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Rat von Psychologin: Tagesklinik, Eure Erfahrungen?

SLom\eonex05 hat die Diskussion gestartet


Mir wurde heute empfohlen eine Tagesklinik aufzusuchen....

Weiß nicht was ich darüber denken soll...

Würde gern etwas über eure Erfahrungen oder Meinungen hören....

Der Austausch würde mir glaube ich gut tun, im Mom steh ich noch völlig neben mir.... :°(

Ich danke allen die sich in diesen Faden verirren @:)

Antworten
S5ocmeo8ne0x5


Habe grade mit meinem Hausarzt gesprochen, er sieht das genau wie meine Psychologin...

Jetzt habe ich den schwersten Schritt vor mir, ich muss in der Tagesklinik anrufen und um einen Besichtigungstermin/Erstgespräch bitten...

Das fällt mir so schwer...

S)heQep8x4


Hallo Someone,

ich war zwar noch nie in einer Tagesklinik, weiß aber, dass es dort ähnlich abläuft wie stationär.

Wichtig ist vielleicht zu wissen, dass Du JEDERZEIT abbrechen kannst, wenn du nicht mehr willst/kannst/keinen Sinn darin siehst, etc.

Auch die Worte deiner Fachleute (Arzt und Psychologin) sind Empfehlungen - was du damit machst, ist DEINE Entscheidung. Dich zwingt niemand.

Du kannst es als Chance sehen. Natürlich steht man erst einmal da und schluckt, wenn man so etwas hört. Aber du wirst die Zeit bekommen, die du brauchst und normalerweise haben die auch gewisse Wartezeiten. Anhören kannst du dir's ja trotzdem und Absagen kann man immer. ;-)

Swomejone05


Danke dir.....ich bin froh und erleichtert, dass jemand schreibt...

Wusste nicht, dass man sich so einsam und überfordert fühlen kann mit sowas....

Was glaubst du würdest du machen, wenn du mal in meine Situation kommen würdest?

Mal ganz davon abgesehen, dass du wahrscheinlich davon überzeugt bist, dass dir sowas nie passieren wird ;-D

Es fällt mir grade irgendwie schwer es als Chance zu sehen.....zumind nicht 100%

Ich weiß schon, dass es mir dadurch besser gehen wird und ich habe auch die Hoffnung, dass es mir dadurch besser gehen wird und ich wieder ein "normales" Leben führen kann.

Im mom fühlt sich alles nur schwer und sinnlos an....

Aber sich damit anzufreunden dauert glaube ich auch ein paar Tage bzw Stunden....

Im mom bin ich recht überfordert.....finde es eben sehr hart sowas zu hören, dass man in eine Tagesklinik gehen sollte...

Ich weiß die meinen es nur gut und wollen, dass einem geholfen wird....aber das ich jemals in so eine Situation kommen könnte....genau das war meine größte Sorge....das das jetzt eingetreten ist, ist irgendwie schlimm für mich....

Hwo[pex86


darf ich fragen warum du in eine tagesklinik sollst?Ich war letztes jahr im februar auch in einer klinik,aber wollte dann stationär hin weil mich immer durcheinander gemacht hat das ich abends wieder nach hause fahren musste.

ANzuce=na1


Liebe Melli,

hier gibt es keine Tageskliniken. Als es mir sehr schlecht ging, wäre ich warscheinlich gerne hin, du bist abends wieder zu Hause. Bekommst Hilfe. Wenn du krankgeschrieben bist, wegen Depression und deine Psychologin nur alle paar Wochen siehst, fühlst du dich sehr verlassen.

So ist es hier bei uns. :-/

Versuche es. Nehme es an.

Sei froh, dass du die Chance hast so eine Therapie zu machen.

Kann mir gut vorstellen, dass es dir jetzt Angst macht.

aber denke, es ist soll dir doch geholfen werden, damit du wieder "leben" kannst.

