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Silberne Wege

Sj. w'alleisii


wünsch dir gutes Gelingen :)* *:) (ich mach jetzt nen Abendspaziergang^^)

S8i#lbxer


danke! :-)

bin wieder da. Also der Weg dorthin war furchtbar. Im Taxi wurde mir immer schlechter, hab den Sitz dann nach hinten gestellt, so dass ich halb liegen konnte, aber trotzdem..meine Hände begannen zu kribbeln, dann das Gesicht und überhaupt hab ich mich gefühlt, als würde ich gleich ohnmächtig werden. Die Fahrt war wahnsinnig teuer, ich nenn den Preis jetzt mal nicht, nur soviel: Für den Preis hätte ich mit dem Zug nach Genf hin und zurück (je 3h) fahren können und dann wäre noch was übrig geblieben.

Trotzdem bin ich sehr froh, mit dem Taxi gegangen zu sein - ÖV hätte nicht geklappt.

Naja, ich hab mich mehr schlecht als recht dort die Treppe raufgeschleppt, rein, angemeldet und gleich gefragt, ob ich mich bitte hinlegen kann. Das durfte ich und dann erfolgte auch schon bald die Vorbereitung, d.h. ich bekam so ein Pulsmessdings und Sauerstoff (von Sauerstoff wird mir immer komisch, keine Ahnung warum?? Zudem stinkt dieses Gummidings..). Ich lag dann so da und wartete und mir wurde immer schlechter, des weiteren kribbelte der ganze Körper. Dabei hab ich echt darauf geachtet, dass ich nicht hyperventiliere oder sowas, hatte auch keine Atemnot. :-

ich bekam dann auf meine Bitte hin was gegen Übelkeit (Tropisetron, kriegt man normalerweise bei Chemotherapie gegen das Erbrechen; habs gekriegt weil ich Domperidon ja schon genommen hatte und MCP nicht vertrage) und der Arzt (er ist so lieb! x:) war wieder super heute. Wieso kann ich nicht so einen Hausarzt haben?? %-| ) Weil es mir ja nicht gut ging bekam ich dann eine Infusion, Ringerlösung.

Dann kam die Narkose, Propofol halt, wie letztes Mal. Aber letztes Mal war ich sofort weg, diesmal ging es richtig "lange" (naja..10 Sekunden?) und ich hatte so ein brennendes Gefühl im Magen/Herz/Speiseröhrenbereich und dann war ich weg.

Ich erinnere mich ganz dunkel, dass ich, als ich wieder aufgewacht bin und alles vorbei war, gesagt habe "die Narkose hat nicht gewirkt." ;-D War natürlich Unsinn, die hat super gewirkt. ;-)

Durfte dann noch liegen bleiben und bekam Kamillentee plus Zwieback. Es ging mir etwas besser, kein Kribbeln mehr und sowas.

Dann die Besprechung: Es ist alles ok - wie immer. Bis auf ne gerötete Speiseröhre vermutlich durch Rückfluss von Magensäure (schön, dann hab ich mir das Brennen wenigstens nicht eingebildet..) und der Magenausgang war auch gerötet, das ist bei mir aber immer so, hat was mit der verzögerten Magenentleerung zu tun. Also keine Entzündung und auch der H.P.-Schnelltest war negativ. Hab die Bilder mitnehmen dürfen, lustig ist ja, dass da noch Heilerdespuren waren (hab ich ihm vorher gesagt) - und die waren weiss. Die Erde ist aber braun-grau, wirkt wie Schlamm. Seltsam, dass sich das so verändert. :-D

ja. :- bin natürlich nicht so glücklich mit diesem Resultat. Bzw. natürlich bin ich froh, dass da nichts ernstes ist (nicht dass ich das gedacht hätte), aber so eine kleine Magenschleimhautentzündung als Ursache wäre doch gut gewesen. :-| naja. Ach ja: Die Dauereinnahme von Prokinetika (MCP, Motilium..) führt nicht zu einer verzögerten Magenentleerung. Da bin ich erleichtert. Dann hab ich die also "einfach so". Wenigstens bin ich nicht selber schuld daran und ich kann von Glück sprechen, dass das bei mir nur so schwach ausgeprägt ist. Trotzdem meint der Arzt, dass das auch Mitauslöser der Übelkeit sein kann.

Ich werde auf seine Empfehlung hin jetzt wieder vermehrt Duspatalin nehmen, er meinte, das wirkt quasi wie Yoga auf den Magen-Darm-Trakt. ;-) und: Es ist äusserst nebenwirkungsarm. :)^

Er hat auch gefragt, ob ich mal an Hypnose gedacht habe. Hab ich in dem Zusammenhang nicht, muss das mit meiner Therapeutin besprechen.

Leider gibt es keine andere Medikamente gegen Übelkeit. Bzw. natürlich gibts welche, diese 5-HT 3 -Rezeptorantagonist-Dinger, wie das oben genannte. Aber die werden nur bei Chemotherapie bezahlt und man darf sie wohl auch nicht zu oft einnehmen. Er meinte jedoch, dass er in der Apotheke nachfragt, ob die Kasse ne geringe Menge (die Packungen sind sowieso klein, 3 Stück oder so) bezahlen würde. Das wäre dann aber nur für absolute Notfälle.

