" trifft es insofern ganz gut, als dass ich mich tatsächlich gefühlt habe, als würde jede noch so kleine Berührung (bildlich gesprochen; mit Berührung ist natürlich nicht wirkliche Berührung gemeint) wie ein heftiger Stoss wirken. Irgendwann fand auch meine Therapeutin (die das Motto "lieber keine Medikamente, wenn es nicht absolut nötig ist" vertritt), dass das so irgendwie nicht so gut ist, sie merkte ja, dass ich kaum mehr Motivation für die Therapie hatte und ich erzählte ihr ja von den Problemen.

Es ist irgendwie bitter, sich eingestehen zu müssen, dass es nicht ohne geht. Wobei das bei mir sehr komisch ist, ich habe z.B. mit Motilium (das ist gegen Übelkeit) gar keine Probleme, da stört es mich nicht. Aber Psychopharmaka - das ist nochmal was anderes. Darum habe ich auch ganz lange fast nie mehr Bromazepam genommen (ein Beruhigungsmittel). Egal wie sehr ich Angst hatte - habe mir gesagt, wenn du jetzt Bromazepam nimmst, dann hast du versagt. Du musst es ohne schaffen. Mittlerweile sehe ich das wieder etwas differenzierter - es ist auch mit Tabletten schwer genug, sieht man ja, wie ich mein Leben toll meistere. ;-) wenn es dann Dinge gibt, bei denen mir die Tabletten wenigstens ein bisschen Erleichterung schaffen - dann ist das ok.

bezüglich körperlicher Symptome: Das finde ich irgendwie interessant bei mir - die psychosomatischen Symptome sind *nie* weggegangen. Mit keinem Medikament. Obwohl das bei anderen Menschen oft so ist, man liest das auch hier im Forum häufig - zig Symptome, nehmen ein Antidepressivum - zack, Symptome weg. Das hat mich lange geärgert und war mit ein Grund, wieso ich überhaupt so viele verschiedene Antidepressiva hatte. Es ärgert mich eigetnlich auch noch heute. Ich meine,es ist ja ok, wenn mir mein Körper bzw. meine Seele damit was sagen will. Ich habs gehört, mir ist klar, dass nicht alles ok ist, das merke ich ja auch sonst. Aber im Moment habe ich eher das Gefühl, als würde mein Körper mich dazu zwingen wollen, nur noch zuhause zu bleiben. Und er schafft das auch ganz gut. :-|


lag noch ne Weile wach, mein Magen hat so weh getan. :°( >:( kann mri bitte noch wer seine Meinung zur Heilerde sagen? Kann ich die einnehmen, wenn sie seit 3 Monaten abgelaufen ist? Kann die kaputtgehen?

ich hab bis 13 Uhr geschlafen und vergessen (wirklich), beim Zahnarzt anzurufen. Schön, Silber, warte noch 2 weitere Jahre, warte am besten bis dir alle Zähne ausfallen. %-|

Dann meine übliche TV-Sendung geguckt und dabei Haare trocknen lassen. Dann wollte ich ja eigetnlich einkaufen. Sobald ich diesen Entschluss gefasst hatte, meinte mein Körper, dass er das lieber nicht möchte. %-| also bin ich nur in die Apotheke und hab mir meine neuen "Schlaftabletten" geholt (mal gucken, ob und wann ich sie überhaupt probiere, ursprünglich hab ich die ja wegen Arbeit gekriegt, als ich noch dachte, dass ich morgens arbeiten und somit um 5:30 aufstehen muss). Dann bin ich in die andere Apotheke (die gehören zusammen, die eine ist aber mehr in Richtung Parfümerie) und hab nach Hautcreme-Pröbchen gefragt. Seltsamerweise war das gar nicht schwierig. Die Frau war sehr nett und ich hab 2 Pröbchen gekriegt und weil es von der einen Creme keine Pröbchen gab, hat sie mir was davon in einen ganz kleinen Tigel (niedlich!) abgefüllt. :-) das fand ich ja nett, wusste nicht, dass sowas gemacht wird.

