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Psychosomatische Krankheiten: Wie lange dauert Heilung?

A*bateBnanxgo


Also mein Prof. in der klinik meinte das die körperlichen beschwerden bis zu zwei jahre brauchen bis der körper sich umgepolt hatt und nicht mehr im alten verhaltens muster arbeitet.

Und es reicht ein Rückfall aus, um wieder von vorne anfangen zu dürfen. Na ja, nicht ganz.

Das Entscheidende ist, dass der Patient einen Zugang zu seinem eigentlichen ICH erarbeitet und ein Gefühl dafür bekommt, dass er jetzt auf sein ICH aufpassen muß. Das ist anstrengend, mühselig, dauert und ist von Rückschlägen begleitet. Das ist viel zu individuell, als das man es mit Zeit beziffern kann. Eine statistische Größe ist eine anonyme Ziffer und kann kontraproduktiv sein und den Patienten zusätzlich frustieren, wenn er sich nach zwei Jahren immer noch schlecht fühlt.

Gibt es eine Langzeituntersuchung zu den psychosomatischen Erkrankungen?

L5adyxMed


Hallo Abatenango!

Danke für die Info.

Ich denke auch, dass man etliche Rückschläge haben wird. vor allem, denke ich, solange man depressiv ist/Burnout hat, wie in meinem Fall, solange werde ich auch diese körperlichen Beschwerden mittragen. Habe es schon bei anderen beobachtet, die auch krank ohne Ende waren und dann,wie sie psychisch ok waren, gesund geworden und geblieben sind.

Ich habe auch gerade einen Rückfall :-(

und natürlich auch Magenprobleme. Spielt also alles irgendwie zusammen.

Das Entscheidende ist, dass der Patient einen Zugang zu seinem eigentlichen ICH erarbeitet und ein Gefühl dafür bekommt, dass er jetzt auf sein ICH aufpassen muß

du sagst es!! Genau auf den Punkt getroffen. Denn das eigenen ICH habe ich bisher überhört und dem zuviel abverlangt.

LZadyMxed


@ Lachmöwe:

hm, Wochenplan klingt gut.

Ich weiss nicht genau, was du alles ändern musst. Schätze mal, dass das zwischen erkennen und ändern halt noch was dazwischenliegt. Ist wahrscheinlich nicht so einfach?

L`acNhm5ö>we


Nein, einfach ist es nicht. Beim Schreiben des Plans ist mir allerdings aufgefallen, dass ich das was ich leisten will, nicht alles leisten kann :-/

Naja, gestern in der Gruppe kam dann noch wieder ein Hinweis für mich, den ich beachten werde: Denken, Fühlen und Handeln sollten im Gleichgewicht sein. Denken und Handeln kann ich relativ leicht selber beeinflussen, die Gefühle weniger. Auf die muss ich mehr hören. Ich mach mir immer zu viele Gedanken, besser wäre es, auch mal auf das Bauchgefühl zu achten.

L!adqyMexd


Denken, Fühlen und Handeln sollten im Gleichgewicht sein. Denken und Handeln kann ich relativ leicht selber beeinflussen, die Gefühle weniger. Auf die muss ich mehr hören. Ich mach mir immer zu viele Gedanken, besser wäre es, auch mal auf das Bauchgefühl zu achten.

Das ist der Punkt, auf das innere Ich hören oder eben aufs Bauchgefühl. Oft machen wir Dinge, die wir eigentlich nicht tun wollen oder wir überfordern uns.

Das mit dem inneren Ich habe ich schon ein wenig gelernt. Das mit dem Überfordern habe ich letzte Woche gelernt (habe ja wieder deswegen einen Rückfall), ich überfordere mich gerne mit Sport.

dass ich das was ich leisten will, nicht alles leisten kann

ich weiss leider nicht in welchen Zusammenhang das gemeint ist. Rede nochmal mit dem Therapeuten darüber, solche Erkenntnisse hat man und es gibt auch dafür eine Lösung.

ASbate1naxngo


Lady Med

ich überfordere mich gerne mit Sport

Was maschst Du für einen Sport?

LQadfyM%ed


Was machst Du für einen Sport?

Ausdauersport wie Rollerbladen, Laufen, Radfahren. Habe bisher leider immer Sport nach Plan gemacht, sprich 4 x Woche, egal wie es mir geht und ob ich Kraft habe oder nicht. Ich, Koffer, habe sogar jetzt im Burnout so viel gemacht, dass ich am Ende im Pulsbereich von 155-160 rollerbladen war. Hatte keine Kraft mehr, aber ich bin trotzdem gefahren.

Das Schlechteste, was man machen kann, jetzt habe ich es auch verstanden. Wahrscheinlich auch deswegen einen Rückfall bekommen.

Auba~tenaxngo


Lady Med

Ausdauersport wie Rollerbladen, Laufen, Radfahren.