Dann bin ich mehr schlecht als recht nach Hause gefahren mit den ÖV, Kreislauf weiterhin am A****. Wobei: Mein Blutdruck war ok, 100:80. Unterzuckert bin ich nachgewiesenermassen auch nicht. Frage mich also, wieso ich so schnell so nervig schwach werde. %-| das ist echt hinderlich.

hab kurzzeitig überlegt, mit meinem Fuss ins Ärztezentrum zu gehen, hab mich aber nicht getraut wegen den Kreislaufproblemen. Laufen war schwieriger als gedacht, bin häufig nach aussen hin umgeknickt. :- naja, ich habs überlebt und das wird sich schon wieder normalisieren. :-)

Das Fazit ist also: Mein Körper ist dabei, psychogenes Erbrechen zu entwickeln. Das ist das, wovor ich seit Jahren Angst habe. Weil - mal ehrlich, das wäre auch für einen nicht-Emetophobiker nicht alltagstauglich. Wer von euch würde gerne mit den ÖV unterwegs sein und dann dort, vor allen Leuten, in ne Tüte kotzen? :|N

Ich werde weiterhin mit Heilerde arbeiten und wenn mir mal wieder so abartig schlecht wird wie vorletzte Nacht, versuche ich nochmal, mich zu übergeben. Finde das nicht gerade toll, aber besser als 6 Stunden überm Klo zu hängen und sich einfach nur hundeelend zu fühlen. Ich glaube auch, dass selber erbrechen weniger Angst macht. Es macht auch Angst, klar, das ist der Grund wieso ich es bisher nie hingekriegt habe, höre jeweils zu früh auf. ;-) Aber...das ist wohl wieder der Kontrollaspekt. Wenn ich es selber auslöse, habe ich die Kontrolle darüber, ich kann aufhören wann immer ich will. Wenn mein Körper das macht habe ich absolut keine Kontrolle. Das kommt einfach raus und ich kann nichts dagegen tun.

Mir gefällt diese Variante nicht, ehrlich gesagt. Vor allem, sollte ich wieder mal ne Fressphase bekommen (und die kommt sowieso...), bestünde die Gefahr, dass ich das dann hinterher...naja. :- das will ich aber nicht. Auf keinen Fall.

Ach, keine Ahnung. Ich guck mal, wie das jetzt weitergeht.

Wie ich das mit der Therapie jetzt mache weiss ich nicht. Also mit den Terminen allgemein. :-| jetzt ist die Angst natürlich noch tausendmal grösser als vorher...

L4e<wiaxn


Silber

Hat dir schonmal jemand gesagt, dass du gut schreiben kannst ;-) ? Du fesselst die Leser.

Zu den ganzen Medizinthemen kann ich nie was sagen... aber mit dem "psychogenen Erbrechen" kann ich mir schlecht vorstellen, dass sich sowas so entwickeln koennte wie die Uebelkeit, also zu einem Dauerzustand werden... Ich kann mir vorstellen, dass das irgendeine Entwicklungsstufe ist, die bei deiner Geschichte irgendwann mal dran ist, dass du dich mal so richtig auskotzen kannst, aber vielleicht nur ein einziges Mal (oder ein paar Mal in kurzer Zeit und dann ist gut)? Es evtl. selber herbeizufuehren, klingt nicht so verkehrt.

:)*

SKil4ber


Du fesselst die Leser.

oh. :-o echt? :-o krass. Cool. Danke. :-D Da freue ich mich natürlich.

Und ja, hat mir schon mal jemand gesagt, kann ich nicht nachvollziehen, aber gut. ;-)

ich schreibe aber immer schlechter, muss überlegen, wo ich Kommata setzen muss, das klappt nicht mehr automatisch. Selbiges gilt für Gross- und Kleinschreibung. Wie kann sowas passieren? ich schreibe doch regelmässig und lese sehr oft. Ich war immer sehr gut in der Rechtschreibung.

2003 ist mir das das erste Mal aufgefallen - da habe ich fast nie Kommata gesetzt. Ist mir selber nicht aufgefallen, bis ich einen Aufsatz zurückbekam und sah, dass da ganz viele fehlten. Sieht man hier im Forum teilweise auch bei alten Beiträgen. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich zu viele Kommata setze.

Wegen psychogenem Erbrechen: Es gibt Leute - das müssen nicht mal Emetophobiker sein - bei denen schlägt Stress derart auf den Magen, dass sie sich übergeben müssen. Andere kriegen Sodbrennen. Wieder andere haben Kopfschmerzen...etc. An einen Dauerzustand, also täglich oder sowas, glaube ich auch nicht. Aber bei Nela war (ist?) das ja auch so, dass sie sich dann immer wieder übergeben musste. :-(

Das mit dem Auskotzen hat was. Ich hatte Ende 2006/Anfang 2007 eine Phase, in der ich einen total starken Drang hatte zu kotzen.. Nicht etwa um Essen loszuwerden, es war vielmehr so, dass ich gegessen habe, damit ich dann kotzen kann. Geklappt hat es natürlich nie, kriege dann immer Angst und höre auf, bevor überhaupt was kommt. %-|

und bei mir ist ja sowieso vieles total...wie soll ich das nennen...naja, die ganzen Sprichwörter die es da so gibt bezüglich Übelkeit ("etwas schlägt mir auf den Magen" etc.) - die stimmen irgendwie total. Bestes Beispiel: 2007 in der Klinik. Da fiel mir irgendwann ein doofes Thema ein. Das hat was mit dieser ganzen Vergangenheits-Frage zu tun. Hatte noch nie mit jemandem über dieses Thema gesprochen und es war mir unglaublich peinlich - vor allem weil mein Therapeut ja ein Mann war (oder immer noch ist, nehme ich mal an :=o). Ich hab also zu Beginn der Stunde gesagt, dass ich da noch so ein schwieriges Thema habe, und er meinte, ok, machen wir das zum Schluss. Das ging dann aber nicht, weil mir im Laufe der Stunde immer schlechter wurde, so dass ich letztendlich sogar mal für 5 Minuten aufs Klo verschwinden musste, um mich zu beruhigen. :-

als ich zurückkam sagte ich, so, jetzt will ich dieses doofe Thema ansprechen. Naja, tat das, mehr schlecht als recht, aber - kaum war es "draussen", war die Übelkeit weg. :-o Das fand ich sehr erstaunlich. Also dass sich der Körper wirklich so ausdrücken kann.