Wolltest doch mit Chrischa und Ela hierher kommen ;-)

**

Bin mir sicher, dass du Antwort von Usern bekommst die schon einmal in einer TK waren.

bis später,

:)_ :-D :)* :)-

SYheepx84


Wusste nicht, dass man sich so einsam und überfordert fühlen kann mit sowas....

Ooooooooooch - das kenn' ich. Zumal natürlich jeder in meinem Umfeld der Ansicht war, er müsse ungefragt seine Meinung dazu abgeben. ;-)

Was glaubst du würdest du machen, wenn du mal in meine Situation kommen würdest? Mal ganz davon abgesehen, dass du wahrscheinlich davon überzeugt bist, dass dir sowas nie passieren wird

Mir ist das fast 6 Jahre lang so gegangen, dass mir das geraten wurde und ich es aber nicht gemacht habe. |-o Naja, ging halt nit. :=o Bei mir ging's aber nicht um Tagesklinik, wo man ja wenigstens zuhause übernachtet und am Wochenende daheim ist, sondern um z. T. monatelange stationäre Therapien am anderen Ende von Deutschland...

Es fällt mir grade irgendwie schwer es als Chance zu sehen.....zumind nicht 100%

Das ist auch schwer. Manchmal dauert es einfach bis man sich mit dem Gedanken daran anfreunden kann. Gerade wenn man nicht mit rechnet und nicht weiß, wie's dort abläuft, schwirren einem 10.000 (mindestens) Vorstellungen, Wünsche, Ängste etc. durch den Kopf.

Deswegen: Schreib ruhig deine Bedenken, Ängste, Vorstellungen, Fragen etc. hier auf. Viele Dinge sind sehr ähnlich von Tagesklinik zu Stationärem Aufenthalt.

Aber sich damit anzufreunden dauert glaube ich auch ein paar Tage bzw Stunden....

Das ist völlig normal und auch ok. Es ist einfach was völlig anderes als zuhause. (Was ja nicht zwangsläufig schlecht sein muss ;-) )

Lass dir Zeit - ich denke nicht, dass du gedrängt wirst von Seiten der Fachleute. Überleg's Dir, wäg' Vor- und Nachteile hab, lass dir von anderen erklären, wie das dort ist in der Regel und hör' auf dein Bauchgefühl. Und egal, ob du's machst, oder nicht: Es ist ok. Es ist Dein Leben und Fachleute wissen nicht immer, was gut für einen ist. Wenn du ein schlechtes Gefühl bei der Sache hast, lass es. Es wäre nicht sinnvoll, hinzugehen, wenn du davon nicht überzeugt bist, dich nicht drauf einlassen kannst und dich dazu überredet fühlst.

:)*

Svilbe#r


ich war 2005 in einer Tagesklinik. Wir hatten da einfach alle möglichen Therapien, von PMR über soziales Kompetenztraining, Psychoedukation, Gruppentherapie bis hin zu Kunsttherapie. Die Angebote variieren von Klinik zu Klinik. Meistens kann man auch zusätzliche Gruppen wählen, z.B. gab es bei uns ne Kochgruppe, eine Sportgruppe...es gab auch die Möglichkeit, nicht 5 volle Tage pro Woche zu kommen, sondern seltener.

Ich hatte in meiner Tagesklinik leider sehr viele Pausen (mehrmals pro Tag mehr als eine Stunde), das mochte ich so gar nicht. Ist halt dumm gelaufen in meinem Fall. Des weiteren war ich sowieso therapiemüde, da ich kurz davor schon 5 Monate stationär gewesen war und auch dort das ganze Therapieprogramm mitgemacht hatte.

Ich empfand die Besichtigung als hilfreich, vor allen kann man da auch die Fragen stellen, die einem auf der Zunge brennen. ;-) Das Programm wird normalerweise auch direkt besprochen, so dass du ungefähr weisst, was auf dich zukommt. :-)

oh, vergessen - wir hatten auch einen Ruheraum. Mit Wolldecken, Matten und sowas. Hab dort des öftern geschlafen.. :=o

Ssome3onex05


@ Hope

Klar darfst du fragen.....