Dann bin ich kurz in den Pseudotankstellenshop und hab mir ein Brötchen (das ich mir gerade sehr widerwillig reinwürge- ich muss doch was essen!) und mein Kombucha-CarpeDiem-Getränk geholt. Weil ich dann hätte 10 Minuten auf den Bus warten müssen und weil mir abartig schlecht war, bin ich nach Hause gelaufen. Insgesamt war ich..öhm..ne knappe halbe Stunde draussen. Und das hat mir direkt den Rest gegeben. Die Übelkeit hat ein ungeahntes Ausmass erreicht, ich habe es nicht hingekriegt ordentlich zu atmen, trotz Atemübung - ich kam einfach nicht "runter" mit der Atmung, also nicht bis in die Lunge (bzw. natürlich schon, aber es fühlt sich nicht so an). Das ist natürlich nicht unbedingt förderlich. Es war einfach nur widerlich und eklig und ich hatte richtig Angst. Und vor allem: SO möchte ich nicht mehr aus dem Haus. Gar nicht mehr. Weder fürs Einkaufen noch für die Therapie noch für sonstwas. Das ist noch eine Stufe mehr.

Langsam glaube ich auch, dass ich gar nicht krank war diese Woche. Wegen dem Zeitpunkt. Ich meine, schon komisch- ich arbeite, alles gut, komme nach Hause und im selben Moment werde ich "krank". Das müsste schon ein riesiger Zufall sein.

Die Übelkeit heute nacht, das war nochmal was anderes. Da wusste ich den Auslöser, ich bin aber grad dabei, mir einzureden, dass das nur Zufall war und ich mich nur anstelle. Ja. Genau. Das war sicherlich einfach nur Zufall.

eigetnlich würde ich ganz gerne meiner Therapeutin schreiben. :-| kann ich aber nicht, sie ist im Urlaub. Natürlich hat sie mir angeboten, dass ich mich melden kann, wenn es nicht mehr geht. Aber a) kommt das für mich nicht in Frage, ich nerve sie schon genug, da werde ich ihr nicht den Urlaub versauen und b) ist jetzt nicht der Zeitpunkt, an dem es "nicht mehr geht". Der ist dann, wenn ich suizidal bin und für nichts mehr garantieren kann. Und ich wüsste ja, was sie mir vorschlagen würde: Skills. Neue Skills suchen, sie einüben, sie anwenden. Das ist so rein theoretisch auch sinnvoll. Aber: Ich will das nicht mehr!!! Wirklich, ich will nicht mehr ständig kämpfen müssen! Und ich habe ja gesehen, wo das hingeführt hat beim letzten Mal - die Skills haben gut funktioniert, die Übelkeit liess sich leichter aushalten - also bekam ich Darmprobleme. Als würde meine Seele sagen, wenn du die Übelkeit nicht mehr beachtest, dann kriegst du halt ein neues Symptom. Viel Spass damit. %-| und ehrlich gesagt - wenn ich die Wahl zwischen Übelkeit und Darmproblemen habe, dann nehme ich die Übelkeit. Ganz klar.

ich weiss jetzt ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll. Am Montag muss ich arbeiten. Wirklich, ich MUSS, ich habe schon wieder so oft gefehlt und ich wette, das hat irgendwann Konsequenzen und man wirft mich raus oder sowas. Und am Dienstag muss ich zum Arzt, habe den Termin ja schon diese Woche abgesagt und verschoben. Ich kann nicht zu Hause bleiben, so einfach ist das. Ich weiss aber gleichzeitig nicht, wie ich es hinkriegen soll, rauszugehen. Ich weiss es wirklich nicht. Na klar, einfach trotzdem rausgehen, ich weiss - aber das ist nicht so einfach wie sich das vielleicht anhört. Es ist so anstrengend und es laugt mich aus. Je länger je mehr. Und jedesmal wenn ich dann völlig erledigt nach Hause komme heule ich nur dämlich rum, weil ich einfach denke, dass es so nicht weitergehen kann. Nur - was tun? Es gibt da keine Lösung. Ich muss es akzeptieren und sowas. Nur leider wird es dadurch auch nicht leichter. :|N

hab den Hauswart noch nicht angerufen. Hab angefangen, ein bisschen aufzuräumen, aber es sieht noch zu schlimm aus und staubsaugen muss ich auch erst noch. Und dann muss ich mich noch trauen, überhaupt anzurufen...