Ich sollte heute oder morgen oder so mal meiner Therapeutin eine Mail schreiben. Habe damit gewartet, weil sie ja Urlaub hatte und ich nicht nerven wollte.

Habe ehrlich gesagt Bedenken; sie ist immer noch so weit weg und ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie mich nicht mag und dass sie gar nicht so begeistert sein wird von meinen Plänen bezüglich Arbeit.

Seit ich sie das letzte Mal gesehen habe (...4 Wochen her, glaube ich) ist soooo viel passiert.

Ich habe ein Buch gelesen, das mir weitergeholfen hat, und ich hatte einen sehr hilfreichen Kontakt in einem anderen Forum. Bin jetzt der Meinung, dass das mit dem Arbeiten zu früh war. Ich hatte ja oft das Gefühl, dass ich irgendwie noch was erledigen muss. Das hört sich völlig bescheuert an...naja, ich meine damit, dass ich das Gefühl habe, dass ich das Vergangenheitsthema erst bearbeiten muss - und erst dann wegen Zukunft gucken kann.

Natürlich habe ich das nie gesagt, denn es hört sich ziemlich bescheuert an, zumal ich ja nicht weiss ob da so ein Thema ist und ob ich mich überhaupt je erinnere. Klar, es heisst, dass es letztendlich nicht entscheidend ist, dass man sich erinnert. Mein Gefühl sagt mir aber: Doch. In meinem Fall schon.

Ich dachte auch, dass wenn ich jetzt sage, dass ich das Gefühl habe, erst was erledigen zu müssen, bevor ich arbeiten gehen kann, dann klingt das auch so nach "ach, ich hab keine Lust zu arbeiten" (zu viele Kommata in dem Satz. Oder? Es liest sich doof.).

Des weiteren vertritt meine Therapeutin die Meinung, dass man an den Folgen arbeiten kann, ohne sich zu erinnern. Das ist so ziemlich der einzige Punkt, bei dem ich ihre Meinung nicht vertrete. Zumindest nicht in meinem Fall. Ich sehe es doch - die ständige Konfrontation - hat sich was gebessert? Wenn ich den Verlauf der letzten Jahre angucke, dann sind das die Ergebnisse:

-Das Eltern-Thema bzw. Mutter-Thema habe ich ziemlich gut "verarbeitet". Heisst, ich habe erst die Selbsthass-Phase durchlaufen ("meine Mutter hat recht, ich bin faul und unnütz, eine furchtbare Tochter, am besten ich verletze mich weiterhin, verdiene das"), kombiniert mit Träumen, in denen meine Mutter entweder auf mich zurennt und mich schlagen will, während ich nicht wegrennen kann, und Träume, in denen ich ständig von meiner Mutter beobachtet werde, ihr aber nicht entrinnen kann, teilweise bin ich fortgeflogen, aber sie flog hinterher..), danach die Wut-Phase (die war krass. Hab im Traum Geschirr zerschmettert und naja...hatte manchmal so Tagträume, in denen ich meine Mutter körperlich verletzt habe. :-| ), dann die Trauer-Phase ("wieso bin ich ihr derart egal?") und mittlerweile denke ich, dass ich zwar sicherlich immer noch ziemlich verletzlich bin in Bezug auf meine Mutter, sie hat immer noch "Macht" über mich, sah man ja beim letzten Besuch, als ich frühmorgens "rausgeworfen" wurde. Da hab ich erstmal, sehr zum Ärger meines Vaters, ewig lange rumgeheult. %-| Aber: Ich sehe meine Mutter als Mensch. Nicht als "meine Mutter", sondern als Frau, die selber eine schwere Kindheit hatte und sich seit über 20 Jahren mit einer chronischen Schmerzerkrankung sowie psychischen Problemen (Depressionen, Essstörung - letzteres gibt nur keiner zu, wegschauen ist einfacher) rumschlägt. Ich weiss, dass einige Dinge in meiner Kindheit nicht ideal waren und dass das sicher ein Mitgrund ist für meine Symptome - aber ich weiss auch, dass meine Mutter das getan hat, was sie konnte. Eltern sind niemals perfekt, sie sind ja auch nur Menschen. Ich habe mittlerweile eher Mitgefühl mit ihr als sonstwas. Ich merke es, wenn ich zuhause bin und wir mal auf ein anderes Thema kommen, bezüglich Psyche und so. Wie verletzlich sie ist. Sie hat es ja auch erst vor ein paar Jahren geschafft, sich von ihrer Mutter "loszusagen". Davor hat sie halt die Telefonate gemacht, die man so macht an den Feiertagen, Besuche nur dann, wenn es gar nicht anders ging - und das alles nur mit Widerwillen, weil - es ist ja die Mutter und da macht man das. Sie musste an die 50 Jahre alt werden, um das ändern zu können.