Mit diesen Sportarten kann man seinen Körper schön zwiebeln. Ist das ein Automatismus, also Du kannst nicht langsamer, weil Du sonst das Gefühl hast, dass sich nichts tut? Läufst Du mit Walkman? Es gibt auch Pulsmesser, die machen einen fürchterlichen Krach, wenn man zu schnell ist.

L0aAdy$Mxed


Ist das ein Automatismus, also Du kannst nicht langsamer, weil Du sonst das Gefühl hast, dass sich nichts tut?

Nein, beim Rollerbladen geht's oft einfach nicht langsamer. Fahre bereits langsam und habe trotzdem hohen Puls. Aber wie gesagt, so soll's eh nicht sein! Man sollte erst gar nicht fahren, wenn man müde ist.

Ich mache mit Walkman Sport. Habe auch Pulsmesser oben, macht allerdings keinen Krach.

Habe den Sport drastisch eingeschränkt und fahre nur mehr, wenn ich wirklich Kraft habe (merke ich trotz Benommenheit oft, ob körperliche Kraft vorhanden ist oder nicht).

Aabateynangxo


Lady Med

Ich mache mit Walkman Sport.

Warum? Die Schnittstelle - Walkman - unterbindet die Vereinigung von Körper und Geist, egal wie leise Du ihn stellt. So ist keine wechselseitige Rückmeldung möglich. Läufst Du an lauten Plätzen? Zu welcher Uhrzeit?

LUadyMxed


Hm, kann den Walkman auch weglassen. Manches mal tue ich ihn eh weg, wenn ich in der Natur bin und alles rundherum zwitschert. Ich habe aber einen Weg, wo ich durch die Stadt muss und hier ist es wirklich laut.

Sport mache ich meistens in der Früh (irgendwann zwischen 7 und 10) oder aber auch am Nachmittag/Abend. Variert, je nachdem welche Jahreszeit gerade ist. Im Sommer nur früh Sport oder später am Abend. Im Winter meist nur ganz früh (vor der Arbeit). Derzeit auch Nachmittags, weil ich zu Hause bin.

ADbat!enaxngo


Lady Med

wenn ich in der Natur bin und alles rundherum zwitschert.

Das hat was, sich kurz vor Sonnenaufgang, wenn der Himmel von schwarz in ein dunkelblau übergeht, zum Laufen radeln oder was auch immer, ins Grüne begeben.

LKachumöwxe


Melde mich auch mal zwischendurch,

bekomme jetzt Cipralex 10mg. Ich fühle mich dadurch ruhig und ausgeglichen, allerdings auch ein wenig müde.

Wie ist das mit euch, habt ihr auch Medis?

Abatenango, was hast du eigentlich für Probleme, bist du auch in Therapie? Erzähl doch mal, wenn du möchtest.

L3adyMxed


Hey Lachmöwe!

Schön von dir zu hören. Hast du es ohne Antidepressiva vorher versucht?

Ich habe die Woche Citalopram vom praktischen Arzt bekommen, angeblich das gleiche wie Cipralex. Sollte auch erstmal 10 mg nehmen.

Die Tabletten liegen in der Tasche. Trau mich sie nicht nehmen, da ich immer noch auf ein "natürliches" Bergauf warte.

Ich habe mir übrigens Vitalpilze besorgt (für Magen, Nahrungsmittelintoleranzen, Eisenaufbau und auch für Depris/Müdigkeit). Kenne 2 Leute, bei denen sie geholfen haben. Sind natürlich und ohne großartigen Nebenwirkungen. Wirkung tritt aber erst nach 1-1,5 Monaten ein. Kommen aus der chinesischen Medizin, also homeopatisch. Kann euch ja berichten, ob sie was gebracht haben. Nehme solange auch keine ADs..

Cipralex 10mg. Ich fühle mich dadurch ruhig und ausgeglichen, allerdings auch ein wenig müde.

Hast es erst zum nehmen begonnen oder? Angeblich hat man am Anfang immer Nebenwirkungen bis die ADs zu wirken anfangen. Manche bekommen Bauchweh oder ihnen wird schlecht. Bei dir kann es Müdigkeit sein. Cipralex macht aber am Ende eher munter und steigert den Antrieb, so die Erklärungen der Ärzte und der Leute.

Nebenwirkungen sind die ersten 3 Wochen, was ich so mitbekommen habe (dann greift erst das AD)

Azbaten|an{gxo


Lachmöwe

bekomme jetzt Cipralex 10mg. Ich fühle mich dadurch ruhig und ausgeglichen, allerdings auch ein wenig müde.

Ist das immer so oder verliert sich die Müdigkeit, wenn Du in Bewegung bist?

Wie ist das mit euch, habt ihr auch Medis?

Nein.

Abatenango, was hast du eigentlich für Probleme, bist du auch in Therapie? Erzähl doch mal, wenn du möchtest.

Therapie habe ich 1989 gemacht. Das Wort Problem habe ich durch das Wort Herausforderung ersetzt. Problem ist eine negative Untermauerung. Eine Herausforderung ist eine Entlastung und zielführend.

Meine Herausforderung besteht darin, meinen Narzißmus zu begrenzen.

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