Ldewxian


Silber

Aber was, wenn es nicht anders geht?

Dann geht's nicht anders... da gebe ich dir recht. Das Schwierige ist halt, herauszubekommen, wann es anders ginge und wann nicht. Ich bin kein Experte und habe wenig Ahnung davon, aber vom Gefuehl her kommt es mir bei dir eher so vor, dass du manchmal zuviele andere Medikamente nimmst, also jetzt nicht das Antidepressivum, und ich kann mir vorstellen, dass einige deiner koerperlichen Probleme (oder dass es so schwer ist, dahinterzukommen, was da eigentlich los ist) schon damit zu tun haben, dass du insgesamt so viel nimmst. Dein Koerper ist nicht gewoehnt, sich ordentlich selber zu regulieren. Naja, wie gesagt, ich kann's nicht beurteilen.

habe mir gesagt, wenn du jetzt Bromazepam nimmst, dann hast du versagt. Du musst es ohne schaffen.

Fuer mich ist das ueberhaupt keine Frage von "Versagen"... die Medikamente machen bestimmte Probleme ertraeglicher, aber schaffen dafuer gewisse andere... das ist immer irgendwie ein "Handel". Letztlich muss man sich fragen, was schlimmer ist... nur das Problem ist, die meisten Medikamente helfen erstmal, man braucht aber eventuell Jahre und mehr, um herauszufinden, was daran gut gewesen ist/waere, weniger Medikamente zu nehmen.

Ich weiss aber gleichzeitig nicht, wie ich es hinkriegen soll, rauszugehen. Ich weiss es wirklich nicht.

Nuh. Bis Montag/Dienstag ist ja noch ein bisschen hin, vielleicht wird es ja besser. :)*

RSita~173


Das mit den Medikamenten ist wirklich eine schwierige Sache, aber manchmal geht es wirklich nicht ohne und man muss auch unangenehme Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Ich erlebe das ganze seit inzwischen 4 Jahren live. Mein LG ist manisch-depressiv. Das wurde aber erst vor 3 Jahren diagnostiziert. Vorher hat sich nur jeder Therapeut gewundert, dass der Alkoholentzug selten länger als 2 Jahre gehalten hat.

Bis vor 3 Jahren schwankte er ständig zwischen manischen Attacken, die zu einem beachtlichen Vorstrafenregister (nichts größeres, aber immerhin) führten und depressiven Phasen mit Suizidversuchen. Er weigerte sich auch vehement irgendeine Therapie zu machen. Der Neurologe hat ihn dann immerhin dazu überreden können, Medis zu nehmen. Er wurde ruhiger und kam dann sogar selbst auf die Idee, dass er dringend eine Therapie brauche. Die ersten 6 Monate mit Medis waren ein Albtraum. Ihm war nur noch schlecht, die Depressionen waren zwar besser, nicht aber die manischen Phasen. Dann war er ein halbes Jahr in Göttingen in einer psychosomatischen Klinik. Die haben dann auch noch einige Monate gebraucht um die Kombination der Medis richtig auszutarieren und die Nebenwirkungen entsprechend auszuschalten. Eine Nebenwirkung blieb zu meinem Leidwesen. |-o |-o |-o ;-)

Er ist psychisch zwar nicht der stabilste, aber inzwischen sind die Medis auf ein einziges relativ leichtes AD zurückgefahren worden.

Er macht immer noch eine ambulante Therapie und ist auch sonst wieder fit. |-o :=o

Hätte er damals nicht mit den Medis angefangen, wäre er niemals für eine Therapie zugänglich geworden, warscheinlich wäre er nicht mehr am Leben oder für immer in der Geschlossenen gelandet.