Sie schwankt hin und her zwischen Verdrängung und Schuldgefühlen. Ich war sehr erschrocken, als sie mal meinte, dass sie schuld sei an meiner "Krankheit" (das hört sich so falsch an). Das sehe ich überhaupt nicht so und es stimmt auch nicht! Selbiges mit dem Essen- sie würde nie zugeben, dass sie eine Essstörung hat. Erfindet Ausreden und sowas. Hab das nie erkannt, bis mich meine Therapeutin mal darauf angesprochen hat. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter je mit uns gegessen hat. Gekocht ja - aber gegessen fast nie und wenn, dann nur bestimmte Dinge und allein in der Küche.

Wo war ich? Ach ja - Therapie.

Was sich auch geändert hat:

=>ich bin mittlerweile manchmal in der Lage, bestimmte Verhaltensmuster zu erkennen.

=>Es wird langsam immer klarer, dass ich noch was zu verarbeiten habe bezüglich Vergangenheit. Zig Symptome, die ich teilweise schon immer hatte, aber nie erkannte. Bzw. ich dachte halt, ich bin einfach so, bin so geboren und sowieso gestört und sowas. Es ist schon erstaunlich, dass man ein Symptom (ich nenns mal so) jahrelang haben kann und erst irgendwann merkt, dass das ja eigentlich irgendwie seltsam ist.

=>Mein Körper bzw. meine Psyche möchten anscheinend nicht arbeiten. Klar könnte ich jetzt auf Biegen und Brechen versuchen, trotzdem hinzugehen - Konfrontation und sowas. Aber: Es fühlt sich falsch an. Vor allem deshalb, weil Konfrontation in der Vergangenheit nie eine Lösung war. Sie ist notwendig; ich kann mich ja nicht in meiner Wohnung verbarrikadieren und nie wieder rausgehen. Aber es kommt immer darauf an, weswegen man sich konfrontiert.

=>Ich hatte (und habe teilweise immer noch) die Befürchtung, dass ich in Wahrheit gar nicht "krank" bin und einfach nur faul und dass mein Körper deswegen Symptome "erfindet", damit ich eine Ausrede habe. Meine Therapeutin hat mich mal gefragt, ob ich mein Leben denn so mag, wie es ist. Diese Frage kann ich ganz klar mit einem "Nein" beantworten. Ich möchte nicht dauerhaft so leben.

=>Ich möchte mehr auf meine Gefühle hören (d.h. wenn ich das Gefühl habe, dass jetzt der falsche Zeitpunkt ist um zu arbeiten - dann ist es vielleicht tatsächlich so) und weniger nur mit dem Kopf arbeiten ("ich muss doch arbeiten, die riesige Lücke im Lebenslauf, wie soll das weitergehen" etc.)

oh, Mist, roter Rand. mache gleich weiter. ;-D

S%ilxber


wo war ich? Ach ja. Veränderungen.

=>ich möchte mich und andere Menschen mehr als Individuen betrachten. Das heisst: Jeder Mensch ist anders und das bedeutet, dass auch der Heilungsweg ein anderer ist. Wenn Person X 5 Therapiestunden braucht, um ihre Höhenangst zu überwinden, kann Person Y dafür 30 Stunden brauchen. Einfach weil Person Y halt anders ist als Person X. Das hat nichts damit zu tun, dass Person Y sich nicht genug anstrengt oder "gar nicht will" oder sowas.

Ich möchte mich selber auch mehr als Individuum betrachten; wenn andere in der Therapie schneller "Erfolg" hatten, obwohl sie dieselbe Symptomatik haben wie ich - tja, dann ist das eben so. Deswegen bin ich weder blöd noch unfähig noch sonstwas.

Und noch wichtiger: Ich möchte Blockaden ernst nehmen. Blockaden kann man schwer in Worte fassen, wenn man es nie erlebt hat, wird man sie wohl nicht nachvollziehen können.

Es gibt Dinge, die möchte man nicht tun, z.B. weil sie unangenehm sind oder weil man Angst hat. Letztendlich überwindet man sich dann doch.

Aber es gibt auch Dinge, die gehen nicht. Nicht mal unbedingt aus Angst oder sowas; es ist eher ein riesiges "Das geht nicht! Ich kann nicht!"-Schild, das in meinem Kopf ist. Das hat dann auch nichts mit "du kannst schon, du willst nur nicht" oder "du strengst dich nicht genug an" zu tun, oder mit "naja, eigentlich lasse ich es lieber, ist einfacher". Auch wenn ich die Gründe für die Blockaden nicht kenne, möchte ich sie ernst nehmen. Es hilft mir nämlich nicht, wenn ich mich ständig selbst zerfleische so von wegen "ich bin scheisse und unfähig".

Das bedeutet auch, dass ich mich von Personen abgrenzen sollte, die mir einreden wollen, dass ich mich einfach nicht genug anstrenge. Gelingt mir momentan nicht, aber ich versuche es. Und es bedeutet auch, dass ich anderen Leuten nicht das aufzwingen sollte, was mir persönlich geholfen hat. Ich kann Vorschläge machen, klar. Aber wenn die Person dann nichts damit anfangen kann/will, dann ist das eben so. was für mich gut ist, ist für andere vielleicht weniger geeignet. Vergesse das leider auch immer mal wieder. |-o

Oh. Noch was zum Thema Arbeit. Als ich vorletzten Montag nach Hause kam, wurde mir schlecht. Ich dachte ja erst, dass ich krank bin. Praktisch in dem Moment, in dem ich zur Tür reinkam, wurde ich "krank". Zufall? Ich glaube eher nicht. Jetzt, wo ich ja eigentlich regelmässig arbeiten müsste, geht es mir wieder schlechter. Am Wochenende gings mir besser. Zufall? ??? :|N

Ok. Für mich ist also klar: Arbeit wird abgebrochen. Ich hoffe jedoch, dass ich trotzdem zu einem späteren Zeitpunkt dort wieder anfangen dürfte. Und: Ich hab riesige Angst davor, hinzugehen. Muss ja den Garderobenschlüssel abgeben und die Schuhe zurückgeben und sowas. :-| will nicht, dass die mich alle sehen und fragen, was los ist und so. :-| ich hätte doch direkt beim Probearbeiten merken müssen, dass es nicht geht.

Nun stellen sich 2 Fragen: Was meint meine Therapeutin dazu? Was mache ich, wenn sie mich "vor die Tür setzt"? Und: Was mache ich so von wegen Tagesstruktur? Es kann keine Lösung sein, einfach einmal wöchentlich in die Therapie zu gehen und ansonsten hier zuhause rumzusitzen. Ich muss mir da noch was überlegen. Ich denke da an Nachbarschaftshilfe (ist zwar nicht in der Nachbarschaft, aber egal ;-D) und an ehrenamtliches Arbeiten. Problem dabei: Entweder ist soziale Kompentenz gefragt (und das kann ich nicht, traue ich mir nicht zu) oder aber es sind sehr verbindliche Aufgaben. Der Druck, etwas unbedingt tun zu müssen, ist bei mir jedoch sehr oft kontraproduktiv. Ich müsste also etwas finden, wo ich mir den Zeitraum und die Häufigkeit selber aussuchen kann. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es sowas gibt. %-| Da sind wir wieder beim Thema "Eierlegende Wollmilchsau". ;-)

Und die wichtigste Frage: WAS mache ich in der Therapie? Wenn ich schon die Vergangenheit bearbeiten möchte bzw. das Gefühl habe, das tun zu müssen, dann müsste ich auch wissen, WAS ich da eigentlich bearbeiten will. Weiss ich aber nicht. :-/

so. Fertig. Hat sich eh keiner durchgelesen, kann ich nachvollziehen. ]:D ;-D

esse gerade Wildreis -jetzt ist mir schlecht. Doofer Magen. %-|

SOilebexr


das hier fand ich ja richtig, richtig heftig:

[[http://www.20min.ch/news/schweiz/story/18954936]]

da fehlen mir echt nur noch die Worte. ich dachte bisher, dass man Pflegefachkraft wird, weil man den Beruf mag und gerne mit (älteren) Menschen zusammenarbeitet. Aber das scheint ja wohl nicht allgemein zu gelten. :-

Und hier war ich erstaunt über den Lohn:

[[http://www.20min.ch/news/zuerich/story/22409084]]

Ich hätte als ausgelernte Bürokauffrau bei 42.5h/Woche weniger verdient. Da frage ich mich, wieso es überhaupt noch Taxifahrer gibt; die warten ewig und verdienen sicher weniger - tun aber das Gleiche: Leute rumfahren.

hab ich erzählt, dass ich mal ernsthaft daran gedacht habe, Tramchauffeur zu werden? :-D ernsthaft. Vielleicht so in der Zukunft mal. ;-)

CKleexni


Schön dass du das hinter dir hast :)z :)*

ich schreibe aber immer schlechter, muss überlegen, wo ich Kommata setzen muss, das klappt nicht mehr automatisch. Selbiges gilt für Gross- und Kleinschreibung.

Also ich lese nie die Kommas mit, also mach dir mal keine Platte :-p ;-) :-x :)* :)*

Hat sich eh keiner durchgelesen, kann ich nachvollziehen. ]:D ;-D

:-p ;-D ;-D

das klingt ja fast so wie bei einem Test wo 180 Fragen stehen (oder waren es 181 ??? weiß ich nicht mehr |-o) und in der letzten Frage eben steht: beantworten Sie nur die dritte Frage: ähmm also deins klingt natürlich nicht so und ich weiß auch nicht wo auf einmal der Vergleich herkommt aber egal |-o ;-D.. ich verknüpfe irgendwie auch anders als früher 8-) |-o ]:D.. ich glaub das war das Pferdefüßchen was mich durcheinander gebracht hat ;-D |-o.

Ich will deinen Text jetzt nicht zerpflücken, was mir aber auffällt ist, dass dir sehr viele Gedanken machst (ähm ja das war schwer zu übersehen ich weiß ;-)). So vom Kopf her ist dir schon so vieles klarer, aber eben vom Gefühl her noch nicht. Ich weiß nicht ob es dir so vollständig hilft nur noch auf das Herz zu hören. Das du mehr darauf hören willst, finde ich toll :)^ :)^. Was ich meine ist, dass du dir selbst vielleicht einen Gefallen tun könntest, wenn du eben beides zulässt und nicht eins für das andere verurteilst: also wenn sich dein Verstand wieder reindrängelt, dass du dann eben meinst: du bist jetzt ruhig ich WILL auf das Herz hören und auch umgedreht: wenn dein Herz was sagen will, dass du dann eben meinst: ne du du kannst jetzt nicht so reagieren. Das du freundlicher mit dir selbst bist und guckst was du dir zu sagen hast und das kann der Verstand und auch das Herz, du musst ja nicht gleich danach entscheiden, aber dass du eben das was bei dir dann kommt erst einmal wahrnimmst und dir selbst sagst: ok ich denk /fühl jetzt so, was dann weiter kommt, wird sich schon zeigen.

