» »

Aus psychischen Gründen kündigen?

eYsvta1 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute, ich bräuchte dringend mal eure Unterstützung bzw. Rat.

Also die Situation ist folgende: ich habe eine schlecht bezahlte Arbeit, welche super stressig ist. Auf Grund dessen habe ich schon kein Privatleben mehr. Geh nur noch arbeiten und warte aufs we...das geht schon viel zu lange so...ich will und kann das nicht mehr...

Aus dieser Situation will ich raus, sprich kündigen. Das Problem ist, ich habe einen Festvertrag, das heißt wenn ich selber kündige bekomme ich 3 Monate kein Arbeitslosengeld. Konnte aber auch nichts sparen weil mein Gehalt gerade so zum leben reicht. Ihr könntet jetzt sagen such dir doch nen neuen Job, aber das schaff ich nicht. ich brauche unbedingt mal ne pause, ich bin soo fertig und will nur noch frei haben. (Außerdem will ich noch die Stadt wechseln.)

Jetzt meine frage: wenn ich mich aus psychischen Gründen krank schreiben lasse, dann würde ich doch nicht so lange gesperrt werden? Oder zumindest Krankengeld bekommen?

Für alle die jetzt den moralischen Zeigefinger erheben, die psych. Gründe sind nicht erlogen ich bin wirklich kräftemäßig am Ende und habe Depressionen.

Was hätte das für Konsequenzen für mich, erfährt das mein "alter" Arbeitgeber oder auch der "neue". Lauf ich beim Arbeitsamt dann unter nicht vermittelbar. Ich habe auch gehört man muss dann noch mal zu einem Amtsarzt.

Wer kann mir Tipps geben um über die dreimonatige Sperrzeit zu kommen ohne mich zu verschulden?

Ich sag jetzt schon mal danke für eure Hilfe.

Antworten
s%omVeone tNo trguxst


Habe dasselbe Problem zur Zeit, habe eine Teilzeitstelle angenommen, die ich mit meinem Studium kombinieren kann, mit dem Ergebnis, dass ich außerhalb meiner Schichten ständig antelefoniert werde, um für jemanden einzuspringen, mittlerweile leidet das Studium immens darunter und vom Privatleben bleibt auch so gut wie nichts mehr übrig, und nicht mal am Wochenende hab ich frei. Die Bezahlung ist mies, aber ich bin drauf angewiesen. Bezahlung ist schlecht, die Überstunden werden auch nicht vergütet, es wird verlangt, dass man gut und gerne auch noch in seiner Freizeit in den Betrieb kommt und mit den Kollegen (ein Freundeskreis seit Firmengründung) einen trinken geht - was diese auch stets tun. Dagegen habe ich einmal meine Meinung gesagt und schon ging es los mit Mobbing, Salz in meinen Kaffee, inszenierte Fehler etc., die Cheffin mobbt gleich mit (sehr subtil allerdings), ich bekomme Mehrarbeit, obwohl ich qualifiziert bin, soll ich Cinderella-Jobs dort machen, Toiletten putzen etc. was eigentlich das Putzteam tun sollte. Wegen der Mobbereien habe ich manchmal selbst im Schlaf keine ruhige Minute mehr. Nun war ich mal ein Wochenende nicht eingeteilt und schon telefoniert der Betrieb die ganze Zeit, seit gestern habe ich 35 Anrufe hier (haben wohl nen Engpass), gehe aber nicht ans Telefon. Nur so macht einen das psychisch schon fertig. :-(

Ich bin gerade dabei, Bewerbungen woanders hinzuschicken, weil das Studium leidet. Müsste allerdings die Erlebnisse in diesem Betrieb erstmal mit Therapie loswerden, deswegen hätte ich in der ersten Zeit vermutlich auch nicht wirklich Zeit zum Arbeiten.

In sofern würde mich die Frage auch interessieren...bin zwar Student verdiene aber sozialversicherungspflichtig im Moment.

Grüße

sfektxkorxken


esta 1

Mit dem Gedanken dich aus obigen Gründen krank schreiben zu lassen liegst du genau richtig.aber wenn dann ziehe es richtig durch.

Wenn du nicht einwilligst bleibt deine Krankheit unter Arztgeheimniss. Schicke dir noch eine PN betr.Sommerpause :)^

e+stax1


Danke für eure Antworten.

someone to trust:

das klingt auch nicht gut. In deinem fall würde ich einfach kündigen, als studentin findet man doch schnell einen job. Ich bin etwas älter und denke das es deshalb noch etwas komplizierter ist...auch weil man dem arbeitsamt unterstellt ist.

Ich wünsch dir jedenfalls viel glück.

Sektkorken

habe dir ne PN geschickt.

Gibt es den hier niemand der schon mal einen Festvertrag gekündigt hat, weil er nicht mehr konnte. Bin ich der erste Mensch der das vorhat... :-/

SMariUnababxy


Ich kenne jemanden der es gemacht hat, ich selber könnte das nur im absoluten Notfall bei Mobbing etc. Ich war schon einmal arbeitslos habe nichts gefunden und das war die schlimmste zeit meines lebens, ich bin dann sogar für 1 € arbeiten gegangen , ich habe mich nutzlos gefühlt zuhause.

Also der Ex Kollege von mir hat es so gemacht , dass er sich vom Arzt wegen Mobbing (also das hat er dem arzt gesagt) krankschreiben lies und somit gewartet hat bis die Firma ihn rauswarf....er hat also 3 mal 1 MOnat gefehlt, dann haben sie ihn freiweillig gefeuert und er hat keine Sperre bekommen.

eds1ta1


hmm, also meinem betrieb wollte ich jetzt nicht schaden...ich wollte mich halt nur nicht verschulden. dafür habe ich zu hart gearbeitet die letzten jahre.

wenn du dich nur noch durch die gegend schleifst und auf das we wartest ist das auch kein leben und das für geld was kaum zum leben reicht :|N

S[artinwabxaby


der sperre zu umgehen bei kündigung ist halt wirklich wirklich schwer. ich glaube das kannst du nur mit einem arzt der dir bescheinigt arbeitsunfähig auf längere zeit zu sein oder eben Mobbing. Dann könntest du mit dem wisch zum arbeitsamt gehen dann würde die sperre aufgehoben, aber sei dir sicher ohne krankschreibung wird das arbeitsamt dir keine ruhe lassen, die sind sehr hinterher, die stecken leute meist sofort in schulungen mit Pause Zuhause ist heutzutage meist nichts mehr.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH