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Erfahrungen Opipramol® mit dem Wirkstoff Opipramoldihydrochlorid

mGilc|hbu[b;ilein hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen

In diesem Thema möchte ich eine Diskussion starten zum dem Medikament Insidon, Opipram, Opipramol STADA, Opipra TAD.

Opipramol ist ein Psychopharmaka. Opipramol wird eingesetzt bei Verstimmungszuständen einhergehend mit Angst, Unruhe, Spannung, Schlafstörungen und Depressivität.


Meine Geschichte:

Ich habe meine erste Panikattacke im Zug gehabt als ich auf dem Weg nach Köln war.

Mir wurde es schwindelig, starke schmerzen in der Brust, Herzschmerzen bis in den rechten Arm, Übelkeit und ich hatte das Gefühl sterben zu müssen. Daraufhin musste ich ins Krankenhaus. Diagnose: Keine. Ich wurde am nächsten Tag entlassen.

Ich machte mir keine großen Sorgen. Ich dachte da stimmt was mit meinem Körper nicht. Das kommt ja mal vor.

Seit dem hatte ich jede Nacht das gleiche. Wamen Kopf, Übelkeit, Herzrasen und das Gefühl bewusstlos zu werden und sterben zu können. Seit dem hatte ich mir eingeredet ich bin totkrank. Dachte ich wäre ein Hypochonder. Ich wartete nur auf den Augenblick an dem es vorbei wäre. Ich dachte die Ärzte könnten mir nicht helfen.

ca 4-5 Wochen später War ich bei meinem Hausarzt. Diesesmal die Diagnose: Somatisierungsstörungen. Das heist, dass keine Störung an den inneren Organen vorliegt, sondern das ich mir das nur einbilde. Zuerst wusste ich nicht was ich jetzt machen soll. Er verschrieb mir ein Mittel mit dem Namen Opipram 100mg.

Als ich an dem selben Abend von der Arbeit zurück kam, fur ich wie gewohnt im Zug. Es war eine Qual. Ich hatte das efühl hunderte Menschen seien dort. Die Stimmen und Geräusche. Es war schrecklich. Ich habe nichts mehr wargenommnen. Dann war es an der Zeit. ich habe meine erste Tablette genommen (100mg). Ich sollte nicht die 50mg nehmen sondern schon die 100mg Tabletten. Keine Besserung und wieder ab ins Krankenhaus. Sort lag ich eine Woche. Ich nahm fleißig meine Opipram Tabletten und es war alles ok. Spätestens hier habe ich bemerkt das es wirklich von den Psychen abhängt. Das Medikament hat sofort gewirkt zumindest die Schlafwirkung. Habe fast 3 Tage nur geschlafen. Viele berichten von starken Nebenwirkungen. Obwohl ich mit dieser höheren Dosis angefangen habe und an schlimmeren Tagen auch schon mal 150mg nehme, habe ich keine Nebenwirkungen worüber ich acuh ganz froh bin. Manchmal nur ne kleine Sehstörung und Sprachaussetzer. Man hat mich dann aus dem Krankenhaus entlassen. Ich soll das Medikament weiternehmen.

Jetzt nehme ich die Tabletten ohne andere Unterstützung. Das Krankenhaus meinte, wenn ich Attacken bekomme soll ich mich in der Psychatrie melden.

Nun zu meinen Fragen :-D

1. Hat einer Erfahrungen mit Opipram?

2. Es gilt nicht als Suchtgefährdent kann aber bei sofortiger Einstellung das Gegenteil bewirken. Hat da einer Erfahrungen?

3. Soll ich das jetzt einfach den Rest meines Lebens nehmen?

4. Ist es normal, dass ich durch die Tabletten Sprachstörungen und Sehstörungen habe ?

Auf eure Erfahrungen freue ich mich schon jetzt besonders.