Ich weiß nicht ob es dir auch so geht: mir gehts jedenfalls ganz oft so, dass ich gar nicht im JETZT hier bin, weil ich eben schon eventuelle Gefahren meine ausstellen zu müssen, indem ich vordenke oder meine wissen zu können, dass wenn ich mich so oder so verhalte, dann bestimmt dieses oder jenes Gefühl begünstigt wird. Aber das funktioniert nicht (ich weiß aber warum ich das mache: irgendwie fühl ich mich da scheinsicher.. was ja aber überhaupt nicht stimmt). Ich trau mir da selbst noch nicht so recht über den Weg auf den Verstand oder auf das Herz hören zu können.

Nun stellen sich 2 Fragen: Was meint meine Therapeutin dazu? Was mache ich, wenn sie mich "vor die Tür setzt"?

Sag ihr das genau so, wie du es für ich für gut empfindest :-). Sag ihr nicht wo du meinst, dass es ihr gefallen könnte (machst du eh nicht ich weiß ;-)) Kann mir aber vorstellen, dass die Angst sie zu verlieren dich doch etwas beeinflussen könnte. Ich denke wenn du da zu dir stehst und genau das sagst was du willst, du einen riesigen Schritt schon gemacht hast. Es geht nur um dich und um niemanden anders. Wenn sie dich vor die Tür setzt dann guckst du weiter. Denn wenn du eben aus dieser Angst nicht das sagst was du sagen willst, bist zu zwar noch hinter der Tür, aber doch auch ein Stückchen vor deiner eigenen Tür, hmm? :)*

L9ewjixan


Hat sich eh keiner durchgelesen

Da sei dir mal nicht zu sicher. 8-)

Ich habe uebrigens viele sinnvolle und vernuenftige Gedanken darin gefunden, habe aber gerade keine Zeit, mehr dazu zu sagen.

S)il5ber


nur kurz, ich verschwinde gleich wieder, kreislauftechnisch geht es mir zwar besser, werde mich später nochmal zwingen was zu essen :-, aber jetzt brennt das wieder so widerlich im Hals. Das ist doch gar nicht möglich, ich sitze ja aufrecht, die Magensäure kann doch nicht hochfliessen?? Wenn man liegt, dann ja, dann kann sie zurückfliessen. Aber so? Wasser fliesst ja auch nicht aufwärts.

Ich weiss nicht, wie oft man Heilerde nehmen darf und was sie genau bewirkt. Und ob es z.B. sein kann, dass der Magen denkt, er müsse mehr Säure produzieren, wenn die Heilerde Säure bindet. Bisschen so, wie wenn man fettige Haut hat und dann mehrmals täglich reinigt - dann fettet sie eher noch schneller nach (denke ich mal).

ok, laut Wiki wird die Säure gebunden und neutralisiert. Ich finde das seltsam, dann hätte Omeprazol doch auch helfen müssen?? Ach, keine Ahnung. Hab grad das Gefühl dass mir der Mageninhalt ganz oben im Hals steht. Tut er hoffentlich nicht ;-) aber igitt. :-| werde mir gleich ein Gläschen mit lecker Heilerde gönnen. ;-) aber so schlecht schmeckt das gar nicht, nur die Konsistenz ist etwas..naja. Man hat halt das Gefühl, Sand im Mund zu haben. ;-D

Das Problem bei Heilerde ist, dass sie die Aufnahme von Medikamenten behindern kann. Ich hab keine Ahnung, wie das dann mit retardierten Tabletten aussieht. Denn mein Antidepressivum ist retardiert, und Duspatalin auch.

dbe Säcxhsin


Liest sich ja eh' keiner durch...

Doch, ich habe ALLES gelesen... :-p ;-D :=o Und ich finde, du musst dir um die Kommas keine Gedanken machen. Du kannst dich sehr gut ausdrücken u. die Leser fesseln! :)z

Liebe Silber,

wenn deine Speiseröhre gerötet ist, bedeutet das doch eigentlich, dass sie entzündet ist, oder? :-/ Zumindest steht bei mir in den Befunden, wenn meine Speiseröher entzündet war, auch, dass sie z. B. streifenförmig gerötet ist. Normalerweise werden doch da auch noch Proben vom Magen genommen? Das Duspatal nehme ich übrigens auch seit meiner Darm-OP - es hilft mir, dass meine Bauchkrämpfe nicht mehr ganz so dolle sind.