Es ist wirklich nicht so einfach, was besser ist. Das wird immer eine Einzelfallentscheidung. Und diese steht und fällt mit der Erfahrung und der Kompetenz des behandelnden Arztes.

Ich selbst habe auch ein gespaltenes Verhältnis zu Medis. Im vergangenen Frühjahr hatte ich starke Depressionen. Der Doc hat mir AD verordnet. Die ersten 3 Tage habe ich garnichts gemerkt. Ab dem 4. Tag bin ich dann nach einer halben Stunde mitten im Satz eingeschlafen. Geholfen haben sie mir aber nicht. Ich habe dann noch 4 Wochen gewartet, dass sich eine Wirkung einstellte, nichts.

Dann bin ich wieder zum Doc. Er gab dann kleinlaut zu, dass das zu erwarten war. Ich habe ihn ziemlich dämlich angeschaut. Er erklärte mir dann, dass viele Patienten nach einem Schlaganfall Depressionen hätten, auf die kein Medikament anspricht. Die Depressionen würden aber mit der Zeit wieder von alleine weggehen.

Ich war vielleicht sauer, ich bin doch kein Versuchskarnickel.

Jetzt erschreckt bitte nicht. Ich hatte am 18.12.2007 einen leichten Schlaganfall mit den üblichen Ausfallerscheinungen. Bis auf gelegentliche Sprachstörungen und Migräne, wenn es warm wird, ist alles wieder weg. :)^

d=e hJchsxin


Liebe Silber,

Wobei das bei mir sehr komisch ist, ich habe z.B. mit Motilium (das ist gegen Übelkeit) gar keine Probleme, da stört es mich nicht. Aber Psychopharmaka - das ist nochmal was anderes.

Das geht mir ganz genauso... :)z Nehme ja auch einige Medis, die nicht für die Psyche bestimmt sind, aber das ist okay so für mich, weil es eben was "sichtbares" bzw. "erklärbares" ist, wogegen ich sie nehme...

bezüglich körperlicher Symptome: Das finde ich irgendwie interessant bei mir - die psychosomatischen Symptome sind *nie* weggegangen. Mit keinem Medikament. Obwohl das bei anderen Menschen oft so ist, man liest das auch hier im Forum häufig - zig Symptome, nehmen ein Antidepressivum - zack, Symptome weg.

Das ist - glaube ich - bei vielen auch Wunschdenken. Mir ging es genauso: Ich habe einige AD's und Beruhigungsmittel probiert u. mir ging es nicht besser damit. Also habe ich mir gesagt: "Was soll ich überhaupt noch dieses - entschuldige den Ausdruck - verfickte Zeug nehmen, wenn es mir sowieso nichts bringt, wenn die Symptome sowieso nie weggehen? Gut, in der Umschulung habe ich es etwas als Halt empfunden, obwohl es mir da auch nicht besser ging, aber da habe ich mir eingeredet, dass es mir hilft, dass ich ohne die Medis die Umschulung gar nicht schaffen würde... (zur Erinnerung: ich hatte sie ja, weil ich gar nicht mehr rauskonnte, für 7 Wochen unterbrochen - ohne mich bei irgendeinem Arzt krankschreiben zu lassen, hatte Glück, dass sie so um mich gekämpft haben u. ich wieder zurückkehren konnte mithilfe meiner Klasse... %-| Obwohl ich nicht richtig weiß, ob es Glück war, denn mir ging es genauso schlecht wie vorher. Habe nur einer Aufnahme wieder zugestimmt, weil mich meine Thera in eine Klinik einweisen wollte u. ich da noch mehr Schiss hatte, als wieder in die Umschulung zu gehen... %-|) Klar, ich konnte dann wenigstens geschriebenes wieder lesen ohne zu Hyperventilieren, aber es war nicht das Gefühl da, dass ich es schaffe u. dass es gutgehen würde. Gar nichts - rein gar nichts habe ich gespürt, dass sich mit den AD's was verändert hatte... Noch heute kämpfe ich immer wieder mit PA's, mir kann es vorher gut gegangen sein u. plötzlich, sobald ich rausmuss oder einen wichtigen Termin vor mir habe, geht es mir komplett Scheiße u. ich denke nur noch: "Ich schaff' das nicht!" Auch ich will seit Jahren schon, dass es endlich mal aufhört, dass ich mich endlich mal auf meinem Körper verlassen kann. Aber er spielt mit mir! :°( Ich kann mich einfach auf mich gar nicht verlassen! Ich habe in solchen Situationen auch Angst, irgendwas von mir zu geben u. sei es nur ein winzig kleiner Anruf, um mich z. B. von der Arbeit abzumelden. Ich tue es dann zwar trotzdem, aber ich kann kaum sprechen in so einem Moment u. ich habe eine Scheißangst, dass mir das jemand anmerkt... Ich kann dir leider auch keinen vernünftigen Tipp geben, wie es besser wird. Mir ging es fast 2 Jahre bedeutend besser, um dann wieder (fast) komplett einzubrechen u. zu nichts mehr (fast) nichts mehr fähig zu sein. Es gibt immer wieder positive Phasen, die manchmal auch länger andauern, so dass ich mir sage: "Ach, ich glaube, jetzt habe ich es endlich geschafft!" - um dann wieder komplett einzubrechen. Wenn ich ein Patentrezept hätte - ich würde es dir gerne verraten! Ich komme immer noch nicht hinter die Logik oder das Geheimnis, warum es einem mal eine Zeitlang relativ gut gehen kann u. es dann wieder einen Komplettabsturz gibt! Ich weiß es einfach nicht! Und das macht mich total wütend! Warum kann mein Körper mich so beherrschen? >:( :(v