Sie sagte, dass sie für meine Situation eine intensivere Betreuung für sinnvoll hält....diese kann sie nicht leisten....

Da ich nicht dort schlafen will kamen wir gemeinsam auf Tagesklinik....

Ich kann es mir garnicht vorstellen dort zu schlafen....brauche meine gewohnte Umgebung....

@ Azu *:) schön,

dass du mich hier gefunden hast!!

Ja du hast ja recht.....du weißt ja, dass es schwer ist solche Dinge bei einem selbst so positiv zu sehen....

Aber da erinnerst du mich an etwas....natürlich würde ich dich gern besuchen kommen.

@ Sheep

Warst du denn stationär in Behandlung? Habe das nicht so rauslesen können....wie erging es dir denn da? Ich habe keine Ahnung was da auf mich zukommt....wie ich mich mit den anderen verstehen werde.....

@ Silber

Von diesen Wartezeiten zwischen den Terminen habe ich schon gehört....aber ich glaube die brauche ich auch.....habe mir eine Klinik ausgeguckt die zufällig in der Nähe vom Rhein ist und ich denke ich kann dann ja spazieren gehen im park oder am Rhein oder aber lesen....keine Ahnung wie ich das finden werde...


Ich glaube ich werde so nicht weiter kommen....ich denke ich muss über meinen Schatten springen und da wenigstens mal anrufen um mir das mal anzusehen...

Wielange wart ihr in der Tagesklinik?

Hat man dort viel Kontakt zu anderen denen es genau so geht und kommt es dort auch zu Konflikten.....mit sowas kann ich zur Zeit garnicht gut umgehen, das würde mich völlig aus der Bahn schmeissen....

Meine Psychologin sagte, dass im Anschluss daran eine Therapie (1xwöchentlich) bei ihr sinnvoll wäre....

Was meint ihr, wann bin ich wieder in der Lage an mich zu glauben, alles etwas positiver zu sehen, so dass ich wieder arbeiten kann?

Ich würde auch evtl. gern ein Stuidum beginnen......würde im September anfangen....meint ihr das ist realisierbar, oder kann ich mich von diesem Gedanken schon verabschieden?

Danke euch allen @:)

HKopxe86


aber nach meiner erfahrung mit einer tagesklinik gbt es da nix was du zu befürchtenhast...im gegenteil...es hilft wirklich.Man kommt soein bisschen aus dem alltag raus kann sich mit einer neutralen perso nterhalten und sich ablenken mit verschiedenen möglichkeiten wie sport,kunstgruppe (speckstein formen war sehr schön) PME (progressivemuskelentspannung) also alles sehr schön.

S+ilbxer


Ich war 5 Monate da - das ist länger als normal, die meisten sind bis zu 3 Monate dort. Da muss man individuell gucken. So kann man, wenn jemand sehr von der Tagesklinik profitiert, wohl auch mehr als 3 Monate bleiben.

Konflikte gab es nicht. Wir hatten einmal einen Mitpatienten, den wir alle nicht mochten, unter anderem weil er sich abfällig über andere psychische Erkrankungen als seine eigene äusserte. Aber Streit gab es da nie. Weil die anderen ja auch alle ihr Päckchen zu tragen haben wird generell mehr Rücksicht genommen.

Wegen Studium und sowas - dazu kann ich nichts sagen. Die Krankheitsverläufe sind total unterschiedlich; vielleicht geht es dir in 3 Monaten schon wieder super, vielleicht dauert es länger. Das mit der ambulanten Therapie im Anschluss klingt auf jeden Fall sinnvoll. :)^

SSomeo%ne0x5


Danke euch...

Ich glaube ihr stimmt mir zu wenn ich sage, dass ich an solche Dinge wie Arbeiten oder Studium erstmal garnicht denken sollte.

Das werde ich sehen wenn es mir wieder besser geht.....

Und es dauert solange es dauert.....ich werde danach schon wieder Fuß fassen und wieder arbeiten können oder das Studium anfangen können wenn ich das dann noch möchte...