Du hast dich hier auch sehr reflektiert dargestellt. Ich finde, du hast sehr gute Ansätze und auch schon viel erkannt, wie du was ändern kannst! :)^ An die Umsetzung zu gehen, ist dann natürlich nochmal sehr schwer, aber du kannst die Dinge schon klar beim Namen nennen u. das ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung! :)z

LG!@:)

Britta

SN.2 w;all}isixi


Ich möchte mich selber auch mehr als Individuum betrachten; wenn andere in der Therapie schneller "Erfolg" hatten, obwohl sie dieselbe Symptomatik haben wie ich - tja, dann ist das eben so. Deswegen bin ich weder blöd noch unfähig noch sonstwas.

x:)

Des weiteren vertritt meine Therapeutin die Meinung, dass man an den Folgen arbeiten kann, ohne sich zu erinnern. Das ist so ziemlich der einzige Punkt, bei dem ich ihre Meinung nicht vertrete.

mein ich theoretisch auch, aber ich hab da ja leicht reden denn Folgen anzugehen ist das was ich seit Jahren vor mir her schieb, lieber immer schön in der Vergangheit wühlen.. |-o jetzt gibt's bei dem Thema nur bald nix mehr zu wühlen und die Überwindung ist nicht wirklich kleiner geworden ;-D ... war natürlich nicht nutzlos, im Gegenteil, aber vllt ist's auch gar nicht so schlecht wenn man so lange Vorsichherschieb-Möglichkeit gar nicht hat :)* ... Positivität kann so pervers sein ich weiß ;-D aber wenn man will findet man so gut wie immer was ;-)

S!ilxber


Der Arzt hat nichts von Entzündung gesagt. :- Gewebeproben wurden wohl entnommen und auch ein Helicobacter-Schnelltest wurde gemacht. Ich vermute mal, es ist eher eine Reizung oder sowas. Bei einem anderen Arzt hätte ich jetzt vermutlich gedacht, toll, da hab ich vielleicht eine Entzündung und er nimmt es nicht ernst - aber bei ihm nicht. Ich vertraue ihm zu 100%. Hatte noch nie einen Arzt, dem ich derart vertraut habe. Es gibt doch Ärzte, die einen, wenn man ins Behandlungszimmer kommt oder rausgeht, die Hand auf die Schulter legen oder sowas. Das mag ich normalerweise überhaupt nicht. Bei ihm ist das wieder was anderes - könnte daran liegen, dass man bei ihm merkt, dass die Patienten ihm wichtig sind. Er nimmt sich immer sehr viel Zeit für mich, erklärt mir Dinge und überlegt, was man noch machen könnte etc. Ich wünschte mir, es würde mehr solche Ärzte geben.

Notfalls nehme ich halt wieder mal ein paar Tage lang Omeprazol, hab das ja hier rumliegen.

Ich hab Duspatalin ursprünglich wegen dem RDS gekriegt. Schmerzen hatte ich da nie, aber der Arzt meinte, dass es evtl. trotzdem helfen könnte. Hat es damals nicht. Für den Magen habe ich es noch nicht angewendet (bzw. halt nicht bewusst darauf geachtet). Werde damit mal anfangen.

Danke für deine Worte. @:)

Antwort an Cleeni folgt, heute abend oder morgen. ;-) @:)


ich habe eben nachgeschaut, der Arzt meinte ja, dass die Kasse das Antiemetikum nur bei Chemotherapie bezahlt, weil es so teuer ist. Hab nachgeschaut - 2 Tabletten kosten ~52 Euro. :-o :-o :-o :-o ach du Scheisse. Ich hoffe, dass die Kasse es nicht bezahlt und er mir kein Rezept schickt. Ich darf nichts derart teures nehmen für eine Lapalie. Da habe ich das Gefühl, etwas zu bekommen, was mir gar nicht zusteht. :-|

ich hätte noch Fragen an ihn gehabt - nur dummerweise sind die mir erst nach dem Termin eingefallen. %-|

z.B. Wie beeinflusst Heilerde die Aufnahme von retardierten Präparaten? Gibt es Probleme, wenn ich sie öfters einnehme, reagiert der Magen dann mit vermehrter Säureproduktion? Dürfte ja eigentlich nicht, die ganzen rezeptfreien Dinge (Rennie, Talcid etc.) binden oder neutralisieren die Säure ja auch.

Und ich hatte ihn ja gefragt, ob die Magenentleerungsstörung sich verschlimmert haben könnte. Er meinte nein, er denkt es nicht, da wären sonst noch Speisereste im Magen gewesen. Was ich da aber nicht erwähnt habe: Ich hatte nur Joghurt gegessen und dann eine ziemlich hohe Dosis an Motilium genommen. Was mein Magen ohne Motilium macht weiss ich dementsprechend nicht.

Naja, egal, da Motilium ja auch nicht hilft...

Muss morgen oder so nochmal das Trazodon ausprobieren und testen, ob es wirklich zuviel Lactose ist. Weil ich ja am Dienstag meinen Psychiater sehe und da komme ich mir doof vor, wenn ich es genau einmal probiert habe und gar nicht genau weiss, ob die Symptome nicht Zufall gewesen sind.

Ansonsten geht es mir grad nicht gut, weiss nicht warum. Kann auch gar nicht sagen was los ist, weil ich es nämlich nicht weiss. Hat vielleicht damit zu tun, dass ich Angst habe. Vor dem Dienstag. Therapie und Psychiater. Weil - bisher habe ich mich immer daran festgeklammert, dass ich mich nie übergeben musste. Auch wenn ich ganz oft dachte "diesmal musst du sicher gleich ***", so war da im Hinterkopf doch die Sicherheit, dass die Symptome seit über 5 Jahren bestehen und da *nie* was passiert ist. Jetzt habe ich diese Sicherheit nicht mehr. Und dummerweise ist es, mit ganz ganz wenigen Ausnahmen, immer so, dass mir vor, während und/oder nach der Therapie schlecht ist. Ich kann noch nicht mal sagen, ok, nimm Motilium, das verhindert das Erbrechen. Weil: Nein, das tut es nicht. a) musste ich ja trotzdem würgen und b) habe ich das mal mit Alkohol getestet. Jaja, das ist total bescheuert, weiss ich auch. Das war 2005, da habe ich das erste und hoffentlich auch das letzte Mal derart viel getrunken, dass ich dann..naja. Während ich trank wurde mir schlecht, das ist ja klar, und ich vertrage Alkohol sowieso nicht gut. Und dann hab ich halt, besoffen wie ich war, paar Tabletten eingeworfen, weil ich mich ja nicht übergeben wollte. Hat nicht funktioniert.