Jetzt aber mal eine ganze andere Frage - passt zwar nicht gerade zum Thema: :=o Wie reinigt man eigentl. seinen PC? Ihr schriebt hier darüber... Mein erster (und letzter) PC stürzte auch pausenlos ab - ich hatte ihn 7 Jahre u. habe ihn nie gereinigt, bis irgendwann gar nichts mehr ging u. ich mir diesen jetzt gekauft habe. Dieser hatte ja auch schon so seien Mucken u. ich musste ihn auch schon mal einschicken. Wo die Lüftung ist, weiß ich - rechts ist da so eine Art Ventilator oder was auch immer... :=o Aber kann man da einfach so selber schrauben? :-/ Übrigens Silber, habe ich die gleichen Probleme: Sehr oft bei IE stürzt er ab - bzw. nicht ganz (oft aber auch schon), sodass ich noch den Task-Manager starten kann u. er findet auch nie eine Lösung des Problems... %-| Allerdings habe ich vor kurzem auch mal gelesen, dass auf dem IE sich oft ein Virus draufladen soll, den das System ganz schwer erkennen kann... :-/ Vll. sollte ich mal Mozilla als Browser nutzen? Meine Tochter hat ihn mir mal installiert. Finde aber Mozilla ziemlich umständlich, weil man da die Fenster immer einzeln schließen muss... :=o

LG!@:)

Britta

d_e SäPcVhsixn


@ Rita:

Ich erlebe das ganze seit inzwischen 4 Jahren live. Mein LG ist manisch-depressiv. Das wurde aber erst vor 3 Jahren diagnostiziert. Vorher hat sich nur jeder Therapeut gewundert, dass der Alkoholentzug selten länger als 2 Jahre gehalten hat.

Ja, das frage ich mich bei meinem Mann manchmal auch - ich weiß, dass er auch Depris hat. Wenn er arbeiten geht, trinkt er keinen Tropfen, aber wenn er zu Hause ist, jeden Tag. Er ist oft sehr depressiv u. auch von himmelhochjauchzend zu Tode betrübt... Zudem weiß er dann nichts mit sich anzufangen, wenn er zu Hause ist. Hinzu kommt, dass sein Vater sich vor 2 Jahren u. 5 Monaten erhängt hat - er hatte auch Angst-/Panikattacken u. Depris. Mache mir da echt Sorgen um meinen Mann, weil er auch öfter mal solche Gedanken äußert... :°(

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