Gruß Rene

Antworten
SJilxber


1. Ja, ich habe es 2007 ca. ein halbes Jahr lang genommen, Dosis variierte von 150-300mg. Wirkung blieb leider aus, aber vertragen habe ich es sonst gut. Und: Das Absetzen war, im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen, kein Problem. :-)

2. was meinst du damit genau - also dass es das Gegenteil bewirken kann? Ich vermute, dass, wenn man es absetzt, ohne die Grunderkrankung behandelt zu haben, es zu einem Rückfall kommen kann.

3. Es gibt Menschen, bei denen geht es nicht ohne und die nehmen es dann halt jahrzehntelang ein. Aber theoretisch sollte das Ziel sein, die Grunderkrankung zu behandeln, denke ich...planst du sowas, z.B. Psychotherapie? Übrigens bedeutet eine Somatisierungsstörung nicht, dass du es dir einbildest - die Symptome sind ja tatsächlich da, aber wie du schon schreibst ohne dass eine körperliche Erkrankung vorliegt.

4. Sehstörungen kommen "gelegentlich" bzw. "selten" vor, Sprachstörungen sind in der Fachinfo nicht erwähnt - wie äussern die sich denn? Mal mit dem Arzt darüber gesprochen?

m7ilch=bub*ile/in


Hallo Silber

Genauso meinte ich das bei plötzlichem Absetzten, dass es dann einen Rücksprung geben kann.

Ich habe heute schon mit dem Krankenhaus gesprochen und kann nächste Woche schon dahin und dort stationär eine Therapie machen. Die versuchen dann ans Ziel zu kommen das ich keine Tabletten mehr brauche.

Ich bin momentan über die Wirkung froh. Es klappt ganz gut.

Mit den Sprachstörungen miene ich das so.

Seit dem ich das Medikament nehme sage ich dauert "Ähm" bis ich weis was ich sagen möchte. Brauche dann 5-10 Sekunden bis ich dann weis, was ich sagen möchte.

Das hatte ich vorher nicht gehabt.

Finde es schonmal gut eine Meinung gehört zu haben vielleicht gibt es ja noch mehr ?

Gruß Rene

msilckhbubileixn


Hallo Ihr lieben. Ich habe jetzt noch gemerkt das diese Tabletten mein Schlafverhalten verändern. Ich kann morgends nicht wachwerden. Mir ist im Traum bewusst, dass ich schlafe und aufstehen möchte. Aber ich werde einfach nicht wach :/

Schreibt doch auch eure Erfahrungen dazu

Gruß Rene

KHo6la


Hallo,

Ich nehme das Medikament auch seit ein paar Wochen. Ich leide unter Panikattacken in Menschen"massen". Da ich noch keinen Therapieplatz finden konnte gab mir mein Hausarzt diese Tabletten. Er meinte (auch wenn das anders in der Packungsbeilage steht), dass es unter Umständen auch reicht eine Tablette (100mg) zu nehmen, wenn ich merke, dass es mir zu viel wird. Ich nehme sie oft abends, weil ich davon "benebelt" werde und echt gut und ruhig schlafen kann. Es löscht quasi alles in meinem Kopf, ich kann mir nix mehr merken, kann aber auch an nix denken, was mich unter Umständen vom schlafen abhalten könnte. Ich funktioniere sehr langsam.

Zum Absetzten kann ich dir folgendes sagen, ich weiss das jetzt nicht aus Erfahrung mit genau diesem Medikament aber durch andere. Wenn man Medikamente regelmässig über einen längeren Zeitraum nimmt gewöhnt sich dein Körper und dein Kreislauf an die Zusatzstoffe. Setzt du es direkt ab ohne langsam "auszuschleichen" können Entzugserscheinungen auftreten, die in diesem Falle eben wieder in akuten Panikattacken enden können. Wie genau und über welchen Zeitraum du die Tabletten absetzt, solltest du mit einem Arzt besprechen.