Ich habe mich vorgestern Nacht oder wann auch immer es so schlimm war mit der Übelkeit, tatsächlich gefragt, ob ich nicht Alkohol kaufen sollte. Denn: Betrunken k*tzen ist nicht schlimm. Man erinnert sich nämlich nicht mehr. Zumindest weiss ich das nur noch ganz, ganz dunkel und die Erinnerung ist gar nicht mit Angst verbunden. Ich könnte also, wenn mir so richtig, richtig schlecht ist einfach paar Sachen auf Ex trinken und naja.

Aber mal ehrlich - das ist eine bescheuerte Idee. Hab das auch nicht ernsthaft in Betracht gezogen.

Und sonst habe ich halt Angst vor der Reaktion meiner Therapeutin. Und vor allem weiss ich ja nicht, wie es jetzt weitergehen soll. :-(

ich bereue es, dass ich mir gerade Haferschleim reingezwungen habe. Musste aber, weil ich sonst schon wieder zu wenig Kalorien gehabt hätte und ich hab ja heute mal wieder gesehen wie sich das auswirkt. Nur fühlt es sich gerade so an, als würde es nicht lange unten bleiben. :-| am liebsten würde ich gar nicht essen, hab keinen Appetit und Hunger auch nur selten und wenn, dann vergeht er beim ersten Bissen. %-| aber ich muss ja, da ich nicht zu den Leuten gehöre, die wochenlang fasten können, ohne dass es Konsequenzen hätte (naja, bis auf Mangelerscheinungen und sowas, ich meine aber Konsequenzen in Bezug auf den Kreislauf und so). Ich kann nicht mal einen Tag nichts essen. In der Vergangenheit oft genug unfreiwillig gemacht, wenn ich krank war zum Beispiel.

SKil9ber


@ S.Wallisii:

aber vllt ist's auch gar nicht so schlecht wenn man so lange Vorsichherschieb-Möglichkeit gar nicht hat

ja...möglich. :- nur wenn man davon ausgeht, dass man "es" wissen muss, um die Folgen - zumindest einige davon - bearbeiten zu können, dann ist das ja auch wieder blöd. :-

Wegen dem vor-sich-herschieben: Ich denke, dass da irgendwann mal der Punkt kommt, an dem man sich sagt "ok, jetzt möchte ich daran arbeiten". Ist vielleicht auch falsch, ich weiss es nicht, kann da ja nicht aus Erfahrung sprechen.

Sg.z w|all*isixi


Denn: Betrunken k*tzen ist nicht schlimm.

hihi, das kenn ich anders, die Differenz zwischen berauschter Euphorie und dem Absturz ist ja nicht ohne. Das war immer ein Zustand der sich höchst erbärmlich anfühlte, so richtig abgefuckt und zwar nicht nur körperlich, wenn man dann nachher mit der Wange an die Klobrille geschmiegt aufwacht weiß man "yeah, tief gesunken" ;-D ... ich konnte mich übrigens immer dran erinnern, soweit ich weiß ;-D (fands oft witzig, schätzungsweise reiner Selbsthass der sich mit der Erbärmlichkeit identifiziert^^)

Ich denke, dass da irgendwann mal der Punkt kommt, an dem man sich sagt "ok, jetzt möchte ich daran arbeiten". Ist vielleicht auch falsch, ich weiss es nicht, kann da ja nicht aus Erfahrung sprechen.

keine Ahnung, kann ich ja auch nicht, eventuelle Folgen, v.a. im Bereich *** anzugehen würde für mich heißen: Beziehung. In der mit 16 hab ich mich ja geweigert es allzuweit gehen zu lassen. Und die Vermeidung einer Beziehung ist bei mir nur zu einem eher kleinen Teil im Missbrauch begründet. (juhu, wieder ausreichend Sachen die ich alle vorher erledigen will ;-D)

dass man "es" wissen muss, um die Folgen - zumindest einige davon - bearbeiten zu können

hm, und warum? Ich kann mir jetzt natürlich nicht vorstellen wie es wäre es nicht zu wissen, darum die Frage.

d9e Sä#chxsin


Mir geht's heute auch nicht so dolle vom Magen her.... Mache ja zur Zeit eine Ernährungsumstellung nach WW u. hatte heute Mittag Düsseldorfer Kartoffelsalat - da ist auch Lauch dran. Und ich glaube, ich habe mich da überfressen u. der Lauch hat noch sein Übriges getan. Jetzt ist mir irgendwie übel u. ich habe so einen richtig schönen Druck auf dem Magen... %-| Das Schöne ist ja noch, dass mir der Magen dann oft so auf's Herz drückt u. das dann auch schmerzt u. zusätzlich auf meinen Leistenbruch (irgendwie scheint der Magen dann den Darm auch zu verdrängen)... Schönes Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt... :(v Ich bin so eine dumme Kuh! Müsste eigentl. wissen, dass Überfressen nur solche Probleme nach sich zieht mit meiner chron. Magenkrankheit. Aber nein! Ich kann mich eben nicht beherrschen! :|N

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