Im mom weiß ich sowieso nicht so genau was ich möchte.....

Ich denke ich werde gleich Morgen Früh in der Tagesklinik anrufen und um ein Gespräch bitten.....eine Nacht muss ich aber drüber schlafen.......

Kennt ihr das auch, dass ihr in so einem psychisch instabilen Zustand oder auch depressivem Zustand nicht so die Liebe annehmen und geben könnt wie das sonst der Fall war? Also in einer Beziehung meine ich? Auch bin ich nicht so aufmerksam meinen Freunden gegenüber.....aber ich bin es im Mom auch nicht mir selbst gegenüber.... :°(

Ich glaube wirklich, dass ich die Hilfe annehmen sollte.....es geht mir nicht sonderlich gut.....und eine Therapie 1x wöchentlich würde mir wohl im Moment echt nicht wirklich weiter helfen.....

Ich bin im mom nicht arbeitsfähig und würde die ganze Woche rumhängen und mich nutzlos fühlen....das würde mein Problem verschlimmern.....in einer Tagesklinik kann ich was tun damit es mir bald besser geht.....damit ich wieder glücklich und zufrieden sein kann....

Siomheonex05


Wieso macht man sich bei sowas so viele Gedanken was andere denken könnten?

Was auf einen zukommt?

Wie es danach weiter geht? Ob das überhaupt jemals ein Ende hat?

Ob man jemals wieder zufrieden sein wird....wieder lachen kann und unbeschwert leben kann?

Wieso kann ich im Mom so schwer Liebe geben und annehmen?

Und vorallem die größte Frage: wieso gehts mir so schlecht, dass ich diese Hilfe brauche ??? ??

Swheepx84


Kennt ihr das auch, dass ihr in so einem psychisch instabilen Zustand oder auch depressivem Zustand nicht so die Liebe annehmen und geben könnt wie das sonst der Fall war? Also in einer Beziehung meine ich?

Zu gut. :°(

Warst du denn stationär in Behandlung? Habe das nicht so rauslesen können....wie erging es dir denn da? Ich habe keine Ahnung was da auf mich zukommt....wie ich mich mit den anderen verstehen werde.....

Ich war 3 Monate stationär. Es war zunächst ganz gut und endete katastrophal. Ich hab lange überlegt, ob ich dir das schreiben soll, aber es ist nunmal so. Du wirst aber in jeder Klinik Leute finden, die davon profitieren und welche, die halt nicht. Lass dich also durch meine Erfahrungen nicht entmutigen - zu einer Therapie gehören ja immer 2. ;-)

Und vorallem die größte Frage: wieso gehts mir so schlecht, dass ich diese Hilfe brauche ??? ?

Das hab ich mich auch oft gefragt, aber man kommt zu keiner Lösung. Es ist halt einfach so. Warum auch immer. Genetische Veranlagung? Schlechtes Umfeld? Schicksalsschläge? Alles davon? Es ist egal. Es bringt einem auch nicht unbedingt viel mehr, wenn man weiß, warum.

Wieso kann ich im Mom so schwer Liebe geben und annehmen?

Weil's dir nicht gut geht.

Ob man jemals wieder zufrieden sein wird....wieder lachen kann und unbeschwert leben kann?

Ja, aber das ist in solchen schlechten Phasen schwer vorstellbar.

:°_

SAomeonxe05


Es tut mir leid, dass dir die Therapie nichts gebracht hat.

Wie hast du es dann geschafft? Hast du danach schnell wieder ins Leben und auch ins Arbeitsleben zurück gefunden?

Es tut auf jeden Fall gut zu hören, dass das nicht nur mir so geht/ging....DANKE @:)

Das lässt hoffen :-)

Danke dir noch mal, dein Beitrag hat mir sehr gut getan.....irgendwie hast du genau die richtigen Worte gewählt und Mut gemacht....danke dir....

Ich habe beschlossen Morgen Früh in der Klinik anzurufen und einen Termin zu vereinbaren....ansehen kann ich mir das ja aufjedenfall mal....

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