Wünsche dir viel ERfolg für die Therapie

Gruß

M+arihocaxsa


Ich habe auch die Tableten( Opipramol dura 100mg) schon 2007 Juli bekommen.

Ich kann mich erinnern als meine Oma gestrorben war in Mai 2007, 1 Monat später hatte ich sehr starke schmerzen links im Brustkorb.Ich habe die so 6 Monate genommen dann habe ich abgesetzt.

Heute (15.3.09) habe ich wieder seit 3 Wochen schmerzen auch in Brustkorbbereich,bin ich schwach,habe vor 1 Woche Grippe bekommen,aber jetzt ist schon besser,nur noch die Schmerzen.

Morgen werde ich zum Arzt gehen und darüber Berichten.

Ich wünsche allen gute Besserung!

dSer_Mb#lue


Hallo Milchbubilein,

Deine geschilderten Symptome:

Mir wurde es schwindelig, starke schmerzen in der Brust, Herzschmerzen bis in den rechten Arm, Übelkeit und ich hatte das Gefühl sterben zu müssen.

passen auch sehr gut zu einem organischen Herz-Problem.

Du schriebst dass im KH keine Diagnose gestellt wurde. Ist da wirklich das Herz komplett gecheckt worden ?

Es gibt da auch teils sehr schwer nur erkennbare kardiale Störungen, welche nur von Herz-Spezialisten erkannt werden.

Weil ich halt nicht genau weiss wie intensiv diese Untersuchung war mein Hinweis, das eventuell noch mal genauer checken zu lassen, bevor Du Psychopharmaka nimmst.

LG, Blue

H4annZal-MarMia


Hallo,

ich nehme das Medikament (Opipramol 50mg)jetzt seit einer knappen Woche (bis zu 200mg am Tag). Laut meinem HA soll die "richtige" Wirkung (wenn sich quasi der Körper drauf eingestellt hat) nach etwa 1-2 Wo eintreten.

Ich nehme es wegen Depressionen und Erschöpfungssyndrom (Schlaf-, Ess-, Stimmungsstörungen).

Bisheriger Verlauf: Stimmungstiefs bzw. -wechsel wurden besser, Schlafstörung dahingehend verändert, dass ich jetzt zwar öfter schlafen kann, dann aber mit regelrechten Müdigkeits- und "Nicht-richtig-wach-werden-können"-Anfällen...

Meine Eßstörung ist geblieben, auch dieser Grübelzwang...

D^amHu0n x0


Guten Morgen zusammen!

Seit gestern nehme ich Opipramoldihohydrochlorid. Die erste 11:05 die zweite 22:11, heute wie gestern.

Hatte vergessen sie um 19:05 zu nehmen.

eine Tablette enthält 50µg.

ich habe seit Wochen geträumt siehe facebook "Neo Leben mit zeit"

und wurde mit schmerzen wach.

Als ich Medikamentiös behandelt wurde hatte Paul laut der aussage von ärzten eine Leberzyrose.

Ich wurde mit schmerzen wach und kann nich zum arzt da ich seit Monaten keine Krankenkarte besitze.

Sprich: Es gibt keine vorgeschriebene Dosierung und keine verschreibung und die Tabletten sind seit Paar Jahren abgelaufen.

Wohin soll ich mich wenden?

w;iss*enscThaftxlich


Interessant ist sicher, dass opipramol in Amerika nicht zum Einsatz kommt und die sehr häufige Verwendung in Deutschland immer mehr Kritik erntet. Letztlich ist opipramol kein wirkliches Antidepressivum, sondern eher ein leicht müde machendes mittel mit beruhigendem Effekt. Ich hab mit SSRI wie Sertralin und Citalopram deutlich bessere Erfahrungen.

Allgemein findet opipramol häufig in der Hausarzt Praxis Einsatz, seltener bei Psychiatern. Es kann helfen, es gibt aber wirksamere.

Müdigkeit und Gewichtszunahme fand ich persönlich störend.

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